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Mr. Nutz: Hoppin' Mad
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Bisher 26 Stimmen bei einer Gesamtwertung von 8.10
Amiga
Entwickler: Neon Studios   Publisher: Ocean   Genre: Action, 2D, Jump 'n' Run   
Ausgabe Test/Vorschau (3) Grafik Sound Wertung System Datenträger Hits Autor
Amiga Games SH 1/94
Testbericht
92%
88%
94%
Amiga
3 Disketten
384Hans Ippisch
Amiga Joker 1/94
Testbericht
82%
81%
85%
Amiga
3 Disketten
1165Richard Löwenstein
Power Play 2/94
Testbericht
80%
76%
86%
Amiga
3 Disketten
282Knut Gollert
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Kategorie: Longplay, Amiga
Kategorie: Longplay, Amiga
User-Kommentare: (74)Seiten: [1] 2 3 4 5   »
16.07.2018, 17:23 DaBBa (1290 
Ja, genau. Analog zur echten Power-LED ist auch bei WinUAE der Power-Schriftzug unten in grau oder schwarz (Fenstermodus), je nachdem, ob der Filter aktiv ist oder nicht.

Keine Ahnung, warum der Amiga per LED zeigen muss, dass der Tiefpass-Filter inaktiv ist. Aber es war offenbar hart in die Hardware gebrannt, denn es passierte bei allen Spielen, die denn Tiefpass-Filter geschaltet haben.
Kommentar wurde am 16.07.2018, 17:23 von DaBBa editiert.
15.07.2018, 22:02 drym (3505 
Herr MightandMatschig schrieb am 05.07.2018, 23:30:
Weiß jemand, ob dieser Effekt technisch "notwendig" war, oder ob das ein Gag der Programmierer war?

Im Unterwasserlevel von Turrican 2 konnte man das schon vorher beobachten.
Meines Wissens nach ist das eine Amiga-Funktion des Paula-Audiochips, mit der ein Low-Pass-Filter zugeschaltet wird (auf alle Audiospuren gleichermaßen).
Low-Pass = Tiefe Frequenzen kommen durch, hohe werden gefiltert - dies Betrifft Signale über 7000 Hz [siehe unten]

Dieser lässt sich per Software steuern, sprich: die Programmierer von Turri2 oder Mr. Nutz aktivieren einfach den Filter, wenn die Spielfigur unter Wasser taucht. Der Amiga dimmt dabei dann auch die LED...hat also alles seine Richtigkeit.

Wenn ich mich Recht entsinne ließ der sich auch in einigen Musik- / Audioprogrammen an- und abschalten. Das kann ich mir aber auch einbilden (das Alter...)

Habe hier etwas dazu gefunden, da gibt es auch Beispiele zu hören.
The Paula ouputs are chained to a static analog 2-poles Butterworth low-pass filter for the whole 4 channels with an attenuation about 7000 Hz.

Amiga fixed LPF can be deactivated by software (in this case the red LED turns OFF or dimes depending on Amiga model).

KLICK
05.07.2018, 23:30 Herr MightandMatschig (402 
Einzelne Bereiche im Spiel sind ja unter Wasser. Das die Musik abgedämpft wurde, wenn man tauchte, hat mich damals richtig beeindruckt. Allerdings machte es mich immer auch nervös, dass dabei auch die Power-LED der Freundin gedimmt wurde. Sonst bedeutete das ja immer: Absturz, Absturz, aaaahhh...

Weiß jemand, ob dieser Effekt technisch "notwendig" war, oder ob das ein Gag der Programmierer war?
Kommentar wurde am 05.07.2018, 23:31 von Herr MightandMatschig editiert.
08.08.2016, 18:23 DaBBa (1290 
Hab jetzt nur die Zahlen hier gefunden:
http://www.amigawiki.de/doku.php?id=de:history:sales_volume
Ich sag mal: Die sprechen für sich. Wenn sich der A500 über eine Million mal verkauft, ist es nicht gerade berauschend, wenn der A1200 nicht mal die 100.000er-Marke nimmt. Selbst der ein halbes Jahr vorher erschienene A600 hat sich doppelt so oft verkauft.

Da überlege ich als Entwickler auch zweimal, ob ich Spiele für die Kiste mit der 020er-CPU und dem DD-Diskettenlaufwerk produziere.

Fast noch das größere Problem ist der andere AGA-Amiga, der A4000. Der hätte zwar genug Power gehabt, um auch modernere Spiele zu zeigen. Aber er wurde kaum gekauft - und bei dem fällt mir neutral betrachtet auch im Nachhinein kein Grund ein, wieso man den und keinen DOS-PC mit 486er-CPU hätte kaufen sollen.
07.08.2016, 13:37 Anna L. (1497 
Eigentlich verkaufte sich der A1200 gar nicht so schlecht, doch wohl nur an beinharte Amiga-Fans. Neulinge im Computer-Geschäft wurden an den PC oder an die Konsolen verwiesen. Kein Computerfachmann sagte damals noch: "Der PC ist Pest, Konsolen sind Cholera. Ich empfehle Ihnen reinsten Herzens den Commodore Amiga."
06.08.2016, 21:57 DaBBa (1290 
Bren McGuire schrieb am 17.10.2015, 18:02:
Allerdings nutzten viele Hersteller die neuen AGA-Modelle selbst anno 1994 einfach nicht oder nur ungenügend aus. Hier haben die Entwickler, ganz im Gegensatz zur PC-Softwareindustrie, einfach gepennt!

Wären Spiele wie "Mr. Nutz" direkt auf die AGA-Architektur abgestimmt worden, hätten sich vermutlich auch mehr Käufer für den A1200 gefunden. Anspruchsvolle Titel wie "Turrican 3", "Ambermoon" oder eben dieses hier überhaupt noch für den schwachbrüstigen A500 zu entwickeln, ganz gleich wie erfreulich das Ergebnis auch ausgefallen ist, war irgendwie die falsche Richtung.


Das war das Henne-Ei-Problem:

* Die AGA-Amigas haben keine Marktanteile geholt, auch weil anno 1993/94 der (jeweils nicht ganz aktuelle) DOS-PC bereits relativ bezahlbar geworden war.
* Dadurch lohnte es sich nicht, Spiele nur für AGA-Amigas zu entwickeln.
* Dadurch lohnte es sich nicht, AGA-Amigas zu kaufen; es gab ja fast alles kaum schlechter auch für OCS-Amigas.
* Dadurch haben die AGA-Amigas keine Marktanteile...


Hier kann man übrigens den häufig gelobte 3D-Part sehen.
Sieht natürlich 2016 total veraltet aus, aber ist sogar texturiert. :o


PS:
DaBBa schrieb am 26.02.2008, 18:57:
Gerade mal wieder gespielt. Leider hat der Stember wohl etwas zu viel Musik für Werbespiele gemacht. Die Musik erinnert doch arg an Kellogg's Land und Co.

Ja, Dabba von vor 8,5 Jahren, da hast Du natürlich völlig recht.

Gefühlt hat der auch immer die gleichen Samples und Soundeffekte verbraten.
Kommentar wurde am 06.08.2016, 21:59 von DaBBa editiert.
17.10.2015, 18:02 Bren McGuire (4805 
MakeSomeNoise schrieb am 07.06.2015, 22:12:
[...] Und ich habe einige gespielt, sowohl Amiga als auch Konsolen. Besonders in Anbetracht dessen was da noch mal aus der kleinen Freundin technisch rausgekitzelt wurde war einfach phänomenal. [...]

...und vor allem deshalb habe ich mich geärgert, dass man es auch nicht auch noch zusätzlich für die große "Freundin", sprich den A1200, herausgebracht hat. Stattdessen gab es Spiele wie "Codename: Robocod", "Zool" oder "Trolls", die schon auf herkömmlichen Amigas bunt genug waren...

Der Power Play wurde des Öfteren unterstellt, Hardware-gierige Spiele wie z.B. "Indiana Jones and the Fate of Atlantis" oder "Wing Commander" lediglich auf betagten OCS/ECS-Kisten zu testen, was vergleichsweise niedrige Wertungen gegenüber den PC-Originalversionen nach sich zog. "Ihr testet ja schließlich auch keine PC-Titel mehr unter EGA!", war seinerzeit ein häufiges Statement seitens der gescholtenen Amiga-Fraktion. Auch ich vertrat diese Meinung. Allerdings nutzten viele Hersteller die neuen AGA-Modelle selbst anno 1994 einfach nicht oder nur ungenügend aus. Hier haben die Entwickler, ganz im Gegensatz zur PC-Softwareindustrie, einfach gepennt!

Wären Spiele wie "Mr. Nutz" direkt auf die AGA-Architektur abgestimmt worden, hätten sich vermutlich auch mehr Käufer für den A1200 gefunden. Anspruchsvolle Titel wie "Turrican 3", "Ambermoon" oder eben dieses hier überhaupt noch für den schwachbrüstigen A500 zu entwickeln, ganz gleich wie erfreulich das Ergebnis auch ausgefallen ist, war irgendwie die falsche Richtung. Auf der anderen Seite der PC-Markt mit Firmen wie Origin, die quasi ohne Umschweife auf VGA und schnelle Kisten setzten, ganz egal, ob der Mainstream nun einen solchen Power-Rechner zu Hause 'rumstehen hatte oder nicht! Sollten sie sich halt anpassen! Hier bestimmte der Entwickler die Hardware-Vorgaben, nicht der Spieler! Klar, etwas anmaßend und vielleicht auch ein wenig leichtsinnig, aber im Endeffekt hatten sie den richtigen Riecher...

In der Amiga-Szene hingegen setzte man selbst eineinhalb Jahre nach Erscheinen des A1200/A4000 auf die alten Standard-Modelle...
Kommentar wurde am 17.10.2015, 18:03 von Bren McGuire editiert.
17.10.2015, 17:04 Eloton (318 
Mario ... Mario ... war Mario denn überhaupt das erste Jump´n´Run?
07.06.2015, 22:12 MakeSomeNoise (28 
Für mich eines wenn nicht das beste Jump n Run was ich je gespielt habe.Und ich habe einige gespielt, sowohl Amiga als auch Konsolen. Besonders in Anbetracht dessen was da noch mal aus der kleinen Freundin technisch rausgekitzelt wurde war einfach phänomenal. Und man komme mir nicht mit diesem "Mario & Sonic " Klon Gefasel. Wenn man so will sind alle Jump n Runs Klone von eben diesen. Und selbst Sonic war inspiriert von Mario. Einer muss halt den Anfang machen. Aber Mr. Nutz war für mich die vom Gesamtpaket rundeste Erfahrung. Beim Gameplay mögen die Konsolenvorbilder leicht die Nase vorn haben, aber Mr. Nutz glänzte dafür mit einer fantastischen Music Untermalung welche die Konsolenvorbilder Km weit zurück ließ.
17.07.2012, 19:32 Majordomus (2170 
Mr. Nutz ist wirklich liebevoll gestaltet. Schöne Grafik, toller Sound: alles sehr stimmig.
Nur dieses "Sonic-Speedkonzept" liegt mir einfach nicht. Ich finde das Spiel viel zu schnell und allzu schwammig. Mag ja von der Physik her recht realistisch sein. Ich kann der Steuerung jedenfalls nichts abgewinnen. Schade.
13.04.2012, 21:00 Retro-Nerd (10392 
Wahrscheinlich der übliche Grund. Eine so späte Mega Drive Umsetzung hätte sich aus Sicht von Ocean nicht gelohnt. Das Mega Drive war zu der Zeit auch kommmerziell schon fast bedeutungslos.
13.04.2012, 20:52 kultboy [Admin] (10813 
Gibt es eigentlich irgendwo Infos darüber wieso die Mega Drive Version nie erschien?
12.04.2012, 21:43 Retro-Nerd (10392 
Mittlerweile ist auch die unveröffentlichte Mega Drive Version als Rom verfügbar.
17.01.2012, 16:15 tschabi (2527 
eines der besseren jump and runs mit sehr guter grafik....fand ich echt gut
27.07.2011, 21:31 Bren McGuire (4805 
Retro-Nerd schrieb am 26.07.2011, 23:34:
Das Tempo ist definitiv zu schnell, man rennt immer wieder in Gegner rein. Das Scrolling nimmt ansteigend zu, also mußt du ständig abbremsen. Kann mich nicht mit dem Amiga Spiel anfreunden.

Was Du da beschreibst, sind genau die gleichen Schwächen (wenn man sie denn als solche ansehen will), wie sie auch "Sonic" aufweist. Und genau aus diesem Grund, könnte man "Mr. Nutz" (Amiga) als eine perfektes Rip-off - na ja, ist ein wenig übertrieben - aber zumindest als eine recht gelungene Alternative (die leider aber auch mit unerfreulichen "Mario"-Charakteristiken aufwartet) bezeichnen. Vor allem für damalige Mega Drive-lose Amiga-Besitzer eine echte Alternative um mal ein wenig "Sonic"-Feeling zu bekommen...

P.S.: Der blaue Igel hat natürlich trotzdem die Nase vorn - das versteht sich von selbst...

Insbesondere deshalb kann ich es nicht nachvollziehen, dass das Multiformat-Magazin Power Play einerseits "Mr. Nutz" mit einem Hit-Prädikat auszeichnet, dem Original dieses aber verwehrt...
Kommentar wurde am 27.07.2011, 21:40 von Bren McGuire editiert.
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