Willkommen bei
 Kult-Magazine
 Kultboy.com-Inhalte
 Interaktiv
Neues Mitglied: vanSonnenberg
 Sonstiges




Kult-Bücher

zurück Gehe zu:


Amiga - Quo vadis?


Autor:
Michael Kukafka

Verlag:
Skriptorium Verlag - ISBN 3-938199-15-6

Daten & Preis:
Broschiert. 120 Seiten.
16,80 €

Kaufen:
Amazon

Inhalt:
Der Amiga - zu Beginn ein (unbezahlbarer) Traumcomputer mit außergewöhnlichen Eigenschaften, später der Spielecomputer schlechthin, heute Exot und Nischenlösung. Von Beginn an bis heute aber vor allem eins: faszinierend und mit dem gewissen Etwas, das ihm auch heute noch Fans in aller Welt sichert. Der Amiga sicherte - neben dem C64 - das Überleben des von Missmanagement gebeutelten Herstellers Commodore und schaffte das Kunststück, diesen Computerhersteller zu überdauern. Michael Kukafka schildert die Geschichte dieses außergewöhnlichen Computers, der zunächst als Spielkonsole geplant war, und beschreibt, warum heute nicht Amigas, sondern Macs und Linux-Rechner die einzigen nennenswerten Alternativen zu den farblosen Windows-Computern sind. Wie Sie den Amiga per Emulation auf Ihrem PC wieder zum Leben erwecken können, wird ebenfalls ganz konkret erklärt - bis hin zu den Einstellungsmöglichkeiten des verbreiteten Amiga-Emulators WinUAE.


Geschrieben von kultboy
  Bild: JPG | Abmessung: 400x518 | Grösse: 41 Kbyte | Hits: 14469
Scan von KingNothing
User-Kommentare: (60)Seiten: [1] 2 3 4   »
31.01.2016, 09:49 KingNothing (179 
Weshalb Harald Horchler den Verlag geschlossen hat, weiß ich nicht. Schade ist es allemal, die Anzahl an Verlagen die Werke dieses Genres in so geringer Stückzahl verlegen ist sehr überschaubar.

Gelohnt hat es sich für mich definitiv, natürlich nicht in finanzieller Hinsicht, das war auch nicht die Intention. Aber der Stolz darüber ein Amiga-bezogenes Buch "erschaffen" zu haben, war und ist mir Lohn genug
31.01.2016, 08:10 kultboy [Admin] (10683 
Weißt du wieso der Verlag zugemacht hat? Ich finde es mehr als schade das Harald Horchler aufhört.
31.01.2016, 00:47 drym (3458 
Ich hoffe, das Ableben des Verlags lag nicht an der Underperformance Deines Buches

Im ernst: es ist schade, wenn ein Verlag, der ein solches Buch verlegt, vom Markt verschwindet.
Ich hoffe, der Betreiber kommt gut aus der Sache raus. Und außerdem hoffe ich, dass sich das schreiben des Buches für Dich - abgesehen vom Spaß an der Freude - einigermaßen gelohnt hat.

Arbeitest Du sonst auch an solchen Themen / gibt es weitere Texte von Dir zu erwerben?
30.01.2016, 19:24 KingNothing (179 
Der Verlag hat zu gemacht, das Buch wird also künftig nicht mehr angeboten. Danke an alle, die es in den letzten 8 Jahren gekauft haben. Ich hoffe, den ein oder anderen hat es dazu bewogen, den Amiga aus seinem Dornröschen-Schlaf in Keller oder Dachboden zu befreien um die alten Klassiker wiederzubeleben.
Kommentar wurde am 30.01.2016, 19:29 von KingNothing editiert.
13.09.2013, 15:16 SarahKreuz (7914 
einoeL schrieb am 21.10.2009, 22:47:
Der AMIGA musste gehen, genauso wie die Neandertaler und Dinosaurier gehen mussten.
Die Vorsehung wollte es so. Und zwar mit Recht!
Der AMIGA wäre ein PC-gleiches Ungeheuer geworden.
Mit Soundkarte, Grafikkarte.....
Kein Agnus, keine Denise, keine Paula, kein Sex.

Hmmmm....solche Aussagen werde ich nie verstehen. Gerade im Computerbereich Stagnation zu fordern ist doch völliger Selbstmord.
Zum Glück haben die Höhlenmenschen nie so gedacht, das Stillstand LEBEN bedeutet - sonst gäbe es uns heute alle nicht.
Wenn Commodore es richtig angepackt hätte, würden wir heute alle vor einem PC sitzen, dessen Markt von einem Amiga OS dominiert wird.
Das wäre VIELLEICHT besser. Zumindest ist das OS 4, wenn man etwas mehr arbeit und Geld in das Betriebssystem pumpen würde, mehr als nur Massentauglich. Und...ja...vielleicht hätte es heute auch für gängige Arbeitsknechte erscheinen sollen. So hätte man das Betriebssystem zwangsläufig auch für andere Hardware öffnen müssen, und es hätte sich besser verbreiten können.
Wohin Isolation führt, sieht man ja beim Macintosh, deren User fast schon unendlich dankbar für jedes umgesetzte Spiel sind.

Na klar ist es mit einer dicken romantischen Verklärtheit echt schön, dass der Amiga bis zu einem gewissen Bereich ein geschlossenes System war. Und heutzutage kann man die Blütezeit sogar verdammt gut in einen Zeitrahmen packen und sagen "Yo: those were the days of the Amiga!"
Aber flexibilität bei der Hardware ist im Grunde nix schlechtes und könnte ein massentauglicher Amiga heutzutage gut praktizieren. Commodore anstatt Microsoft. .aPhone statt iPhone (auch von Commodore hergestellt). Commodore hätte auch Apple weggerockt.

Ach ja, das übliche: hätte, könnte, wenn und aber...
02.07.2012, 14:31 asc (2207 
Ja, der Amiga war schon ein schöner Computer... meine Jugendliebe...

Mein A2000er schalte ich auch alle paar Monate mal an, bewege ein wenig die Maus und ... schalte wieder ab...

Was soll man auch noch ernsthaftes bei der knappen Zeit mit dem Rechner machen?
02.07.2012, 13:43 SID-Syndrom (23 
Auch wenn dies eventuell unglaublich klingt - aber ich habe mich vor einem halben Jahr (jaaa - Anfang 2012!) das erste Mal überhaupt mit dem AMIGA beschäftigt...und bin seit dem absolut begeisterter AMIGA-Fan...
Anfang der 90´er reichte es bei mir nur zu einer doch recht stattlichen C-64-Ausrüstung...
Mit der Sicht und Erfahrung von heute arbeite ich vor allem das Geschichtliche rund um Commodore und AMIGA auf. Dabei war das Buch eine absolut tolle Lektüre. Sehr gut recherchiert und gut publiziert. Auf jeden Fall lesenswert!
29.02.2012, 18:08 KingNothing (179 
@ Grossmeister B : Freut mich das es Dir gefallen hat.

Und trotzdem gibt es noch immer zu wenige Bücher zum Thema "Amiga" oder Retrocomputing allgemein.
27.02.2012, 10:34 Grossmeister B (149 
Ich habe mir das Buch vor kurzem gekauft und bin begeistert von der Fülle an gut recherchierten Informationen, die mir als Nicht-Amiganer geboten werden. Ich nahm den Amiga so um 1990, beim Lesen der Power Play und beim Zocken mit Freunden, die einen Amiga hatten, nur als Spielecomputer wahr. Dass der Amiga 1000 schon Jahre vorher als High End Gerät vorgestellt wurde, dass Commodore Jay Miners Startup kaufte, damit Atari es nicht bekommt, und das ganze Drama um Escom, Gateway etc. hatte ich damals nicht wirklich mitbekommen.
Wie auch nach so vielen Jahren chronologisch alle Neuentwicklungen oder Ereignisse auf irgendwelchen Messen wiedergegeben werden, finde ich beeindruckend.

Für mich ist das Buch auch ein gutes Nachschlagewerk, wenn ich wissen will welche Version des Amiga nochmal wieviel Speicher, welchen Chipsatz etc. hatte. Nur eine Vergleichstabelle, in der die Specs alles Modelle zu finden sind, hätte ich mir noch gewünscht.
Insgesamt aber ein sehr lesenswertes Buch!
03.11.2011, 15:37 Boromir (579 
Ich denke das der Amiga heute wirklich nur mehr ein Nostalgiecomputer ist. Gerne erinnert man sich an die Zeit zurück wo er die Spielewelt dominierte und startet ab und zu den Emulator am PC. Aber der heutige Universalrechner ist und bleibt der PC
09.06.2011, 13:00 Rektum (1730 
Der PC ist heute die Daddelkiste, für die der Amiga früher immer gehalten wurde.
Klar schreiben die Leute "ihre Texte" mit dem PC, aber das haben die Amigianer früher auch gesagt.
09.06.2011, 12:45 Marco [Mod Wunschzettel / Tests] (2555 
Die 1. Auflage ist von 01/2008! Sehr schön, dass der Amiga noch heute ein Thema ist!
09.01.2011, 20:19 Atari7800 (2322 
Das Buch ist ein klein wenig teuer, aber gut geschrieben! Habe es gerne gelesen!
22.10.2009, 11:30 asc (2207 
Ebend: Das war die Spezialität. Was auch wichtig war, man konnte den Amiga überall mit hinnehmen und seine Resultate sofort auf Video bringen. Er brachte das alles mit.

Nur: Die Konkurrenz hat sich das nicht lange tatenlos angeschaut.

Der Amiga wurde damals von Professionellen als "Spielekiste" verschrien, ernsthaft arbeiten ginge ja nur mit dem PC.

Die Ironie des ganzen ist aber doch, dass sich heutzutage kein PC ohne entsprechender Grafikkarte für moderne Spiele verkaufen lassen würde.
22.10.2009, 10:55 Teddy9569 (1549 
Naja, bei Bildbearbeitung oder Effekten hatte der Amiga schon eine Nische und wäre Commodore etwas hartnäckiger gewesen, hätte er auch Felder besetzen können, die der Mac dann inne hatte. Rum is rum!
Kommentar wurde am 22.10.2009, 10:56 von Teddy9569 editiert.
Seiten: [1] 2 3 4   »


Du willst einen Kommentar schreiben?

Dann musst du dich nur kostenlos und unverbindlich registrieren und schon kann es losgehen!