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Indiana Jones and the Last Crusade: The Graphic Adventure
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Amiga CDTV
Amiga
Entwickler: Lucasfilm Games   Publisher: Lucasfilm Games   Genre: Adventure, 2D, Film / TV, Rätsel   
Ausgabe Test/Vorschau (7) Grafik Sound Wertung System Datenträger Hits Autor
Amiga Joker SH 4/93
Testbericht
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PC
Atari ST
Amiga
6 Disketten
3 Disketten
3 Disketten
4815Carsten Borgmeier
Amiga Joker 12/89
Testbericht
79%
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Amiga
3 Disketten
4932Carsten Borgmeier
ASM 11/89
Testbericht
10/12
6/12
10/12
PC
6 Disketten
1679Torsten Oppermann
ASM 12/89
Testbericht
10/12
10/12
6/12
6/12
9/12
9/12
Amiga
Atari ST
3 Disketten
3 Disketten
354Torsten Oppermann
PC Joker 8/93
Testbericht
70%
61%
80%
PC
3 Disketten
115Max Magenauer
Power Play 10/89
Testbericht
83%
69%
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PC
6 Disketten
2190Heinrich Lenhardt
Power Play 9/89
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Serie: Indiana Jones and the Last Crusade: The Graphic Adventure, Indiana Jones and the Fate of Atlantis, Indiana Jones und der Turm von Babel

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Kategorie: Longplay, Amiga
Kategorie: Longplay, FM Towns
User-Kommentare: (181)Seiten: «  1 [2] 3 4 5 6   »
27.02.2017, 15:49 DaBBa (1032 
Naja, Film-Versoftungen sind ja eh immer so eine Sache, v. a. wenn man von der Ideal-Standard-Methode "Wir bauen ein Standard-Actionspiel mit Filmfiguren an Filmschauplätzen." abweicht.

Insofern ist es vielleicht gar nicht schlect, dass die nachfolgenden Indy-Spiele nicht auf Filmen basieren.
27.02.2017, 13:52 Bren McGuire (4805 
Also als "schnell zusammengestöpselt" empfinde ich es jetzt nun wirklich nicht. Dass "The Last Crusade" eines der eher schwächeren Adventures von LucasArts ist, mag sein - aber im Gegensatz zu "Loom", wo man beim ersten Durchspielen eigentlich alles gesehen hat, hat "Indy 3" einen enorm hohen Wiederspielwert. Es gibt zwar in dem Sinne nichts wirklich Neues zu entdecken, aber sehr viele Situationen lassen sich auf unterschiedliche Art und Weise lösen. Das fängt schon mit den Studenten in Indys Vorzimmer an: Man kann entweder, wie im Film, aus dem Fenster flüchten oder aber die Studenten einem anderen Professor zuweisen, wobei das Zimmer dann wieder leer ist, und man auf "normale Weise" Dr. Jones' Arbeitszimmer betreten kann - kein Jahrhundertereignis, aber immerhin...

Alternativwege und Venedig:
Auch die Sache mit der Kopie des Gralstagebuchs oder der Kombination im Safe von Schloss Brunwald - zwecks Öffnung des Safes hinter dem großen Gemälde in der Galerie - waren nette Dreingaben abseits der Handlung des Streifens. Venedig war ganz klar linear aufgebaut, wurde nichtsdestotrotz aber sinnvoll gegenüber der Filmvorlage erweitert: 'ne alte Maschine von Leonardo da Vinci oder die drei drehbaren Statuen wären wohl auch im Film keinesfalls deplatziert gewesen.

Schloss Brunwald:
Diesen Abschnitt wiederum empfand ich immer als einen riesigen Spielplatz zum Ausprobieren verschiedenster Vorgehensweisen - das riesige Anwesen ohne die geringste Prügelei zu meistern, war für mich immer sehr motivierend - hätte es damals schon so etwas wie Achievements für die unterschiedlichen Lösungswege gegeben, "Last Crusade" wäre eine wahre Fundgrube dafür gewesen - na ja, gab ja immerhin den "Indy Quotienten"...

Auch die Klamottenwechsel (Indy-, Diener- bzw. Nazi-Outfit) wurden sinnvoll integriert und verliehen dem Ganzen ein gewisses Spionage-Flair. Schade war lediglich, dass man sich am Ende grundsätzlich immer zusammen mit seinem Vater Henry am Stuhl gefesselt wiederfand - eine erfolgreiche Flucht aus dem Schloss ist so oder so leider zum Scheitern verurteilt. Aber auch die Befreiung an sich - Stuhlrückerei und Hellebarde - fiel meines Erachtens weitaus innovativer aus, als im Film... wenn's zugegebenermaßen ein wenig "Trial and Error" bzw. "Save and Load" war...

Der Zeppelin:
Fällt der Adventure-Part hier noch ganz unterhaltsam, aber auch ziemlich kurz aus, ist die anschließende Flucht durch das unübersichtliche Korridor-Gewirr eine einzige Qual - zwar kann man durch geschicktes Vorgehen hier ebenfalls Faustkämpfe mit den Soldaten vermeiden (haben die eigentlich alle keine Waffe?), frustig ist es trotzdem. Zudem ist Speichern hier nicht möglich - beißt Dr. Jones ins Gras, kann man nochmal ganz von vorne beginnen... für mich der Motivationskiller des ganzen Adventures schlechthin!

Das Flugzeug:
Motivationskiller Numero 2: Die Steuerung ist viel zu träge, als dass man hier auch nur einen einzigen Treffer landen könnte (höchstens 'nen Glückstreffer). Nach knapp 1 Minute ist der "Spaß" dann zum Glück auch schon vorbei - Gott sei Dank!

Die Grenzpatrouillen:
Keine großartige Wüstenschlacht wie im Film, stattdessen vergleichsweise langweilige Grenzkontrollen: Auch hier besteht die Hauptmotivation abermals darin, jede einzelne Begegnung mit Plauderei und List zu meistern, ohne dass sie in eine Prügelei ausartet. Allerdings gibt es hier dann doch den einen oder anderen Hinweis, wie Indiana mit den verschiedenen Uniformträgern verbal verfahren muss: eine Wache, die z.B. den Spruch "Steigen Sie doch bitte aus diesem teuren Wagen aus" als Begrüßung von sich gibt, kann doch nur bestechlich sein, oder?

Der Gralstempel:
Im Gegensatz zu den Abschnitten in Venedig bzw. Schloss Brunwald, hält man sich hier (mehr oder weniger) 1:1 an Spielbergs Leinwandvorbild - und dass geht insbesondere bei der 1. Prüfung - "Der Atem Gottes" - gehörig in die Hose: Zu einem bestimmten Zeitpunkt auf eine ganz spezielle Stelle auf dem Bildschirm zu klicken, ist sicherlich nicht besonders einfallsreich, geschweige denn logisch. Okay, Besitzer des Originals waren hier dank dem beiliegendem Gralstagebuch klar im Vorteil - trotzdem zeugt diese Vorgehensweise nicht unbedingt von gelungenem Spieldesign! Abschnitt 2 - "Das Wort Gottes" - wurde ganz gut gelöst, die 3. und letzte Prüfung - "Der Pfad Gottes" - hingegen, ist wieder so eine Sache für sich. Hier hätten die Entwickler bestimmt mehr Einfallsreichtum an den Tag legen können.

Die anschließende Wahl des richtigen Grals wurde wiederum ganz gut gelöst - hat man allerdings die vorausgegangenen Hinweise nicht gefunden, artet das Ganze abermals in "Trial and Error" aus...

Fazit:
Ja, "Indiana Jones and the Last Crusade - The Graphic Adventure" ist sicherlich nicht perfekt - zumindest wenn man es mit den meisten anderen Abenteuerspielen aus dem Hause LucasArt vergleicht. Betrachtet man es allerdings unter dem Aspekt einer Filmversoftung, so ist es nahezu perfekt - vor allem, wenn man sich so ansieht, was sonst noch zu dieser Zeit an Filmlizenz-Verwurstungen auf dem Markt kam!

Für mich stellt "The Last Crusade" eine perfekte Ergänzung zum Film dar. Selbst Leute, die den Streifen bereits vorher gesehen haben, sind nur scheinbar leicht im Vorteil: Ob nun die Katakomben unterhalb Venedigs, Schloss Brunwald oder der Zeppelin - alles ist hier ein wenig anders als im Film gestaltet, lediglich die Kulisse ist hier die gleiche. Klar, dem direkten Nachfolger "Fate of Atlantis" kann das Spiel weder technisch noch von der spielerischen Seite her das Wasser reichen. Trotzdem, insbesondere als Lizenztitel dürfte es selbst heute noch kaum zu schlagen sein! Abgesehen von ein paar lahmen und teils frustrierenden Abschnitten besteht meine Hauptkritik darin, dass die Entwickler des Spiels die einleitende Handlung um das "Kreuz von Coronado" bzw. dem jungen Indiana Jones vollkommen ignoriert haben - gerade hier hätte man das Adventure noch weiter - und vor allem sinnvoll - ausbauen können. Hierfür ein Lob an die Macher des "Action Games" - wenn es freilich auch nichts genutzt hat.

Außerdem schätze ich, dass George Lucas/Steven Spielberg den Entwicklern des Spiels das Drehbuch bereits Monate vor der amerikanischen Kinopremiere haben zukommen lassen - ich meine, das sind zwei absolute Perfektionisten! Darüber hinaus war George Lucas ja auch teilweise bei so einigen anderen Programmen aus seiner Softwareschmiede zumindest beiläufig mitbeteiligt (z.B. "Rescue on Fractalus!"). 'Ne, also wie "mit heißer Nadel gestrickt" wirkt "The Last Crusade" auf mich nun wirklich nicht!
27.02.2017, 12:37 Gunnar (1372 
Ach, so schwach finde ich Indy 3 jetzt persönlich überhaupt nicht, eher im Gegenteil. Die Rätsel sind gar nicht mal so unlogisch und wenig durchdacht, dafür gibt es eben viel Filmatmosphäre - gerade den lakonischen Humor haben die Designer ziemlich gut ins Spiel übersetzt. Das Argument mit den kniffligen Stellen kann ich nur bedingt nachvollziehen - in der Burg kann man sich vor den patroullierenden Soldaten ja immer noch rechtzeitig in Räume oder Seitengassen flüchten, ansonsten gibt es hier gefühlt (habe das Spiel letztmalig 2008 durchgespielt) auch nicht öfter Trial And Error als bei anderen Lucasfilm-Adventures.

Hauptmanko ist meines Erachtens eher, dass man sich sehr, sehr lange an zwei Hauptschauplätzen (Venedig und Burg Brunwald) aufhält, da wäre mehr Abwechslung für Optik und Stimmung wirklich nicht verkehrt gewesen. Aber dafür gab der sehr auf Action fixierte Film (ins Spiel haben es weder die Boots-Verfolgungsjagd in Venedig noch die Panzerfahrt in Iskenderun geschafft) wohl leider doch nix her - da hätte man höchstens noch den Arizona-1912-Vorspann ausschlachten können, der bekanntlich aber im Film keine weitere Bedeutung hatte als die, Henry Jones Sr. als Charakter einzuführen.
27.02.2017, 12:16 v3to (761 
DaBBa schrieb am 27.02.2017, 10:10:
Es soll ja auch noch Leute geben, die den Adventure-Sackgassen nachtrauern und ihre Abschaffung für eine Casualisierung halten.
(Also Sackgassen der Marke: Der Spieler kann ein Item wegwerfen oder verbrauchen, das eigentlich später im Spiel noch gebraucht würde).

Ja. Verstehe ich auch nicht. Das Problem war ja auch weniger die Sackgasse alleine, als das besch* Speichermanagement, dass den Spieler unwissend der Luft hängen ließ, wenn man nach einer kritischen Stelle speicherte.

Wobei dein Beispiel auch so ein Fall ist, warum man statt weglassen nicht umgekehrt den Weg geht, dass ein verbrauchtes Item zu Alternativen führt? Ich habe noch nie verstanden, warum Designer der Nach-Sierra-Ära offensichtlich das Seelenheil nur in mehr Straffung und Linearität fanden. Es gibt ja auch diese Nadelöhr-Situationen, dass man an bestimmten Stellen nur dann weiter kommt, wenn man einen ganz bestimmten Dialog geführt hat oder einen speziellen Gegenstand braucht. Möglicherweise bin das nur ich, aber mir stoßen solche Momente auf und mir scheint, dass sowas mit der Linearität einhergeht. Als Negativbeispiel fällt mir gerade die Runaway-Serie ein, aber das zieht sich bis hin zu aktuellen Adventures durch, wie ein roter Faden.
27.02.2017, 11:36 DaBBa (1032 
Na gut, der Unterschied ist ja der:
Ein Action-Spiel ist ein Reaktionstest. Dass man da ab und zu neu starten (und bereits einmal geschaffte Passagen erneut spielen muss), ist ja so gewollt.

Wenn ich bei einem Adventure sterbe, lade ich das letzte Savegame und muss die Aktionen bis zum Tod erneut abklicken (und dann kurz vor der tödlichen Aktion nochmal speichern). Das ist einfach Arbeit ohne jede Herausforderung. Deshalb gab es bei einigen späteren Adventures mit Sterblichkeit einen "Letzte Aktion rückgängig"-Button.
.
Kommentar wurde am 27.02.2017, 11:37 von DaBBa editiert.
27.02.2017, 11:17 Pat (3034 
Ich persönlich finde Sackgassen auch nicht schlimmer, als wie wenn ich bei einem Plattformer wieder von vorne anfangen muss, weil ich keine Leben mehr habe.
Im Gegensatz zu einem Plattformer habe ich im Vergleich weniger Mühe, den alten Stand wieder zu erreichen.

Aber wenn man sich natürlich bei einem Adventure in einem "Walking Dead"-Szenario befindet (also man nur noch leer herumlaufen kann und das Spiel nicht abbricht), ist es ziemlich nervig.

Bei Indy 3 gibt es zwar einige Sterbemöglichkeiten aber "Walking Dead"-Szenarios gibt es eigentlich keine.
Gut, man kann sich einige Informationen zum echten Gral verbauen aber, naja, dann macht man halt die Prüfungen mehrmals.

Generell habe ich selbst nichts dagegen, wenn man auch bei einem Adventure sterben bzw. nur noch alternative, nicht so tolle Enden erspielen kann.
Ist schliesslich ein Spiel und das darf man auch verlieren können.
27.02.2017, 10:58 Gunnar (1372 
Rockford schrieb am 26.02.2017, 16:52:
Während der ganzen Prodzedur habe ich mich daran erinnert, dass ich damals täglich auf die Meldung gewartet habe, dass ein Star-Wars-SCUMM-Adventure angekündigt wird. Was leider nie der Fall war. Schade eigentlich.

Benutze Lichtschwert mit Ewok: "Das klappt so nicht."
27.02.2017, 10:14 Britney (321 
Ich denke auch, besonderes das Verschwinden von Sackgassen, die sich nicht zu erkennen geben, ist ein wahrer Verlust für das Adventure Genre

Indy 3 auch aus meiner Sicht ein sehr schwaches Game, wirkt schnell zusammengestöpselt, ganz anders als Indy 4, das auch ich als eines der besten Adventures bezeichnen würde.
27.02.2017, 10:10 DaBBa (1032 
v3to schrieb am 25.02.2017, 17:09:
Bei der ASM hing die Einschätzung doch immer eher davon ab, welcher Redakteur was testet. Offenbar sah Baller-Otti damals in Icon- oder Verbensteuerung eine Art Verkümmerung des Text-Adventures.


Es soll ja auch noch Leute geben, die den Adventure-Sackgassen nachtrauern und ihre Abschaffung für eine Casualisierung halten.
(Also Sackgassen der Marke: Der Spieler kann ein Item wegwerfen oder verbrauchen oder liegenlassen, das eigentlich später im Spiel noch gebraucht würde).
Kommentar wurde am 27.02.2017, 10:59 von DaBBa editiert.
26.02.2017, 16:52 Rockford (1683 
So, nach dem ganzen Gebashe hier habe ich richtig Lust bekommen, Indy 3 nochmal am A500 zu spielen. Nachdem ich über eine Stunde damit verbracht habe, eine brauchbare und vom Gotek anerkannte Savedisk zu erstellen, zu testen, zu speichern, neu zu starten, zu laden, zu speichern ... (und jetzt vermutlich der einzig lebende Mensch bin, der die Codetabelle auswendig kann), scheint jetzt alles zu funktionieren. Ich freue mich.

Während der ganzen Prodzedur habe ich mich daran erinnert, dass ich damals täglich auf die Meldung gewartet habe, dass ein Star-Wars-SCUMM-Adventure angekündigt wird. Was leider nie der Fall war. Schade eigentlich.
25.02.2017, 17:09 v3to (761 
Bei der ASM hing die Einschätzung doch immer eher davon ab, welcher Redakteur was testet. Offenbar sah Baller-Otti damals in Icon- oder Verbensteuerung eine Art Verkümmerung des Text-Adventures.

Was das Spiel angeht, hatte ich es damals erst verpasst und mit der Neuveröffentlichung über Bestseller-Games gespielt. Ich empfand es für Lucasfilm-Verhältnisse erstaunlich linear und auch nicht besonders tiefgründig (der Vergleich mit Loom ist schon treffend), allerdings als Filmumsetzung bemerkenswert und es gewann durch die Einbindung des Grals-Tagebuch erheblich an Atmosphäre. Die Einschätzung habe ich auch heute noch. Mit Buch gibt es von mir 8 Punkte, ohne wären es 7.
25.02.2017, 13:55 mark208 (257 
Nochmal zur Parser Diskussion, komischerweise sprach die ASM bei Maniac Mansion von einer genialen Benutzerführung und auch Zack wurde diese Wehklage nicht erhoben. Von daher ist das schon verwunderlich, wenn dies grad bei Indy jetzt so hervorgehoben wird als Schwachpunkt.

Das Spiel selbst spiele ich immer wieder gerne mal wieder. Da ich aber den Film zuerst gesehen habe, sind einem vielleicht die Schwächen auch nicht so aufgefallen, während man eben bei anderen Games auf das unbekannte Ende der Story hinarbeitete, war man hier eigentlich eher mit dem Weg beschäftigt, man wusste ja, dass man nach Venedig usw. musste.
24.02.2017, 14:55 advfreak (386 
Ich habe Indy 3 dank des Berichtes in der aktullen Retro Gamer auch wieder mal eingelegt und mich auf einen schönen Adventure-Abend gefreut. Ich hatte das Game noch als sehr gut in Erinnerung auf dem Amiga 500.

Leider muss ich mich aber Pat´s Meinung drunter anschließen. So toll ist Indy 3 leider nicht gealtert, ich finde Zak McKracken und Maniac Mansion bei weitem besser.

Man merkt dem Adventure an wie schnell es zusammen gestrickt werden mußte um gleichzeitig mit dem Film auf dem Markt zu kommen.

Es gibt fast keine Dinge zu Erkunden oder Gegenstände zu finden in den Räumen, vor allem aber Schloß Brunnwald ist der große Tiefpunkt der Kapitel. Es nervt einfach das man in den Gängen nicht sieht wo die Soldaten gerade herum laufen, die einzelnen Räumen sind karg und lieblos gestaltet. Man muss außerdem raten wie man die Wachen überlistet oder welche Gegenstände man ihnen anbietet, hier gibt das Game einem fast keine Hinweise oder Tipps.

Überhaupt macht dieses herumgewusel einfach keinen Spaß, weder davor in Venedig, noch im Zeppelin. Auch die Dialoge sind sehr wortkarg, dadurch wirkt der Pixel-Jones auch sehr steif.

Aber zur Versöhnung gibt es ja den wirklich großartigen Nachfolger von dem ich mir bis heute eine tolles HD-Remake oder sogar einen NAchfolger wünschen würde. Denn hier stimmt einfach alles.
27.01.2017, 08:19 Pat (3034 
Ich habe das Spiel vor einiger Zeit mal wieder durchgespielt. Das Spiel ist schon gut und gerade auch damals habe ich es geliebt. Ich würde es aber - bis auf die wirklich tolle Umsetzung der Lizenz - als eher als eines der schlechteren von LucasArts bzw. Lucasfilm Games einstufen.

Aber eigentlich besteht das Spiel ja nur aus einem kurzen Prolog (Barnet College), Venedig und Schloss Brunwald. Ja die (freiwillige) Zeppelin-Sequenz gibt es auch noch. Aber so richtige Adventure-Rätsel gibt's ja eigentlich nur in Venedig.

Und auch Venedig wird für mich durch den Gag mit dem Ausgang durch den Gullideckel etwas kaputt gemacht.

Ich finde auch die ganzen Straßensperren nur mäßig lustig, da man ja einfach will rumprobieren muss.

Das hört sich jetzt vermutlich extrem kritisch an deshalb nochmals: Mir gefällt das Spiel immer noch gut. Das durchspielen hat Spaß gemacht aber das Spiel wurde überbewertet. Der Joker liegt da meiner Meinung nach am nächsten.

Das Spiel ist übrigens auch nicht wirklich länger als Loom aber immerhin schwerer. Man spielt es beim ersten Mal nicht einfach ohne Lösung an einem Abend durch.
Und dann gibt es ja noch die Kleinigkeiten, die man auf verschiedene Arten lösen kann.
26.01.2017, 16:11 DaBBa (1032 
Die Prozentwertungen sind doch nicht linear. :>
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