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Retro-Podcasts

Hier findet man eine Übersicht über die aktuellen Retro-Podcasts.

Grafik Spieleveteranen
Begin: April 2009

Aktuelle Folge: #97: TFMX & Schnelle-Antworten

Moderation:
Heinrich Lenhardt und Jörg Langer und immer wieder ein Stargast
Grafik Stay Forever
Beginn: August 2011

Aktuelle Folge: Grogs & Nutten (Folge 66)

Moderation:
Christian Schmidt und Gunnar Lott
User-Kommentare: (191)Seiten: «  1 2 [3] 4 5 6 7   »
12.09.2017, 09:59 spatenpauli (686 
docster schrieb am 11.09.2017, 17:31:
kann den Langer echt nicht mehr ertragen,

Geht mir ähnlich.

Aber er hat seine Fanschar, das muss man ihm lassen. Wenn ich mir das Ergebnis der Crowdfundingaktion auf GG für seine Tokioreise ansehe - Respekt!
11.09.2017, 21:22 forenuser (2658 
Bevor es keinen "Kult-Pod" fange ich damit erst gar nicht an...
11.09.2017, 17:31 docster (3195 
Momentan scheint die Podcast - Landschaft ja einem regelrechten Selbstbereinigungsprozeß zu unterliegen...

...einige Formate ändern ihre Konzepte, andere wiederum gleichen ihre Sendefrequenz an oder verschieben nicht unerhebliche Anteile hinter die "Paywall".

Angesichts von Vielzahl und Unterschiedlichkeit dürfte eingentlich für jeden etwas dabei sein, mein persönlicher Schwerpunkt wird sich wohl bei "Stay Forever" zu verfestigen wissen.

Qualität und Inhalt sprechen mich in bestmöglicher Weise an, kann mir nun ergänzend eine Patreon - Unterstützung durchaus vorstellen.

Den hier teilweise stark kritisierten "Retrokompott" hörte ich stellenweise recht interessiert, nutzte jedoch oft und gerne die "Komfortfunktion" des direkten Anwählens bestimmter Passagen.

Interviews waren meist recht gelungen, andere Abschnitte erwiesen sich hingegen mitunter dann doch als Anstrengung.

Und wenn von "Cadaver" als einem heutzutage leicht durchspielbaren Game die Rede ist, läßt dies doch an der Glaubwürdigkeit zweifeln.

Bei den "Veteranen" bin ich raus, kann den Langer echt nicht mehr ertragen, wobei die Darbiertung spielejournalistisch von beiden allerhöchstens mangelhaft erscheint ( dabei lasse ich es bewenden, bevor eine extensive Pöbelei daraus wird ).

"Auf ein Bier" bleibt themenabhängig, grundsätzlich weist der Podcast im Vergleich zu früheren Episoden eine enorme Steigerung auf, zudem gefielen mir die "Gratisproben" des Altbierablegers.

"Insert Moin" bot dank der Fülle immer mal wieder etwas hörenswertes, grundsätzlich bewegen sie sich gleichwohl fernab von meinen Interessen, und mit dem neuen Konzept nimmt meine dortige Lauscherei wohl dann auch ihr Ende.

Hinsichtlich der Themen könnte man gleiches vom "Plauschangriff" behaupten, packt mich ohnehin leider kaum.

Der "Retrozirkel" war zwar schon irgendwie sympathisch, aber letztlich zu konfus.
Kommentar wurde am 12.09.2017, 15:44 von docster editiert.
11.09.2017, 12:34 Jochen (534 
invincible warrior schrieb am 11.09.2017, 12:25: "Mir wuerde es persoenlich ausreichen, wenn sie die verschiedenen Abschnitte einfach nur seperat veroeffentlichen. Dann kann man sich seinen Retrokompott genaus so zusammenpacken, wie es einem passt.(...)"


Die einzelnen Interviews hatten sie bei Retrokompott nach und nach seperat veröffentlicht, aber jetzt gibt es die in dieser Form anscheinend nur noch hinter der Paywall für Patreons. Finde ich sehr ärgerlich, weil ich hier mehrmals an verschiedenen Stellen auf diese Interviews verlinkt habe.
Kommentar wurde am 13.09.2017, 19:34 von Jochen editiert.
11.09.2017, 12:25 invincible warrior (441 
Mir wuerde es persoenlich ausreichen, wenn sie die verschiedenen Abschnitte einfach nur seperat veroeffentlichen. Dann kann man sich seinen Retrokompott genaus so zusammenpacken, wie es einem passt. Ich mag die Interviews sehr gerne, auch das Hauptthema ist spannend, der Rest ist eher unnoetiges Beiwerk, das geskippt wird. Zwar ist es auf der Seite selbst ja mit den Sprungmarken gut umgesetzt, hilft mir aber nix, wenn ich den Podcast auf meinem Player anhoere und rausschneiden ist dannn auch zu laestig.
11.09.2017, 11:49 Britney (320 
Retrokompott würde generell von einer Straffung sehr profitieren, Themen konkreter setzen und besprechen, mit einem Zeitlimit im Hinterkopf. Mehrere Stunden für einen Podcast sind, meines Erachtens, erstens viel zu lang und zweitens unmöglich mit interessanten Inhalten zu füllen. Das generelle Flair finde ich dabei übrigens super und überhaupt mag ich Fan-DIY-Formate.
11.09.2017, 00:57 v3to (761 
Atari7800 schrieb am 11.09.2017, 00:10:
...und dann werden immer wieder Gäste angekündigt als Experten, die dann kaum bis gar keine Ahnung haben oder schlecht vorbereitet sind.

Findest du das auch bei den jüngeren Folgen? Nach meiner Einschätzung hat sich das seit der DOS-Serie weitgehend geändert.
11.09.2017, 00:10 Atari7800 (2322 
Als Stay Forever überzeugt wirklich durch die ruhige Art der beiden Akteure, und durch das Wissen das die beiden entweder schon haben oder sich für die einzelnen Folgen aneignen.

Plauschangriff ist nett, aber nicht wirklich gut, vor allem der Moderator Gregor wirkt oft sehr unsortiert, auch in seiner You Tube Sendung Retroclub, besonders dann wenn der Hardware Eröffnungsteil vorbei ist wird es teilweise sehr konfus, auch das Zuschalten oder Beitreten von neuen Mitstreitern, die dann auch plötzlich wieder gehen müssen, wirken nicht gerade beruhigend,was allerdings überzeugt sind das die Beteiligten sehr gut aus Ihren Erinnerungen zitieren, und besonders das nicht die ganze Zeit gebettelt wird.

Retrokompott ist viel zu lang, am Anfang wird stark gebettelt, und dann werden immer wieder Gäste angekündigt als Experten, die dann kaum bis gar keine Ahnung haben oder schlecht vorbereitet sind.

Spieleveteranen ist meiner Meinung nach am Ende, Langer und Heinrich können das Format alleine nicht tragen, gerade die Diskussion in der Runde hat den Podcast ausgezeichnet, wobei mir der Retroanteil schon immer zu wenig war, und das Anatol weg gegangen ist, war mit einer der schwersten Verluste für das Format, Das Blättern in alten Magazinen wirkt doch oft wie einfach runtergelesen und gut ist.

Auf ein Bier ist auch sehr gut wobei die Qualität doch oft, je nach besprochen Thema schwankt, aber auch sehr empfehlenswert.

Und dann gab es da ja noch Telespiel Late Night, die haben ja wohl wie es aussieht aufgehört, war auch am Ende eher immer etwas gezwungen am wirken, und die Teilnehmer waren teilweise auch schlecht vorbereitet oder lustos, getragen wurde das ganze von Konsolen Chris und dem Retro Hunter, die auch, so meine ich am meistens gesagt haben. Scorpius war auch dabei, der ja wirklich das Retro Gaming bei You Tube in deutscher Sprache gestartet hat oder zu mindestens einer der Pioniere war.
Kommentar wurde am 11.09.2017, 00:13 von Atari7800 editiert.
10.09.2017, 20:53 Britney (320 
Auch für mich ist Stay Forever der einzige Retro-Podcast, den ich mir wirklich geben kann. Von richtungsloser Erzähler- und Schwelgerei habe ich für den Rest meines Lebens mehr als genug abbekommen, deshalb reizen mich Podcasts überhaupt nicht, in denen einfach nur sequentiell 'historische Ereignisse der Videospielgeschichte' erzählt werden, im schlimmsten Fall noch geschmückt mit irrelevanten Anekdoten der ErzählerInnen, wann, wo und wie jene bspw. irgendwelche Spiele oder Systeme erworben haben; oder nocht schlimmer, ja liebe Spieleveteranen, Bürostories und Karrierewege, die sich in jeder Versicherung und jeder Behörde vergleichbar spannend abspielen. Es ist ja durchaus toll, wenn die Redakteurs-Heroen von damals zwei Dekaden später Blicke hinter den Vorhang gewähren, das nutzt sich aber auch schnell ab und nervt mich persönlich schlichtweg.

Bei Stay Forever fällt dieser ganze Ballast weg, sondern es findet eine tiefergehende Auseinandersetzung mit den Spielen, ihren Inhalten und Mechaniken statt, die einiges hergibt und endlich einmal etwas anderes ist, als belanglose Wertungsdiskussion und bemühte Nostalgie mit der Brechtstange. Ein Highlight für mich persönlich war die schonungslose Abrechung (zumindest empfand ich das so) mit der Siedler-Serie, hervorragend über den Tellerrand und kritisch. Noch dazu sind die Folgen kompakt und konzentriert auf die Auseinandersetzung.

Am Ende ist das sicherlich Geschmackssache, aber auch ich denke, dass Stay Forever sich sehr positiv von den anderen Formaten abhebt.
10.09.2017, 20:34 advfreak (385 
Der beste Podcast ist meiner Meinung nach der Plauschangriff. Modarator Gregor hat immer eine fachliche tolle Runde zu den Themen und es wurden schon sehr viele Folgen über alte Konsolen wie Game Boy, Mega Drive, SNES und Co. produziert, die man sich sogar mehrmals anhören kann weil sie immer sehr interessant und anekdotisch aufbereitet sind.

Und das Beste: Den Podcast und die Folgen gibts für lau - kein Patreon gebettel.

Mein Lieblingspodcast vor Auf ein Bier, Stay Forever und Spieleveteranen.

Mit Retrokompott wurde ich leider auch nach mehreren Folgen nicht warm. Der Podcast ist mir zu anonym, ich kann mir unter den Moderatoren nichts vorstellen und leider Gottes habe ich da gleich am Anfang mal einen Podcast gehört (glaube über C64er Games) wo einer immer meinte: Das kenn ich nicht, das kenn ich auch nicht und nein auch nicht... Da habe ich mir innerlich nnur gedacht: DAS GIBTS DOCH NICHT!!!

Von dem her habe ich den wieder aufgegeben, außerdem ist mir das Format zu lang.
10.09.2017, 18:59 v3to (761 
Pat schrieb am 10.09.2017, 15:37:
Ich stimme Sarah hier schon zu: Man merkt halt auch einfach, dass die Jungs sich nicht einfach sagen, ach ich war ja damals dabei, mir kommt schon was in den Sinn, sondern arbeiten sich richtig in die Materie ein - wozu auch das echte Spielen des Spieles dazugehört.

Ich bin bei dem Punkt komplett bei Euch beiden. Das Ding ist allerdings, dass die Anspiel-Rubrik, welche Sarah ursprünglich kritisiert hat, sich um Spiele in der Größenordnung von Arcade-Umsetzungen für C64 oder ähnliches dreht. Das sind dann Spiele in der Machart eines Moon Patrol, UN Sqadron oder Lupo Alberto. In der letzten Ausgabe war es ein Jump-and-Run aus der Game on mit einer Gesamtspielzeit von 20 Minuten.

Dafür wird während der Live-Aufnahme eine halbe Stunde zum Spielen eingeräumt (für ein einzelnes Spiel) und hinterher diskutieren vier bis fünf Leute sowie der Chat ihre Eindrücke. Das war anfänglich mal bei einer Viertelstunde Spielzeit, was wirklich zu kurz war.

Bei den Schwerpunktthemen ist das dagegen von Fall zu Fall verschieden. Da gibt es Folgen, die unter der Menge an blind-Content leiden und driften leicht in die Kategorie "die besten 100 Spiele für Konsole XY". Nur wie gesagt: Wenn sich Leute einfinden, die ein bestimmtes Steckenpferd besprechen wollen, ist das schon eine andere Nummer. Sicher kein Vergleich zu Stay Forever - nur das wäre eh wie Gamestar-Report vs WASD.

Was btw beim Retrokompott wirklich eine Empfehlung ist, sind die Interviews. Die sind zwar ebenfalls sehr lang, 'ähs' und 'öhs' werden nicht groß rausgeschnitten, dafür geht man sehr umfassend auf den Werdegang der Gesprächspartner ein. Speziell das Interview mit Al Lowe ist mir nachhaltig im Gedächtnis geblieben.
Kommentar wurde am 10.09.2017, 20:43 von v3to editiert.
10.09.2017, 15:37 Pat (3030 
Ich habe jetzt die Folge von Stay Forever ebenfalls gehört und fand sie ebenfalls grandios.
Ja klar, über PoR und die Goldbox-Spiele lässt sich auch einiges an Material herausholen. Und das tun die Herren dann auch - und zwar sehr gekonnt. Da wird genügend Zeit (aber dann doch nicht zu viel) dem Thema AD&D ausserhalb von Goldbox gewidmet.

Ich stimme Sarah hier schon zu: Man merkt halt auch einfach, dass die Jungs sich nicht einfach sagen, ach ich war ja damals dabei, mir kommt schon was in den Sinn, sondern arbeiten sich richtig in die Materie ein - wozu auch das echte Spielen des Spieles dazugehört.

Aber nicht nur das. Die Informationen werden in einer sehr angenehmen Art präsentiert, so als könnte man sich jederzeit zu den beiden dazusetzen und mit ihnen mitreden.
Und beide wollen nicht einander übertreffen, gehen aufeinander ein und - last but not least - haben sehr angenehme Sprechstimmen.

Ich selbst bin ja ein grosser Fan von Christian Schmidt und empfinde ihn als einen der besten Redakteure (soll nicht heissen, er sei ohne Tadel) und Gunnar ergänzt ihn perfekt.


Stay Forever ist (bis jetzt) der einzige Podcast - sogar das einzige Projekt - das ich in Patreon unterstütze.
Und das hat vor allem mit ihrer genialen "Stay Forever Spiel"-Serie zu tun.
Ich finde es halt auch sympathisch, dass man nicht ständig auf Patreon hinweist und da nur Sachen sind, die eigentlich nichts (oder wenig) mit dem Podcast zu tun haben.


In Retrokompott habe ich immer noch nicht wirklich hineingehört. Mal ein bisschen druchgezappt aber was ich so gehört habe, hat mir nicht sehr gefallen. Aber ist auch keine faire Beurteilung, wenn man sich nicht wirklich hineinhört.
Die (meiner Meinung nach) hanebüchene Länge der Folgen (zum Teil über 7 - Sieben! - Stunden) hat mich sehr abgeschreckt.
Kommentar wurde am 10.09.2017, 15:39 von Pat editiert.
10.09.2017, 15:01 Trantor (282 
@Sarah: DSA haben die Herren Lott und Schmidt schon vor ein paar Jahren in Folge 47 besprochen. Auch sehr hörenswert.
10.09.2017, 11:55 v3to (761 
Ich weiß Stay Forever ebenfalls sehr zu schätzen und der Podcast gehört zu denen, für die ich Geld investiere. Aus Gründen, die du auch beschrieben hast.

Geht auch nicht um deine Meinung an sich. Nur habe ich etwas den Eindruck, dass du das Projekt abqualifizierst, weil es ein Hobbyprojekt von Retro-Enthusiasten ist. Es gibt in der Beziehung so einige Profi-Projekte, welche in der Hinsicht hinter ihren Möglichkeiten bleiben. Nimm das Zeitschriften-Blättern bei den Spieleveteranen. Das ist unreflektierte, nostalgische Verklärung pur.

Aber was meinst du eigentlich mit Abwälzen von Arbeit auf Dritte? Weil sich externe Leute engagieren? Es hat Gründe, warum Christian Schmidt bei StayForever beispielsweise nicht über Konsolen-Spiele referiert. Da holt man sich jemanden, der darüber mehr weiß oder zu sagen hat. So etwas macht doch eigentlich nur Sinn.

A propos Patreon. Beispiel aus meinem Freundeskreis in der Retro-Gaming-Entwicklung. Dort gibt es ein paar Leute, welche auf Patreon nach Geldgebern suchen, obwohl ziemlich klar ist, dass dort mit Glück ein paar zehn Euro beinanderkommen. Nicht gerade geeignet, um das Gehalt aufzubessern, steuerpflichtig und man braucht ein Gewerbe. Darüber wird dann die eigene Webseite oder Software bezahlt. Oder die Familie zum Essen eingeladen, weil sie wegen dem Hobby kürzer treten muss.

Dazu kann man stehen wie man will, nur für mein Verständnis liegt hier doch eine breite Grauzone zwischen Hobby, ehrenamtlichen Engagement, vereinsartigen Aktivitäten und Lebenserhalt.
Kommentar wurde am 10.09.2017, 12:04 von v3to editiert.
10.09.2017, 11:23 SarahKreuz (7913 
Ich glaube, du bist ein wenig zu sehr in diesen Podcast involviert. Musste dich halt mit abfinden, dass ihn nicht jeder gut findet.

Gute Recherche und intensives beschäftigen mit der Materie - statt oberflächliches behandeln respektive das abwälzen von Arbeit auf Dritte - weiß ich jedenfalls zu schätzen.

Auf Patreon sind sie übrigens alle. Weiß nicht, ob das gleich ein Kriterium für den Kommerz-Stempel ist, nur weil einige dort Erfolg haben und andere nicht. Erst, sobald eine bestimmte Summe eingefahren wird? Hmmm...
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