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Burning Steel: Entscheidung im Atlantik
Great Naval Battles: North Atlantic 1939-43
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Bisher 2 Stimmen bei einer Gesamtwertung von 6.50

Entwickler: SSI   Publisher: Softgold      
Ausgabe Test/Vorschau (1) Grafik Sound Wertung System Datenträger Hits Autor
Power Play 12/92
Testbericht
62%
25%
77%
PC
3 Disketten
270Volker Weitz
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Serie: Burning Steel: Entscheidung im Atlantik, Burning Steel 2: Guadalcanal 1942-43, Burning Steel 3: Fury in the Pacific, 1941-1944, Burning Steel Vol. IV: Brennender Stahl, 1939-1942
User-Kommentare: (2)Seiten: [1] 
12.07.2017, 11:19 Gunnar (1514 
Ah, diese Serie wollte ich damals, Ende der 90er Jahre, auch unbedingt spielen, habe sie aber nie zu fassen bekommen. Das wäre eigentlich einen Versuch (mindestens!) wert, zumal ich in den letzten Jahren vermutlich Wochen an Realzeit in "Rule The Waves" und damit Vergleichbares (mit noch weniger Grafik... *g*) investiert habe. Mit welchem Teil fängt man da als Einsteiger denn am besten an?
18.12.2011, 11:28 sascha2104 (106 
Als das Spiel Ende 1992 veröffentlicht wurde, brannte(!) ich darauf es zu spielen. Weitere drei lange Jahre sollten in´s Land ziehen, bevor ich es endlich in den Händen hielt.

Unmittelbar nach einem Systemwechsel (A500-PC) wurde das langersehnte Burning Steel (neben Panzer General) noch am gleichen Tag gekauft und installiert.

Die Vorfreude war riesig, und meine Erwartungen wurden auch weitestgehend erfüllt. Allerdings kann ich Volker´s Meinung in Bezug auf die KI beim besten Willen nicht teilen:
Die KI war, vor allem auf deutscher Seite, alles andere als schlau! Statt den gegnerischen Verbänden an der sogenannten GIUK Linie ausweichen, ließen sich die KI-Verbände bereits dort mit Leichtigkeit aufspüren und in Kämpfe verstricken. Sobald dies geschah, und das war nicht selten, erlangte man als „Erster Lord der Admiralität“ schon einen entscheidenden strategischen Vorteil. Dabei war der Ausgang eines solchen Gefechtes strategisch irrelevant. Selbst wenn die Deutschen ein Gefecht in der GIUK-Linie gewannen, so war es doch nur ein Pyrrhussieg.
Nicht bloß, das in diesen Gefechten der Munitionsvorrat schrumpfte, was wiederrum eine Verkürzung der Einsatzdauer zur Folge hatte, sondern weil schon wenige 6“ oder 8“ Treffer ausreichten, um den Verband zum Abbruch des ursprünglichen Einsatzes und zur Umkehr zu zwingen. Je nach Grad der Beschädigung fielen die betroffenen Schiffe anschließend über Wochen, mitunter sogar Monate aus. Fatal, im Anbetracht der zahlenmäßigen Unterlegenheit !

Immerhin, auf britischer Seite agierte sie etwas raffinierter.

Auf taktischer Ebene gab es viel Lobenswertes.
So machte das gerade noch rechtzeitige Fluten von brennenden Magazinen, das Gegenfluten bei Schlagseite oder die optimale Einteilung der Reparaturmanschaften schon eine Menge Spaß, auch wenn gelegentlich etwas Hektik aufkam. Darüber hinaus war das abfeuern von Torpedofächern sehr spannend, und die Freude groß, wenn sie denn saßen.

Soweit ich das noch im Gedächtnis habe, spielten U-Boote weder taktisch noch strategisch eine wesentliche Rolle!

Schon etwas enttäuschend, da es ja gerade diese Waffengattung war, die für eine „Entscheidung im Atlantik“ sorgen sollte. Sei´s drum. Der Fokus lag halt auf Überwasserkämpfe.

Letztlich ist vielleicht noch das dicke, und schön geschriebene Handbuch positiv zu erwähnen.

Meine Wertung 8/10
Seiten: [1] 


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