Willkommen bei
 Kult-Magazine
 Kultboy.com-Inhalte
 Interaktiv
Neues Mitglied: Zupfi
 Sonstiges




Kult-Zeitschriften

Power Play
Gib Deine Bewertung ab!
Bisher 157 Stimmen bei einer Gesamtwertung von 8.54

Erstausgabe: 1/87 bzw. 3/90
Letzte Ausgabe: 4/2000
Verlag: Markt & Technik Verlag, Magna Media Verlag, WEKA Verlag, Future Verlag GmbH
Sprache: Deutsch
Anmerkung: Die Power Play war ein deutsches Computer- und Videospiele-Magazin. Die ersten sechs Ausgaben erschienen von November 1987 bis Juli 1988 als Sonderhefte der Zeitschrift "Happy Computer". Die nächsten Power Plays erschienen als Beilagen der Happy Computer-Ausgaben 10/1988 bis 2/1990. Die erste Power Play, die als eigenständiges Magazin erschien, war Ausgabe 3/1990.
Tests/Vorschauen:
Personen die mitgearbeitet haben:
Gehe zu:
Mitglieder die Ausgaben verkaufen:

Lieblingsmagazin der Mitglieder: (135)
Dein Lieblingsmagazin?
-007-, 2Ri@5, 90sgamer, advfreak, Amiga2000B, Andy, ApB1, Apock, arctangent, asc, Ashura, Atari7800, avmmerlin, Bitmap Brother, Boromir, Bren McGuire, Brooklyn, Bundavica, buttermaker, case, cassidy, Castro-IP, charly, Chiller, ColdWarrior, Commodus, Corsair, Coxi, Curbuser.at, Danger Mouse, Darkpunk, DasZwergmonster, deedee, Der_Totenkopf, desh79, Dragondancer, DRAX, DSavant, Duke, DukeGozer, Eierfratz, ekky, Endymion, fl_cody, fm4dj, forenuser, Frank ciezki, freqnasty, gamersince1984, Gruffmuck, Hallfiry, Herr MightandMatschig, hesse24, hippo99, hohiro, Hudshsoft, hunter3000, jeff, Jochen, Joerg_McFly, Jojo, joker07a, Jumpman, Kasi497, Kingslayer, kmonster, Knispel, Konkalit, kultboy, lemmy07, Long John Silver, LordRudi, Luzifer, Majordomus, Maniac EDGE, Marco, McCluskey, melkov, merlwein, Michael K., MikeFieger, Mindshadow, minimi, mishra, MoK, moldaa, moselspinner, MrMetapher, Nom Nom, Norman, numbernine, Oh Dae-su, Omigosh, Pascal Parvex, pfurzel, Playfellow64, Poldi #40, PomTom, PrinzPommes, prof_delta, PSYcHoDeLiC, PumpkinStrikes, ramses29, Ranarion, Retro-Nerd, Richard, riq, Rocket Queen, Rockford, Rolemaster, sascha2104, Sauerkrautpoet, Schelle78, schrottvogel, schuster39, ShadowAngelKoD, Shodan, SilvaSurf, Sir_Brennus, SOScherf, spatenpauli, Step-O-Mat, Takeshi, Thyrfing, Traeumer76, Trantor, Twinworld, Uwe A., veryunknown, VirtualBoy, Westfal, winger, Wurstdakopp, Wuuf The Bika, yob

Es sind 171 Hefte online!

Alle Cover online!

Jahrgang 1987
1/87
2/87
Jahrgang 1988
3/88
4/88
5/88
6/88
10/88
11/88
12/88
Jahrgang 1989
1/89
2/89
3/89
4/89
5/89
6/89
7/89
8/89
9/89
10/89
11/89
12/89
Jahrgang 1990
1/90
2/90
3/90
4/90
5/90
6/90
7/90
8/90
9/90
10/90
11/90
12/90
Jahrgang 1991
1/91
2/91
3/91
4/91
5/91
6/91
7/91
8/91
9/91
10/91
11/91
12/91
Jahrgang 1992
1/92
2/92
3/92
4/92
5/92
6/92
7/92
8/92
9/92
10/92
11/92
12/92
Jahrgang 1993
1/93
2/93
3/93
4/93
5/93
6/93
7/93
8/93
9/93
10/93
11/93
12/93
Jahrgang 1994
1/94
2/94
3/94
4/94
5/94
6/94
7/94
8/94
9/94
10/94
11/94
12/94
Jahrgang 1995
1/95
2/95
3/95
4/95
5/95
6/95
7/95
8/95
9/95
10/95
11/95
12/95
Jahrgang 1996
1/96
2/96
3/96
4/96
5/96
6/96
7/96
8/96
9/96
10/96
11/96
12/96
Jahrgang 1997
1/97
2/97
3/97
4/97
5/97
6/97
7/97
8/97
9/97
10/97
11/97
12/97
Jahrgang 1998
1/98
2/98
3/98
4/98
5/98
6/98
7/98
8/98
9/98
10/98
11/98
12/98
Jahrgang 1999
1/99
2/99
3/99
4/99
5/99
6/99
7/99
8/99
9/99
10/99
11/99
12/99
Jahrgang 2000
1/2000
2/2000
3/2000
4/2000
Sonderhefte
1/89
2/90
1/91 TT
3/91
PC 91
1/92
2/92 TT
3/92
4/92
5/93
6/93
1/94
7/94
8/94
9/94
1/95
10/95
11/95
Katalog
13/95 SP
12/96
1/97 SP
1/98
2/98
3/98
4/98


User-Kommentare: (485)Seiten: «  1 [2] 3 4 5 6   »
23.08.2015, 11:14 v3to (768 
Die PowerPlay hatte ich damals sehr gerne gelesen (hatte bis zuletzt auch ein Abo), da die Herangehensweise so klar erschien und die Tester dem Ganzen jedesmal auch ein Gesicht gaben. Man identifizierte sich mit ihnen und das Magazin wirkte sehr seriös.

Es hatte sich eigentlich nie geändert, aber im Lauf der Zeit sackten da doch so einige Defizite durch, die auch damals besser nicht gewesen wären.

Das Team selbst war nie wirklich ausgewogen. Es gab scheinbar Niemanden dabei, der von kleinen Spielen geprägt war. Oder jemanden, der was mit Wirtschaftssimulationen anfangen konnte (eine Ausnahme war später Volker Weitz, allerdings auch er offenbar selektiv in den Vorlieben). Mir kam es allgemein so vor, als ob dort Komplexität und Herkunft Japan oder USA Bonuspunkte erhielten.

Eine weitere Sache, die mir selbst im Lauf der Zeit sauer aufstieß, war die Unvollständigkeit, bzw das vorzeitige Abschreiben älterer Plattformen. Ab 1988 hatte man als PowerPlay Leser den Eindruck, dass 8Bit im Sterben lag - so etwa drei/vier Jahre früher, als es vom Markt her der Fall war. Viele Portierungen wurden gar nicht erst berücksichtigt, oftmals fehlten sogar Hinweise im Wertungskasten ob deren Existenz. Die Wertungen wurden eher einem allgemeinen Empfinden untergeordnet, statt sich an den Fähigkeiten der Maschinen zu orientieren (bei Konsolen blieb das aus irgendeinem Grund differenzierter) und letztendlich kam auch wieder die Komplexitäts-Wichtung zum Vorschein.
23.08.2015, 10:11 Patrick_B (25 
Es fällt mir schwer, eine faire Bewertung für diese Zeitschrift abzugeben, da sie sich im Laufe der Jahre so stark verändert hat. Ich unterscheide zwischen drei Hauptphasen:

Die Anfänge bis ca. Anfang der 90er:
Meiner Meinung nach die beste Zeit der Power Play. Ich halte die gesamte Aufmachung und die grundsätzlichen Entscheidungen für gelungen. Die Aufteilung zwischen Text und Meinungskasten ist nicht umsonst zum Quasi-Standard in Deutschland geworden (und zwingt den Autor dazu, sich nicht in inhaltsleerem Gelulle zu verlieren). Zusammen mit den Fotos (albern, aber charmant) schaffen die Meinungskästen eine "persönliche" Verbindung zwischen den Autoren und dem Leser.

Ich würde sicher nicht behaupten, dass die Lenhardt, Schneider & Co brillante Autoren waren, aber sie haben sich im Laufe der Jahre signifikant weiterentwickelt. Mich persönlich spricht der größtenteils eher sachlich geprägte Stil an. Da fallen auch die Defizite nicht so arg auf.

Was mir in dieser Phase nicht gefällt, ist die manchmal große Distanz zwischen dem Meinungskasten und der Wertung. Was hilft mir Pseudo-Objektivität, wenn die Gründe im Test nicht aufgeführt sind, weil der Haupttester das Spiel super fand? Meiner Ansicht der größte Schwachpunkt.

Der Umbruch:
Auch ohne nostalgischen Bezug zum Magazin ist klar erkennbar, dass Anfang der 90er mit dem personellen Umbruch etwas verloren ging. Die etablierte Mannschaft ging und die Nachfolger blieben eher blass. Hier finde ich besonders kurios, dass beim Abgang von Michael Hengst erst groß Volker Weitz als Nachfolger als Chefredakteur angekündigt wurde, nur um dann den Konsolero Ulrich zu installieren. Sicher kein Zufall, dass Weitz danach nur noch sehr kurz dabei war. Auch optisch ging es tendenziell eher bergab. Trotzdem, allgemein immer noch ein gutes Heft. Zumindest 1996/97 gab es wieder ein paar nennenswerte Persönlichkeiten.

Die Power Play war mir allgemein immer etwas zu schnell, die alten Zöpfe abzuschneiden und sich auf die neuen Maschinen zu konzentrieren. In einem Multiformatmagazin muss doch zumindest ein bisschen Platz für die Exoten und alten Maschinen sein. Am Ende war aber der Wandel zum PC-Magazin unumgänglich und aufgrund der Marktlage logisch. Die Konsolen hätte ich schon viel früher rausgeschmissen (es gab schließlich das Schwestermagazin Video Games, die das Thema viel besser abdecken konnte).

Ab 1997:
Irgendwann 1997 war auf einen Schlag fast die ganze Mannschaft weg und wurde mit schlechteren Leuten ersetzt. Biehlmeier war gut, aber nur kurz dabei, Schnelle war gut, auch schnell weg, und auf Nettelbeck lass ich nichts kommen. Alles in allem dominierte aber der Wöhler- und Effenberger-Stil: Kurze, abgehackte Sätze. Nee, ab jetzt gab es keinen Grund mehr, die Power Play anstatt der Konkurrenz zu lesen. Der in Teilen sogar beinahe gelungene weil eigenständige Relaunch der letzten paar Ausgaben hilft da auch nichts mehr.

Fazit:
Ich mag die Power Play. Nach dem Lesen der Tests hatte ich meistens das Gefühl, gut genug informiert zu sein, um zu entscheiden ob ich mich näher mit dem Spiel beschäftigten möchte oder nicht. Auch wenn man dem Urteil oft nicht zustimmen mag - das liegt in der Natur der Sache - sind doch die Gründe meistens nachvollziehbar. Und darauf kommt es mir an, nicht dass das Magazin stets meiner Meinung ist.

In den ersten Jahren würde ich zur 8 tendieren, Mitte der 90er zur 6 und ganz am Ende zur 3. Ich möchte allerdings den Anfangsjahren mehr Gewicht beimessen und gebe insgesamt eine knappe 7.
08.08.2015, 11:17 Knispel (163 
Hallo zusammen

Jetzt lese ich schon geraume Zeit "still" mit und habe mich endlich mal angemeldet. Klasse Seite!
Meinen ersten Kommentar muss ich einfach der Power Play geben, die habe ich früher unheimlich gerne gelesen (und lese sie noch immer). Meine erste (selbstgekaufte) Ausgabe war die 12/91. Allerdings hatte ich Ende der 90er (ich glaube 199 das große Glück, von einem Bekannten die kompletten Hefte von 10/89 bis 5/95 zu bekommen. Und zwar für "lau" - die sollten tatsächlich ins Altpapier

Bis heute schmöker ich unheimlich gerne durch die Hefte.

Da kann ich nur eine 10 geben - einfach tolle Erinnerungen an tolle Zeiten.
14.07.2015, 09:52 jan.hondafn2 [Mod Wunschzettel / Tests] (1986 
Willkommen im Club Kulty!
Wo hast Du ihn abgestaubt?
12.07.2015, 10:58 kultboy [Admin] (10700 
Ich habe endlich einen der begehrten Power Play Sammelordner!
17.02.2015, 16:07 Trantor (283 
bronstein schrieb am 28.07.2014, 18:28:
* Heinrich Lenhardt: Das Urgestein. Typischer westdeutscher Mittelschichtsjunge, der schon früh ein journalistisches Talent entwickelte und wahrscheinlich schon bei der Schülerzeitung mitgearbeitet hatte.


Respekt, bronstein! Das ist nicht nur eine höchst unterhaltsame, sondern auch schon fast beängstigend hellsichtige Analyse der Power-Play-Urgesteine!
Wer sich Heinrich Lenhardts neues Buch durchliest, erfährt darin nämlich, dass er als Referenz fürs Bewerbungsgespräch bei Markt & Technik die Schülerzeitung dabei hatte, an der er mitgearbeitet hatte.

Ich möchte deine Analyse daher kurz ergänzen:

bronstein: Ausgeprägter Menschenkenner. In der Tradition von Sherlock Holmes reichen ihm nur wenige Zeilen in einem Meinungskasten, um psychologisches Profil und Lebensgeschichte eines Spieletesters akkurat zu rekonstruieren. Im echten Leben vermutlich Psychoanalytiker, Privatdetektiv oder Kartenleger.
06.02.2015, 14:08 spatenpauli (691 
Hab heute das erste Mal erfahren, wer Hans Pinsel war.
28.07.2014, 20:34 Wuuf The Bika (1114 
bronstein schrieb am 28.07.2014, 18:28:
* Henrik Fisch: Dafür war er der einzige Redakteur, bei dem man einigermaßen sicher davon ausgehen konnte, dass er in seiner Freizeit regelmäßig Geschlechtsverkehr hatte. Das gab seinen Artikeln wiederum eine erfrischende Distanz.

Haha, hervorragend!
Als ganzes sehr schön geschrieben und durchaus nachvollziehbar. Ob deine Analyse tatsächlich stimmt, ist somit beinahe Nebensache
28.07.2014, 20:03 drym (3478 
Lieber Bronstein, hervorragender Beitrag
28.07.2014, 20:03 drym (3478 
Frank ciezki schrieb am 28.07.2014, 19:23:
Gibt es eigentlich eine Studie dazu, warum Leute aus der höheren Bildungsschicht so auf Doppelnamen abfahren ?

Möglicherweise: a) weil man seine Herkunft nicht einfach so abstreifen und assimiliert werden möchte
b) weil im Falle einer Scheidung (40-50% !) nicht jeder überrascht ist, einen komplett neuen (Mädchen-)Namen zu hören. Es fehlt dann nur der lästige Teil hinter dem Bindestrich

Heutzutage geht es ja cooler: beide behalten ihren Nachnamen und gut ist. Haben meine Frau und ich auch so gemacht.
28.07.2014, 19:23 Frank ciezki [Mod Videos] (2929 
Sehr amüsante Analyse.

* Boris Schneider: Der Hochbegabte. Er war Programmierer, Übersetzer, Spieler, Redakteur, und alles davon hat er gut gemacht. Wahrscheinlich hatte er in seinen Schulzeugnissen nur Einser. Er hätte Informatik, Physik oder Soziologie studieren können und alles mit Leichtigkeit geschafft; deshalb war er der vermutlich größte Gewinn für die Reaktion. Wie Heinrich konnte auch er mit praktisch allen Genres und hat sich unvoreingenommen seine Gedanken über sie gemacht.


Gibt es eigentlich eine Studie dazu, warum Leute aus der höheren Bildungsschicht so auf Doppelnamen abfahren ?
28.07.2014, 18:28 bronstein (1654 
Ich glaube, die Ur-Besetzung der PP war deshalb so legendär, weil sie sich aus so unterschiedlichen und zugleich sympathischen Typen zusammensetzte. Natürlich waren alle Computerfreaks, aber im Unterschied zu späteren Redaktionen waren sie noch nicht mit Computern aufgewachsen - weil es in ihrer Kindheit noch keine gegeben hatte. In den 1990er-Jahren wurden die Redakteure immer blasser und nichtssagender... Die aus den 1980ern möchte ich hier kurz charakterisieren:

* Heinrich Lenhardt: Das Urgestein. Typischer westdeutscher Mittelschichtsjunge, der schon früh ein journalistisches Talent entwickelte und wahrscheinlich schon bei der Schülerzeitung mitgearbeitet hatte. Weil er Computerspiele liebte, ist er beim Markt+Technik-Verlag gelandet, er hätte aber sicher auch als Sportredakteur gute Artikel geschrieben. Im Unterschied zu den meisten anderen Redakteuren mochte er alle Genres und ging (abgesehen von Rennspielen) an jedes Spiel unvoreingenommen heran. Auch das zeichnet ihn aus.

* Boris Schneider: Der Hochbegabte. Er war Programmierer, Übersetzer, Spieler, Redakteur, und alles davon hat er gut gemacht. Wahrscheinlich hatte er in seinen Schulzeugnissen nur Einser. Er hätte Informatik, Physik oder Soziologie studieren können und alles mit Leichtigkeit geschafft; deshalb war er der vermutlich größte Gewinn für die Reaktion. Wie Heinrich konnte auch er mit praktisch allen Genres und hat sich unvoreingenommen seine Gedanken über sie gemacht.

* Anatol Locker: Der Bildungsbürger. Seinen Artikeln merkt man die die bürgerliche Herkunft an, seine Eltern waren höchstwahrscheinlich Akademiker und pflegten einen entsprechenden Umgang. War in der Schule wohl der Typ, der mit Leichtigkeit durchkam, ohne sich besonders anzustrengen. Sein Hang zum Pummeligsein hat ihm leider die Jugend etwas vermiest - deshalb war er umso dankbarer, dass er sich in die Welt der Computerspiele flüchten konnte. Das in Verbindung mit seiner umfassenden Bildung und seinem Schreibtalent machten ihn zum wahrscheinlich besten Adventure-Rezensenten jener Tage.

* Gregor Neumann: Der Gymnasiast. Aus der ersten Redaktion war er der Unauffälligste, aber das heißt nicht, dass er leicht zu ersetzen war. Wie Heinrich Lenhardt konnte er mit fast allen Genres, war aber journalistisch nicht ganz so talentiert, und bei den Bewertungen nicht so sicher. Hatte in Deutsch vermutlich nie Einser und wahrscheinlich ist das auch der Grund, warum er als Erster aus der Redaktion wieder ausgeschieden ist.

* Martin Gaksch: Der Begeisterungsfähige. Von allen bisher genannten Redakteuren zeigte Martin Gaksch am wenigsten Allgemeinbildung, aber das heißt nicht, dass er weniger intelligent war. Ohne seine kindliche Begeisterung für einfache Action- und Sportspiele in Verbindung mit einer sachlichen Auseinandersetzung hätte der PP etwas Wesentliches gefehlt. Er war daher das perfekte Komplement zu Anatol Locker.

* Michael Hengst: Der Proletarier. Womöglich der einzige Redakteur, der über kein Abitur verfügte, was aber nicht heißt, dass er weniger konnte. Wie bei Martin Gaksch konnte man sich seiner Begeisterungsfähigkeit kaum entziehen, und er hat seinen Job ebenso ernst genug genommen, um Fehlurteile möglichst zu vermeiden. Dass er es in den 1990ern noch zum Chef gebracht hat, war dann aber vermutlich doch zu viel des Guten.

* Martin Goldmann: Der Blasse. Kurz aufgetaucht, nach weniger als einem Jahr wieder verschwunden, kaum jemand kann sich an ihn erinnern. Von der Sorte gab es in anderen Zeitschriften viele, aber er war der erste PP-Redakteuer, der keinen bleibenden Eindruck hinterließ. In der PP war der Erste, der zwar gut mit Computerspielen konnte, aber nicht gerade zum Schreiben geboren war. Und das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum er bald wieder fort war.

* Henrik Fisch: Der Dandy. Er kam offenbar eher als Ersatzkraft zur PP und irritierte insofern, als man bei seinen Artikeln den Eindruck gewinnen konnte, dass Computerspiele für ihn nicht das Wichtigste auf der Welt waren, sondern dass er hier in erster Linie seinen Job tat. Dafür war er der einzige Redakteur, bei dem man einigermaßen sicher davon ausgehen konnte, dass er in seiner Freizeit regelmäßig Geschlechtsverkehr hatte. Das gab seinen Artikeln wiederum eine erfrischende Distanz.
08.04.2014, 06:25 Twinworld (1891 
Maniac EDGE schrieb am 07.04.2014, 18:07:
Hier findet man das PDF-Archiv der Power Play:
(bisher die ersten 30 Ausgaben)

http://archive.org/details/computermagazinesgerman


Wahrscheinlich weisst Du es nicht aber auf"Kult Cover Disk"sind alle regulären Ausgaben der Power Play als PDF schon online.
07.04.2014, 18:07 Maniac EDGE (23 
Hier findet man das PDF-Archiv der Power Play:
(bisher die ersten 30 Ausgaben)

http://archive.org/details/computermagazinesgerman
16.02.2014, 18:47 Retro-Nerd (9924 
Die ersten 6 Hefte sind Happy Computer Specials gewesen.
Seiten: «  1 [2] 3 4 5 6   »


Du willst einen Kommentar schreiben?

Dann musst du dich nur kostenlos und unverbindlich registrieren und schon kann es losgehen!