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Power Play 7/93




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30.03.2016, 10:04 Wuuf The Bika (993 
Passt nicht zum Thema, aber: Her Story war super!
30.03.2016, 07:04 Mithran (134 
Ich musste gestern erstmal ein anderes Spiel mit Videosequenzen und echten Schauspielern antesten.

Her Story.

Das macht schon einen sehr viel runderen Eindruck und ist mit Sicherheit eines der besten Beispiele dafür wie man mit dieser Art von Spielen wirklich hochwertige Produkte kreieren kann.
Mir gefällt es auf jeden Fall.

Hier geht es aber auch bald weiter.

@Pat: Was macht eigentlich Ishar 2?
29.03.2016, 15:03 Pat (2134 
Nun, es war damals zumindest eine solide Sammlung solcher Puzzles. Im Grunde genommen ein Vorgänger von Professor Layton.

Generell hat die Atmosphäre durchaus funktioniert. Das Geisterhaus war schön gruselig und die Geschichte um den Spielzeugmacher Stauf und seinen Gästen durchaus spannend.

Wenn ich zwischendurch Lust auf solche Logikrätsel habe, nehme ich immer wieder mal gerne 7th Guest hervor.
Technisch beeindruckend war es aber auf jeden Fall. Freunde von mir waren tatsächlich äußerst beeindruckend. Es war ja auch ein grosser Schritt nach vorne - dass man diesen Weg aber auch bald wieder verlassen hat, war aber auch gut.

Aber - und da muss ich einfach ehrlich sein - ich hätte niemals 80 Mark (und schon gar nicht 180 Mark aus dem Power Play Test) dafür gezahlt!
Bei mir war das Spiel beim CD-Laufwerk dabei.
29.03.2016, 13:46 Mithran (134 
Wer hat das nicht?

Ich hatte damals ein NES, mein Freund einen PC.

Und jetzt rate welchen Eindruck Command and Conquer, Commanche und Rebel Assault allein im Rahmen der Demo-Videos der PC Games auf mich gemacht haben...

Wir haben zu der Zeit Freistunden bis zum Sportunterricht gehabt und die haben wir ausgiebig zum Austesten solcher Perlen genutzt.

Das "Posen" mit CD-ROM hat seeeeehr gut funktioniert. ;-)
29.03.2016, 13:38 Britney (148 
Ein Beweis dafür, dass technische Machbarkeit nicht zwingend zur Umsetzung führen sollte. Rendertrash mit Simpelpuzzeln gestreckt. Furchtbar. Kann mir mal jemand dieses' Freunde mit CDROM Games beeindrucken'-Argument erklären? Haben das Leute wirklich gemacht?
29.03.2016, 08:19 Pat (2134 
Wenn die Musik quäkt hast du vermutlich Soundblaster als Musikkarte ausgewählt. Außerhalb der Videosequenzen wird die Musik ganz altmodisch per MIDI gemacht. Stell auf General MIDI um.

Natürlich kann es auch sein, dass dir die leicht schräge Musik des Spieles einfach nicht so gefällt. Ich fand sie sehr passend und atmosphärisch.
Kommentar wurde am 29.03.2016, 08:21 von Pat editiert.
28.03.2016, 23:09 Mithran (134 
Und ich gehe das nächste Projekt an.

Nach Shannara bin ich ganz erwartungsfroh und habe es auch geschafft 7th Guest mittels DosBox zu installieren.

Das Intro habe ich in SVGA schon hinter mir.
Puh, das ist echt Hardcore.

Die Grafikqualität ist ziemlich erschreckend, die Musik quäkt...

Naja, es geht darum den Klassiker hier auszutesten. So schnell gebe ich nicht auf.

Und wenn es ganz schlimm wird, muss ich wohl auf ein anderes Spiel von der "Temptation" Spielesammlung ausweichen. Lands of Lore oder so...
29.05.2015, 19:49 DasZwergmonster (3126 
Ich habe das Spiel damals schon mit 4 Punkten abgestraft, möglicherweise ein wenig zu hart, denn Spass hat es in manchen Momenten auch mir gemacht.

Auch ich war angetan von der Story, die durch kurze Einspieler weitergeführt wird. Doch wie schon damals bemängelt... die Rätsel! Manche sind geradezu kindisch einfach... das Tortenpuzzle, das Schieberätsel an der Tür zum Keller, das Teleskop-Puzzle... alles löst man (fast) auf Anhieb, und dann kommen extreme Rätsel wie das berüchtigte Dosen-Anagramm
SHY GYPSY SLYLY SPRYLY TRYST BY MY CRYPT...wtf, wer soll DA ohne Lösung drauf kommen?
, das vermaledeite Labyrinth im Keller oder die Schach-Rätsel, die man ohne Schachkenntnisse und den Bewegungen der Figuren gleich vergessen kann, wenn man keine Lösung parat hat. Zumal diese Rätsel, dank der dauernd eingespielten Animationen, extrem langwierig sind... Klicken. Warten bis Animation geladen und Abgespielt wird, wieder Klicken und warten.

7th Guest war ein guter Ansatz, um das Volk auf "Multimedia" vorzubereiten und war damals technisch natürlich beeindruckend, und als reiner Film wohl wesentlich amüsanter, als mit den "Unterbrechungen" mit zum Teil sehr unausgegorenen Rätseln.
29.05.2015, 02:11 Anamon (82 
Ich habe auch eine ziemlich höhere Meinung von diesem Spiel als das gängige Bild der reinen Technikdemo. Klar war die bis dahin nicht so und in diesem Umfang gesehene Optik ein Kaufgrund, aber das Spiel ist mir doch auch durch seine Story und Atmosphäre, Musik und Sounddesign ans Herz gewachsen. Und ja, auch dank der zum Teil dick aufgetragenen Spielszenen – schlechter als das durchschnittliche B-Movie ist das auch nicht.

Etwas schade ist dass die nicht unglaublich originelle, aber doch ganz anständige Story im Spiel selbst fast ein wenig untergeht, wenn man nicht kräftig nach jedem kleinen Hinweis sucht. Es gibt ja auch noch den Roman zum Spiel von Matt Costello, wo noch etwas ausgeführt wird. Ich mag die Sache, auch wenn sie das Spiel gerne mehr beeinflussen hätte dürfen.

Und ganz ehrlich war doch ein Grossteil der Adventures der Zeit bezüglich Spiel- und Rätseldesign auch nicht gerade haushoch überlegen. Man kann T7G ja schon fast zugute halten dass wenigstens nicht versucht wurde, die klassischen Logikrätsel irgendwie zu versuchen mit Plotelementen zu vermurksen um den Anschein zu erwecken sie hätten irgendwas mit der Geschichte zu tun. Und abstrakte Puzzles reissen mich dann auch nicht viel mehr aus der Stimmung als es die übernatürlichen Storyelemente nicht sowieso auch tun.

Kleine persönliche Anekdote: es hat damals eine Weile gedauert bis Papa und ich erlickt hatten, dass die Videos nicht flüssig liefen weil unser Vobis-PC zu schwach war (ich denke das CD-Laufwerk war zu langsam). Das Konzept, dass ein Computer für etwas zu langsam sein konnte, haben wir erst durch The 7th Guest kennengelernt.
02.03.2013, 12:29 Majordomus (2167 
DasZwergmonster schrieb am 01.03.2013, 20:03:
Das hat sich ja nur deshalb so gut verkauft, weil man damit Freunde und Bekannte beeindrucken konnte, die noch kein CD-ROM-Laufwerk hatten.


Einen anderen Kaufgrund kann es imho auch nicht geben. Ein typischer Grafikblender zur frühen CD-ROM Zeit. Im Sharewarebereich gab es viel bessere Denkspiele.
02.03.2013, 02:20 Frank ciezki [Mod Videos] (2663 
Freund von mir hatte es.
Ich war aber nur extrem kurt beeindruckt.
01.03.2013, 20:03 DasZwergmonster (3126 
Das hat sich ja nur deshalb so gut verkauft, weil man damit Freunde und Bekannte beeindrucken konnte, die noch kein CD-ROM-Laufwerk hatten.
28.02.2013, 21:41 docster (3009 
In meinem persönlichen Fazit schneidet das Game besser ab als in den gängigen Wertungen.

Dennoch verwundert es mich in der aktueller "Retro Gamer" von 2 Millionen verkauften Exemplaren zu lesen.
10.08.2012, 10:27 Commodus (4624 
Weniger die Rätselspiele waren der Auslöser, sonder die Rendergrafik, die man so noch nicht gesehen hat! Ich konnte mir damals schwer vorstellen, das so etwas möglich ist! Ich kann mich noch gut an die Fernsehwerbung mit dem Kameraschwenk durch das Treppenhaus und den Geistern oben erinnern!

War schon ein Augenöffner! Später langweilte mich dann die sterile Renderoptik! Myst beispielsweise war mir zu öde.
10.08.2012, 10:00 Pat (2134 
Man kann von 7th Guest halten was man will aber den CD-Markt angekurbelt hat das Spiel auf jeden Fall. Nicht nur für die Käufer, die die sich einlullen liessen von FMV und Co., sondern auch für andere Hersteller, die dann sagten: "Das kommt an, lass uns das auch probieren."

Klar, schlussendlich war es nichts anderes als eine Sammlung von (uralten) Rätselspielen, aber diese waren Jahrzehnte vor Professor Layton schon so gut verpackt, dass das niemand gestört hat.
Und die meisten der Rätsel haben ja auch auf ihre Art Spass gemacht.

Und die Atmosphäre des Spieles war herrlich gruselig und die Story hat auch mit den smikompetenten Schauspielern Spass gemacht.
Ein echter Klassiker!
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