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Software 2000
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Als einer der urdeutschen Entwickler machte Software 2000 zu besten Heimcomputerzeiten auf sich aufmerksam. In den ersten Jahren wurde auch unter dem Label „Magic Soft“ manches Programm veröffentlicht. Geschäftspolitisch bekannte man sich zum „deutschen“ Spielemarkt, d.h. Wirtschaftssimulationen und Textadventures. Man assoziiert bis heute zwei Worte mit den Entwicklern aus dem schönen Eutin (davor: Plön) in Schleswig-Holstein: „Bundesliga Manager“.

1987 gründeten die beiden Brüder Marc und Andreas Wardenga an einem Kneipentisch die Firma, um einen kleinen Nebenjob zu haben. Nach einigen Anzeigen in gängigen Computermagazinen wurden dann 1988 auch die ersten Programme vertrieben, und mit „Holiday Maker“ (damals als „PM-Artventure“ veröffentlicht, und in der Werbung mit „ab 16 Jahren“ empfohlen – was an den qualitativ hochwertigen Pinups lag!) gelang auch der erste einigermaßen erfolgreiche Wurf aus den eigenen Reihen.

Kurz danach wurde dann vom Entwickler „KRON Simulation Software“ (namentlich Werner Krahe und Jens Onnen) der erste „Bundesliga Manager“ veröffentlicht, ein Spiel, der – auch wenn es schon einige ähnliche Programme aus dem angelsächsischen Bereich gab – für deutsche Verhältnisse ein Genre begründete. Für jedes wichtige System wurde der BM umgesetzt (von C64 über Amiga und ST bis zum PC) und ist mit seiner eigentümlichen Spieldarstellung (ein Pixelball springt zwischen zwei Toren hin und her) auch heute noch spannender als der 3D-Modus des FM 11. Die „Bundesliga Manager“-Reihe begründete den Weg für den Erfolg eines der typisch deutschen Genres, welches kommerziell heute nur noch durch EA ernsthaft vertreten ist. Vom gleichen Team wurde kurz danach auch „Wild West World“ programmiert; ein Westernmanager, der auch optisch die Ähnlichkeiten mit dem Bundesliga Manager nicht leugnen konnte (wie so manches Programm von KRON!).

Software 2000 hatte zu Beginn eine recht vielfältige, wenn auch anspruchsvolle Produktpalette: Nach dem erfolgreichen BM wurden weitere Spiele veröffentlicht, die meist Logikknobeleien (1990: Century, Lettrix) oder Textadventures mit schönen Standbildern (Die Stadt der Löwen, Das Stundenglas von „Weltenschmiede“) waren. Die Qualität war durchgehend überdurchschnittlich bis hoch; es mag zwar nicht für jeden Geschmack etwas dabei sein, aber es gab Anfang der Neunziger auch keine Totalausfälle. Die in den Magazinen geschalteten Anzeigen hatten einen hohen Wiedererkennungswert; die marmorierten Spieleverpackungen mit den Querstreifen und den manchmal qualitativ dürftigen Titelbildern dürfte jeder schon einmal gesehen haben.

1991 sollte dann rückblickend das Jahr mit den meisten Veröffentlichungen werden. Wie der Geschäftsführer in einem Interview einmal sagte, arbeiteten die Angestellten oft an mehreren Produkten gleichzeitig – anders ließe sich der relativ hohe Ausstoß von Spielen auch wohl nicht erklären. Neben Kengi und Cubulus als letzte C64-Portierungen wurden 1991 noch mehr Logikspiele wie Build it! oder Shiftrix veröffentlicht. Auch die Entwickler namens Weltenschmiede legten ein weiteres, atmosphärisch sehr intensives Adventure namens „Die Kathedrale“ vor; zu der Zeit waren deutsche Textadventures sehr gefragt. Nicht zuletzt aber – und das war sozusagen der heilige Gral für Software 2000 - kam der legendäre und auch heute noch von Fans mit aktuellen Daten versorgte Bundesliga Manager Professional raus. Ein Manager, der noch heute durch seine absolute Spielbarkeit und den dennoch mehr als akzeptablen Umfang in Sachen Werbung, Statistiken und Spielerdaten überzeugt. Und wenn ich jetzt frage: Den Cheat, um an mehr Geld zu kommen, kennt mit Sicherheit jeder hier. Ich warte bis heute auf eine Java-Version für mein Handy!

Im Folgejahr wurden dann nur ein weiteres Textadventure der Entwicklertruppe Weltenschmiede veröffentlicht: „Hexuma“. Der BMP wurde leicht überarbeitet und kam mit einer Limited Edition zum Weihnachtsgeschäft neu raus, auch heute noch ein beliebtes Sammlerstück. Allerdings spielte sich 1992 eine bemerkenswerte Geschichte ab. Das bereits sehnlichst erwartete Spiel „Gem`Z“ (auch als Super Gem`Z bekannt, Nachfolger zu Gem`X) sollte von Software 2000 vertrieben werden. Auf einer Amigamesse in Köln wurde allerdings die Masterdisk gestohlen und dann noch vor Veröffentlichung einmal quer durch die BRD getauscht. In dem Zusammenhang sah Software 2000 natürlich von einer Veröffentlichung des Spieles ab. Das Spiel ist bis heute nie offiziell für den Amiga erschienen, obwohl es auf einschlägigen Seiten als ADF-File zu bekommen ist.
Der Erfolg des BMP ließ mehrere Nachahmer auf den Markt stoßen. So wurde der größte Konkurrent „Anstoss“ im Jahr 1993 veröffentlicht. Software 2000 hingegen verwandelte zur gleichen Zeit den Rasen in Eis und portierte den Bundesliga Manager in einen Eishockey Manager, der zur damals stattfindenden Weltmeisterschaft im Eishockey auf fruchtbaren Boden fiel, zumal er mit der Lizenz der DEL ausgestattet war. Erneut wurden spannende Textadventures veröffentlicht, „Jonathan“ und das Karl-May-Adventure „Der Schatz im Silbersee“. Bemerkenswert ist, dass es letzteres auf dem Amiga nur mehr zur Demo geschafft hat. Die ersten Anzeichen für das Aussterben des Heimcomputerastes?!

Auch wenn mit „Death or Glory“ mal ein anderes Genre ausgetestet wurde (namens Taktik-Rollenspiel, wenn man dem Amiga Joker so folgen darf), war immer offenkundiger, dass die Zeit des Amigas abgelaufen war. 1994 erfolgte ein letztes Aufbäumen, denn Software 2000 brachte noch einige Spiele auf die Freundin. „Christoph Kolumbus“ – ein mehr als offensichtliches Patrizier-Plagiat; dazu das geniale „Pizza Connection“ (der Start einer weiteren, sehr beliebten Spieleserie, wenn auch meist unterschätzt) und nicht zuletzt den schon sehnlichst erwarteten dritten Teil der BM-Reihe: Den „Bundesliga Manager Hattrick“. Dieser war zwar entgegen erster Ankündigungen nicht wirklich per Modem spielbar, aber was die Spielmöglichkeiten anging ein neuer Meilenstein im Genre – die Krone des Genres wanderte zurück nach Norddeutschland (bis jedenfalls Anstoss 2 1997 erschien). Es gab sogar zwei Lösungsbücher zu dem wahrlich umfangreichen Spiel, von dem eines sogar mit Programmiererhilfe und Unterstützung von Petra Maueröder entstand. Dieses Buch namens „Bundesliga Manager Hattrick Profi Pack“ wurde im Supporter-Pack verkauft, sozusagen ein fachliches AddOn zum BMH. Das Ding muss der ernsthafte BMH-Spieler einfach haben! Ich muss allerdings gestehen, dass mir der BMH nie so locker von der Hand ging, wie der BMP.

Auch die „Höhlenwelt-Saga“ bleibt dem geneigten Adventure-Spieler bis heute in Erinnerung – auch wegen der nicht ganz stilsicheren Textauswahl und dem gehobenen Schwierigkeitsgrad.

Im Jahr danach sollte es nur noch eine WiSim auf den Amiga schaffen („Der Reeder“). Software 2000 konzentrierte sich nun auf den PC, doch schon bald wurde offenkundig, dass der PC wie für so viele Entwickler nicht so leicht zu beherrschen ist. Die jetzt veröffentlichten Spiele wie „Talisman“ oder „Archibald Applebrooks Abenteuer“ sind erstmalig Grafikadventures sind jedoch zweifellos von guter Qualität. Auch der „F1 Manager 96“ erscheint, fast zeitgleich mit dem Konkurrenzprodukt aus dem Hause Ascaron erscheint. Eine gewisse Rivalität zwischen den Softwarehäusern lässt sich nicht leugnen: Mit dem BMH, Christoph Kolumbus und F1 Manager 96 liegen Gegenentwürfe zu damals von Ascaron veröffentlichten Spielen Anstoss, Patrizier und Pole Position im Portfolio. In Interviews lässt sich der Geschäftsführer, Marc Wardenga, grundsätzlich zu keinen Kommentaren bezüglich des Mitbewerbers hinreißen.

Den Anfang vom Ende des bis dato erfolgreichen Unternehmens verursachte ausgerechnet das bisherige Premiumprodukt. Der Bundesliga Manager soll 1996 neu aufgelegt werden. Und zwar ohne Jens Onnen, der Software 2000 bereits nach dem BMH verlassen hatte. „Bundesliga Manager 97“, so der Name des Projektes. Mit Hochglanzoptik sollte das pixelige Amigadasein abgeschüttelt werden und vernünftige 3D-Grafik sollte das Spielgeschehen abrunden. Es hätte so schön sein können!

Die offizielle Erklärung für die inzwischen legendäre Fehlpressung der ersten, sechsstelligen (!) Auflage war, dass beim Kompilieren ein fehlerhafter Codeblock aus dem Betatest den fertigen Code überschrieben habe. Warum der CD-Aufdruck vergessen wurde, konnte damit allerdings nicht erklärt werden. Fakt ist: Der BM 97 war bei Erstauflage eine Katastrophe und verprellte Tausende von Käufern. Das Spiel wurde in die Läden zurückgegeben, in Foren verwünscht und von den damaligen PC-Zeitschriften nach Strich und Faden zerrissen. Erst nach etlichen Patches konnte man den BM 97 einigermaßen zufriedenstellend spielen, und ähnlich wie bei der 7 Jahre später folgenden Anstoss-4-Pleite der Konkurrenten aus Gütersloh entschied man sich dafür, mit dem BM 98 und der Ausrichtung auf Windows nochmal alles besser zu machen.

Der BM 98 erschien und war im Endeffekt das, was der BM 97 hätte sein sollen. Leider hatte zwischenzeitlich „Anstoss 2“ das Licht der Welt erblickt und wurde aufgrund seines implementierten Humors und der deutlich größeren Funktionsvielfalt als neue Referenz im Fussballmanager-Genre gefeiert. Dazu kam das fehlende Vertrauen in die Firma: Der BM 98 wurde ein Flop. Werner Krahe verließ das Unternehmen, um mit seiner Firma Heart-Line (später: greencode) neben dem schrägen „Kurt – Der Fussballmanager“ auch die zur Jahrtausendwende bekannte Reihe „Kicker – Fussballmanager“ zu veröffentlichen. Die Firma wurde allerdings im Dezember 2010 liquidiert. Die Eutiner versuchten alles und brachten das heute immer noch gerne gesuchte „Championspack“ auf den Markt, in dem alle bisherigen vier BM in aktuellster Version enthalten waren.

Bemerkenswerte Personalie: Für das Gamedesign des BM 98 zeichnete sich Hans-Arno Wegner verantwortlich; dieser fand sich wenige Jahre später bei Ascaron wieder und werkelte da an Ballerburg, Darkstar One und den beiden erfolgreichen Sacred-Teilen. Damit ist er allerdings nicht der einzige Ex-Software 2000-Mitarbeiter, den es nach Gütersloh verschlagen hat, allerdings nach ein wenig Recherche wohl mit der namhafteste.
Was blieb nach dem mehr als großen Drama von Software 2000? Der Formel-1-Manager wurde mit aktuellen Daten noch einmal aufgelegt, und das gut bekannte Swing macht die Runde (noch heute ein beliebter Zeitvertreib, wenn auch selten käuflich zu erwerben). Viele Mitarbeiter wandten sich ab und auch die Qualität der Produkte, wie noch vor 5 Jahren, nahm rapide ab. Um sich über Wasser zu halten, wurden viele eher niveauarme Auftragsarbeiten ausgeführt (GZSZ Quiz; Sat.1 Superball, teilweise auch auf dem Gameboy), doch der gute Name war dahin. Auch eine weitere Version der Pizza-Reihe (Pizza Syndicate und die Missions-CD 1999 und Pizza Connection 2 im Jahr 2000) brachte nicht den gewünschten Erfolg, da immer offenkundiger wurde, dass der PC-Spieler sich nicht mehr mit drögen WiSims herumplagen wollte, sondern die Rechenkraft seines PCs in bunten Bildern auf dem Monitor sehe wollte. Auch die Neuauflagen von Lettrix oder Shiftrix waren zwar gut, aber kommerziell erneut ein Flop. Casual Games waren damals noch Fremdworte.

Der Beginn der so erfolgreich gestarteten Geschichte von Software 2000 sollte auch das finale Kapitel sein. Gegen die erfolgreichen Konkurrenten von Ascaron (inzwischen bei Anstoss 3 angekommen) und dem aufkommenden FIFA Manager versuchte die Firma, 10 Jahre nach dem ersten Bundesliga Manager mit dem vielsagenden Namen „Bundesliga Manager X“ erneut als Spezialist für Fussballmanager zu etablieren. Leider war dies der erste Manager der BM-Reihe, der ohne Echt-Daten auskommen musste. Es wurden noch einmal alle Register gezogen: Kostenlose Demo-CDs, Jörg Wontorra als Kommentator, in Echtzeit berechnete Spielszenen und BILD als großer Werbepartner. Allein: Auch hier wurden wesentliche Spielfeatures erst per Patch hinzugefügt. Und wieder wurde das hoffnungsvolle Spiel zum Flop. Aus einem Team von einst 85 Leuten verblieben nur noch gute 15 Personen. Die Folge: Im Februar 2002 meldete Software 2000 Insolvenz an. Marc Wardenga hatte sein Unternehmen bereits kurz vorher verlassen und zu CDV gewechselt.

Ein letztes „Zucken“ war nur noch die Neuauflage des BM X als „Version 2002“ durch einen der Lizenzaufkäufer. Aktuell für 0,03 EUR (!) bei Amazon zu haben. Zuzüglich Versandkosten.

Fazit: Wie bei so vielen deutschen Entwicklern waren auch hier letztendlich durch in der Führungsebene verursachte Fehlentscheidungen entstandene finanzielle Probleme die Wegbereiter für die Aufnahme in den großen Entwicklerfriedhof. Eine zu starke Konzentration auf den so WiSim-und Logikverliebten deutschen Markt war Mitte der Neunziger nicht mehr erwünscht. Das Management verpasste hier den Absprung, um sich neuen Projekten zu widmen oder zumindest den Mut zu beweisen, das Genre Fussballmanager neu zu erfinden. Aber Anfang der Neunziger gab es einfach nichts Besseres als ein Spiel von Software 2000. Selbst wenn auch heute nur der „Bundesliga Manager“ in einem Atemzug mit „Software 2000“ genannt wird.

Quellen:
pcgames.de
de.wikipedia.org
handelsregister.de
hol.abime.net
mobygames.com

Weitere Links:
Bericht über Software 2000 (Amiga-Games-Sonderheft 1/94)
Bilder:


Spiele: (54)
Alderan
American Civil War, The: From Sumter to Appomattox
Apache Longbow
Archibald Applebrook's Abenteuer
Baulöwe, Der
Build It! - Das Bauhaus
Bundesliga Manager
Bundesliga Manager 97
Bundesliga Manager 98
Bundesliga Manager Hattrick
Bundesliga Manager Hattrick Supporter
Bundesliga Manager Professional
Bundesliga Manager Professional - Torszenendisk
Bundesliga Manager V2.0
Century
Christoph Kolumbus
Corum II: Dark Lord
Cubulus
Death or Glory: Das Erbe von Morgan
Durch die Wüste
Eishockey Manager
F1 Manager 96
F1 Manager Professional
Flying Saucer
Genius
Gute Zeiten - Schlechte Zeiten
Hexuma: Das Auge Des Kal
Holiday Maker
Höhlenwelt-Saga, Die: Der leuchtende Kristall
Jonathan
Kathedrale, Die
Kengi
Lettrix
Magic Serpent
Max Montezuma: Der Fluch der Azteken
Pizza Connection
Pizza Connection 2
Pizza Syndicate
Pizza Syndicate: Mehr Biss
Rallye Racing 97
Reeder, Der
Roulette-Royal
Schatz im Silbersee, Der
Shiftrix
Software Edition Vol. 1
Space Marines: Der stählerne Kaiser
Stadt der Löwen, Die
Stundenglas, Das
Super Gem'Z
Talisman
Titano
Total Control
Train It
Wild West World


User-Kommentare: (15)Seiten: [1] 
26.09.2014, 19:12 TheMessenger (1647 
Genau das muss es gewesen sein. Die Suche nach einer Corporate Identity! Leider ging man dabei so typisch dröge-deutsch vor: Konsequent bis zum Umfallen und hässlich bis zum Brechreiz!
26.09.2014, 16:17 DaBBa (1034 
War vielleicht der Versuch, den Wiedererkennungswert der "Bundesliga Manager"-Packung zu nutzen.
28.01.2013, 12:58 Pat (3038 
Wenn ich an Software 2000 denke, dann kommen mir immer als erstes die immer gleichen hässlichen Verpackungen in den Sinn.
Was sollte das? Die eigentlich tollen Titelbilder wurden immer in einen Viertel des Covers gepresst und runderherum immer dieser hässliche Software 2000 Rahmen. Corporate Identity in allen ehren aber das schade.

Das zweite, was mir in den Sinn kommt, ist dieser furchtbare Jingle bei ihrem Firmenlogo - na, immerhin hat er sich bei mir eingebrannt.

Und war ihr Slogan nicht "Programmiert auf gute Unterhaltung?"
15.06.2012, 08:43 Berghutzen (3159 
docster schrieb am 30.03.2012, 20:20:
Gut, die Einschränkung ist berechtigt, denn "Christoph Kolumbus" verdient keineswegs die Charakterisierung als Plagiat.


Okay, ich stimme dem zu. Ich habe mir das Spiel einmal genauer zu Gemüte geführt. Das Genre ist nicht unähnlich, aber anders.
15.06.2012, 08:42 Berghutzen (3159 
Filtertüte schrieb am 30.03.2012, 20:03:
Und da im Text extra gefragt wird: nein, den Cheat, wie man bei BMP an mehr Geld kommt, kannte/kenne ich nicht.


Auf das Bankschild klicken gibt 100 TDEM mehr pro Klick.
In der Version 2.0 musste man den Mauszeiger genau auf die Mitte eines Icons legen und "A" oder "G" drücken.
30.03.2012, 23:23 Filtertüte (623 
Das Spiel hatte den großen Nachteil, daß es sehr vom Glück abhing, wieviele und in welcher Entfernung man solche Siedlungen fand, in denen man Kolonien gründen konnte. Da konnte man teilweise die halbe Karte absuchen, bis man was in großer Entfernung gefunden hatte, während die Gegenspieler deutlich besser dran waren.
Kommentar wurde am 30.03.2012, 23:43 von Filtertüte editiert.
30.03.2012, 20:20 docster (3200 
Gut, die Einschränkung ist berechtigt, denn "Christoph Kolumbus" verdient keineswegs die Charakterisierung als Plagiat.

Im Gegenteil, mir gilt der Titel vielmehr als hervorragendes Strategiespiel, das dank seiner guten Balance langen Sielspaß garantierte...

...und die erwähnten typischen Packungsbeilagen aufwies.
30.03.2012, 20:03 Filtertüte (623 
Habe mir den Text, zumindest bis zum Ende der Amiga-Ära, durchgelesen, und muß bei einem Punkt widersprechen: "Christoph Kolumbus" ist keineswegs ein "offensichtliches Patrizier-Plagiat", sondern ist eine Mischung aus WiSim und Strategiespiel, welches mMn mindestens ebensoviel Ähnlichkeiten mit Civilization/Colonization hat, wie mit Patrizier.

Und da im Text extra gefragt wird: nein, den Cheat, wie man bei BMP an mehr Geld kommt, kannte/kenne ich nicht.
30.03.2012, 17:54 docster (3200 
Danke für den sehr gelungenen Firmen - Bericht!

Mit "Software 2000" verbinde ich eigentlich rundweg positive Erinnerungen.

Die Idee der Demo - Disketten war gut umgesetzt, stets umgehend zugesandte Schnupervarianten der Games machten meist Lust auf mehr, mitunter waren die Datenträger noch besonders gestaltet.

In Originalboxen fanden sich neben den Disketten nahezu bei jedem Titel vielerlei Beigaben, und in einer Gesamtübersicht aller Spielereferenzen entdecke ich mehr Hits und gute Games als wahre Enttäuschungen, wenngleich es diese zweifelsohne auch gab.
21.08.2011, 00:33 drym (3458 
Ich spiele heute noch "Death or Glory". Dafür alleine musste es die Firma geben und ich sage: dankeschön.

BM habe ich damals natürlich auch gespielt, aber Anstoss 2 & 3 waren dann die Spiele, die mich wirklich gefesselt haben. Habe über den BM nie wieder nachgedacht (mir aber immer mal wieder ein aktuelles, gutes Anstoss gewünscht...).

Wie auch immer. Eine große Firma, viele gute Spiele.

Und ein guter Artikel! Danke, Berghutzen.
04.08.2011, 13:54 Gerry (516 
Die Ausgabe 02 der (kostenlosen) Retrozeitschrift Reachback enthält auf den Seiten 92-98 übrigens einen ausführlichen Bericht über Software 2000.
17.06.2011, 16:29 SarahKreuz (7914 
Und wenn ich jetzt frage: Den Cheat, um an mehr Geld zu kommen, kennt mit Sicherheit jeder hier.



"Software 2000" hatten immer diesen seltsamen hauch von Ur-Deutsch (und alles was ur-deutsch war, war im eigenen Land bei manchen nicht so hoch angesehen - irgendwie voll uncool, um`s mal platt zu formulieren)

Irgendwie extrem schade, das es die Firma nicht in`s hier und jetzt geschafft hat. Ein "Jonathan II" mit den aktuellen System-ressourcen wäre bestimmt extrem spannend. Wie würde das wohl aussehen ? oder klingen ? Würde es Ping Pong spielen mit Storygehaltigen Spielen wie "Metal Gear Solid" oder "Final Fantasy"? Wir werden`s nie erfahren. Amen. Und Rip.
28.03.2011, 07:45 Berghutzen (3159 
Für das Logo aus meinem Link die Link-Adresse kopieren, und "hart" in die Adresszeile des Browsers einfügen. Dann klappts auch mit dem Logo.
23.03.2011, 14:17 Berghutzen (3159 
Ach ja, als Logo empfehle ich das hier:

Software 2000-Logo
23.03.2011, 14:15 Berghutzen (3159 
Die Beschreibung von Software 2000 wird von mir gemacht. Kann allerdings noch ein bisschen dauern.
Seiten: [1] 


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