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Lunar: Eternal Blue
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Bisher 3 Stimmen bei einer Gesamtwertung von 8.33

Entwickler: Game Arts   Publisher: Working Design   Genre: Rollenspiel, 2D, Fantasy, Rundenbasiert   
Ausgabe Test/Vorschau (1) Grafik Sound Wertung System Datenträger Hits Autor
Video Games 11/95
Testbericht
73%
79%
89%
Sega Mega CD
1 CD
282Tetsuhiko Hara
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Serie: Lunar: The Silver Star, Lunar: Eternal Blue

Auszeichnungen:


Videos: 2 zufällige von 2
Kategorie: Longplay, Mega Drive CD
Kategorie: Longplay, Mega Drive CD
User-Kommentare: (16)Seiten: [1] 2   »
01.12.2016, 15:19 SarahKreuz (7704 
Mannmannmann, wie die Zeit rennt. Ist das auch schon wieder vier volle Jahre her.
14.11.2012, 00:02 SarahKreuz (7704 
Spiele-Log ; Lunar II - Eternal Blue

13.11.2012 - Tag 14 - Gesamtspielzeit: ca. 39 Stunden

Nachdem der rote Drachen gefunden und besiegt wurde, ist der Rest des Spiels nur noch reine Formsache. Bei einem allerletzten Gewaltmarsch vernichtet man die verbleibenden Schergen des bösen Gottes. http://postimage.org/image/sjubr1esx/ Bis man schlußendlich nur noch ihn alleine mit seinem bevorstehenden Untergang konfrontieren muss. Klingt, als wäre das Ganze in 1,2 Stunden gegessen. Tatsächlich aber sind die letzten Dungeons riesig (und riesig verzweigt) - und wenn einem die Neugier packt, kommt man nicht drumherum, jeder Abzweigung hinterher zu schnüffeln. Es gibt einige sehr gute Items abzustauben, die in der finalen Schlacht sehr nützlich sein können.

Trotzdem ich Level 53 mit all meinen Recken erreicht habe, ist der Endkampf höllisch schwer und ich brauche gleich mehrere gefrustete Anläufe, bevor ich endlich mal siegreich daraus hervor gehe. http://postimage.org/image/j038mjihz/ Am Ende bleibt aber trotzdem die Floskel: Ende gut, alles gut.
Oder vielleicht doch nicht so richtig...denn ein "Happy End" sieht irgendwie doch etwas anders aus. :(
Aber findet`s doch selbst heraus.


Fazit:
Lunar 2 ... Altmodisch, Linear und schmächtige 16 Bit-Optik auf einer 32 Bit-Konsole. Klingt Vorwurfsvoll, oder? Dennoch sind das alles drei Fakten, die man dem Spiel nicht so richtig ankreiden kann. Im Gegenteil: Für einige User könnten das durchaus auch "Vorteile" sein, die das Spiel aufwerten. Aber das liegt natürlich in den Augen jedes einzelnen Spielers. Gehen wir die einzelnen Punkte doch mal durch.

Altmodisch: Lunar 2 spielt und fühlt sich halt wie fast jedes J-RPG an, dass man bis mitte der Neunziger so für die gängigen Konsolen bekommen konnte. Aber, hey, das liegt in der Natur der Sache. Schließlich entspringt es genau diesem Zeitraum. Das heißt: keine Experimente. Keine Überraschungen (im positiven wie auch im negativen). Geradlinige, Storyorientierte "Rollenspielerei" ohne Ecken und Kanten. Es ist fast unmöglich sich zu verlaufen - und somit nicht zu wissen, wo`s weiter geht - und es gibt nicht ein einziges Rätsel innerhalb des Spiels. Nichts,Null und Nada. Logischerweise somit auch keines, an das man EVENTUELL scheitern könnte. Und sei es noch so ein dämliches Schiebepuzzle.
Straightes Magiesystem, schnell zu erlendes Kampfsystem ohne großartige taktische Nuancen, das typische "von Stadt zu Stadt marschieren und mit Bewohnern quatschen; Aufgabe erfüllen; weiterziehen".
Veteranen bekommen hier also nix Neues geboten. Wer "Final Fantasy", "Dragon Quest" oder auch "Chrono Trigger" (mit all deren Facetten in den unterschiedlichsten Teilen) durchgespielt hat, der dürfte in Lunar II nur so durchrauschen. Und sich hier und da sogar ein klein wenig langweilen. Denn die genannten Spiele haben längst nicht so ein eng geschnürtes Korsett. Allerhöchstens Neueinsteiger im Genre dürften bei Lunar II nicht das Gefühl haben, das alles schon mal gespielt zu haben. Bloß in einer anderen Verpackung. Andererseits: niemand beschwert sich, wenn es an etwa 350 Tagen im Jahr 1 oder 2 mal am Tag Brot gibt. Letzlich alles eine Frage der Erwartungshaltung. SATT macht Lunar 2 alle male, Altmodisch hin oder her.

Linear: Noch etwas, dass das Spiel mit allen Mitteln praktiziert und das man ihm vielleicht gar nicht ankreiden kann. Ich mag lineare Spiele. Sie sind ein Eingeständnis der Programmierer, dass sie eine Geschichte erzählen wollen. Und nicht nur hunderte Mini-Geschichten wie in einem "Baldurs Gate", wo man (höchstwahrscheinlich) die Hälfte von verpasst bei einem ersten Durchlauf. Sieht man in Lunar II die Endsequenz, dann hat man de fakto auch alles gesehen. Alles gelesen. Alles erlebt, was das Spiel so zu bieten hat. Fast schon intravenös, damit einem auch ja nix entgeht. Punkt.
Das verringert natürlich enorm den "Wiederspielwert". Und es schränkt mich enorm in meinen ingame-Handlungen ein. Lunar II übertreibt es damit bisweilen. Wenn dann sogar diejenigen leise zu maulen anfangen, die sich sonst über linearität in einem Rollenspiel freuen, dann macht es etwas grundsätzlich falsch. Und das tut es leider.
Ich werde bei einem Rollenspiel gerne an die Hand genommen, damit es mir die Gegend zeigt. Das heißt aber nicht, dass es mich die ganze Zeit über TRAGEN soll.
Nebenschauplätze - wie es sie in den "Final Fantasy" Spielen immer gibt - fehlen hier vollkommen. Genau wie das hantieren mit einem Magiesystem. Oder einer reichlichen Auswahl von Ausrüstungsgegenständen. Wer also meint, ein "Final Fantasy" 6-9 wäre "linear", der kennt noch nicht DAS hier.

Optik: Ja: Bäh. Grobpixelige Anime-Figuren auf SNES-Niveau - und das auf der Playstation! Dagegen wirkt selbst "Final Fantasy 6" als hätte es einen Schönheitspreis gewonnen. Könnte man meinen ... aber vielleicht ist die Optik am Ende doch besser gealtert, als es die 3D-Figuren in der siebten Fantasy-Saga sind. Alles Geschmackssache. Wie immer.
Mich hat`s weder gestört, noch hat mich der Stil von meinem Drehstuhl gefegt. Mal von den Zwischensequenzen abgesehen, wird hier grafisch nichts geboten, was nicht auch ein Amiga oder Super NES der alten Tage hinbekommen hätte. Und man macht auch sicher gar nix verkehrt, wenn man sich statt der üppigen PSX-Variante die Mega CD-Fassung gönnt. Jedoch wird man dann auf viel sattere Farben (alles in 2D wurde optisch überarbeitet) und mehr FMV-Zwischensequenzen verzichten müssen. Dem Spielspaß an sich tut das aber sicherlich keinen Abbruch.
Die Musik klingt zwar auch auf der Playstation um einiges besser, aber so ein relativ belangloses 08/15-Gedudel kann man ja auch einfach mal komplett abschalten.

Insgesamt gesehen hat mich das Spiel gut unterhalten. Nicht mehr - aber auch nicht weniger. Wer die ganzen großen (und großartigen) Namen der Japano-Rollenspiele bereits durch hat und innerlich schon anfängt einzuschlafen bei dem Gedanken, eines der Final Fantasy- oder Dragon Quest-Spiele erneut anzugehen, der dürfte mit Lunar II neues Futter finden, mit dem sich wunderbar die Zeit totschlagen lässt. Der Wertung der VideoGames da oben würde ich indes nur mit Vorsicht begegnen. Denn mit nahezu 90% suggeriert es, das es in fast jeglicher Hinsicht alles perfekt macht. Wie in den letzten Wochen geschrieben, ist es davon aber doch so einige Schritte entfernt.
Eine ordentliche Story, ein gelungener "Flow" beim spielen - der im Grunde erst dann abreißt, wenn der Abspann über den Schirm flimmert - das sind die wahren Stärken vom zweiten Lunar.
Kann man sich geben; aber muss man auch nicht unbedingt.

7 von 10 Kultboy-Punkten
11.11.2012, 00:38 SarahKreuz (7704 
Spiele-Log ; Lunar II - Eternal Blue

8.11.2012 - Tag 9 - Gesamtspielzeit: ca. 19 Stunden

Wir erreichen das Ziel unserer Reise. http://postimage.org/image/bdngpuwjr/ Man könnte annehmen, dass man sich nun auf der Zielgeraden befindet, und der finale Showdown bevorsteht. Wenn... ja, wenn man nicht eben erst aufgefordert worden wäre die zweite CD in die Playstation zu hauen. In meinem Fall sind`s zwar nur (weitaus bequemere) Image-Dateien, die in den Emulator "PCSX" eingespeist werden müssen - aber das ändert nichts an der Tatsache, dass da wohl noch so einiges kommen wird. Ich tippe mal auf Halbzeit. Schließlich weiß man nie, wie exorbitant das Spiel noch mit FM-Videos um sich wirft. Da könnten selbst die letzten beiden verbleibenden Datenträger mal ratz-fatz verbraucht sein.

Aus Feinden wurden Freunde - und das vermeintlich Gute entpuppt sich als Trugbild. Derjenige, der uns die ganze Zeit über gejagt hat, setzt uns nun (freundlich gesonnen) in seinem Luftschiff vor den Toren der Hauptstadt ab. Nur um uns dann zu einer Göttin zu begleiten, die scheinbar gar keine ist - flankiert von Beschützern, die in dem ersten Lunar-Spiel noch den Untergang der Welt herbeiführen wollten. http://postimage.org/image/5eyxxk95x/ Das ganze stinkt natürlich mehr zum Himmel als 3 Monate überfälliger Camenbert.
Schade, dass man immer dann aufhören muss, wenn`s am spannendsten ist. :( Aber zum Glück wird Morgen das Wochenende eingeläutet.


9. & 10.11.2012 - Tag 10 & 11 - Gesamtspielzeit: ca. 29 Stunden

Okay, was Lunar II in den letzten Stunden aufgefahren hat, war schon echt gut. Der leichte Nebel um die Story - mit seinen Eckpunkten um Liebe, Verrat, Loyalität und Aufopferungsgabe - lichtet sich immer mehr. Passenderweise stattet man dann auch gleich vielen neuen Ortschaften einen Besuch ab. Liebe will gerettet, Verrat bestraft und Aufopferungsgabe loyal praktiziert werden...und alles liegt in den Händen von ein paar Anime-Kulleraugen.
Alles läuft wieder streng linear ab. Obwohl man mittlerweile ein Luftschiff besitzt, kann man damit doch nur begrenzt über die Welt fliegen. Und das nächste Ziel der Reise liegt meistens unfehlbar um die Ecke, so dass man sich schon dümmer als Dumm anstellen müsste, um die nächste "Haltestelle" zu verpassen. Darin bin ich normalerweise Weltmeisterin, aber Heute mal nicht.

4 Drachen wollen zur Rettung der Welt beschworen werden. Dazu müssen sie aber erst mal in die Knie gezwungen werden. http://postimage.org/image/mcepfirlr/ Schon vor dem allersten Kampf mit einem dieser Drachen fange ich leicht an zu gähnen - da ich natürlich weiß, wie seicht die Kämpfe in diesem Spiel sind. Noch nicht mal die Endgegner verursachen hier großartig Zähneknirschen, was einem schon ein wenig die Spannung raubt. Aber ... hey, selten so geirrt! Und während ich noch gähne, schlabbert meine gesamte Party schon das Eis unter unseren Füssen; wie es sich gehört, mit dem Gesicht nach unten. 80 Später dann kieseligen Höhlenboden - und zur Abwechslung wird auch mal schwarzer Marmor geknutscht. Der Game Over-Screen wird zwar nicht mein ständiger Begleiter, aber irgendwie lauert er immer leise kichernd im Hintergrund.
An dieser Stelle des Spiels dürften wohl eine Menge Anfänger das Handtuch werfen (bzw: geworfen haben). Der Schwierigkeitsgrad zieht an. Die Steigerung von "easy going" hin zu "fordernd" hat jetzt noch nicht mal 2 Stunden gedauert. Und nicht nur die ersten 3 Drachen sind schnell dabei mächtig Schaden und lästige Statusänderungen auszuteilen, sondern auch das ganze Getier um ihn herum (dass man auf den Weg dorthin trifft) sind mittlere Alpträume. Bomben in den Minenschächten explodieren wie zu seeligen Final Fantasy-Zeiten und reißen den einen oder anderen mit in`s Nirvana. Riesen-Skorpione nehmen kaum Schaden, wenn man ihnen physisch auf die Pelle rückt. Und auch das Gefolge des roten Drachen ist nicht ohne: eine krude Mischung aus Zauberern, Maschinenwesen und H.R.Giger-Aliens.
Nur wenn man die Schwächen der Monster analysiert hat - und die auch schamlos ausnutzt - hat man hier gute Chance mit dem Leben davon zu kommen. Gleiches gilt natürlich auch für die Drachen. Die Prise Taktik kommt wie gerufen. Man hat ja schon förmlich nach ihr GESCHRIEN.
Zwischen der ominösen Drachenjagd liegt trotzdem immer noch jeweils ein privates Dilemma eines der Charaktere. Eine Art Vergangenheitsbewältigung, die man erfolgreich absolvieren muss. Da gibt es dann (so nebenher) auch noch 1:1 Kämpfe, ein komplettes Tunier, die Rettung der Mutter aus den Klauen eines machthungrigen Zauberers oder auch das zurückholen einer verloren geglaubten Liebe - alles wunderbar verpackt in Dungeons und Kämpfe, Kämpfe, Kämpfe. Ordentliche Belohnungen gibt`s obendrauf, wenn man genug Mumm hat die Kerker, Gewölbe und Bauten akribisch zu durchsuchen.
Bin mal gespannt, wie`s weiter geht. Der Kampf gegen den letzten Drachen steht unmittelbar bevor. Danach dürfte eigentlich das Finale eingeläutet werden.
08.11.2012, 00:06 SarahKreuz (7704 
Spiele-Log ; Lunar II - Eternal Blue

1. & 2 & .11.2012 - Tag 4 & 5 - Gesamtspielzeit: ca. 10 Stunden

Japanische Spiele sind öfter mal ein El Dorado der kaputten Ideen. Augenscheinlich minderjährige Charaktere latschen in reizvoller Bekleidung durch die Gegend, schmeißen mit sexuellen Anspielungen um sich, oder treiben`s gleich ganz (verborgen hinter dicken, verpixelten Herzchen). Ausufernde Gewalt, dass selbst die Macher von "Saw" erschrocken in ihrem Fernsehsessel hineinkriechen würden. Oder Gefühlsduselei, bis der Monitor vor Fremdschämen ebenfalls rot wird.
Es soll Leute geben, die eben genau DAS an den östlichen Rollenspielen lieben. Die Grenze hin zum "Tabu" ist manchmal verschoben, die zum Selbstzweck (das erzählen einer Story) gleich vollends aufgehoben. Das Ganze wirkt natürlich umso befremdlicher, je mehr das Spiel in einer niedlichen Verpackung daher kommt. Putzige Figuren und große Kulleraugen. Naiv-kindliches Benehmen und Vokabular. Alles wirkt nach außen hin wie ein "ohne Altersbeschränkung" - und schon `ne halbe Stunde später halten einem die Entwickler ein Schild vor die Nase: "Kindisch? Ha! Verarscht!"
Da ist man dann gleich umso mehr vor den Kopf gestoßen.

Lunar II hält sich mit all diesen verrückten Ideen ziemlich zurück. Jedenfalls im Moment noch...
Abgedrehte Sachen gibt`s dennoch: zum Beispiel Fleischfressende Pflanzen, die wohl einen gesunden Appetit auf rastende Artisten entwickelt haben - und mal kurzerhand die Karawane überfallen. http://postimage.org/image/km0ot8nlj/ "Ja nee - is klaa" würde man bei uns im Ruhrpott sagen. Oder: gleich hinterm Wald ein Spukhaus, wo lebendig gewordene Spielzeuge einem das digitale Leben aushauchen wollen. http://postimage.org/image/isnux2ocb/ Man hüpft praktisch von einer verrückten Szene zur nächsten. Was viele westlich geartete RPG`s nur in Nebenquests verarbeiten, wird hier in die Hauptstory eingewoben - hier gibt es dann ganz einfach kein weiterkommen, wenn man die bestimmte Szene nicht löst. Optional sind bisher im höchsten Fall der Gefühle mal ein paar Dialoge ... eine von zwei Antworten, die man als Hauptcharakter dem Gesprächspartner entgegen werfen darf. Aber nicht, dass eine von den zwei Antworten spielrelevant wäre. Es könnte sich ja ein etwas anderer Handlungsstrang daraus ergeben. Verdammt: BLOß NICH! Linear von Stadt zu Stadt, von Mini-Abenteuer zu Mini-Abenteuer - ein paar Schritte auf der globalen Karte, bis man die nächste Ortschaft erreicht - dann geht das ganze wieder von vorne los.
Auf die Spitze getrieben wird`s bei Lunar 2 mit dem Equipment. Ich kenne zig Rollenspiele, die einem wenigstens dort genug Spielraum lassen. Linearität hin oder her: man lässt den Spielern genug Freiraum aus zig Waffen; oder Kombinationen a la "Zweihandwaffe" oder "Waffe & Schild". Dazu kommt dann eventuell noch ein Magiesystem, wo man ebenfalls ein klein wenig die Entscheidung hat, wie sich die Party entwickelt. Et Voila: genug zu tun und rumzubasteln abseits der sehr linearen Story.
Hier aber pfeift man darauf. Magie wird automatisch gelernt. Und alle paar Städte sehen die Rüstungs- und Waffenläden ungefähr so aus: http://postimage.org/image/wsm39sq8f/ ! Yeah, für jeden Charakter exakt ein neues Ausrüstungsteil käuflich zu erwerben. Die totale Qual der Wahl. :/

Jetzt, nach knappen 10 Stunden (laut Ingame-Zeit beim abspeichern), glaube ich zu erahnen, dass Lunar II absolut nix für Entscheidungsfreudige ist. Von einem facettenreichen "Gothic", "Baldurs Gate" oder selbst "Final Fantasy 12" - alles Spiele mit genug potenzial um die Handlung "selbst zu schreiben" - ist es so weit entfernt, wie "Street Fighter" von einer Aufbau-Simulation. Wer so etwas erwartet, dürfte nur verdammt wenig Freude an dem Spiel haben.


7.11.2012 - Tag 8 - Gesamtspielzeit: ca. 14 Stunden

Die taktische Komponente, die Lunar II in das Kampfsystem integriert, wird bisher nur spärlich eingesetzt. Hin und wieder trifft man auf einen dieser dicken "Zwischengegner", der einen zonalen Angriff startet. Da heißt es dann: die Party auseinander treiben - und von möglichst verschiedenen Positionen aus angreifen. http://postimage.org/image/pc3kvehln/ Je mehr Leute sich im Wirkungsbereich des Gegners befinden, desto schlechter.
Das Ganze erinnert mich einmal mehr an die "Grandia"-Serie - allerdings erreicht Lunar II nicht ganz dessen Klasse. Natürlich gibt`s hier auch den standard, der in aberdrölfzigen japanischen Rollenspielen praktiziert wird: Oberfiffis sind meistens immun gegen Statusveränderungen (vergiften, einschläfern usw) oder nehmen weniger Schaden bei physischen oder bestimmten Magie-angriffen. Aber ansonsten muss ich gestehen, dass es mir bisher einfach zu leicht war. Meistens reicht es aus, zu schauen, dass die Party am leben bleibt - und ansonsten knüppelt man mit allem drauf, was man so zu bieten hat.
Das mag spannend für jemanden sein, der nur selten (respektive: noch nie) RPG`s gespielt hat - ich jedoch warte immer noch auf den Tag, wo die Kämpfe mal echt fordernd werden. Selbst wenn man verschwenderisch mit den Magie-Ressourcen umgeht, erreicht man in einem Gegnerbesetzten Gebiet meistens noch mit reichlich Mana den Endgegner ... um dann im finalen Kampf ALLES in die Waagschale zu werfen und ihm das Leben zur Hölle zu machen.
Naja...ich meld mich die Tage nochmal zurück und hoffe einfach, dass es besser wird.
02.11.2012, 08:07 Berghutzen (3100 
Retro-Nerd schrieb am 01.11.2012, 18:37:
Naja, einen Chip in PSX einbauen (können auch DAUs) und gut ist. Dann laufen auch Importe auf PAL Konsolen.


Selbst dabei würde ich irgendwas kaputtkriegen.
01.11.2012, 18:56 forenuser (2583 
och nö... die PSX ist bei mir eher dritte wahl.

als sie aktuell war habe ich mit verschiedenen titeln viel spaß mit der PSX gehabt und exklusiv-titel schaffe ich ggf. auch heute noch gerne an. aber wenn ein titel in vergleichbarer qualität auch auf einer anderen plattform (ausser PC) erschienen ist...
01.11.2012, 18:37 Retro-Nerd (9568 
Naja, einen Chip in PSX einbauen (können auch DAUs) und gut ist. Dann laufen auch Importe auf PAL Konsolen.
01.11.2012, 18:23 forenuser (2583 
jupp, habe ich gesehen - und kostet mehr als die japanische mega-CD fassung.
ändert für mich nichts daran, dass ich kein mega-CD habe...
01.11.2012, 17:57 Retro-Nerd (9568 
Die japanische Version will doch auch keiner, dass Spiel ist sehr textlastig/hat Sprachausgabe. Wenn, dann die US Sega CD Version.

Damit kann man preislich noch leben.

LINK
Kommentar wurde am 01.11.2012, 18:01 von Retro-Nerd editiert.
01.11.2012, 17:53 forenuser (2583 
jupp, die japanische mega-CD fassung ist deutlich günstiger.

aber ich habe
a) keine NTCS PSX noch
b) ein mega-CD und
c) null japan kenntnisse...

ich armer tor
01.11.2012, 17:33 Berghutzen (3100 
Hab ich auch grad festgestellt...
01.11.2012, 16:39 Retro-Nerd (9568 
Die PSX Version? Das wird teuer.
01.11.2012, 12:23 Berghutzen (3100 
Sarah, der beste Satz deines Log ist der hier:
Während sich alle Welt Masken aufsetzt [...] freue ich mich ja eigentlich mehr auf die richtigen Helloween und ihr bald kommendes Album (Off Topic: http://www.helloween.org ).




Allerdings macht mir dein Bericht richtig Lust, das Spiel selber mal auszuprobieren. Da ich ja seit neustem auch endlich eine PSX habe, werde ich mal bei ebay einen Suchauftrag einfingern.
01.11.2012, 09:47 Commodus (4738 
Die ersten paar Stunden - vielleicht auch nur Minuten - sind die allerwichtigsten bei einem Spiele-Log. Sie entscheiden (bewusst oder unbewusst) darüber, ob man am Ball bleibt.
Der Text DARF durchaus Längen und langweilige Passagen haben...aber nur zu einem Zeitpunkt, wo er meine Aufmerksamkeit bereits gewonnen hat. Eine halbe Stunde Leerlauf sind durchaus zu verkraften, wenn mich die ersten paar Stunden sehr unterhalten haben.

Nun ist der Satz "Die ersten paar Stunden" ja sehr relativ. Bei Texten der RETRO, oder Retro-Gameartikeln im allgemeinen - weiß ich im Grunde schon nach wenigen Minuten, ob`s mir gefällt.

Und dieser Ersteindruck muss begleitet werden mit genügend "Ahhh`s" und "Ohhh`s", damit es sich an mich binden kann.

...und der neue Spiele-Log von S.Kreuz schafft das. Und zwar mit einfachsten Mitteln.

Öde ist anders. Ein guter, kurzweiliger Einblick in das Game!
01.11.2012, 00:03 SarahKreuz (7704 
Spiele-Log ; Lunar II - Eternal Blue

29.10.2012 - Tag 1 - Gesamtspielzeit: ca. 2 Stunden

Wetten? Das kennen wir alle: Jeder einzelne von uns könnte mal eben ein dutzend Spiele nennen, die man irgendwann in seiner "Zocker-Karriere" angespielt hat...nur um sie dann nach kurzer Zeit wieder fallen zu lassen, wie eine heiße Kartoffel. Die ersten paar Stunden - vielleicht auch nur Minuten - sind die allerwichtigsten in einem Spiel. Sie entscheiden (bewusst oder unbewusst) darüber, ob man am Ball bleibt. Für einen exorbitant bleibenden Ersteindruck würden die meisten Gamedesigner wahrscheinlich ihre Oma verkaufen. Die Erkenntnis müsste für sie, berufsbedingt, der absolute Albtraum sein:
schlafen dem Spieler die erste halbe Stunde die Füsse dermaßen ein, dass man das digitale Etwas wieder vollkommen vergisst, nachdem der Computer (oder die Konsole) ausgeschaltet wurde: fucking fail. Ausrufezeichen. Und das bitte als T-Shirt die nächsten 2,3 Tage tragen! *frechgrins*
Da kann man sich als Spieler noch so sehr vorgenommen haben, das Dingen demnächst weiter zu spielen. Bei einem kruden Fehlstart bleibt es meistens bei einer halbherzigen Beteuerung. Mit fast soviel Gewicht wie am Sylvesterabend zu sagen "Ja, schluss mit dem Rauchen - ab Mitternacht!"

Vor 2 Jahren hatte ich dieses Phänomen bei Eye of the Beholder III. http://postimage.org/image/6ndmrtwnl/ Das mich dazu nötigte, die ersten 20 Minuten gelangweilt durch den Wald zu marschieren. Abgespeichert. Gedacht "Na, Morgen mal gucken, wie`s weiter geht." - und 3 Monate später stolpere ich via DosBox über EOB 3...und den seitdem nicht mehr angerührten Spielstand.
Und das ist auch der Status Quo. Diese Ignoranz ist kaum zu glauben, wenn man die beiden Vorgänger so sehr mochte. In "Terminator III" bin ich nach 10 Minuten ja nicht auch schon aus dem Kino "gegähnt", nur weil`s mir bis dahin nicht sooo gefallen hat. Spieler sind gnadenlos! Je weiter sie im Alter voranschreiten,desto schwieriger wird es, dass das Spiel die Aufmerksamkeit (und somit VIEL Zeit) beanspruchen darf.
Oder: Lufia, auf dem Gameboy Advance. Beginnt - wie fast jedes Japan-RPG - mit langweiligem standart. Charakter sieht sich der typischen 08/15-Heimatstadt konfrontiert, wo die Einwohner SO viel und doch so wenig sagen, Charakter will Held werden, Charakter
geht zum hiesigen König und will sich einer Prüfung unterziehen - eine Lizenz zum Abenteuern beantragen *hüstel?*, Charakter wird in den Dungeon unterhalb der Burg geschickt. Dort wartet dann ein mäßiges Kampfsystem darauf, es auf mäßige Gegnerformationen anzuwenden. Während man extrem mäßige Schiebe- und Puzzlerätsel
löst. Und mal echt mäßige Belohnungen bekommt. http://postimage.org/image/90rw7n1hz/150f8cba/
Auf halber Strecke bin ich fast tod umgefallen vor Langeweile.
Und die vor mich hingemurmelte Hoffnung a la "Naja, könnte ja noch interessant werden..." ist im Nichts verpufft. Denn schon kurze Zeit später kam ein anderes Spiel um die Ecke, dass mich von anfang an mehr packen konnte als "Lufia". Wiederschüss, langweiliger Kram!
Tja, selbst schuld.
Ein Spiel DARF durchaus Längen und langweilige Passagen haben...aber nur zu einem Zeitpunkt, wo es meine Aufmerksamkeit bereits gewonnen hat. Eine halbe Stunde Leerlauf sind durchaus zu verkraften, wenn mich die ersten paar Stunden sehr unterhalten haben.

Nun ist der Satz "Die ersten paar Stunden" ja sehr relativ. Bei einem Shooter - oder Action-Spiel im allgemeinen - weiß ich im Grunde schon nach wenigen Minuten, ob`s mir gefällt. Auch beim klassischen "Jump `n` Run" brauche ich sicher keine Stunde, um mir (aus völlig subjektiver Sichtweise) klar zu machen, ob mir das Spiel taugt.
Bei einem Rollenspiel - oder ein vergleichbares komplexes Genre - indes muss man schon etwas mehr Zeit investieren, um sich da einen Ersteindruck zu verschaffen. Und dieser Ersteindruck muss begleitet werden mit genügend "Ahhh`s" und "Ohhh`s", damit es sich an mich binden kann.

Lunar 2 - Eternal Blue - schafft das. Und zwar mit einfachsten Mitteln.
Es haut die ersten Minuten erst mal ordentlich mit Stil auf die Kacke. Indem es ein ellenlanges Intro abspielt, dessen Anime-Zeichnungen sich vor keinem TV-Programm verstecken muss. http://postimage.org/image/dm0hpd8kn/ Wenn es sich bei der erwachten Göttin, oder was auch immer der Charakter sein soll, nicht um ein androgynes Wesen handeln würde, könnte man sogar von nackter Haut sprechen. Zwar gibt es keine richtigen Boobs zu sehen - aber was stört das schon die geschätzten 90-95 % der (männlichen) Zocker. Anschließend wird der Hauptcharakter in`s Spiel eingeführt, der sich nach einem geglückten Diamantenraub auf der Flucht befindet.
http://postimage.org/image/rj3ojhfc5/ Harrison Ford lässt schön grüßen. Erst nachdem man sich das alles angeschaut und -gehört hat, darf man aktiv in`s Spiel eingreifen - und auf dem Rückweg
nach Hause ein paar Monster zur Strecke bringen. Bevor sich hier Monotonie breit macht, lernt man via Zwischensequenz noch einen weiteren Charakter kennen. Und nach einer halben bis Dreiviertelstunde geht die Hauptstory dann erst richtig los. Sobald man wieder trautes Heim unter den Füssen hat, dass sich der Hauptcharakter mit seinem Großvater teilt.

Mensch, alles geglückt. Wenn nur jedes Spiel so starten würde...! Man bekommt genug gelungene Storybrocken hingeworfen, so das man wissen möchte, wie es weiter geht. Und auf dem Rückweg lernt man dann auch noch das Kampfsystem kennen; das ein wenig an das Rundengeplänkel aus "Grandia" erinnert (gleicher Hersteller). Dort spielt ja ebenfalls die Entfernung zum Gegner eine wichtige Rolle für die Nahkämpfer . http://postimage.org/image/msxptrgfl/
Bei einem "Hau Drauf!" muss halt immer eine gewisse Distanz zum Gegner überbrückt werden ... wobei es nie sicher ist, dass derjenige es in dieser Runde auch schafft. Das birgt so einige taktische Spielereiern. Besonders dann, wenn jemand darunter ist, der dringend Deckung suchen muss - oder von einem anderen Nahkämpfer aktive Deckung braucht, weil er doch zu arg von anderen Viechern bedrängt wird. Wer außerdem schon die Sega Mega CD Fassung gespielt hat, merkt spätestens an dieser Stelle die kleinen (aber doch feinen) Unterschiede, mit denen die Playstation-Version punkten kann. Klar, sämtliche Videos sind um einiges länger und protziger - und die Qualität der Musik und Soundeffekte bekamen auch noch mal eine ganze Schippe oben drauf. Aber: geschenkt.
Bei 3 CD`s (Playstation) gegenüber dem einen einzigen Datenträges des MCD war das zu erwarten. Viel wichtiger sind die spielerischen Verfeinerungen. Z.B. gibt es keine Zufallskämpfe mehr. Schon zu Beginn des Abenteuers muss man sich damit herum plagen - während die Gegner der PSX-Fassung jederzeit sichtbar sind und die Kämpfe somit locker umgangen werden können. http://postimage.org/image/xddivc8qh/
Wie wichtig so eine Kleinigkeit ist, weiß man natürlich erst, wenn man sich mal in bester Final Fantasy-Manier alle 2 Schritte einen erneuten Kampfbildschirm antun musste. Am Besten noch mit völlig minderwertigen Gegnern, die man sowieso hätte laufen lassen.
Gekrönt von einer 5-10 Sekündigen Eröffnungsanimation, bevor dieser (ungewollte) Kampf überhaupt erst mal los geht. AARGGGGGGGGGGGHHHH!
Eine Änderung scheint es noch bezüglich der Erfahrungspunkte zu geben. Wenn ich mich richtig erinnere, konnte man jene nämlich frei auf die Spezialangriffe der Party verteilen. So wurden sie (nach eigenem Gusto) immer besser. Scheinbar geschieht das jetzt vollautomatisch. Und auch der tierische Begleiter, namens Ruby, kann in der Sega-Version Items verwalten. Ebenfalls gestrichen? Oder wird dieses Feature erst später im Spiel involviert? Ich weiß es bisher einfach noch nicht, da ich erst 2 Stunden im Spiel bin.

Nach gut 2 Stunden hat man dann auch das erste mal eine kurze Reise mit dem Schiff hinter sich, um die erste Stadt zu erreichen. http://postimage.org/image/71iq7u38l/ Wobei ich hier Storymäßig nicht zuviel spoilern möchte, in diesem Log; es geht halt wieder mal um die Rettung der Welt. Lunar II schafft hier den gekonnten Spagat, dass man zu diesem Zeitpunkt einfach noch nicht genau weiß, wer Freund noch Feind ist.
Und alles mit einem seichten Schleier bedeckt, der zu Mutmaßungen hinreißen lässt.
Oder...womöglich ist beides in einer Person wiederzufinden - Gut und Böse. Triviale Schwarz-Weiß-Malerei praktiziert es nicht.

Naja, mehr vom Spiel, den Highlights, den (hoffentlich nicht existierenden) spielerischen Tiefpunkten und dem ganzen drumherum dann die Tage mal, wenn ich wieder Zeit zum tippen finde.


30.10.2012 - Tag 2 - Gesamtspielzeit: ca. 4 Stunden

Ich erreiche die Hafenstadt "Dalton", auf der Suche nach unserer Begleiterin. Die hatte natürlich nichts besseres zu tun, als nach ihrer Rettung sich direkt in die nächste Schwierigkeit hinein zu bugsieren. http://postimage.org/image/ns96izn1d/
Auf dem Weg dorthin werden die Kämpfe langsam richtig fordernd. So schwierig hatte ich die gar nicht in Erinnerung. Wenn man hier nicht ausgiebig gebrauch von den Spezialattacken macht, dürfte man den "Game Over"-Screen öfter sehen, als einem lieb sein kann. Und der Heilzauber ist schon fast pervers permanent im Einsatz.
Aber...es wäre auch nicht das erste mal, dass man bei einem Re-Release den Schwieirigkeitsgrad hoch- oder runterschraubt - weil`s im Original einfach viel zu lasch oder zu hoch angesetzt war. Gut möglich, dass das hier ebenfalls geschehen ist. Jedenfalls verbringe ich eine gute halbe Stunde freiwillig in der Wüste, um das arbeitsscheue Gesocks in den Sand zu treten. http://postimage.org/image/etnai6e89/
In Lunar wird die Anzahl der Attacken, die ein Charakter ausführen kann, mit dem Basis-Geschwindigkeitswert berechnet. Drückt man jemanden, der 2 volle Angriffe mit einem antiken Dolch schafft, nun ein Kurz- oder Langschwert in die Hand, so muss er sich erst mal mit einem einzigen Angriff pro Runde begnügen. Fast so, als müsse er/sie sich erst an die Waffe gewöhnen. Ein paar Levelaufstiege (und Punkte auf die Geschwindigkeit) später sieht die Sache dann schon wieder ganz anders aus - dann kann auch mit der stärkeren Waffe zwei- oder sogar dreimal zugehauen werden. Und das ist fast schon spielentscheident. Denn stattet man der Wüste, nachdem die Anzahl der Angriffe sich wieder "erholt" hat, einen erneuten Besuch ab, schnetzelt man sich dort wesentlich komfortabler durch die Gegner.
Wahrscheinlich will man damit verhindern, dass der Spieler auf seinem (sehr linearen) Weg ZU wenig Getier in den Boden stampft. Das würde sich dann rächen, sobald man sich im nächsten Shop die nächstbeste Waffe aneignet - man aber einfach nicht gut genug hochgelevelt hat, um mehr als einen mickrigen Angriff pro Runde zu haben.
Interessantes Konzept.

Ansonsten endet meine Spielesession heute mit der Erkenntnis, dass Alkoholismus doch nicht so schlimm ist http://postimage.org/image/k1k8gxdaf/, Kinderarbeit auf dem Planeten Lunar betrieben wird http://postimage.org/image/5xab6bz23/ und das die sexuellen Anspielungen im Spiel immer häufiger auftreten, und wohl ausnahmsweise mal nicht der Zensur zum Opfer gefallen sind. http://postimage.org/image/dq2mhfx2v/
Langsam erreiche ich den Punkt im Spiel, wo ich gezwungenermaßen die Sega-Fassung ad acta legen musste...


31.10.2012 - Tag 3 - Gesamtspielzeit: ca. 5 Stunden

Happy Happy Halloween! Und kaum Zeit zum spielen. Während sich alle Welt Masken aufsetzt - bis auf diejenigen, die`s nicht nötig haben, und mit ihrem bloßen natürlichen Antlitz die Menschheit in Angst und Schrecken versetzen - freue ich mich ja eigentlich mehr auf die richtigen Helloween und ihr bald kommendes Album (Off Topic: http://www.helloween.org ). Trotzdem lass ich mir den spaß in geselliger Runde natürlich nicht entgehen und mein ganzer Abend ist verplant.
Ein kleines Zeitfenster konnte ich trotzdem aufmachen. So ist mein Deja Vu am späten Nachmittag komplett, als ich just das Schiffsinnere erreiche, wo unsere Kameradin gefangen gehalten wird. Genau bis hierhin hatte mich anno damals die Sega-Version bringen können,bis sie dann schamlos abgeschmiert ist. http://postimage.org/image/fhnessx1h/ Jetzt freue ich mich erst recht auf das, was da noch kommen mag.
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