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Resident Evil
Bio Hazard
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Bisher 73 Stimmen bei einer Gesamtwertung von 8.82
Sega Saturn
Sony PlayStation
Entwickler: Capcom   Publisher: Virgin   Genre: Action, Adventure, 3D, Horror, Shooter   
Ausgabe Test/Vorschau (4) Grafik Sound Wertung System Datenträger Hits Autor
Mega Fun 9/97
Testbericht
79%
75%
87%
Sega Saturn
1 CD
107Georg Döller
PC Player 6/97
Testbericht
--3/5
PC CD-ROM
1 CD
723Monika Stoschek
Power Play 7/97
Testbericht
77%
69%
80%
PC CD-ROM
1 CD
1521Frank Heukemes
Video Games 9/97
Testbericht
86%
80%
95%
Sega Saturn
1 CD
955Tetsuhiko Hara
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Serie: Resident Evil, Resident Evil - Director's Cut, Resident Evil 2, Resident Evil 3: Nemesis

Auszeichnungen:



Videos: 2 zufällige von 2
Kategorie: PlayStation, Spiel, Longplay
Kategorie: Saturn, Spiel
User-Kommentare: (151)Seiten: «  1 [2] 3 4 5 6   »
30.01.2017, 19:48 Bren McGuire (4805 
Hab mir "Resident Evil VII" jetzt auch geholt und stellte mich schon auf eine weitere Enttäuschung ein (andererseits, geht's nach Teil 6 noch schlimmer?). Doch weit gefehlt, der 7. Teil ist einfach nur genial! Hätte wirklich nicht mehr geglaubt, dass Capcom nochmal die Kurve kriegt. Trotz der verwendeten Egoperspektive kommt der neueste Ableger weitaus näher ans Original von 1996 ran, als jedes andere Spiel, das nach "Nemesis" bzw. "Code: Veronica" erschienen ist. Fast alle alten Tugenden sind wieder vertreten: die klaustrophobische Atmosphäre, die – bedingt durch die neue Darstellung – nochmal doppelt so unheimlich ausfällt, klassische "RE"-Rätselkost im Stile von "Finde drei Hunde-Reliefs um eine verschlossene Tür zu öffnen" oder ein Pendel in die dazugehörige Uhr einzubauen, ständiger Munitionsmangel, feinste Schockmomente und... ja, selbst die liebgewonnenen Speicherräume (inkl. Kassettenrekorder statt Schreibmaschine zum saven) mitsamt ihrer beruhigenden Musik sind wieder mit dabei – da kommt echtes Old-School-Feeling auf, klasse! Sogar die Truhen zum Verstauen überschüssiger Items und - damit verbunden – das begrenzte Inventar sind wieder mit von der Party... und was hab ich mich schon wieder stellenweise aufgeregt, wenn ich zum wiederholten Mal einen dringend benötigten Gegenstand nicht mitnehmen konnte, weil einmal mehr die Taschen voll sind. Aber – und das ist das Ironische dabei – ich hab mich über diesen Ärger richtig gefreut, denn diese beiden spielerischen Unbequemlichkeiten sind für die klassische "Resident Evil"-Serie ebenso unverzichtbar, wie z.B. der Flammenwerfer aus "Turrican" oder die goldenen Ringe aus "Sonic" – ohne geht es halt nicht...

Auch die vertretene Gegnerriege driftet nicht mehr länger ins Lächerliche ab: Keine Spur von Motorrad fahrenden Zombies oder kleinwüchsigen Möchtegerns im Napoleon-Kostüm. Allerdings fällt die hier versammelte Monsterschar eben nicht gerade üppig aus. Traditionelle "RE"-Kandidaten wie aggressive Krähen, sprungfreudige Höllenhunde sowie der klassische Zombie glänzten bislang (ich spiele Teil 7 jetzt knapp 10 Stunden auf "Normal") durch Abwesenheit – und ich habe keine große Hoffnung mehr, dass diese noch auftauchen werden. Auch die Bosskämpfe sind richtig gut geraten und fallen teils außergewöhnlich aus: Während eines solchen Fights in ein Auto zu steigen, um den Gegner platt zu fahren, das hat schon was für sich – oder wie wär's mit 'nem Chainsaw vs. Chainsaw-Duell? Ein Kampf erstreckt sich dabei sogar über ein ziemlich großes Areal – vor allem für ein "Resident Evil"-Game sicherlich nicht selbstverständlich!

Quasi so ganz nebenbei verdient sich Teil 7 bei mir noch das Prädikat "Unheimlichstes Kellergewölbe der gesamten Seriengeschichte" – diese Auszeichnung bekam von mir bislang "RE 2" zugesprochen, besser gesagt, das Police Department Basement mitsamt seinen Höllenhunden, Lickern und sonstigen Abscheulichkeiten. Gegen den "aktuellen" Keller (ja, die "Teermonster" jagten mir schon den einen oder anderen Schauer über den Rücken) mutet das Basement allerdings wie der reinste Sonntagsspaziergang an...

...und trotzdem, Capcom hätte die römische VII im Titel lieber nicht verwenden sollen, denn mal abgesehen von der Tatsache, dass der neueste Horror-Sprössling jede Menge spielerische Parallelen zu den klassischen Teilen mit ihren starren Renderarealen (okay, "Code: Veronica" war da ja schon etwas beweglicher) hat, so wenig hat das Ganze von der Story her noch mit den vergangenen Episoden gemein. Für eingefleischte Fans von Chris, Claire, Jill, Leon, Rebecca und wie sie alle heißen bzw. deren scheinbar ewiger, unkaputtbarer Widersacher Wesker, dürfte Teil 7 ein Schlag ins Gesicht sein, denn der jahrelang gesponnenen "RE"-Mythologie um den korrupten Pharmakonzern Umbrella samt T-Virus und Biowaffen wird seitens Capcom diesmal komplett der Rücken gekehrt. Einzig und allein der Name Ashcroft wurde mal beiläufig erwähnt, allerdings in einem völlig anderen Zusammenhang. Zudem bleibt der neue Hauptdarsteller Ethan nicht nur aufgrund der verwendeten Egoperspektive total gesichtslos: Außer fluchen, schreien, heftig atmen oder den einen oder anderen "coolen" Oneliner gibt er nicht allzu viel von sich. Zwar waren Chris und Jill im ersten Teil der Reihe jetzt auch nicht unbedingt für ihre ausufernden Gefühlsausbrüche bekannt, diesen Malus machten die warmherzige Claire sowie ihr männlicher Counterpart, der besonnene Streifenbulle Leon, im 2. Teil aber mehr als wett!

Insofern hätte Capcom das Ganze einfach als das ankündigen sollen, was es letztlich ist – nämlich ein waschechtes Reboot à la "Tomb Raider". Aber für sich genommen ist es ein richtig geniales Game, und auch wenn das neue Jahr noch ziemlich frisch ist, wage ich jetzt schon zu behaupten, dass "Resident Evil VII" einer der besten Titel 2017 sein wird...
Kommentar wurde am 30.01.2017, 19:57 von Bren McGuire editiert.
30.01.2017, 14:00 Wuuf The Bika (1115 
ebbo schrieb am 29.01.2017, 21:24:
Man Sarah, jetzt hast du mir soviel Appetit auf RE7 gemacht das ich es glatt bestellt habe, obwohl ich noch warten wollte

Das kommt mir SEHR bekannt vor
30.01.2017, 11:19 Ede444 (272 
Darkpunk schrieb am 30.01.2017, 10:57:
Kein klassisches Beat'em up, das ist mir klar. Ein Action-Adventure mit vielen Cut-Scenes und Dialogen, rumgelaufe und "gelegentlichen" Prügeleien. Stimmt doch, oder?

Beat 'N' up? Ich muss länger schlafen


Das trifft es eher
Gute Nacht
30.01.2017, 10:57 Darkpunk (2125 
Kein klassisches Beat'em up, das ist mir klar. Ein Action-Adventure mit vielen Cut-Scenes und Dialogen, rumgelaufe und "gelegentlichen" Prügeleien. Stimmt doch, oder?

Beat 'N' up? Ich muss länger schlafen
Kommentar wurde am 30.01.2017, 11:01 von Darkpunk editiert.
30.01.2017, 10:48 Ede444 (272 
Darkpunk schrieb am 30.01.2017, 10:41:
Wie ich schrieb: Ich finde keinen Zugang zu dieser Art von Spiel. Das gilt für die ganze Serie. Beat 'N' Up ist nicht meine Genre. Tokio oder auch Kyoto als Setting finde ich hingegen super!


Yakuza ist kein Beat-em-up. Aber gut, ich bin kein Missionar
30.01.2017, 10:41 Darkpunk (2125 
Wie ich schrieb: Ich finde keinen Zugang zu dieser Art von Spiel. Das gilt für die ganze Serie. Beat 'N' Up ist nicht meine Genre. Tokio oder auch Kyoto als Setting finde ich hingegen super!
30.01.2017, 09:54 Ede444 (272 
Darkpunk schrieb am 30.01.2017, 08:43:
SarahKreuz schrieb:

Klar, die Yakuza-Spiele würde ich auch schon zu den "Blockbustern" zählen. Hab noch keins davon gezockt, weil das Japan-Setting mich nicht anmacht.


Das Japan-Setting macht mich schon an. Das Gameplay lässt mich erschaudern. Teil 1 habe ich noch hier rumliegen. Ich konnte aber keinen Zugang dazu finden.

Resi 7 ist notiert.


Also zero schon selbst gespielt?
30.01.2017, 08:43 Darkpunk (2125 
SarahKreuz schrieb:

Klar, die Yakuza-Spiele würde ich auch schon zu den "Blockbustern" zählen. Hab noch keins davon gezockt, weil das Japan-Setting mich nicht anmacht.


Das Japan-Setting macht mich schon an. Das Gameplay lässt mich erschaudern. Teil 1 habe ich noch hier rumliegen. Ich konnte aber keinen Zugang dazu finden.

Resi 7 ist notiert.
29.01.2017, 21:24 ebbo (604 
Man Sarah, jetzt hast du mir soviel Appetit auf RE7 gemacht das ich es glatt bestellt habe, obwohl ich noch warten wollte
29.01.2017, 21:07 SarahKreuz (7984 
Ede444 schrieb am 27.01.2017, 11:43:
Hmpf. Bin am Hadern ob ich es mir hole... aber hab mir grade auch Yakuza 0 geholt, das ist ziemlich gross.


Klar, die Yakuza-Spiele würde ich auch schon zu den "Blockbustern" zählen. Hab noch keins davon gezockt, weil das Japan-Setting mich nicht anmacht. Aber WENN es mir gefallen würde, dann wäre der Umfang des Spiels schon echt ein Anreiz für VR. Das hat ja auch zig Minispiele. Sogar in die Arcade-Halle kann man verschwinden, und Space Harrier am Automaten daddeln. Das ist mal tatsächlich ne andere Welt, in der man sich via VR verlieren kann.
Kommentar wurde am 29.01.2017, 21:08 von SarahKreuz editiert.
29.01.2017, 21:02 SarahKreuz (7984 
Verdammt, Resi 7 war unfassbar gut. So als wären Resi 1 und Silent Hill PT-Demo gemeinsam ins Gebüsch gesprungen - und keiner hat's bemerkt! - und beide hätten neun Monate später Resident Evil 7 auf die Welt gebracht. Wer hätte das gedacht? Gehofft...ja, sicher...aber wie oft konnte man die Beschwörungen seitens Capcom schon vernehmen, dass sie wieder zurück zu den Wurzeln gehen? Ich zumindest hab das irgendwo mal vor dem Release von RE 5 gelesen. Und vor dem sechsten Teil. Und während die Hype-Maschine vom siebten Teil ratterte und knatterte, da klang's erneut aus Fern-Ost auf: "Ja, wir haben euch verstanden! Wir basteln euch wieder ein Resi, dass alle alten Fans zufriedenstellen wird!" Bla bla bla! Nur ... diesmal nicht!

Ich hab mich seit dem ersten Teil nicht mehr so erschrocken. Die neue Ego-Perspektive ist ein mutiger, aber auch fälliger Schritt, um die nächste Stufe der Immersion in Sachen Horror zu erklimmen. Möchte gar nicht wissen, welche "Herzkasper" ich da erst mit ner VR-Brille auf der Nase erlebt hätte. Abends eins, zwei Stündchen (nachdem die Tochter im Bett war) gab's ein paar so eklige und erschreckende Momente, dass ich am liebsten zu ihr ins Bett gekrochen wäre. Mit 12 Stunden Gesamtspielzeit war das etwa auf Augenhöhe mit Teil 1 bis 4, oder auch dem Revelations-Ableger. Nur: ich hab mir verdammt viel Zeit gelassen. Bin viel geschlichen, hab die Atmosphäre wirken lassen und mir die Umgebungen immer angeschaut. Was da alles so rumliegt, wie das Anwesen designt wurde ... da verpasst man einiges an Detailliebe, wenn man zu schnell durchrennt. Ohne dieses "gemächliche durchspielen", in einen normalen Tempo also, kann man's bestimmt auch unter 10 Stunden schaffen.

Spielerisch ist es wunderbar oldschool. Der "Flow" alter Resident Evil-Spiele ist wieder zurück. Sprich: ich sammle Gegenstände und Schlüssel auf, und arbeite mich damit peau a peau vorwärts. Hier ein Skorpion-Schlüssel (schon eröffnen sich mir neue Wege), dort eines der Gegenstände - die Resi-typischen Münzen und Figuren - das ich für eines dieser typischen "Hauptschule-Rätsel" brauche (also perfekt ... genau mein Niveau), und zack, noch ein neuer Bereich offen, der mir vorher verschlossen war! Da ne Sicherung, dort ein Messer, hier ein Dietrich. Man kennt das ja schon seit Teil 1, wo man sich Stück für Stück immer neue Abschnitte auf der Karte freischalten konnte. Ebenfalls zurück: Munitionsarmut! Inklusive dem beklemmenden Gefühl, besser in den Nahkampf zu gehen, um Patronen zu sparen. Notizen und Tagebücher! "Speicherraum", inklusive Kiste! Und wo es Resi-Verwahrungstruhen gibt, gibt's natürlich auch ein Item-Management. Nicht ganz so krass wie bei den ersten drei Teilen, wo ich kaum was mit mir rumschleppen konnte. Aber genug, so dass ich das eine ums andere Mal überlegen musste, was ich denn nun genau mitnehme und was ich zurücklasse.

Die Steuerung ist tadellos, das Spiel erfreulich frei von Design-Schnitzern (oder schlimmer noch: Bugs), das Kämpfen fühlt sich gut an in der neue Perspektive. Ein paar Bosskämpfe und Szenen bleiben sicher noch lange im Gedächtnis (während ich mich an Resi 5 zum Beispiel kaum noch erinnern kann). Um was zu meckern zu finden, müsste ich schon ein wenig mit der Lupe suchen. Etwas mehr Gegnervielfalt wäre toll gewesen. Die deutsche Synchro fand ich jetzt auch nicht sooo prickelnd - kann man aber jederzeit umstellen. Die englische gefiel mir eine ganze Ecke besser.

Saubere Arbeit, Capcom. Und willkommen zurück, Resident Evil.

9 von 10 Kultboychen
27.01.2017, 13:43 Dragondancer [Mod] (966 
Ede444 schrieb am 25.01.2017, 09:43:
SarahKreuz schrieb am 24.01.2017, 21:19:
Los geht's! Make it or break it, Capcom.


VR oder ohne?


Ich spiels in VR. Bis jetzt hat mich jeder billige Jump-Scare voll erwischt.
27.01.2017, 11:43 Ede444 (272 
Hmpf. Bin am Hadern ob ich es mir hole... aber hab mir grade auch Yakuza 0 geholt, das ist ziemlich gross. RE7 ist ja so eher für 10 Stunden was hab ich gehört...
27.01.2017, 11:39 SarahKreuz (7984 
Nee, ich spiel's ohne VR. Würde mich zwar interessieren (und macht bestimmt auch Laune), aber alleine wegen Resi 7 kauf ich mir doch keine Brille. Da müssen schon mehr Anreize her, als ein paar Minispiele. Zusätzliche vier, fünf "Blockbuster" mindestens.

Macht aber auch ganz klassisch am TV Spaß (Retro quasi!), so isset ja nicht.
Kommentar wurde am 27.01.2017, 11:40 von SarahKreuz editiert.
25.01.2017, 09:43 Ede444 (272 
SarahKreuz schrieb am 24.01.2017, 21:19:
Los geht's! Make it or break it, Capcom.


VR oder ohne?
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