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Retro-Podcasts

Hier findet man eine Übersicht über die aktuellen Retro-Podcasts.

Grafik Spieleveteranen
Begin: April 2009

Aktuelle Folge: #114: Secret of Mana

Moderation:
Heinrich Lenhardt und Jörg Langer und immer wieder ein Stargast
Grafik Stay Forever
Beginn: August 2011

Aktuelle Folge: Alone in the Dark (Folge 75)

Moderation:
Christian Schmidt und Gunnar Lott
User-Kommentare: (521)Seiten: «  13 14 15 16 [17] 18 19 20 21   »
31.01.2018, 15:50 Aydon_ger (464 
Es ist sicherlich einfach, jemanden Arroganz zu unterstellen, der einfach sicher in seinem Genre und seinem Auftreten ist. Christian Schmidt und Gunnar Lott allerdings "Arroganz" und "Fehlinformationen" anzuheften, das ist absolut überzogen. Ich habe keine Ahnung, warum Sir_Brennus derartiges in den Ring wirft, aber irgendwas muss da wohl passiert sein.

Du reitest immer wieder auf "Fehlinformationen" herum. Außer dass die Spieleveteranen in ihren Sendungen auch schon einiges durcheinandergeplaudert und falsch wiedergegeben haben, nimmt wohl niemand für sich in Anspruch, absolut fehlerfrei zu sein. Da Du aber so speziell auf den SSI-Podcast abgehst, vermute ich stark, dass die beiden "pösen Puben" irgendwas gesagt haben, was Deine AD&D-Seele erzürnt. Lass es raus, sag es uns. Ernsthaft, ich würde mich sehr interessieren, welchen Fauxpas ein ehemaliger Chefredakteur in einem Podcast über ein altes Spiel gebracht haben muss, damit Du ihn als "Hobbydiktator aus Hozminden" bezeichnen musst. Und "der verhinderte Kulturjournalist", der nach Meinung einiger Leser einige der besten Essays der GS-Historie schrieb, muss ja auch irgendetwas getan haben, um Deine empfindliche Seele in Aufruf zu versetzen. "Grenzwertig" die Beiden?

Das kann man so sehen. Wenn aber im selben Argumentationsstrang (der ja keiner ist, immerhin sagst Du nur, dass sie Fehler machen. Sagst, dass sie Diktatoren seien und verhinderte Kulturjournalisten (was daran so schlimm sein soll, weiss ich jetzt nicht, aber...), wenn also im selben verschwurbelten Gemecker gegen diese beiden Bildungsbürger dann ausgerechnet die Spieleveteranen genannt werden, au weh.

Selbstverliebtes Geplauder von Heinrich, der immer wieder darauf hinweist, dass er ja damals dabei gewesen... und zu seiner Zeit... aber er weiss jetzt gar nicht so recht, wie... hat vergessen... und immer ein schnell hingestottertes "Ja Ja", um zu zeigen dass man immer noch mitreden kann, auch wenn man Null vorbereitet war.

Und dann der Jörg. Der "Wir bei Gamers Global Jörg". Ja, das hat er sich vermutlich operativ entfernen lassen, bevor es ernsthafte Schäden beim Hörer hervorrief. Aber es klingt immer wieder durch, dass "wir bei Gamers Global"... ja, was machen die Leute da eigentlich? Sie machen das, was andere auch machen: Spiele spielen, Spiele testen, Videos davon drehen. Aber halt alles so super-duper-gut. Aha.

"die Spieleveteranen sind die einzigen, die sich so bezeichnen dürfen. Oder haben Schmidt/Lott, Peschke/Gebauer/Stange schon 1984 Spiele getestet?"


Und Du ziehst die Grenze, ab wann ein Veteran sich als Veteran bezeichnen darf? Warum nicht die "Grenzlinie" auf das Jahr 1972 setzen? Da ist Pong erschienen. Das weiss ich aus Wikipedia - upps, damit bin ich ja raus, laut Deiner Definition. Denn Wikipedia darf nicht genutzt werden (siehe Dein Eintrag). Ob HL und JL das auch NIEMALS NICHT tun, lasse ich jetzt mal Außen vor.
31.01.2018, 03:25 Splatter (316 
Sir_Brennus schrieb am 30.01.2018, 21:25:
Also wer da die Arroganz nicht hört, der muss schwer was mit den Gehörgängen haben, ...


Na gut, dann oute ich mich mal als Schwerhöriger, denn Derartiges konnte ich dort bisher nicht vernehmen. Und Informationsquellen wie z.B. auch Wikipedia anzuzapfen halte ich für durchaus legitim. Derartige Vorbereitungen auf ein Thema würde auch anderen gut zu Gesicht stehen. Letzten Endes hört wohl jeder ohnehin, was er hören will.

Sir_Brennus schrieb am 30.01.2018, 21:25:
...wenn die beiden mal wieder Hintergrundfakten aus Wikipedia vorlesen und so tun, als ob der geneigte Hörer das nicht selbst wüsste.


Du willst also behaupten, Du hättest alles Infos, die die Beiden in ihren Podcasts bringen, schon auf dem Schirm ? Nimms mir nicht übel, aber DAS klingt für mich ein kleines bißchen arrogant. Aber gut, verbuch ich mal unter "Geschmackssache".

Stay Forever und AEB sind die einzigen beiden, die ich mir (mehr oder weniger) regelmäßig und vollständig anhöre. Gute, eloquente "Sprecher" und meistenteils ordentliche Vorbereitung, gefällt mir. Und Fabian Käufer ist hier mMn eine hervorragende Ergänzung für alle Konsoleros.

Spieleveteranen und Retrokompott sind eher Dampfplauderer, die ihre Infos gerne mal aus dem Gedächtnis zaubern. Kann funktionieren, muß es aber nicht. Hat sicher seine Fans, ich gehöre nicht dazu. Einzig und allein die Gastbeiträge/Interviews sind durchaus hörenswert.

PS: Ich sollte vielleicht erwähnen, daß ich ausschließlich die freien Podcasts höre. Zum Rest kann ich also nix sagen.
30.01.2018, 21:25 Sir_Brennus (344 
spatenpauli schrieb am 30.01.2018, 12:34:
Klar, alles Geschmackssache. Aber bei Stay Forever höre ich nirgends Arroganz heraus, es ist mir auch egal, aus welchen Käffern die Macher kommen, verhinderten Kulturjournalismus nehme ich an keiner Ecke wahr, genauso wenig wie Bildungsbürgerparodien. Auch Wischmeyereinflüsse finde ich....nicht. Magst Du Deine Kritikpunkte mal näher erläutern? Würde mich interessieren.

Und zu Deinem letzten Punkt: In wie weit war Langer 1984 schon im Spielejournalismus tätig?


Also wer da die Arroganz nicht hört, der muss schwer was mit den Gehörgängen haben, wenn die beiden mal wieder Hintergrundfakten aus Wikipedia vorlesen und so tun, als ob der geneigte Hörer das nicht selbst wüsste. Ebenso übel sind erkennbar mangelnde Sachkenntnis über AD&D bei einem "Pool of Radiance"-Podcast, obwohl sich einer der Autoren bei anderer Gelegenheit als "echten D&D"-Spieler kategorisiert hat.

Zum Thema Parodie: Man höre Ecki Stieg hier einen Text von Wischmeyer/Kalkove interpretieren - das klingt wie CS anno 2018. Der CS von 1999 war mir viel, viel lieber.

BTW: Ich meinte Heinrich. Ein ausgewiesener Zeitzeuge des Spielejahrs 1984, wie sein hervorragendes eBook zum Thema bezeugt.
30.01.2018, 21:10 Jochen (996 
Offenbar gibt es vom Retrokompott-Podcast noch ein zweites Format, dass in kürzerer und kompakter Form die Schwerpunktthemen behandelt: Retrokompott Classic. Danke für den Hinweis per eMail - ist mir tatsächlich entgangen und sollte nicht unterschlagen werden. Sorry! Die folgenden Classic-Ausgaben gibt es bisher:

• Retrokompott Classic 01: Amiga (Dauer: 1 Std 55 Min; MP3-Download: 52,8 MB)
• Retrokompott Classic 02: Skurrile Spiele (Dauer: 1 Std 42 Min; MP3-Download: 46,88 MB)
• Retrokompott Classic 03: Adventures (Dauer: 3 Std 59 Min; MP3-Download: 109,8 MB)
• Retrokompott Classic 04: Deutsche Spielefirmen (Dauer: 2 Std 29 Min; MP3-Download: 68,34 MB)
• Retrokompott Classic 05: Flipper (Dauer: 1 Std 17 Min; MP3-Download: 35,34 MB)
• Retrokompott Classic 06: C64 Olympiaden (Dauer: 1 Std 33 Min; MP3-Download: 42,89 MB)
• Retrokompott Classic 07: C64 Filmumsetzungen (Dauer: 4 Std 29 Min; MP3-Download:123,34 MB)
• Retrokompott Classic 08: Skurrile Retro Hardware (Dauer: 1 Std 35 Min; MP3-Download: 43,71 MB)
• Retrokompott Classic 09: Shareware (Dauer: 1 Std 22 Min; MP3-Download: 37,66 MB)
• Retrokompott Classic 10: Hacker Cracker (Dauer: 1 Std 20 Min; MP3-Download: 36,77 MB)
• Retrokompott Classic 11: C64 Autorennspiele (Dauer: 1 Std 14 Min; MP3-Download: 34,27 MB)
• Retrokompott Classic 12: NES (Dauer:1 Std 25 Min; MP3-Download: 39,1 MB)
• Retrokompott Classic 13: CPC (Dauer: 1 Std 49 Min; Download: 50,13 MB)
• Retrokompott Classic 14: C64 l-r Shooter (Dauer: 1 Std 43 Min; MP3-Download: 47,2 MB)
• Retrokompott Classic 15: PCs im Wandel der Zeit (Dauer: 4 Std 28 Min; MP3-Download: 123,08 MB)
• Retrokompott Classic 16: Rollenspiele (Dauer: 2 Std 26 Min; MP3-Download: 67,18 MB)

So - ich hoffe, dass ich nichts übersehen habe, alle Angaben stimmen und alle Links auch funktionieren.



PS: Lieber Retrokompott-Fan, man kann sich an dieser Stelle auch einfach selbst an der Diskussion beteiligen und selbst auf Podcast-Formate hinweisen. Nur mal so als Anregung.
Kommentar wurde am 31.01.2018, 00:03 von Jochen editiert.
30.01.2018, 17:23 v3to (952 
Britney schrieb am 30.01.2018, 14:17:
..., indem sich nicht auf der Nostalgieblase ausgeruht wird, sondern kritisch-retrospektiv eine Auseinandersetzung mit den Spielen stattfindet.

Das ist weitgehend der Kern, der mich in allen Podcasts interessiert, bzw die daraus resultierende Meinung. Ich erwarte auch nicht unbedingt eine lückenlose Argumentation, so lange ich weiß, von wem die geäußert wird und unter welchen Umständen. Bei Auf-ein-Bier kann man bei spielhistorischen Themen direkt kritisieren, dass um die 8-Bit-Ära riesige Wissenslücken bestehen. Allerdings finde ich den Blick sozusagen einer Generation nach mir höchst spannend. Beim Retrokompott bekomme ich dagegen die Perspektive von Spielern und Fans, die sich sozusagen immer tiefer in den Kaninchenbau vorstoßen.

Bei den Spieleveteranen ist das etwas schwierig. Ich finde Rubriken wie 'das alte Spiel' bieten das, was ich mir erhoffe. Die Spiele wurden nochmal von Jörg und Heinrich gespielt, und sich aus historischer sowie heutiger Sicht genähert. Finde ich richtig gut und wünschte mir, sie würden ähnlich reflektiert an die alten Magazine rangehen. Passiert aber leider höchst selten.

Ach - Doomian habe ich sträflich vergessen. Mit diesem Podcast habe ich fast schon eine Liebesbeziehung, so toll finde ich schon das Konzept. Wie der Name vermuten lässt, ein Call-in-Format, wo sich Anrufer über Spielethemen ihrer Wahl unterhalten. Leider gibt es nur noch unregelmäßig neue Folgen, seitdem Fabu beim ZDF mit den Rocketbeans arbeitet.

Mit dem Plauschangriff werde ich irgendwie nicht warm. Kann aber auch nicht sagen, warum das so ist.
Kommentar wurde am 30.01.2018, 17:30 von v3to editiert.
30.01.2018, 16:16 advfreak (501 
1. Plauschangriff
2. Auf ein Bier
3. Stay Forever
4. Spieleveteranen

Der Plauschangriff ist und bleibt für mich der Beste, die Leute kennen sich supergut aus, das Gesprächsklima ist angenehm und man kann alle Folgen völlig kostenlos ohne Patreon & Co. anhören. Auch alte Episoden über einzelne Spielsysteme machen heute noch Laune. Auf Youtube sind schon über 100 Folgen zu aller nur erdenklicher Hard und Software zu finden. Auch empfehlenswert das Video-Format "Retro Klub" auf Youtube was sehr viele Retro-Games schon behandelt hat.

Auf ein Bier überzeugt mit seiner Mischung aus aktuellen Themen und Klassiker.

Stay Forever punktet mit viel Fachwissen, schwankt aber etwas bei der Games-Auswahl.

Spieleveteranen hat immer noch keine Konstante, mal eine Folge Super-Top, dann die nächste wieder ein langweiliger Flop. Hängt sehr von den Gästen ab. Jörg & Heinis Anekdoten machen auf alle Fälle immer viel Laune.
30.01.2018, 15:44 SarahKreuz (8328 
spatenpauli schrieb am 30.01.2018, 12:34:

Und zu Deinem letzten Punkt: In wie weit war Langer 1984 schon im Spielejournalismus tätig?

Darum geht's doch gar nicht. 1984 hat er schon gespielt. Das Alter ist auch der einzige Grund, warum sie eben Spieleveteranen und nicht die Redaktionsveteranen sind. Langer verkörpert ja so ein bisschen meine Generation (also alle, die jetzt zwischen Mitte 30 bis Anfang 40) sind, und hauptsächlich mit C64/Speccy/CPC eingestiegen sind. Der wurde - schon in den allerersten Ausgaben des Podcasts - immer scherzhaft als das "Küken unter den Veteranen" bezeichnet.

Bei mir hat sich auch nichts großartig geändert, obwohl ich in alle Podcasts hin und wieder mal reinhöre. Der Retro-Zirkel bleibt der einzige Vintage-Gaming-Podcast mit weiblicher Besetzung (was ich sehr schade finde), der Kompott bleibt Kompost, die Veteranen und Stay Forever fließen bei mir wie Honig durch die Gehörgänge. Etwas besser zu sprechen bin ich mittlerweile auf den Auf Ein Malzbier-Podcast. Bei der großen Themenvielfalt ist da, über das Jahr verteilt, immer mal die eine oder andere interessante Ausgabe dabei. Außerdem hat der Gebauer etwas an seinem Sprachgebrauch gearbeitet. Früher hat er gerne mal Machinengewehr-artig seine Antwort ins Mikro gerattert und es mit einem leckeren hochziehen seiner Spucke abgeschlossen. Die Kritik muss bei ihm angekommen sein, denn er hat spürbar an sich gearbeitet. Dafür nen Daumen hoch.

Der DMG'89-Podcast bleibt der einzige deutsche Audiocast über Nintendo's GameBoy. (https://pixelor.de/dmg89/) Aber er erscheint viel zu selten, um sich darüber mal ne Meinung bilden zu können.

Der Plauschangriff ist auch richtig gut.

Also...alles beim alten. Ich mag Podcasts, die Kompakt und Kompetent sind. Manche haben das eine nicht, bei manchem fehlt das andere. Einige wenige haben nichts von beiden. Am Ende ist alles Geschmackssache.
30.01.2018, 14:17 Britney (389 
Es ist ja immer leicht, solche Produktionen auseinanderzunehmen. Gleichzeitig macht es aber auch richtig Spaß. Zunächst aber einmal Hut ab vor der Energie, die gerade EhrenamtlerInnen dort hineinstecken, auch wenn man es mit wenig Mitteln eben nicht auf die Qualität bringen kann, die die Profi-Produktionen aufbieten.

Den Retrokompott finde ich persönlich auch unhörbar, aber in diesem Sinne trotzdem nerdy-liebenswert.

In die Hinsicht auf die kommerziellen Podcasts muss ich allerdings gestehen, dass bei mir gerade bei den Spieleveteranen in letzter Zeit regelmäßig die Fremdscham einsetzt. Langer und Lehnhardt scheinen hier in erster Linie auf das beständige Wiederkauen 'ihrer Geschichte in der Spielindustrie', 'nostalgische Referenzen für die LeserInnenschaft' zu setzen und so eine Art B-Produktion der Multimedia Leserbriefe im Audioformat zu realisieren, anstatt tatsächlich irgendwie interessante, tiefere Themen wirklich zu diskutieren. Über ein 'oh, wie konnte die Gurke auf das Titelblatt geraten', Fragen nach den Wechselintervallen der Kaffeefilter im Büro oder einer chronologischen Erzählung irgendwelcher Unternehmergeschichten reicht das leider seltenst hinaus. Die Folgen gleichen mehr einem Austausch von Anekdoten über Lapidarien, als einem substantiellem Gespräch über Computerspiele, Computerspielkultur, Zeitschriften und Industrie. Das ist schade und ich frage mich, was das soll und ob Langer und Lehnhardt nach Jahrzehnten im Videospielsektor wirklich nicht mehr zu erzählen haben. Oder ob die Nähe zur Industrie nach wie vor zu groß ist, um sich wirklich offen zu unterhalten, anstatt gängige Marketing-Lügen der Spieleindustrie mit Wohlwollen wegzuwitzeln. Aber gut, der Zaster über Patreon fließt, dann wird es wohl für genug zahlungskräftige Leute passen.

Stay Forever hebt sich gerade davon unfassbar wohltuend ab, indem sich nicht auf der Nostalgieblase ausgeruht wird, sondern kritisch-retrospektiv eine Auseinandersetzung mit den Spielen stattfindet. Der alles weichspülende Nostalgie-Respekt ist hier abwesend, was sich sehr angenehm auswirkt. Die bemüht-intellektuelle Rhetorik ist sicherlich Geschmackssache, aber passt auch zum Konzept oder ist einfach der Habitus der Sprecher.
30.01.2018, 14:06 lordkhan (22 
spatenpauli schrieb am 30.01.2018, 12:34:
Sir_Brennus schrieb am 30.01.2018, 10:15:
- Stay forever: Weiterhin schwer überschätzt. Die Arroganz, mit der der Hobbydiktator aus Holzminden seine Fehlinformationen in die Welt hinauspustet ist unerreicht (man höre mal den "Pool of Radiance"-Cast, den ich 2017 nachggeholt habe!). Der verhinderte Kulturjournalist ist häufig besser informiert, erinnert mich aber immer mehr an die Parodie des Bildungsbürgers, wie wir sie bei Loriot finden. Oder noch besser: wie Ecki Stieg als "Kritkerkrampe" beim FFN Frühstyxradio mit Dieter Wischmeyer. Grenzwertig.


@docster: die Spieleveteranen sind die einzigen, die sich so bezeichnen dürfen. Oder haben Schmidt/Lott, Peschke/Gebauer/Stange schon 1984 Spiele getestet?

Klar, alles Geschmackssache. Aber bei Stay Forever höre ich nirgends Arroganz heraus, es ist mir auch egal, aus welchen Käffern die Macher kommen, verhinderten Kulturjournalismus nehme ich an keiner Ecke wahr, genauso wenig wie Bildungsbürgerparodien. Auch Wischmeyereinflüsse finde ich....nicht. Magst Du Deine Kritikpunkte mal näher erläutern? Würde mich interessieren.

Und zu Deinem letzten Punkt: In wie weit war Langer 1984 schon im Spielejournalismus tätig?


@spatenpauli:
Ich teile deine Meinung voll und ganz. Die "Kritik" ist sehr persönlich. Die beiden Podcasts sind schwer zu vergleichen, da thematisch anders aufgezogen und teilweise auch ein anderes Publikum angesprochen wird/werden soll.
Kommentar wurde am 30.01.2018, 14:07 von lordkhan editiert.
30.01.2018, 14:02 Pat (3583 
Für mich ist ein "Spieleveteran" jemand, der damals schon gespielt hat. Wie die meisten hier auf Kultboy. Sie hätten ihren Podcast "Spieletesterveteranen" nennen sollen.

Und ich habe es schon öfter gesagt - und da mag mir auch nicht jeder zustimmen - aber ich finde Lenhardt und Langer kommen für mich um einiges arroganter rüber als Schmidt und Lott.

Im Gegenteil: Gerade Christian und Gunnar sprechen derart unarrogant über ihre Themen, dass sich da die selbst die "Unprofessionellen" aus dem Retrozirkel ein gutes Stück abschneiden könnten. Das bisschen, das ich mir von denen angehört habe, war nämlich richtig schlecht und zu allem Übel richtig selbstverliebt/arrogant.

Ja, ich stimme Stay Forever auch nicht immer zu. Aber ihre exzellent Recherchierten Podcasts sind sehr angenehm zu hören. Echt gute Arbeit.

Spielwiese kenne ich nicht, werde bei Gelegenheit aber mal reinhören. Danke.
30.01.2018, 12:34 spatenpauli (726 
Sir_Brennus schrieb am 30.01.2018, 10:15:
- Stay forever: Weiterhin schwer überschätzt. Die Arroganz, mit der der Hobbydiktator aus Holzminden seine Fehlinformationen in die Welt hinauspustet ist unerreicht (man höre mal den "Pool of Radiance"-Cast, den ich 2017 nachggeholt habe!). Der verhinderte Kulturjournalist ist häufig besser informiert, erinnert mich aber immer mehr an die Parodie des Bildungsbürgers, wie wir sie bei Loriot finden. Oder noch besser: wie Ecki Stieg als "Kritkerkrampe" beim FFN Frühstyxradio mit Dieter Wischmeyer. Grenzwertig.


@docster: die Spieleveteranen sind die einzigen, die sich so bezeichnen dürfen. Oder haben Schmidt/Lott, Peschke/Gebauer/Stange schon 1984 Spiele getestet?

Klar, alles Geschmackssache. Aber bei Stay Forever höre ich nirgends Arroganz heraus, es ist mir auch egal, aus welchen Käffern die Macher kommen, verhinderten Kulturjournalismus nehme ich an keiner Ecke wahr, genauso wenig wie Bildungsbürgerparodien. Auch Wischmeyereinflüsse finde ich....nicht. Magst Du Deine Kritikpunkte mal näher erläutern? Würde mich interessieren.

Und zu Deinem letzten Punkt: In wie weit war Langer 1984 schon im Spielejournalismus tätig?
30.01.2018, 12:10 Trantor (314 
Lustig, meine Bilanz ist genau andersrum:

Auf ein Bier wird immer besser, Stange und Peschke zuzuhören ist stets ein Genuß. Gebauer ist viel besser als am Anfang, aber manchmal immer noch grenzwertig. Obwohl ich ihm auch gerne zuhöre, erinnert er mich viel eher an die "Parodie des Bildungsbürgers" als der gute Christian Schmidt.

Stay Forever ist und bleibt fantastisch. Mit Super Stay Forever kann ich persönlich nicht so viel anfangen, weil ich nie Konsolero war. Und Stay Forver Spielt kann ich mir nur anhören, wenn ich das betreffende Spiel auch selbst gespielt habe oder gerade spiele. Dann ist's aber großartig, wie bei Thimbleweed Park.

Die Spieleveteranen sind ohne Boris, Anatol und Co. vollkommen uninteressant.
30.01.2018, 10:15 Sir_Brennus (344 
Meine Jahresbilanz bei den Podcasts fällt erwartbar aus:

- Retrokompott: unhörbar.
- Spielewiese CRPG: unhörbar.
- Auf ein Bier: Steht und fällt mit den Themen / Gästen. Peschke und Stange sind häufig schwer zu ertragen, Gebauer aber meistens großartig.
- Stay forever: Weiterhin schwer überschätzt. Die Arroganz, mit der der Hobbydiktator aus Holzminden seine Fehlinformationen in die Welt hinauspustet ist unerreicht (man höre mal den "Pool of Radiance"-Cast, den ich 2017 nachggeholt habe!). Der verhinderte Kulturjournalist ist häufig besser informiert, erinnert mich aber immer mehr an die Parodie des Bildungsbürgers, wie wir sie bei Loriot finden. Oder noch besser: wie Ecki Stieg als "Kritkerkrampe" beim FFN Frühstyxradio mit Dieter Wischmeyer. Grenzwertig.
- Spieleveteranen: Auch wenn ich die ein oder andere Einschätzung von Jörg oder Heinrich nicht teilen mag,so hat sich der neue Spieleveteranen Podcast richtig eingegrooved und erreicht mit den richtigen Gästen alte Topwertungen. Klasse.

@docster: die Spieleveteranen sind die einzigen, die sich so bezeichnen dürfen. Oder haben Schmidt/Lott, Peschke/Gebauer/Stange schon 1984 Spiele getestet?
Kommentar wurde am 30.01.2018, 10:27 von Sir_Brennus editiert.
30.01.2018, 09:27 v3to (952 
Den Retrokompott höre ich selbst immer rubrikweise, anders funktioniert das mMn auch nicht. Das ist auch in meinem Freundeskreis so, dass dort an sich keiner den Podcast am Stück hört. Geht mir allerdings bei allen anderen Formaten mit magazinartiger Struktur (wie die Spieleveteranen) genauso.

Sonst bin ich nach wie vor bei meinem Standpunkt, den ich schon früher geäußert habe. Es ist ein Freizeitprojekt, bei dem die Themen mit den beteiligten Personen stehen und fallen. Die Interviews sind hervorragend und man merkt den Beteiligten an, dass sie sich auch sonst mit Retrogaming beschäftigen. Ich mag das Projekt.

Edit: Die Spieleveteranen höre ich inzwischen wieder regelmäßig, allerdings nur auszugsweise Bereiche, die mich interessieren. Es hat sich durchaus bezahlt gemacht, die Runde zu entschlacken und sich auf bestimmte Themen zu konzentrieren. Jedenfalls hat sich der Podcast dahingehend inhaltlich einen Sprung nach vorne gemacht und deckt sich erfreulicherweise nicht mehr zur Hälfte mit dem MoMoCa von GamersGlobal. Wo ich hingegen raus bin, sobald über Bücher oder Filme gequatscht wird. Das Blättern in alten Magazinen finde ich grenzwertig, da es wie bei den meisten Formaten dieser Art umso mehr zu nostalgischer Verklärung mutiert, je weiter die Magazine zurückliegen.
Kommentar wurde am 30.01.2018, 10:37 von v3to editiert.
29.01.2018, 22:01 docster (3267 
Da ich früher keine Konsole hatte, finde ich deren Videospiel-Format "Super Stay Forver" zwar nicht ganz so interessant


Dem kann ich nur beipflichten, alle bisherigen Folgen gestalteten sich zwar interessant, da Konsolen in meiner Spielerhistorie nie von größerer
Bedeutung waren, fehlen diesbezüglich Bindung und Leidenschaft.

"Auf ein Bier" höre ich meistens eigentlich recht gerne, beim Thema Rollenspiele verlor sich das Gespräch aber irgendwie in langatmiger Belanglosigkeit - da hätte ich mir mehr Struktur und vor allem einen systemübergreifenden historischen Abriß gewünscht.

Über die selbsternannten "Spieleveteranen" will ich mich nicht äußern, um jedwede Beleidigung vermeiden zu können.

Um den "Retrozirkel" wird schon lange ein weiter Bogen geschlagen, der "Retrokompott" zwang trotz Interesse beim letzten Reinhören frühzeitig zur Aufgabe.

Danke für die Links zur "Spielwiese" - werde mal reinhorchen.
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