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Neues Mitglied: Brendelino
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ASM 2/92

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| Revolution & Diskriminierung |
Seit der Ausgabe 6/86 lese ich nun regelmäßig euer Blättchen und hatte bisher daran auszusetzen (bis auf ein paar Kleinigkeiten). Doch seit der letzten Ausgabe (12/91) ist etwas eingetreten, daß mich eine Woche in Wahnzustand versetzte: Manni ist von der Vorwortseite verschwunden!!!!
Und nicht nur das, er ist auch im Impressum nicht mehr zu sehen! Was habt ihr mit ihm gemacht? Eine Revolte? Oder hat er sich einer Gesichtsoperation unterzogen? Hat ihn der neue Chefredakteur im Keller eingesperrt? Bitte antwortet, oder ich werde mich als Manni verkleiden, und in der Fußgängerzone kleine Kinder erschrecken!!!
Jetzt was ganz anderes. Und zwar geht es um den Bericht des Flops des Monats auf Seite 116 in der 12/91. Dort stand folgender Satz: „Diese (gemeint sind die Spieler) scheinen alle ein wenig lang unterm Solarium gelegen zu haben, alles kleine Sarottis.“ In diesem Satz schwingt, so hat es auf mich gewirkt, eine Diskriminierung von Menschen mit schwarzer Hautfarbe zu sein. Ich will hiermit den Autor des Artikels nun nicht unterstellen, daß er Rassist oder etwas dergleichen sei: Meiner Meinung nach hat dieser Satz in einer Zeitung, die überwiegend von Jugendlichen gelesen wird, absolut nichts verloren. Gerade in Zeiten, in denen Ausländer- und Rassenhass immer mehr um sich greift, sollten gerade Journalisten darauf achten, was sie schreiben, schließlich tragen Zeitungen und Magazine nicht zuletzt zur Meinungsbildung bei.
Ulrich (Uli) Santellani
(Anm. d. Red.: Es hat keinen Sinn, in die Fußgängerzone zu gehen – da ist Manni nämlich schon! Aber mal im Ernst: Er reitet jetzt in Texas Hühner ein, Nein, auch nicht. Er ist in Albanien in eine Sekte eingetreten und lernt zu essen, ohne den Mund aufmachen zu müssen – was für eine Schweinerei. Anders gesagt: Er hat wegen überquellenden Reichtums geschlossen und macht das, was er schon immer tun wollte: Opern singen. Nein, er ist jetzt professioneller Eierschäler bei McDonalds für 2,50 Mark die Stunde und versucht auch sonst sein Glück in der freien Wirtschaft.
Zu den ´Sarottis´: Ich mag Schokolade, und wer schlechtes dabei denkt, fällt selbst in die Grube! Nein, um Himmels Willen, so war´s nie und nimmer gemeint. Ganz, ganz ehrlich!)
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Scan/Text von Darkpunk
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