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ASM SH 22/93


zu den Testberichten von Loom



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von crazy2001

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User-Kommentare: (15)Seiten: [1] 
21.01.2016, 23:04 Pat (3123 
Da kann ich dich beruhigen, Sarah: LucasArts-typisch gibt es keine Sackgassen. Wenn man den Schärfen-Zauber der Sense vergessen hatte, konnte man auch einfach den Verdrehen-Zauber nutzen (und den hatte man ja schon durch die Windhose gelernt).
Oder wenn man den Schlafen-Zauber vergessen hatte, funktionierte beim Drachen auch der Angst-Zauber.
21.01.2016, 22:42 SarahKreuz (7984 
Pat schrieb am 18.01.2016, 09:05:
Buoh! Zehn Seiten Komplettlösung für Loom!

Ganz ehrlich: Ich LIEBE Loom aber ich habe es gekauft und bei meinem ersten Anspielen gleich beendet. Ich kann mir nicht vorstellen, weshalb bei Loom jemand eine Komplettlösung braucht.

Ja. Ich muss 11 oder 12 gewesen sein, als ich es durchgespielt hatte. Ich glaub mich zu erinnern, dass ich mal ein paar Minuten an der Windhose herumgerätselt habe ... aber ansonsten hatte das Spiel einfach keine kniffligen Stellen. (Und selbst DIE war im Grunde genommen gar keine )
Man konnte durchaus mal vergessen, einen wichtigen Zauber nicht aufzuschreiben, den man im späteren Verlauf dringend brauchte. Den Sensen-Zauber zum Beispiel. Da bugsierte man sich dann in eine Sackgasse. Aber das war vielleicht auch der einzigste Grund, mal zu ner Komplettlösung zu greifen.
Kommentar wurde am 21.01.2016, 22:43 von SarahKreuz editiert.
19.01.2016, 15:12 v3to (774 
@Trantor: So lange es um das Probieren, Stöbern und Suchen geht, sehe ich das auch so. Ausgenommen der Masse nicht funktionierender Kombinationen durch die Verbensteuerung, denn die empfand ich schon damals als unnötig. Fand das schon vernünftig, dass Adventures später andere Wege gingen.
19.01.2016, 15:00 Trantor (288 
Aber das Entscheidende war doch, dass es einem beim Spielen nicht vorkam, als würde die Spielzeit durch Füllmaterial künstlich gestreckt. Ich hab mich jedenfalls blendend unterhalten beim Rumrätseln damals. An großes Herumprobieren mit der Verbleiste kann ich mich eigentlich nicht erinnern. Das war bei Sierra mit dem Parser viel schlimmer.
19.01.2016, 11:30 v3to (774 
Pat schrieb am 19.01.2016, 10:50:
Loom ist vom Umfang her schon wesentlich kürzer als Monkey Island oder Zak. Bei Monkey Island ist man schon 3 Stunden dran, auch wenn man genau weiss, was zu tun ist.

Das Gefälle fand ich jedenfalls enorm. Das ist mir erstmals bei Monkey Island 2 so richtig aufgefallen. Zum Erscheinen tage-, eigentlich wochenlang gespielt. Jahre später bei einem zweiten Durchgang etwa einen Nachmittag gebraucht und bei der Special Edition war ich nach knapp 2 1/2 Stunden durch.

Da merkt man, wie sehr das Genre damals von Füllzeit, Stöbern und Tüftelei gelebt hat. Wobei ich nicht wissen will, wieviel durch erfolgloses Herumprobieren bei der Verben-Steuerung draufging.
19.01.2016, 10:50 Pat (3123 
Na, ich empfand zum Teil die ASM Lösungen als etwas übertrieben.

Loom ist vom Umfang her schon wesentlich kürzer als Monkey Island oder Zak. Bei Monkey Island ist man schon 3 Stunden dran, auch wenn man genau weiss, was zu tun ist.

Loom war halt so "gestreamlined", dass es Abseits von den storyrelevanten Sachen fast nichts zu tun oder auszuprobieren gibt.

Aber stimmt schon, wenn man 60-80 Mark für ein Spiel hingeblättert hat, dann ist es schon schade, wenn es dann nach zwei Stunden durch ist.
Ich habe damals das Spiel zum Spottpreis bekommen, weil ein Bekannter aus Versehen die Amiga-Version statt der PC-Version gekauft hatte.

Vermutlich ist Heart of China nicht viel länger aber es gab mehr auszuprobieren, mehr zu tun und vor allem, mehr zu sterben.
19.01.2016, 10:47 drym (3485 
Nicht zu vergessen: 30 Minuten Hörspiel zur Spielzeit hinzuaddieren
19.01.2016, 10:23 Trantor (288 
Ich hab Loom auch als schönes Spiel in Erinnerung. Kann mich an den Umfang nicht mehr so genau erinnern. War das ungefähr vergleichbar mit Heart of China? Das war nämlich auch so ein atmosphärisch tolles spielerisches Leichtgewicht. Das hab ich mir (im Gegensatz zu Loom, ahem) damals gekauft und war recht schnell durch damit, aber geärgert hab ich mich nicht darüber. Atmosphäre/Erlebnis > Spielzeit.

Zum Ausgleich gibt's dann ja eh Spiele wie Civ, Sim City oder Railroad Tycoon, in die man hunderte oder tausende Stunden versenken kann, wenn man mag.

Um zur ursprünglichen Diskussion zurückzukommen: Ist schon lustig, dass die ASM sich für die Loom-Lösung 10 Seiten nimmt, während PowerPlay und Amiga Joker z. B. die alten Gold-Box-Rollenspiele oder Ultimas teilweise auf 1-2 Seiten abfrühstücken. :-)
Ich fand die ausschweifenden ASM-Lösungen, die ja schon in Richtung Nacherzählungen gingen, aber immer klasse.
Kommentar wurde am 19.01.2016, 10:25 von Trantor editiert.
18.01.2016, 22:54 drym (3485 
Man kann alles immer so und so sehen.
LOOM war nicht sonderlich schwer, vor allem dann nicht, wenn man Noten lesen kann...

Und dennoch trage ich dieses Spiel als tiefempfundenes Erlebnis seit etwa 25 Jahren in meinem Herzen, Schwanensee und somit auch Tschaikowski habe ich erst mit dem Spiel kennengelernt.

Sind dafür 100 Mark, 50 Euro zu viel?
Wer seine Spiele runterkonsumiert und nur Stunden zählt, der mag da zu einem anderen Ergebnis kommen als ich.
18.01.2016, 21:07 v3to (774 
Pat schrieb am 18.01.2016, 11:20:
Zumdem ist es halt eben wirklich kurz - ohne Komplettlösung braucht mal vielleicht 2 Stunden, maximal 2,5.

Der Witz an der Sache ist, ähnlich wie bei Full Throttle, dass das unterm Strich ähnlich viel ist, als man zb bei Zak McKracken oder Monkey Island der Fall war. Das gestraffte Design fordert echt den Tribut, dass das Stöbern und Probieren fast völlig auf der Strecke bleibt und man unvorbereitet wesentlich schneller durchkommt.

Wobei sich speziell Loom meiner Ansicht nach vom klassischen Adventure gelöst hat und eher Wegbereiter für solche Spiele, wie Samorost oder Broken Age. Und es scheint mir immer noch, als ob es eher für Kinder gedacht war.
Kommentar wurde am 18.01.2016, 21:10 von v3to editiert.
18.01.2016, 20:03 [PaffDaddy] (790 
sowas wie loom wäre heute free DLC oder ne Demo
preis/leistung unter aller sau.
hab es damals darum nicht gekauft. hatte es vorher schon gehört bei nem kumpel daß es nicht lohnt.
18.01.2016, 19:42 Rockford (1687 
Da mag der Pat recht haben. Im Nachhinein betrachtet, mit abgeklärtem Blick. Wenn man aber 1990 um die 100 Öcken für ein Lucasfilm-Adventure rausgehauen hat und vor dem Abendessen durch ist, fühlte man sich ganz sicher etwas veräppelt.
18.01.2016, 11:20 Pat (3123 
Loom ist eine wundervolle Erfahrung. Ein zauberhaftes Märchen in einer faszinierenden Welt. Mit wirklich schönen Bildern (auch und gerade in der EGA-Version) und bewegender Musik (Tschaikowskis Schwanensee).

Als Spiel mag es vielleicht nicht all zu fordernd sein und als Adventure mag es auch nicht unbedingt gelten. Zumdem ist es halt eben wirklich kurz - ohne Komplettlösung braucht mal vielleicht 2 Stunden, maximal 2,5.
Wie bei einem traditionellen Kinofilm ist man in 90 Minuten durch, wenn man weiss, was zu tun ist. Und wie ein Kinofilm verwendet das Spiel eine Standard-3-Akt-Struktur.

ABER was man geboten bekommt, entschädigt für alle Negativpunkte!
18.01.2016, 10:44 Berghutzen (3162 
Ich konnte mit Loom nie warmwerden. Vielleicht sollte ich ihm nochmal ne Chance geben.
18.01.2016, 09:05 Pat (3123 
Buoh! Zehn Seiten Komplettlösung für Loom!

Ganz ehrlich: Ich LIEBE Loom aber ich habe es gekauft und bei meinem ersten Anspielen gleich beendet. Ich kann mir nicht vorstellen, weshalb bei Loom jemand eine Komplettlösung braucht.
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