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Indiana Jones and the Fate of Atlantis
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Amiga
Entwickler: LucasArts   Publisher: LucasArts   Genre: Adventure, 2D, Rätsel   
Ausgabe Test/Vorschau (15) Grafik Sound Wertung System Datenträger Hits Autor
Amiga Games 2/93
Testbericht
83%
70%
85%
Amiga
11 Disketten
1306Hans Ippisch
Amiga Joker 1/93
Testbericht
87%
80%
91%
Amiga
11 Disketten
12110Carsten Borgmeier
Amiga Joker 9/91
Vorschau
-Amiga
Diskette
245Carsten Borgmeier
Amiga Joker 11/95
Testbericht
87%
79%
80%
62%
91%
84%
Amiga
Amiga
11 Disketten
11 Disketten
115Mick Schnelle
ASM 4/93
Testbericht
8/12
8/12
9/12
Amiga
11 Disketten
5639Antje Hink
ASM 4/93
Testbericht
12/12
10/12
11/12
Apple Macintosh
5 Disketten
4770Michael Anton
ASM 6/92
Testbericht
12/12
-12/12
PC
5 Disketten
1839Guido Alt
PC Games 10/93
Testbericht
85%
85%
80%
PC CD-ROM
1 CD
170Thomas Brenner
PC Joker 4/92
Testbericht
88%
88%
90%
PC
5 Disketten
219Carsten Borgmeier
PC Player 9/93
Testbericht
--89%
PC CD-ROM
1 CD
958Heinrich Lenhardt
Play Time 3/93
Testbericht
83%
70%
76%
Amiga
11 Disketten
993Hans Ippisch
Power Play 3/93
Testbericht
60%
54%
72%
Amiga
11 Disketten
6277Knut Gollert
Power Play 6/92
Testbericht
86%
81%
94%
PC
5 Disketten
7307Richard Eisenmenger
Power Play 9/91
Vorschau
-PC
Diskette
1107Michael Hengst
Power Play SH 4/92
Testbericht
--94%
PC
5 Disketten
788Richard Eisenmenger
Partnerseiten:
   weitere Scans:
   

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Auszeichnungen:







Videos: 2 zufällige von 5 (alle anzeigen)
Kategorie: Longplay, PC
Kategorie: Intro, Amiga
User-Kommentare: (490)Seiten: [1] 2 3 4 5   »
08.09.2018, 11:33 Sir_Brennus (345 
Ich versuche mich mal zu erinnern:

1. Laut Boris Schneider-Johne wurde die Amiga Fassung von Indy4 tatsächlich inhouse produziert, aber von einem B- bzw. C-Team. Das war bei Monkey Island 2 wohl anders. BSJ ging damals ja bei LEC ein- und aus.

2. Tatsächlich war LEC wohl wirklich an einen Deal mit Softgold gebunden, die mit den Amiga-LEC-Adventures wohl in den DACH Staaten noch richtig Geld gemacht haben. Für den NTSC-Markt hätte sich LEC die Arbeit wohl nicht mehr gemacht.

3. Meines Erachtens nach sieht MI2 deutlich liebevoller konvertiert aus. In Indy4 sehe ich häufig nur langsamen Matsch. FotAQ habe ich genannt, da das Spiel auf der Freundin in sehr ordentlicher Geschwindigkeit läuft und mindestens genauso gut aussieht. Das Indy4 das bessere Spiel ist glaube ich unumstritten.
08.09.2018, 11:07 v3to (954 
DaBBa schrieb am 08.09.2018, 08:15:
Sie erschien 1993, wurde also zu einer Zeit geplant, als der Amiga noch in den USA leichte Marktanteile hatte - und noch nicht nur ein Heimcomputer der Briten und Deutschen war.

Schwer zu sagen, ob das genug Bodensatz war. Wirtschaftlich waren Spieleveröffentlichungen auf dem Amiga zu der Zeit ein Lotteriespiel. Dennoch - wenn ich Statements von Ron Gilbert und Tim Schafer richtig im Kopf habe, verkauften sich LucasArts-Adventures speziell in Deutschland ziemlich gut.

Die Amiga-Version habe ich selbst nie gespielt, kenne nur die Videos. Ich vermute dennoch Zeitdruck hinter den Problemen. Die ersten Tests erschienen Anfang 93. Für einen Top-Titel ungewöhnlich, denn das Weihnachtsgeschäft verpasste damals niemand freiwillig - sofern der Handel später überhaupt noch große Stückzahlen abnahm. Indi4 läuft unter der gleichen SCUMM-Version wie Monkey Island 2. Technisch sollte eigentlich alles im Rahmen sein, sofern man genug Sorgfalt walten lässt. Im Longplay wirkt auf mich allerdings bereits die Qualität der Grafik sehr unstet. Teils sauber nachgearbeitet, andere fast schon schlampig.
08.09.2018, 09:22 advfreak (502 
Danke DaBBa!

Ich erinnere mich dunkel daran mal in einem Podcasts oder Artikel gelesen zu haben das sie vertraglich dazu verpflichtet waren eine Amiga Umsetzung zu machen für den deutschen Mark aufgrund eines Publishing-Deal mit Softgold. Das erklärt auch warum erst die deutsche Version in den Handel kam für den Amiga.

Keine Ahnung ob da was dran ist.
08.09.2018, 08:15 DaBBa (1344 
advfreak schrieb am 07.09.2018, 22:46:
Wundert es da, dass LucasArts sich dazu entschied, da nichts mehr hinein zu investieren?
BTW: Mich würde wirklich mal interessieren wie viel Stück davon verkauft wurden, wer für die Umsetzung zuständig war und ob man Gewinn oder Verlust am Ende damit gemacht hat.

Vermutlich Verlust...
Die Umsetzung wird Lucas Arts vermutlich in-house produziert haben. Sie erschien 1993, wurde also zu einer Zeit geplant, als der Amiga noch in den USA leichte Marktanteile hatte - und noch nicht nur ein Heimcomputer der Briten und Deutschen war.
Ich denke, die Amiga-Version wird schon mit einer schwarzen Null rausgegangen sein. Letztlich musste man ja "nur" den SCUMM-Interpreter portieren und die Grafiken und Sounds umbasteln. Ein bisschen wie heute, wo man einfach alles alles über die Unreal Engine schickt, egal ob PC-, PlayStation- oder XBox-Version.

Letztlich muss man auch den US-Effekt berücksichtigen. Für US-Entwickler sind die USA der mit Abstand wichtigste Markt. Auf diesem hat man mehr geachtet als auf den europäischen. In den USA liefen die Amiga-Versionen halt damals schon nicht mehr gut. Britische und deutsche Hersteller waren da anders drauf und haben noch etwas länger für den Amiga produziert.

Das ist ähnlich wie bei Kinofilmen: Das inländische Einspielergebnis (USA + Kanada) ist für US-Filmfirmen wichtiger als das in Europa oder China. Das liegt einfach daran, dass im Ausland mehr Institutionen im Topf herumrühren und bezahlt werden möchten: Steuern, lokale Filmverleiher, Kosten für Lokalisierung etcpp. Dadurch kommt von einem in Europa eingespielten Dollar letztlich weniger an.
Kommentar wurde am 08.09.2018, 08:27 von DaBBa editiert.
07.09.2018, 22:46 advfreak (502 

Wundert es da, dass LucasArts sich dazu entschied, da nichts mehr hinein zu investieren?


BTW: Mich würde wirklich mal interessieren wie viel Stück davon verkauft wurden, wer für die Umsetzung zuständig war und ob man Gewinn oder Verlust am Ende damit gemacht hat.

Vermutlich Verlust...
07.09.2018, 22:43 advfreak (502 
Pat schrieb am 07.09.2018, 21:28:
Ich glaube dir gerne, dass du jede Minute genossen hast. Ich habe ja auch gesagt, dass es relativ gesehen wirklich das Maximum aus dem A500 herausgeholt hat.
Wenn man einfach nur dankbar war, dass man das Spiel überhaupt noch bekommen hat, kann man natürlich auch über alle negativen Punkte hinwegsehen.

Das ehrt dich. Viele waren nicht deiner Meinung.


Naja ehren... Die Leute haben damals halt einfach nicht kapiert das eine alte Mühle mit einem High-End PC nicht mithalten konnte. Damals bekam man ja den Amiga schon gebraucht für umgerechnet 200 Euro hinterher geschmissen. Wenn man bedenkt das man über 1000,- Euro für einen PC hinblättern mußte und nochmal 100 für eine Soundkarte dann war der Amiga Indy schon ein tolle Abschiedsgeschenk. Warum sich viele darüber aufgeregt haben ist mir schleierhaft. Bei Monkey Island 2 wars doch stellenweise genau so träge und bei einem Adventure kann man ja auch mal drüber hinweg sehen, ist ja kein Wing Commander...

Aber auch wurscht, heutzutage muss keiner die Amiga Version mehr spielen, trotzdem bleibt sie für mich große Programmierkunst, man hat sich richtig Mühe gegeben.

Vielleicht könnte sich Double Fine endlich dazu aufraffen ein Remaster zu machen.
07.09.2018, 21:49 DaBBa (1344 
Also potthässlich würde ich so nun wirklich nicht bezeichnen.

Natürlich erkennt man bei einigen Bildern, dass sie von 256 Farben auf 32 runtergestutzt wurden. Natürlich lief die PC-Fassung flotter - zumindest wenn der PC schnell genug war. Auf einem lahmen PC lief das Ding auch nicht schnell.

Aber alles konnten die Custom-Chips beim Amiga halt auch nicht ausbügeln. Die PC-Version braucht immerhin einen PC auf dem Stand von 2002 und 32 MB RAM. *scnr*
07.09.2018, 21:28 Pat (3593 
Ich glaube dir gerne, dass du jede Minute genossen hast. Ich habe ja auch gesagt, dass es relativ gesehen wirklich das Maximum aus dem A500 herausgeholt hat.
Wenn man einfach nur dankbar war, dass man das Spiel überhaupt noch bekommen hat, kann man natürlich auch über alle negativen Punkte hinwegsehen.

Das ehrt dich. Viele waren nicht deiner Meinung.
07.09.2018, 14:27 advfreak (502 
Nö das sehe ich anders, war damals echt froh das es für den Amiga gekommen ist, einen PC konnte ich mir damals echt nicht leisten, die 600,- Schillinge für das Amiga Indy schon.

Und ja es war langsam, es waren viele tausende Diskettenwechsel notwendig, aber es war trotzdem das gesamte Indy 4 Adventure für den Amiga. Und ich habe jede Minuten davon genossen.

@Sir_Brennus

Potthässlich? Nie länger als 3 Minuten gespielt oder? Brille aufsetzen und sich das oben verlinkte Youtube Video von der Amigafassung ansehen. Da konnte ein Amazon Queen weder grafisch, akustisch und vor allem nicht storytechnisch mithalten.
07.09.2018, 07:43 Pat (3593 
Indy 4 war wohl der endgültige Sargnagel für LocasArts-Amiga-Umsetzungen.

Es war - relativ gesehen - schon ganze Arbeit, das Ding auf den Amiga umzusetzen. Absolut leider wirklich eine mittlere Katastrophe.
Die Fachpresse, so scheint mir, war da mit den Wertungen sehr gnädig.

Aber die Heerscharen von Standard-A500-Benutzern schrieben erboste Briefe.
Wundert es da, dass LucasArts sich dazu entschied, da nichts mehr hinein zu investieren?
06.09.2018, 21:46 Sir_Brennus (345 
advfreak schrieb am 06.09.2018, 13:25:
Bin immer noch erstaunt wie toll doch dieser schwere PC Brocken auf den Amiga umgesetzt wurde, und zwar auf einen normalo 500 mit 1 MB Speichererweiterung (die eh fast jeder hatte).


Muhaha. Das war ein Witz, oder? Die Amiga Fassung ist potthässlich und grauenhaft langsam. Zum Vergleich bitte "Flight of the Amazon Queen" auf der Freundin zocken.
06.09.2018, 13:38 Splatter (319 
advfreak schrieb am 06.09.2018, 13:25:
Bin immer noch erstaunt wie toll doch dieser schwere PC Brocken auf den Amiga umgesetzt wurde, und zwar auf einen normalo 500 mit 1 MB Speichererweiterung (die eh fast jeder hatte).


Optisch war es sicher 'ne hervorragende Umsetzung, technisch aber eine mittlere Katastrophe. Ohne Turboboard oder 1200er gabs einige heftige Slowdowns. Ein Kumpel hatte deshalb sogar mal einen erbosten Brief an den Joker geschrieben.
Ansonsten wars aber einfach mal eines der besten Adventures überhaupt, daran besteht kein Zweifel.
06.09.2018, 13:25 advfreak (502 
Bin immer noch erstaunt wie toll doch dieser schwere PC Brocken auf den Amiga umgesetzt wurde, und zwar auf einen normalo 500 mit 1 MB Speichererweiterung (die eh fast jeder hatte).

Gerne hätte ich Day of Tentacle auch noch drauf gesehen... hach...
06.09.2018, 12:13 Tomcat85 (96 
Pat schrieb am 06.09.2018, 11:40:

Deshalb funktionieren für mich zum Beispiel die Monkey Island Remakes nicht wirklich. Sir fügen (außer der wirklich guten Sprachausgabe) nichts dem Spiel hinzu. Das grafische Update ist stilistisch fragwürdig (ich finde es sogar eher hässlich), es gibt keine neuen Blickwinkel, keine neuen Nahaufnahmen (außer dem Hund), keine neuen Rätsel, Gesprächsoptionen, Zwischensequenzen, keinerlei Anpassungen.

Das Remake von DOTT bleibt immerhin dem Stil und der Atmosphäre treu.

Ganz ehrlich: Eine Indy-4-Reimagination, bei dem die gleiche Story verwendet wird, aber sonst alles anders ist - zum Beispiel ein Spiel im Stil von Uncharted - würde ich sofort spielen.

Ich denke nicht, dass es besser als das Adventure wäre aber es wäre etwas Neues.
Der Unterschied ist, dass die Remakes bei Monkey Island 1 + 2, Full Throttle, DOTT und Grim Fandango gar keine Remakes sind... sondern Remasters
Kommentar wurde am 06.09.2018, 12:13 von Tomcat85 editiert.
06.09.2018, 12:11 Rufus (171 
DOTT war ein in der Tat ein schönes Remake, da man sich treu geblieben ist und das Spiel einer neuen Spielergeneration zugänglich gemacht hat (welcher um 2000 geborene würde noch mit einer Dosbox hantieren wollen?...). Da kann ich dann auch darüber hinweg sehen, dass es bis auf technische Änderungen das gleiche Spiel ist.

Monkey Island wirkt teils wie eine Verschlimmbesserung. Ein gruseliger neuer Stil, meiner Erinnerung nach war die Remake-Steuerung auch irgendwie nicht geglückt, oder?

Ein Indy 4 wie das DOTT-Remake würde ich gerne nehmen, alleine schon um der neueren Generation zu zeigen, was der wahre 4. Indiana Jones ist
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