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Imperialismus II: Die Eroberer
Imperialism II: Age of Exploration
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Bisher 3 Stimmen bei einer Gesamtwertung von 9.00
PC CD-ROM
Entwickler: Frog City   Publisher: SSI   Genre: Strategie, 2D, Rundenbasiert, Wirtschaft   
Ausgabe Test/Vorschau (1) Grafik Sound Wertung System Datenträger Hits Autor
Power Play 5/99
Testbericht
66%
64%
Solo: 84%
Multi: 82%
PC CD-ROM
1 CD
270Fritz Effenberger
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Serie: Imperialismus: Die hohe Kunst der Weltherrschaft, Imperialismus II: Die Eroberer

Videos: 2 zufällige von 2
Kategorie: Intro, PC
Kategorie: PC, Musik
User-Kommentare: (6)Seiten: [1] 
28.04.2017, 10:24 Gunnar (1479 
Ja, dieses Spiel kommt bei mir wirklich ungefähr einmal pro Jahr wieder für ein paar Wochen (oder Monate...) in den Fokus. Ich finde es einfach in weiten Teilen perfekt ausbalanciert: Diese Spielmechanik mit dem "Ein Rohstofffeld, das auf Stufe 2 erschlossen wurde, produziert pro Runde 2 Einheiten des betreffenden Rohstoffs" und "2 Arbeiter verarbeiten 2 Einheiten Rohstoff in einer Runde zu 1 Einheit eines verarbeiteten Guts" ist einfach und Brettspiel-intuitiv, was die Aufbauphase recht gut planbar macht. Man kann immer schnell abschätzen, welche Rohstoffe man braucht und wo entsprechend die Prioritäten für den Ausbau der Provinzen oder - eine sehr interessante Option - den Kauf dieser Rohstoffe bei kleineren Nationen (die man dadurch natürlich politisch an sich binden kann) liegen sollten. Dazu kommt noch der immer wieder spannende Wettlauf um die Entdeckung und Eroberung der neuen Welt (möglichst vielen und ressourcenreiche Provinzen erobern, ohne dabei mit den anderen Großmächten aneinander zu geraten).

Und schließlich, was die herausragendste Eigenschaft von "Imperialismus II" ist: Dieses knallharte Balancing, denn dauernd muss man abwägen, weil jede Maßnahme sowohl unmittelbare Vor- als auch Nachteile hat. Gebe ich mein Geld für Forschung aus? Oder finanziere ich damit Angriffe? Setze ich meine Schiffe für den Transport von Gütern aus Übersee ein... oder stelle ich sie dem Handel zur Verfügung, oder brauche ich die Schiffskapazität für den Seekrieg? Brauche ich meine Bevölkerung als Arbeiter... oder könnten ein paar zusätzliche Soldaten? Verschachere ich meine Güter, um Geld (für Forschung, Handel und Krieg...) zu erhalten... oder horte ich Bronze, Stahl, Stoff und Pferde, um im Bedarfsfall Ressourcen für den Bau von Einheiten zu haben? Alles ist einfach mit allem verknüpft, was diese Entscheidungen so unglaublich knifflig macht.

Dazu kommt noch die interessante Mechanik der KI: Die reagiert nämlich immer auf militärische Stärken und Schwächen oder Eroberungen des Spielers. Ein zu schwaches Land wird - wohl angesichts eines zu erwartenden Erfolges - gerne einfach mal überfallen, und umgekehrt kühlt jede Eroberung einer Provinz die Beziehung zu anderen Staaten ein kleines bisschen ab. Das in Verbindung mit ersterem bewirkt dann umgekehrt, dass man auch seine Eroberungszüge durch die Neue Welt und in kleineren Nationen eher vorsichtig kalkulieren muss... umd nicht frühzeitig schon mit allen anderen Mächten im Clinch zu liegen. Umgekehrt sollte man natürlich nicht den Zeitpunkt verpassen, einem wirtschaftlich und militärisch schwachen Nachbarn wichtige Provinzen abzunehmen...

Ach ja, ein sehr vielschichtiges und forderndes Spiel - auch dank des detailliert einstellbaren Schwierigkeitsgrades, des Kartengenerators (mit diesem lustigen Schlüssel-System) und der unterhaltsamen taktischen Gefechte, die aufgrund der Einheitenvielfalt ein bisschen an Schach erinnern (immer toll: Angeschlagene Einheiten einkesseln... die lösen sich dann so auf, ohne sich zurückziehen zu können). Nicht ganz so toll war nur das Endspiel. Irgendwann ist halt alles erforscht, und dann geht es nur noch darum, erst alle Rohstofffelder zu maximieren, anschließend selbiges mit Bevölkerung und Armee zu machen und dann halt den großen Krieg zu beginnen, in dem man dann die verbliebenen Großmächte und ihre Provinzen nach dem Mikado-Prinzip abarbeitet. Aber gut, eigentlich hat man ja schon gewonnen, wenn man nur x Provinzen der alten Welt besitzt... und danach spiele ich halt immer noch weiter.

Ah ja, ein Detail noch: Victor Spiegel, dem Komponisten des gelungenen Renaissance-/Barock-Soundtracks hatte ich sogar mal "Fanpost" geschrieben. Und eine Antwort bekommen, Mr. Spiegel erinnerte sich auch noch gut an diese Produktion. Und um das Boot vollzumachen, hier noch mal ein in einem einschlägigen Strategiespiel-Forum geposteter AAR, in dem ich ein bisschen die über die Jahre gewonnene Routine in diesen Spiel, äh, spielen lasse.
Kommentar wurde am 28.04.2017, 10:28 von Gunnar editiert.
26.05.2011, 19:36 StephanK (1607 
Hm, ich glaub das muss ich mir auch mal antun. Sieht wirklich gut aus, komplett verpasst damals...
26.05.2011, 19:25 Tobi-Wahn Inobi (473 
Sehe ich auch so. Und die Empfehlung kann ich auch nur unterstreichen.
Beide Teile bestechen in gewisser Weise durch eine sehr charmante Schlichtheit, wie ich finde. Sind keine Hardcore-Strategicals, haben es aber trotzdem in sich. Und die Übersichtlichkeit der Menus, besonders beim zweiten Teil, ist geradezu genial.
Habe jetzt mal wieder beide Teile angespielt. Seltsamerweise finde ich die Spielgrafik (also die Karte) des ersten Teiles etwas besser, gelungener, obwohl der zweite Teil mit höherer Auflösung daherkommt. Liegt wohl an der Farbgebung, die mich einfach mehr anspricht. Bei den Menus ist es umgekehrt. Die sind im zweiten Teil hübscher, und übersichtlicher.
Eher unwesentlich, aber erwähnenswert, die Musik: ein Unterschied wie Tag und Nacht, bei den beiden Teilen. Im Ersten fließt sie nur so dahin. Harmonische Untermalung, völlig unaufdringlich. Hier beim Zweiten bedarf es mir schon einer speziellen Stimmungslage, um diese barocke Klassik nicht abzuschalten. Habe nichts dagegen, aber sie "schreit" doch etwas zu sehr nach Aufmerksamkeit, die ich dann aber lieber dem Spiel widme.
Noch zwei kleine Pluspunkte des ersten Teiles: dort ist die Europakarte größer und man kann dementsprechend noch mit Deutschland, oder beispielsweise auch mit Österreich spielen. Rußland und sogar das Osmanische Reich sind ebenfalls steuerbar. Mit letzterem allerdings, gelinde gesagt, nicht gerade erfolgversprechend.
Außerdem kann man die Einheiten (vor allem die Generäle ) mit eigenen Namen versehen. Diese beiden Features vermisse ich bei Teil 2 am Meißten.
Dafür ist die Sache mit den Kolonien in der "neuen Welt" dazugekommen. Mit den Apachen hab ich mich immer angefreundet und sie verteidigt vor den finsteren Imperialisten. Ich selber habe nur die "bösen" Indianerstämme kolonisiert...
24.05.2011, 20:09 kultboy [Admin] (10700 
Kann dich beruhigen. CIV ist komplexer und komplizierter. Zumindest sehe ich das so. Aber wer CIV liebt sollte sich die Serie auch mal antun.
24.05.2011, 09:36 Commodus (4788 
Das hat ein Kumpel damals immer neben CIV gespielt. Ist es nicht wahnsinnig kompliziert? Ich meine wesentlich komplexer als CIV? So interessant wie ich den Inhalt solcher Games auch finde, verliere ich mich meist im Menü-Dschungel.
23.05.2011, 21:08 kultboy [Admin] (10700 
An dem Spiel bin ich gerade dran! Gefällt mir sehr gut bisher.
Seiten: [1] 


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