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Power Play 12/93



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von Bren McGuire

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User-Kommentare: (10)Seiten: [1] 
29.06.2014, 18:00 Filtertüte (641 
Die einzig wirklich gute Folge der 1. Staffel war IMHO "Meuterei".

Der 3-Teiler zu Beginn der 2. Staffel (dachte früher, der würde noch zur 1. Staffel gehören, bzw. es wäre ein Cliffhanger) war offen gesagt der Grund, warum ich vorübergehend aufhörte, DS9 zu schauen. Der ging gar nicht und ist mMn der Tiefpunkt der Serie.
Da gibt es in der 2. Staffel doch einige bessere Folgen, wie "Profit oder Partner" und "Die Illusion", in denen nicht zuletzt das Dominion erstmalig erwähnt wird und seine Schatten voraus wirft. Als beste Folge der Staffel empfinde ich ebenfalls "O´Briens Identität", obwohl mich bei dieser Folge schon seit jeher der deutsche Titel aufregt, in dem das eigentlich überraschende Ende der Folge schon vorweg genommen wird.

Die beste Phase der Serie sind die Staffeln 3-5. Da ist einerseits der Handlungsbogen mit dem Dominion und die damit verbundene Atmosphäre von Paranoia und Belagerung, andererseis wieder eher Star Trek-typische Folgen mit Entdeckungen und Erforschungen von unbekannten Gefilden im Gamma-Quadranten. Und Überläufer Eddington bringt frischen Schwung in den eher belanglosen und schon eingeschlafenen Maquis-Plot.

Die 6. Staffel, obwohl von Kritikern gelobt, empfinde ich zunächst auch als eher schwach. Totaler Krieg und DS9 in Händen des Dominions, nun ja. Auch danach ist die Qualität der Folgen teilweise recht durchwachsen, sehr gute Folgen wechseln sich mit relativ schwachen ab. Nicht zuletzt fielen ab dieser Zeit die Exkursionen in den Gamma-Quadranten komplett weg.

Die 7. Staffel ist okay, aber das Ende der Serie ist mir zu wenig "Happy-End-ig". Sisko ist quasi verschollen, auch sonst geht alles auseinander und trennt sich, dazu Millionen hingemetzelte Cardis.

"Der Besuch/er" wurde ja, wie ich gerade bei Wikipedia gelesen habe, bei einer Umfrage der "TV Guide" zur besten Star Trek-Folge aller Zeiten (zu dieser Zeit (1997), DS9 und Voyager liefen da also noch ein paar Jahre, und Enterprise gabs sowieso noch nicht) gewählt. Kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Es ist zwar ganz interessant zu erfahren, wie die Geschichte ohne Sisko verlaufen wäre, aber ansonsten nicht wirklich besonders. Jake ist auch nicht gerade mein Lieblingscharakter, fast so nervig wie Wesley Crusher.

Wenn ich eine Lieblingsfolge nennen müßte, würde meine Wahl wohl auf "In fahlem Mondlicht" (6. Staffel) fallen, obwohl vor allem auch die 3. Staffel mit super Folgen und Doppelfolgen gespickt ist.
Lieblingfiguren sind Garak und Gul Dukat. Auf der einen Seite der zwielichtigste und gefährlichste "Good Guy" (vor allem in eben erwähntem "fahlen Mondlicht" genial), auf der anderen der vielschichtigste und komplexeste Bösewicht des ST-Universums.
Kommentar wurde am 29.06.2014, 18:16 von Filtertüte editiert.
29.06.2014, 16:49 Bren McGuire (4805 
Filtertüte schrieb am 29.06.2014, 14:45:
[...]Und ob Sisko nun Bart und Glatze hatte oder nicht, war mir eigentlich relativ wurscht.

Ab diesem Zeitpunkt ging es mit der Serie dann auch bergauf. Für mich war Sisko irgendwie immer der Shaft des "Star Trek"-Universums - war in meinen Augen sowieso immer der coolste Captain... na ja, zumindest nach Kirk...
Kommentar wurde am 29.06.2014, 16:49 von Bren McGuire editiert.
29.06.2014, 16:23 Twinworld (1988 
Das die ersten Staffeln nicht so toll sind hat in Star Trek Tradition.
Aber die Folgen mit dem Orion Syndikat und Miles O´Brien fand Ich auch klasse.
Jetzt hat man wieder Lust sich alle DS9 Folgen noch mal reinzuziehen.
29.06.2014, 16:08 Bren McGuire (4805 
Stimmt, die ersten beiden Staffeln konnte man im Großen und Ganzen vergessen. Einsamer Höhepunkt der ersten Staffel war "Der undurchschaubare Marritza/Duet", ein fulminantes Kammerspiel zwischen Kira und dem im Titel erwähnten Marritza, das stellenweise ja auch Parallelen zum Nationalsozialismus aufkommen ließ. Wirklich brillant gespielt!

Staffel 2 hatte mit dem Dreiteiler "Die Heimkehr", "Der Kreis" und "Die Belagerung" zwar einen relativ starken Auftakt (zumindest verglichen mit der vorangegangenen Season), fiel danach aber wieder stark ab. Einzig und allein die unheimliche Episode "O'Briens Identität/Whispers" stach hervor - und natürlich die allerletzte Folge, die ja den Auftakt zur "Dominion"-Thematik darstellte und die bis dahin eher lustlos vor sich hinplätschernde Serie in eine weitaus spannendere Richtung lenkte...

Ab Staffel 3, und damit verbunden mit der Einführung der "Defiant" (meiner Meinung nach bis heute das coolste Raumschiff im "Star Trek"-Universum), ging dann erst so richtig die Post ab. Meine persönlichen Lieblingsstaffeln sind allerdings die vierte und die fünfte, während Nummer 6 wieder ein wenig abfiel. Mag aber vielleicht auch daran liegen, dass ich mir von den ersten Folgen, die ja quasi aneinander hingen und den Krieg zwischen Förderation und dem Dominion zum Schwerpunkt hatten, irgendwie mehr versprochen hätte. Staffel 7 wiederum war dann ein würdiger Abschluss der gesamten Serie. Vor allem die letzte Einstellung, in der DS9 immer kleiner und kleiner wird, bis sie schließlich hinter irgendwelchen Spiralnebeln komplett aus dem Sichtfeld verschwindet und dazu die traurige Musik, habe ich bis heute noch in Erinnerung...

Meine absolute Lieblingsfolge: "Der Besucher/The Visitor" (Staffel 4) - geile Story und äußerst gefühlsbetont!
Kommentar wurde am 29.06.2014, 16:10 von Bren McGuire editiert.
29.06.2014, 14:45 Filtertüte (641 
Ja, die erste Staffel war Schrott, die zweite war auch nicht so besonders, aber schon besser, mit einigen guten Folgen. So richtig begann die Serie dann mit der letzten Folge der 2. Staffel, welche ja mit den ersten beiden Folgen der 3. Staffel, wo dann auch die Defiant eingeführt wurde, einen Dreiteiler bildete.
Die 3. Staffel ist IMHO die beste. Worf kam ja erst dazu, als die Serie schon richtig Fahrt aufgenommen hatte (war aber latürnich eine gute Bereicherung für die Serie). Und ob Sisko nun Bart und Glatze hatte oder nicht, war mir eigentlich relativ wurscht.
29.06.2014, 11:05 Pat (3588 
Ah, DS9! Was für eine wundervolle Serie!

Leider braucht sie gut zwei Staffeln, um ins Rollen zu kommen (so richtig gut wird sie mit dem erscheinen der Defiant, Worf und Siskos Bart - und dem verschwinden seines Haupthaares). Gerade die erste Staffel ist schon zum Teil ziemlich übel. Wäre die Serie heute erschienen, hätte man sie wohl nach der ersten Staffel abgesetzt.

Ging aber auch TNG ganz ähnlich.

Zwar ist DS9 charakter-, erzähl- und storytechnisch die beste Star Trek Serie, trotzdem mag ich TNG ein ganz kleines bisschen mehr.
Kommentar wurde am 29.06.2014, 11:08 von Pat editiert.
29.06.2014, 08:21 gamersince1984 (315 
Das war noch richtig gutes Star Trek, nicht diesen 08/15-Abrams-Schund, den es jetzt gibt.
29.06.2014, 00:42 Filtertüte (641 
Ahhja, DS9, meine Lieblings-Star Trek-Serie. Dabei wäre sie fast an mir vorbei gegangen. Weil die erste Staffel so grausam schlecht war, habe ich aufgehört, DS9 zu schauen. Erst als ich dann zufällig mal wieder in eine Folge der 3. Staffel reinzappte (das Ende des 2. Teils der Doppelfolge "Der geheimnisvolle Garak", als die romulanisch-cardassianische Flotte von den Jem´Hadar zusammengeschossen wird), wurde mein Interesse wieder geweckt.
Kommentar wurde am 29.06.2014, 18:17 von Filtertüte editiert.
13.02.2013, 20:48 Teddy9569 (1548 
Zur ersten Seite: Jeffrey Hunter starb 1969 an den Folgen eines Unfalles, den er bei Dreharbeiten erlitt. Ferner stand er 1966 beim zweiten Anlauf aufgrund anderer Verpflichtungen nicht mehr zur Verfügung!
13.02.2013, 19:01 Trantor (314 
Cool-nerdiger Report! Vor allem die letzte Seite hat's in sich. Zuerst ruft Volker Weitz mehr oder weniger offen zum Knacken von Sky auf ("der Elektronikhändler eures Vertrauens wird sicher gerne weiterhelfen" *zwinkerzwinker*) und dann zum krönenden Abschluss noch Shatner's Wampe! Jetzt weiß ich endlich, von welchem Foto die Futurama-Macher Zapp Brannigan abgezeichnet haben
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