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User-Kommentare: (29)Seiten: [1] 2   »
14.09.2018, 12:07 mive (151 
Tomcat85 schrieb am 14.09.2018, 10:23:
...
Wir reden über ein Spiel, in dem der Spieler ein Transportunternehmen leitet. Natürlich geht es da zuvörderst um Warenlieferung und entsprechende Tabellen. Ich meine, welche Action-Szenen erwartest du da? Abgesehen davon, dieses Spiel wurde damals gerade ja deshalb noch gelobt, weil es neben der drögen Spediteur-Arbeit auch noch immerhin ein Privatleben zu regeln gilt ^^


das hab ich auf die meisten Spiele in diesem Genre bezogen, nicht explizit auf "Der Planer" (das kenne ich nicht). Action Szenen erwarte ich eigentlich gar keine obwohl z.b. Oil Imperium ein paar so Mini Spiele drin hatte (Pipeline bauen, Feuer löschen). Mir gefällt das Genre halt einfach nicht
14.09.2018, 11:10 Gunnar (2417 
Ich muss zugeben, dass meine Erinnerung an die D-Mark so langsam verblasst und sich mittlerweile eher auf Kuriositäten wie die Tatsache beschränkt, dass das 50-Pfennig-Stück wesentlich kleiner und dünner als das 10-Pfennig-Stück war. In Sachen "Teuro" kann ich keinen generellen Trend erkennen - teure oder billige Sachen gab es zu beiden Währungs-Zeiten. Dass heute das Magnum-Eis statt 2,50 DM neuerdings 1,50€ oder so kostet (Oh Gott, das sind umgerechnet auch nur 50 Pfennig Aufschlag) oder so, laste ich auch nicht der EZB an, sondern eher Langnese bzw. Unilever. Bei McDonalds haben sich die Preise eigentlich auch gehalten - noch 1998 gab es eine große Werbekampagne, in der die Preissenkung des normalen Hamburgers auf 1,95 DM und des Cheesburgers auf 2,15 DM beworben wurde. Heute kosten die Dinger ja gängigerweise 99 Cent bzw. 1,15 €. Andernorts sind Autos teurer geworden (dafür steckt aber auch viel mehr [Digital-]Technik von ESP über Verbrauchsrechner und Bluetooth-fähiges Radio/Navi bis zu Rückfahrkamera, HUD und radargestütztem Abstandswarner drin), sonstige EDV-Technik kostet heute aber nur noch einen Spottpreis (die vier Rechner und drei Notebooks, die ich bislang als "Erwachsener" selber bezahlt habe, kosteten maximal 800€). Für die erste selbstgekaufte CD ("Die Wochenshow") habe ich 1998 noch stattliche 39,95 DM bezahlt, heute liegt der Durchschnittspreis für neue Musikalben dagegen bei ca. 13-15€. Tja, und Spiele werden heutzutage bei Steam, Origin, GOG etc. verramscht - was auch deshalb möglich ist, weil Internetprovider seit Jahren ordentliche DSL-Flatrates für 30-40€ im Monat anbieten. Nach solchen Dial-Up-Tarifen wie Arcors unschlagbaren 6 Pfennig pro Minute (macht 3,60 DM die Stunde...) kräht heute zum Glück kein Hahn mehr. Nein, im Wesentlichen hat der Euro gefühlt keine Teuerung gebracht.

Ansonsten sind "Währungen" in wirtschaftsorientierten Computerspielen sowieso Nonsens, dienen sie doch eigentlich ohnehin nur als Indikator für das, was viel allgemeiner als "Ressourcen" bezeichnet wird. Alles andere, was mit "Währungen" als solchen zu tun hat, i.e. Inflation/Deflation, Wechselkurse, Devisenhandel, Zinspolitik etc. spielt so gut wie nie eine Rolle (höchstens bei einschlägigen Spielen wie "Capitalism", das ich aber nicht kenne). Hierzu noch ein paar besonders absurde Beispiele:

* Bei "Pizza Connection" wird europaweit - von Madrid bis Moskau, von Stockholm bis Athen - mit D-Mark gezahlt.
* Bei "Command & Conquer - Alarmstufe Rot" zahlen die Sowjets in Dollar (wohingegen übrigens das deutsche Handbuch das Gesamtvermögen der UdSSR in Schweizer Franken angibt...), und ein schwerer Panzer kostet auf Schwierigkeitsgrad "Normal" 900$.
* Bei "Rollercoaster Tycoon" kann die angezeigte Währung nach Belieben zwischen D-Mark, Pfund, Dollar und (wenn ich mich nicht irre) Yen umgeschaltet werden. Die angezeigten Beträge bleiben aber jeweils gleich (und auch hier gibt es wieder besonders kuriose Preisgestaltungen - die Karussellfahrt kostet um die 2,- DM, das Karussell als Ganzes aber nur 800,- DM...).

Konsequenterweise wird dann in einigen Spielen auch gleich eine Fantasiewährung verwendet - seien es nun Credits, Gold, Taler, Dukaten oder Simoleons. Woraus, um diesen Gedanken mal zu einem Abschluss zu bringen, folgt: Spiele und Spielinhalte sind schlicht und ergreifend supranational.
Kommentar wurde am 14.09.2018, 11:13 von Gunnar editiert.
14.09.2018, 10:36 Berghutzen (3358 
Tomcat85 schrieb am 13.09.2018, 17:59:
Berghutzen schrieb am 13.09.2018, 15:29:...dermaßen populistisch einfach "nur die DeMark wieder haben wollen", sei es der Nazitrupp der AFD oder die östereichischen Spießgesellen der FPÖ...


Ich hoffe, du wolltest mich damit jetzt nicht mit Rechtsextremen/Nazis vergleichen?! Oder?


Gott bewahre, ich vergleich hier niemanden mit irgendetwas. Ich sagte doch bereits, nimm es nicht persönlich. Wenn du das so aufgefasst hast, dann tut es mir leid.

Ich hab lediglich deinen Argumentationsstrang aufgenommen, und dahingehend argumentiert, dass eine Rückkehr zu alten Landeswährungen (so wie diverse Fraktionen es fordern) dann keine wirtschaftlichen Ursachen hat, sondern viel tiefer verwurzelt ist. Aber Cassidy hat schon recht, das hier ist dies falsche Stelle für solche Diskussionen. Dafür gibt es Platz im Forum.
14.09.2018, 10:23 Tomcat85 (104 
mive schrieb am 14.09.2018, 08:51:
Ich finde nicht das die in der Regel eine hohe Qualität haben, wirken für mich eher wie uninspirierte, schnell zusammengewurschtelte Massenkost mit Standardzutaten


Wir reden über ein Spiel, in dem der Spieler ein Transportunternehmen leitet. Natürlich geht es da zuvörderst um Warenlieferung und entsprechende Tabellen. Ich meine, welche Action-Szenen erwartest du da? Abgesehen davon, dieses Spiel wurde damals gerade ja deshalb noch gelobt, weil es neben der drögen Spediteur-Arbeit auch noch immerhin ein Privatleben zu regeln gilt ^^
Kommentar wurde am 14.09.2018, 10:24 von Tomcat85 editiert.
14.09.2018, 08:51 mive (151 
... nach wenigen Spieltagen (spielinterne, versteht sich) aber setzt bei mir doch gediegene Langeweile ein. Ich mag einfach keine Spiele, die vorwiegend aus Standbildern und Tabellen bestehen...


ich glaub das geht nicht nur dir so.

... Was freilich nichts über die meist hohe Qualität althergebrachter deutsche WiSim-Kunst aussagt!


Ich finde nicht das die in der Regel eine hohe Qualität haben, wirken für mich eher wie uninspirierte, schnell zusammengewurschtelte Massenkost mit Standardzutaten
13.09.2018, 20:12 Bearcat (304 
Ja doch, so furchtbar bierernst war mein Einschub jetzt auch nicht gemeint. Dagegen meine ich, Mag!!! mal vor vielen, vielen Jahren sogar länger gespielt zu haben. Wenn auch nur, weil es einem Spieleheft beilag, ich glaube der PC Games. Der Planer dagegen hat es nie auf meine Platte geschafft, der Ran Trainer 2 dagegen sehr wohl mal (die gleiche Geschichte wie bei "MAG!!!"). Mit WiSims und mir ist es immer dasselbe: am Anfang fasziniert mich die Aufgabenstellung und das Ziel, nach wenigen Spieltagen (spielinterne, versteht sich) aber setzt bei mir doch gediegene Langeweile ein. Ich mag einfach keine Spiele, die hauptsächlich aus Standbildern und Tabellen bestehen. Was freilich nichts über die meist hohe Qualität althergebrachter deutscher WiSim-Kunst aussagt!
Kommentar wurde am 15.09.2018, 18:18 von Bearcat editiert.
13.09.2018, 19:42 Tomcat85 (104 
Bearcat schrieb am 13.09.2018, 19:06:
Sorry, aber ich kann´s mir einfach nicht verkneifen: das Beste an Greenwood Entertainment ist immer noch Piranha Bytes...
Also, "Der Planer" (und auch "Der Planer Gold" und "Der Planer Extra") ist jetzt wirklich ein Klassiker und alles andere als Dreck. "Der Planer 2" war auch noch okay, erst ab dem dritten Streich ging es dann Berg ab...
13.09.2018, 19:18 mive (151 
Wie bitte, die haben doch so allseits beliebte Klassiker wie ranTrainer, ranTrainer2 und Amt, Das
Kommentar wurde am 13.09.2018, 19:19 von mive editiert.
13.09.2018, 19:06 Bearcat (304 
Sorry, aber ich kann´s mir einfach nicht verkneifen: das Beste an Greenwood Entertainment ist immer noch Piranha Bytes...
13.09.2018, 18:47 Splatter (364 
So, jetzt sollten wir mal wieder zu unser aller Kernkompetenz zurückkommen: Spiele !
Von Geld habt ihr doch eh keine Ahnung, sonst würdet ihr keine WiSims spielen.

Eigentlich liebe ich Wirtschaftssimulationen, aber die aus dem LKW-Speditionsgewerbe waren mir immer irgendwie zu trocken, auch wenn sie wie hier hübsch bebildert waren (Celal halt). Kann nicht mal sagen, woran es genau liegt: unzugänglicher Einstieg, das Setting, etwas dröge Zahlenschieberei, keine Ahnung. Ging mir schon mit Transworld so und wurde mit den Planern nicht besser.
13.09.2018, 18:39 Tomcat85 (104 
Jupp, Cassidy, vor allem will man nichts anderes, als einen kurzen Kommentar zu einem klassischen PC-Spiel abgeben, dass jetzt sogar zufällig aus Deutschland kommt und tritt damit ungeahnt solche Grundsatzdiskussionen los... sehr dubios.
Kommentar wurde am 13.09.2018, 18:40 von Tomcat85 editiert.
13.09.2018, 18:03 cassidy [Mod] (3279 
Achja...bevor es ausartet, lasst alle durchatmen und dran denken, man darf schön finden was man will, sich wünschen was man will und auch sagen was man will. Sollten nur nicht vergessen, dass Niemand angegriffen werden sollte. Gleich mit der N-keule bitte nicht schwingen. Danke!
13.09.2018, 17:59 cassidy [Mod] (3279 
Chinesische Winkekatzen sind das Böse!!! Weiß eigentlich Jeder!
Davon ab, DM war für mich Jugend. Mal weitab von aller Rationalität. Verschiedene Währungen waren spannend und bedeuteten Urlaub. Mir widerstrebt der Einheitsbrei. Deswegen muss ich den Euro aber nicht in Frage stellen. Ein unerschöpfliches Thema.
13.09.2018, 17:59 Tomcat85 (104 
Berghutzen schrieb am 13.09.2018, 15:29:...dermaßen populistisch einfach "nur die DeMark wieder haben wollen", sei es der Nazitrupp der AFD oder die östereichischen Spießgesellen der FPÖ...


Ich hoffe, du wolltest mich damit jetzt nicht mit Rechtsextremen/Nazis vergleichen?! Oder?
13.09.2018, 16:23 mive (151 
@Berghutzen
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