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Retro-Podcasts

Hier findet man eine Übersicht über die aktuellen Retro-Podcasts.

Grafik Spieleveteranen
Begin: April 2009

Aktuelle Folge: #105: Blade Runner

Moderation:
Heinrich Lenhardt und Jörg Langer und immer wieder ein Stargast
Grafik Stay Forever
Beginn: August 2011

Aktuelle Folge: Railroad Tycoon (Folge 70)

Moderation:
Christian Schmidt und Gunnar Lott
User-Kommentare: (260)Seiten: [1] 2 3 4 5   »
17.01.2018, 21:44 Jochen (680 
Wie sieht es wohl hinter den Kulissen der Spielebranche aus? Und warum erschien manches Spiel (wie Star Wars 1313) letztlich nicht? Der Kotaku-Journalist Jason Schreier hat in seinem Buch "Blood, Sweat, and Pixels" die Spieleentwicklung schonungslos unter die Lupe genommen. Bei Insert Moin sprechen Daniel Raumer vom Fachmagazin GamesMarkt und Michael Obermeier von der GameStar in einer kostenfreien Podcast-Folge über das englischsprachige Buch und ihre Lieblingskapitel:

Insert Moin Folge 2064: „Blood, Sweat and Pixels“

Das Buch von Jason Schreier gibt es als ungekürztes Hörbuch (7 Stunden und 55 Minuten) für 28,95 Euro bei Audible:

Blood, Sweat, and Pixels: The Triumphant, Turbulent Stories Behind How Video Games Are Made
Kommentar wurde am 17.01.2018, 23:37 von Jochen editiert.
15.01.2018, 11:42 v3to (787 
Mit der Kritik zu der Folge über The Dig kann ich teilweise nachvollziehen. Ich hatte selbst ein bisschen den Eindruck, dass hier das Spielerlebnis etwas unter der Analyse leidet (ähnlich ging mir das auch bei der Folge über Conker). Wenn man den Frosch zu früh seziert, verpasst man das Quaken. Wobei die im Podcast angesprochenen Punkte treffen schon den Kern.
14.01.2018, 23:48 Jochen (680 
Zum Jahreswechsel haben Lott & Schmidt intensiv über Stay Forever nachgedacht. Sie blicken in einer Sonderfolge zurück auf 2017´- und voraus auf 2018:

Stay Forever Sonderfolge: Wo wir stehen und wie es weiter geht.

Die beiden Podcaster wünschen sich ausdrücklich Feedback, darum sei darauf hingewiesen: Diese Sonderfolge wird nicht nur auf der StayForever-Seite, sondern auch bei Patreon öffentlich diskutiert.

Ach ja - die erfolgreichsten StayForever-Folgen waren Jagged Alliance, Lemmings, Z und ... Myst. Und die meiste Kritik haben Lott & Schmidt von ihrer Community für The Dig bekommen.
Kommentar wurde am 15.01.2018, 19:05 von Jochen editiert.
31.12.2017, 11:45 Jochen (680 
Meine sehr verehrten Damen und Herren, das Jahr 2017 endet und beim Gamespodcast blicken André Peschke, Jochen Gebauer und Sebastian Stange voraus auf das Spielejahr 2018.

Auf ein Bier Runde 143: Unser Ausblick auf 2018

Die Diskussion über AeB-Runde 143 gibt es im Gamespodcast-Forum.
30.12.2017, 12:40 Jochen (680 
Im Sommer 2017 sind Lott & Schmidt mit Stay Forever durch sieben Städte getourt und haben ein kleines Programm auf die Bühne gebracht:

Stay Forever Folge 73: Die Live-Tour 2017 (Mitschnitt)

Ach ja - eine Zusammenfassung ihrer Tour-Erfahrungen (incl. Fotos) haben die beiden Podcaster bereits vor drei Monaten unter So war die Tour 2017 veröffentlicht.
Kommentar wurde am 30.12.2017, 12:46 von Jochen editiert.
29.12.2017, 20:58 Retro-Nerd (9994 
Ja, die Amiga Joker Nummer fand ich auch uncool. Besonders das öffentlich in einem Podcast mit Unbeteiligten zu bequatschen. Hätte ich mich an Richards Stelle auch drüber geärgert.
29.12.2017, 20:49 v3to (787 
So interessant ich die Gedankengaenge von Mick Schnelle auch finde, aber seine Aussagen muss man teils mit Vorsicht geniessen. Auf GamersGlobal wird von ihm gerne ausgeblendet, welche Argumente da gegeneinander standen.

An zwei Vorgaenge entsinne ich mich durch Diskussionen auf Facebook und einer davon bezog sich auf das Joker Revival. Ich fand es ehrlich gesagt unerhoert, dass Mick Schnelle dieses Fan-Jubilaeumsprojekt, welches ohne unentgeltlicher Redaktionstaetigkeit nicht zustande gekommen waere, als oeffentliches Gebashe eines Ausbeutertums hochzustilisieren und nebenbei die Arbeit von ehrenamtlichen Autoren herabwuerdigt (ich erinnere mich gerade nicht an den genauen Wortlaut, der war aber schon heftig).

Der andere war weitaus diffiziler und war von seiner Argumentation eigentlich sehr interessant. Da ging es hauptsaechlich um klassische deutsche Strategie- und Wirtschaftsspiele oder auch RPGs. Sozusagen die Patrizier, Drakensangs und Siedler, welche heutzutage nicht mehr produziert werden. Heutzutage ein kaum zu finanzierendes Thema in der Spieleproduktion, wobei Mick mMn durchaus einen Punkt hatte, dass es ja sehr wohl eine existierende Zielgruppe fuer die Art Spiele gibt. Was derweil aber schon ueber Anecken hinausging, dass er in der Diskussion Vorwuerfe aeusserte, dass die deutsche Industrie sozusagen das Medium Spiel zerstoert, die Leute nicht rechnen koennen, bei Schwarmfinanzierung liegt das Geld quasi auf der Strasse, inklusive Empfehlungen, dass es ja auch ambitionierte Studenten gaebe... die koennten ja im Rahmen ihres Studiums... (Parallelen zu unbezahlten Praktika sind rein zufaellig)
29.12.2017, 20:48 Jochen (680 
@spatenpauli (als Ergänzung): Ein Problem mit dem Beitrag von Christian Schmidt war, dass bei Spiegel Online nicht die Langfassung stand. Die hatte erst Gunnar Lott in seinem Blog unter dem Titel Zum Zustand der deutschen Spielekritik veröffentlicht - und dann dort auch gleich kommentiert. Man sieht noch unter dem Artikel an der Anzahl der Trackbacks, dass diese Debatte in der Blogger-Szene damals hohe Wellen geschlagen hat. Mit Nicht die Kritiken sind platt, aber viele Spiele hat dann Petra Fröhlich bei Spiegel Online eine Antwort auf Schmidt veröffentlicht.

Die Kontroverse wäre inzwischen ein schönes Podcast-Thema - wenn die Beteiligten ohne Schaum vor dem Mund darüber diskutieren könnten...
Kommentar wurde am 30.12.2017, 13:34 von Jochen editiert.
29.12.2017, 20:33 spatenpauli (699 
SarahKreuz schrieb am 29.12.2017, 20:30:
spatenpauli schrieb am 29.12.2017, 19:56:
SarahKreuz schrieb am 29.12.2017, 19:47:
Kontroverse mit Christian Schmidt wegen seinem SPON-Artikel).

Kannst Du kurz beschreiben, worum es da geht?


Christian Schmidt:http://m.spiegel.de/netzwelt/games/videospiele-mehr-geist-bitte-liebe-games-tester-a-784531.html
Mick Schnelle:http://www.gamersglobal.de/meinung/lieber-christian-schmidt


Besten Dank.
29.12.2017, 20:33 Retro-Nerd (9994 
"Die Kultboys". Das wäre eine Sim, die würde ich spielen.

Mick kommt zwar immer sehr sympathisch rüber, aber manchmal frotzelt er dann doch etwas zu stark. Darf man in solchen Podcasts ja auch nicht überwerten.
29.12.2017, 20:30 SarahKreuz (8012 
spatenpauli schrieb am 29.12.2017, 19:56:
SarahKreuz schrieb am 29.12.2017, 19:47:
Kontroverse mit Christian Schmidt wegen seinem SPON-Artikel).

Kannst Du kurz beschreiben, worum es da geht?


Christian Schmidt:http://m.spiegel.de/netzwelt/games/videospiele-mehr-geist-bitte-liebe-games-tester-a-784531.html
Mick Schnelle:http://www.gamersglobal.de/meinung/lieber-christian-schmidt

@R-Nerd haha, ja, mal gucken. Bis dahin gibt es auch den Anti-EuroTruck-Sim, wo man virtuelle Spieler in noch virtuelleren EuroTruck-Sims in bester Road Rash-Manier von der Straße fegt. 9 von 10 Kultboychen.
29.12.2017, 19:56 Retro-Nerd (9994 
Also die Euro Truck, Farm, Landmaschinen oder was auch immer Simulationen fasse ich auch in 20 Jahren nicht an.
Kommentar wurde am 29.12.2017, 19:56 von Retro-Nerd editiert.
29.12.2017, 19:56 spatenpauli (699 
SarahKreuz schrieb am 29.12.2017, 19:47:
Kontroverse mit Christian Schmidt wegen seinem SPON-Artikel).

Kannst Du kurz beschreiben, worum es da geht?
29.12.2017, 19:47 SarahKreuz (8012 
Nachdem ich jetzt den aktuellen Jahresrückblick der Spieleveteranen mit ziemlichen Vergnügen gehört habe (http://www.spieleveteranen.de/archives/2348), ist es bei mir einmal mehr Mick Schnelle, der mir positiv auffiel. Nun, entweder er zerreisst völlig gnadenlos Spiele, die unfertig auf den Markt geschmissen werden (diverse Reviews auf GamersGlobal). Oder er geht völlig offen (und öffentlich) mit Personen um, deren Vorgehensweise ihm nicht schmeckt (Amiga Joker-Revival ohne Bezahung der Autoren, Kontroverse mit Christian Schmidt wegen seinem SPON-Artikel). Je älter Mick wird, desto mehr kackt er auf irgendeine Reputation, auf einen Ruf, den er möglicherweise verlieren könnte. Also in der Summe wird der Kerl im hohen Alter authentischer, weil ihm ziemlich vieles am Hintern vorbeigeht. Oder er genau das an- und ausspricht, was viele denken - sich aber bloß nicht zu sagen oder schreiben trauen. Zum Teil finde ich mich da wieder, in seiner Person. Oder zumindest hoffe ich es. Denn diese herzliche, offene Art, die Mick seit vielen Jahren schon zelebriert, finde ich irgendwie bewundernswert... und steht im völligen Kontrast zu einigen verklemmten anderen Veteranen, die seit Jahrzehnten nur auf der Stelle treten. Und nicht aus sich raus können - aus welchen Gründen auch immer. Berufliche. Persönliche. Whatever.

Das Interessante aber am aktuellen Spieleveteranen-Podcast (und auf diesen Punkt wollte ich die ganze Zeit eigentlich schon kommen): im hohen Alter (Sorry, Mick) wird er immer genügsamer. Er gibt sich mit augenscheinlich banalen Kleinigkeiten zufrieden, und ist damit glücklich. Er spielt die (Euro-)Truck-Simulatoren. Wo man nichts weiter macht, als von A nach B fahren - schön in steriler Umgebung, ohne Action und Anspruch. Sein Lieblingsessen? Nudeln mit Ketchup. Er schwört auf total simplifizierte Volks/Heimat-Musik. Hauptsache nichts, worüber man groß grübeln müsste, oder was auch nur im Ansatz progressiv ist. Lesen? Nun, Mick hat sich vorgenommen, bis Ende 2018 alle John Sinclair-Romane zu lesen. Auch nichts wirklich anstrengendes, das wissen wir ja alle. Mick hat auch gleich ein zusätzliches Abo der Perry Rhodan-Reihe abgeschlossen - Trivialliteratur bis die Augen brennen.

Ich finde diese "Genügsamkeit", die Mick so als quasi-öffentliche Person preisgibt, doch erstaunlich ... Thesen und Theorien gehen mir dabei durch den Kopf. Alles viel zu viel, um das jetzt alles ins Smartphone zu klopfen. Aber auch ich hatte durchaus Großeltern (jetzt mit 39 leider nicht mehr), die, je älter sie wurden, sich mit immer weniger zufrieden gaben. Schon die Tageszeitung alleine war das Highlight des Tages. Dazu einen Kaffee, und meine Oma war anderthalb Stunden die glücklichste Frau der Welt. Nur noch getoppt davon, wenn einmal die Woche die Familie zusammentraf. Sonstige Hobbies waren auf das simpelste heruntergebrochen, oder sind gleich ganz weggefallen. Weil der Tatort am Abend schon absolut ausreichte. Der (handzahme) Wellensittich war Haustier genug. Wo sie früher noch stundenlange Spaziergänge mit ihrem Hund machte und dabei Hinz und Kunz besuchte. Das alles lag nicht daran, weil sie es nicht mehr KONNTE, nö, sie WOLLTE sich mit weniger zufrieden geben.

Bezogen auf das Hobby Games frage ich mich da, was meine Großeltern noch bis zuletzt gespielt hätten. Wenn sie das Hobby gehabt hätten und es bis ins hohe Alter reingetragen hätten. HätteHätteFahrradkette. Selbst, wenn die Reflexe nachlassen - oder es, Gott bewahre - rein körperlich nicht mehr so klappen sollte, würde ich trotzdem noch spielen wollen. Hab ja schon als fünfjährige Gefallen daran gefunden. 34 Jahre später bin ich immer noch mit der gleichen Leidenschaft zugange. Wenn ich Micks Alter erreicht habe (oder sogar weit darüber hinaus?), was wird dann sein? Werde ich mich auch nur noch mit gemütlicher Rundenstrategie zufrieden geben? Oder mich an Trucker-Simulatoren versuchen? Vielleicht reicht es dann ja, nur noch für fünf Minuten am Tag Pac-Man zu daddeln - und, zack, Satisfaction Guaranteed? Wo es vierzig Jahre zuvor gerne mal fünf Stunden RPG-Kost waren, bevor ich mich "erstmal satt" fühlte.

Vielleicht stolpere ich in vierzig Jahren ja mal über diesen Eintrag auf Kultboy Dot Com und kann dann die Antworten liefern: was macht das hohe Alter aus uns Gamern? Aber...wahrscheinlich wird das eine total subjektive Antwort sein. So wie Mick und seine (für mich NOCH extrem langweiligen) Simulatoren auch was total subjektives am Ende sind.
Kommentar wurde am 29.12.2017, 19:55 von SarahKreuz editiert.
26.12.2017, 00:38 Jochen (680 
Meine sehr verehrten Damen und Herren, beim Gamespodcast bezeichnen Peschke & Gebauer ihre Reportagen als Titelgeschichten zum Hören. Die Pilotfolge einer neuen Reportage-Reihe über Trip Hawkins und Electronic Arts hat Jochen Gebauer jetzt bereitgestellt:

Reportage Folge 1: So gewinnen wir - Trip Hawkins und der Aufstieg von EA (mit Quellen- und Literaturhinweisen)

Zum Reinschnuppern gibt diese erste Folge kostenlos für alle Interessierten, die weiteren Folgen der vierteiligen Audio-Reportage gibt es nur exklusiv für Patreon-Backer ab der 5$-Stufe. Update: Die dazugehörige Diskussion über diese Podcast-Folge, Trip Hawkins und EA gibt es jetzt im Gamespodcast-Forum.

Im Jahr 1983 hat Electronic Arts erstmals Spiele in den USA veröffentlicht. Folgende EA-Spiele aus unserer Datenbank stammen aus dem Start-Line-Up:

Archon
Axis Assassin
Hard Hat Mack
M.U.L.E.
Murder on the Zinderneuf
One-on-One (Julius Erving vs Larry Bird)
Pinball Construction Set
The Standing Stones

Und weil Gebauer in seiner Pilotfolge auch Activision kurz erwähnt, deshalb möchte ich noch auf Die Activision Story und den dazugehörigen Artikel über zwei Activison Mitarbeiter aus Happy Computer 10/1985 hinweisen.
Kommentar wurde am 14.01.2018, 14:27 von Jochen editiert.
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