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Project Nomad
Nomad
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Entwickler: Papyrus Design Group   Publisher: Gametek   Genre: Simulation, Strategie, 2D, Sci-Fi / Futuristisch, Wirtschaft   
Ausgabe Test/Vorschau (3) Grafik Sound Wertung System Datenträger Hits Autor
PC Joker 3/94
Testbericht
60%
73%
60%
PC
4 Disketten
7Manfred Duy
PC Player 4/94
Testbericht
--73%
PC
4 Disketten
38Thomas Werner
Power Play 3/94
Testbericht
65%
62%
76%
PC
4 Disketten
172Michael Hengst
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Videos: 2 zufällige von 2
Kategorie: PC, Intro, Spiel
Kategorie: PC, Spiel
User-Kommentare: (2)Seiten: [1] 
02.07.2017, 18:22 Ede444 (547 
Korok? Goldig, die kleinen grünen Blattwesen
11.04.2012, 09:46 90sgamer (750 
"Project Nomad" oder schlicht "Nomad" ist eine recht kleine, unbekannte Softwareperle im Stil von Starflight oder Elite. Was die PP verschweigt, ist die Geschichte, der es hierbei zu folgen gilt. Der Spieler wird direkt in einen Krieg der Allianz gegen die Korok, einer auf Zerstörung programmierten Roboterrasse, hineingezogen. Ziel ist es, herauszufinden, wie es soweit kommen konnte und den Master Control Robot zu lokalisieren und zu zerstören.

Erstaunlich fand ich die für damalige Verhältnisse große Viefalt an Möglichkeiten zum Handeln, Kämpfen und Entdecken. Alle 11 komplett mit Sprachausgabe versehenen Rassen des Spiels stehen in komplexen Beziehungen zueinander und messen unseren Tauschwaren unterschiedlichen Wert bei. Wenn man sein zu Anfang recht schwaches Raumschiff hochpowern will, heißt es, die jeweils besten Schilde, Raketen, Tarnvorrichtungen etc. zu ertauschen od. für die Erledigung einer kriegerischen Mission zu erhalten. Hierzu kann man auch die einzelnen Planeten erforschen, Bodenschätze abbauen oder Alien-Artefakte bergen. Langer Spielspaß ist somit garantiert!

Um auch noch etwas Wasser in den Wein zu gießen, muss ich gestehen, dass das Spiel etwas nüchtern daherkommt. Die Vektorgrafik ist - ähnlich wie Gameplay und Bedienung - simpel und zweckmäßig, aber keinesfalls schick. Jede Rasse hat eine Erkennungsmelodie (die einzige Musikuntermalung im Spiel), die jedesmal losposaunt, wenn wir ein Mitglied anfunken - das nervt auf Dauer. Und man kann auch nicht einfach so im Weltraum herumjetten, sondern schwenkt brav per Bordcomputer in den Orbit ein und aus. Will man der Geschichte folgen, levelled man sich durch das reichhaltige, aber eintönige Missionsangebot nach oben und schließt irgendwann das Spiel ab. Davor stirbt man viele Tode, da der Schwierigkeitsgrad der Missionen recht unterschiedlich ist und man daher oft in tödliche Fallen tappt. Da das Spiel nie zwischenspeichert oder warnt, sollte man oft Spielstände anlegen, sonst ist frustigerweise alles futsch.

Davon sollte man sich aber nicht abschrecken lassen, denn was den eigentlichen Reiz von Nomad ausmacht, ist - ähnlich wie bei Privateer - das Entdecken der vielen anderen Welten, ihrer Beziehungen untereinander und die vielen Seitenstränge der Geschichte. Hier merkt man allein aufgrund der Textlastigkeit, wieviel Mühe sich die Entwickler gegeben haben, auch wenn 1-2 Dinge m.M.n. nicht zu Ende gedacht wurden.

Fazit: Sollte jeder mit einem Herz für die o.g. Spiele einmal probieren - es lohnt sich! 8/10
Seiten: [1] 


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