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Dick Tracy

Nachdem die Realverfilmung des berühmten Comics im Jahre 1990 mit mehr oder weniger großem Erfolg in den Lichtspielhäusern lief, versuchte auch die Softwareindustrie ein Stück vom Kuchen abzubekommen: Sowohl die französische Spieleschmiede Titus, als auch der japanische Konzern Sega veröffentlichten im Zuge des Kinofilms ein entsprechendes Programm. Während Titus‘ ‚Dick Tracy‘ den geneigten Fan relativ schnell dazu bringt, sich den Revolver selbst an die Schläfe zu halten, überzeugt Segas Adaption des Stoffes besonders auf dem Mega Drive.
Vom Spielablauf her ähnelt der Titel ein wenig der hauseigenen ‚Shinobi‘-Reihe: Von links und rechts stürmen Gangster auf den gelb gekleideten Inspektor zu und versuchen ihm den Garaus zu machen. Mit seinem Revolver schießt Dick auf die zahlreichen Gegner und kann von Zeit zu Zeit Deckung hinter verschiedenen Objekten wie bspw. Kisten oder Postkästen suchen. Zusätzlich wird er aber auch noch von den zwielichtigen Figuren im Hintergrund unter Beschuss genommen. Um diese zu erledigen, greift Tracy zu seiner Zweitwaffe: einer klassischen Tommygun. In bester ‚Operation Wolf‘-Manier nimmt er die bösen Jungs aufs Korn – sind sie aus dem Weg geräumt, kann er seinen Weg fortsetzen.
Zugegeben, ‚Dick Tracy‘ erfindet das Rad nicht neu – nichtsdestotrotz verstand es Sega, altbekannte Elemente aus anderen Spielen zu einem wohlschmeckenden Cocktail zu mixen. Außerdem wird der Spielablauf hin und wieder durch ein kleines Bonusspielchen aufgelockert.
Im Gegensatz zu den Computerversionen kann die Grafik auf dem Mega Drive voll überzeugen: Die gut animierten Sprites gerieten recht groß und eindrucksvoll, das Scrolling ist butterweich und die unterschiedlichen Abschnitte sehen einfach toll aus! Ironischerweise spiegeln sie aber nicht den Minimalismus des Comics wider, der bekanntermaßen nur mit wenigen Farben auskommt – diese Tatsache werden aber wohl nur hartnäckige Fans der Vorlage bemängeln.
Insgesamt gesehen handelt es sich bei ‚Dick Tracy‘ um eine recht gute und vor allem unterhaltsame Videospieladaption des Comics – dies trifft aber wohlgemerkt nur auf die Konsolenfassung zu.


Dick Tracy
Gangster
User-Kommentare: (7)Seiten: [1] 
18.08.2016, 11:32 Pat (3038 
Ja, ich glaube, die Mega Drive Version ist die einzige, die wirklich gut ist. Ich war sehr positiv überrascht.
18.08.2016, 10:54 GrafZahl (178 
Die Sega Mega Drive Version ist richtig gut!
01.01.2016, 23:39 drym (3458 
Und? Wie waren die Konsolenfassungen?
29.05.2009, 18:00 kultboy [Admin] (10683 
Zu spät, probiere ich heute noch aus.
29.05.2009, 17:48 RetroDude83 (76 
kultboy schrieb am 29.05.2009, 17:38:
Dick Tracy gab es für den NES? Wusste ich noch gar nicht.


Und wie es das gab , aber lass lieber die Hände davon.

Auf dem GB übrigends auch, beide Nintendoumsetzungen sind von Bandai.
Kommentar wurde am 29.05.2009, 17:50 von RetroDude83 editiert.
29.05.2009, 17:38 kultboy [Admin] (10683 
Dick Tracy gab es für den NES? Wusste ich noch gar nicht.
29.05.2009, 17:31 RetroDude83 (76 
Insgesamt gesehen handelt es sich bei ‚Dick Tracy‘ um eine recht gute und vor allem unterhaltsame Videospieladaption des Comics – dies trifft aber wohlgemerkt nur auf die Konsolenfassung zu.


Schon mal Dick Tracy auf dem NES ausprobiert???
Kommentar wurde am 29.05.2009, 17:31 von RetroDude83 editiert.
Seiten: [1] 


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