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Frontier: Elite II
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Bisher 25 Stimmen bei einer Gesamtwertung von 7.16
PC
Entwickler: David Braben   Publisher: Gametek   Genre: Strategie, Simulation, 3D, Wirtschaft, Sci-Fi / Futuristisch, Fliegen   
Ausgabe Test/Vorschau (8) Grafik Sound Wertung System Datenträger Hits Autor
Amiga Joker 5/94
Testbericht
80%
89%
86%
Amiga CD32
1 CD
92Joachim Nettelbeck
Amiga Joker 12/93
Testbericht
82%
84%
91%
Amiga
2 Disketten
3756Joachim Nettelbeck
PC Joker 12/93
Testbericht
79%
82%
88%
PC
2 Disketten
88Joachim Nettelbeck
PC Player 12/93
Testbericht
--53%
PC
2 Disketten
85Boris Schneider-Johne
PC Player 6/94
Testbericht
--49%
PC CD-ROM
1 CD
28Boris Schneider-Johne
Play Time 1/94
Testbericht
60%
68%
62%
60%
85%
75%
Amiga
PC
2 Disketten
2 Disketten
69Thomas Borovskis
Power Play 7/94
Testbericht
57%
54%
84%
Amiga CD32
1 CD
438Knut Gollert
Power Play 11/93
Testbericht
67%
61%
66%
66%
90%
88%
PC
Amiga
2 Disketten
2 Disketten
1176Knut Gollert
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Serie: Elite, Frontier: Elite II, Frontier: First Encounters

Auszeichnungen:





Videos: 2 zufällige von 2
Kategorie: Intro, Amiga
Kategorie: Amiga, Spiel
User-Kommentare: (67)Seiten: [1] 2 3 4 5   »
11.08.2017, 18:15 Kitchen2010 (86 
PC Player (49%) vs. Power Play (90%)?
Klarer Fall für die Rubrik Mag vs. Mag!
25.06.2017, 12:08 advfreak (383 
Der Wertung von Boris Schneider ist nichts hinzuzufügen, Punktlandung!
24.10.2016, 13:54 Gunnar (1328 
Auch eines meiner Lieblingsspiele. Damit müsste ich auch schon eine dreistellige Stundenanzahl verbracht haben. IMO zehrten die Stimmung und Atmosphäre des Spiels vor allem von seinen Ausmaßen - dass man da immer dutzende Lichtjahre per Hyperraumsprung überbrückt hat und so in knapp einer Woche von Sol nach Sirius (o.ä.) kam und dann innerhalb der Sternensysteme immer noch mal mindestens 10 AU bis zum Ziel fliegen musste (was ebenfalls ein paar Tage dauerte - New Horizons und die Voyager-Sonden können trotzdem einpacken *g*), machte immer auf faszinierende Weise deutlich, wie viel Strecke da eigentlich zurückgelegt wurde. Davon abgesehen war auch die "Aufteilung" des Raumes interessant - von Systemen im Zentrum von Föderation und Imperium, wo man guten Gewissens noch den kleinsten Laser ausbauen konnte, weil man sowieso nie angegriffen wurde, zu völlig anarchischen Orten wie Riedquat, wo man bis zu Ankunft am Planeten teilweise mehr als 30 Angriffe von Piraten abwehren musste. Das machte irgendwie auch deutlich, dass "Zivilisation" ein ziemlich gradueller Begriff ist.

Abgesehen davon fand ich auch das Interface ziemlich gelungen. Mit Ausnahme der Schubsteuerung ließ sich ja alles per Maus bedienen, das war schon ziemlich fortschrittlich und passte ebenso gut zum Setting. Verglichen damit wirkte selbst noch die Handvoll Knöpfe, die man zur Bedienung von "Wing Commander" brauchte, ziemlich archaisch.

Spielerisch war das Spiel dagegen nicht so ergiebig, konnte aber immerhin vom Reiz des "mehr" zehren: Mehr Geld verdienen, ein größeres Raumschiff und bessere Ausrüstung kaufen, mehr Piraten abschießen und immer heiklere Aufträge für Föderation, Imperium oder Mafia durchführen. Und das motiviert meines Erachtens auch nach der 192. Tour von Barnard's Stern noch Ross 154 noch.

Ansonsten - und das war wohl auch der Haupt-Nachteil des Spiels neben den Bugs - stellt man eigentlich relativ schnell fest, dass es fast überall im Universum gleich aussieht. Das hätte sich - so meine ich - selbst mit den damligen technischen Mittel doch noch hinreichend variieren lassen. Warum wirklich jeder felsige Mond mit der gleichen Polygon-"Textur" überzogen werden musste, ist mir jedenfalls schleierhaft. Im Spiel selber wurde ja sehr viel zufällig generiert, da hätte David Braben doch einfach nur etwas mehr Varianz einbringen können.

Abgesehen davon fand ich auch immer das Universum viel zu statisch. Das (interessante) Handbuch hat ja recht viel Aufhebens um den Konflikt zwischen Imperium und Föderation gemacht - geändert hat sich an der politischen Situation im Spiel aber nie etwas. Dabei wäre es sehr viel spannender gewesen, die Flotten beider Parteien in Aktion zu sehen, wenn im Liaedin-System mal wieder der Bürgerkrieg eskaliert oder in irgendeinem Frontier-System Separatisten putschen. Oder - wie schon von jemand anderem geschrieben - irgendwo eine Hungersnot ausbricht, weil wiederholte Sonnenstürme im Facece-System die Ernte haben einbrechen lassen. (Oder das Sol-System ruiniert wird, weil unter den ständigen Importen von Robotern und Computern von Barnard's Star der Markt unter dem Preisverfall zusammenbricht. ). Andere Ideen im Spiel waren leider Sackgassen - auf Notrufe hat nie irgendwer reagiert, und Bergbau war auch nur ein unangemessen mühsames Geschäft (immerhin haben Frachter bei entsprechendem Elite-Rating später auch mal bei "Surrender or die"-Funksprüchen Fracht abgeworfen).

Man sieht: Das Spielprinzip zieht eigentlich ganz gut, ließe aber noch genügend Platz für Verbesserungen und eine dynamischere Welt. In heutigen Zeiten könnte man sicher auch Spieler noch mit einem Achievement-System (à la: Auf jedem Planeten von Typ XY Souvenirs einsacken, Kilometer- respektive Lichtjahre-Zähler, Tagebuch mit umfangreichen Statistiken o.ä.) bei der Stange halten.

Immerhin hat der Nachfolger "First Encounters" schon mal einige Leerstellen gefüllt - schöne Planetengrafik (die konnte durchaus mit Spielen wie "Terminal Velocity" mithalten), auch mal gemeinsam angreifende Piratenschiffe und etwas mehr Leben in der Galaxis (diese Sache mit Zeitungsabos und einigen etwas weniger generischen Missionen). Dafür war allerdings die Bedienung mit dem geänderten Interface m.E. verhunzt, und dank der verstärkten Piratenangriffe fiel auch der Einstieg ins Spiel unangemessen schwer aus. Damit konnte ich mich irgendwie nie anfreunden.

Hingewiesen sei abschließend noch auf ein Open-Source-Spielchen namens Pioneer - da stecken viele Ideen aus der "Elite"-Serie drin, und es sieht auch nicht mal schlecht aus.
17.08.2016, 09:20 Pat (2980 
Habt ihr gehört? Es soll da anscheinend so ein Spiel geben, bei dem man mit dem Raumschiff auf allen Planeten landen kann. Nahtlos!
Ist ein Riesenhype darum!

Ja, ich rede natürlich von Elite II.

Aber im Ernst: Nach Frontier und First Encounters (und, wenn man es etwas aktueller will, Precursors oder Parkan II) gibt es ja jetzt No Man's Sky.

In Elite II bin ich immer gerne zu verschiedenen Planeten geflogen und bin auf ihnen gelandet. Manchmal um zu handeln oft aber bin ich auch einfach durch die Atmosphäre gedonnert und habe mir die (zugegeben eher schlichten) Planeten angeschaut.

Diesen Aspekt greift auch No Man's Sky auf und macht das durchaus beeindruckend. Aber irgendwie will bei mir nicht so richtiges Elite-Feeling aufkommen.
Handeln macht keinen Spaß, da alle Raumbasen eigentlich namenlos sind und einfach zufällige Werte für die verschiedenen Ressourcen haben.
Außerdem ist es ja auch nicht gedacht, dass man sich länger in einem System aufhält oder gar zwischen zwei Systemen hin und her reist.

Irgendwie wirkt alles leer. Als ob man es hier mit einer Engine-Demonstration zu tun hätte.
Dazu muss man aber sagen, dass im Grunde keine leeren Versprechungen gemacht wurden und man eigentlich schon das geliefert hat, was man versprochen hat.

Schlussendlich aber bleiben Elite II und First Encounters die besseren Open-World(s)-Weltraum-Spiele.
06.02.2016, 20:09 Mithran (151 
Ein hartes Fazit des Testers der PlayTime, dass irgendwie gar nicht zur 85% Wertung passen will...

Habe den Kauf nie bereut.

Bei Elite Dangerous bin ich mir da noch nicht so sicher.
Horizons ist noch immer nicht das, was ich mir unter einer 20Jahre später erschienenen Fortsetzung vorstelle.
Die noch immer fehlenden Landungen auf erdähnlichen Planeten sind einfach nur enttäuschend.
27.04.2015, 11:50 Anna L. (1336 
Der Fairlight-Orchester-Hit fand seinen Weg später natürlich auch in diverse Soundmodule. Nach einigen Jahren wurde dieser sündhaft teure Fairlight auch von viel besseren und moderneren Samplern abgelöst. Dann gab es wohl keine Bedenken mehr, dessen Sounds freizugeben oder zu lizenzieren.
26.04.2015, 17:17 drym (3454 
Ich hatte nie einen Fairlight unter den Fingern.
Der Orchestra Hit aus meinem Roland SC-880 klang ähnlich, ist aber ziemlich sicher nicht derjenige aus WC.

Müsste man mal checken. Vergessen darf man auch nicht, dass der Amiga mit 8 Bit interploiert und somit natürlich jedes Sample noch mal einen "Amiga-Fingerabdruck" bekommt. Der hat ja für sich schon ne Menge Druck (finde z.B. bis heute, das Hülsbeck nie wieder so fett klang wie am Amiga, auch Turrican Anthology etc. drückt weniger).
26.04.2015, 12:00 Anna L. (1336 
Dieses eine Hit-Sample ist aber nicht das von Wing Commander.
Du meinst wohl den Orchester-Hit aus dem Fairlight-Sampler.
War in den 1980ern sehr angesagt.

Dass man sich auch immer so präzise ausdrücken muss.
26.04.2015, 01:25 drym (3454 
Stimmt. Aber "solche" Samples waren damals verbreitet und gern genutzt (auch im Dance etc.). Heute hingegen eher nicht mehr.

Ich sprach aber von DEM einen, den Frontier und WC gemeinsam haben und der dort einen gewissen Druck reinbringt, welcher der - ansonsten natürlich recht guten - PC-Midi-Hardware-Fassung eben abgeht.

Hach, man muss sich aber heutzutage auch immer so präzise ausdrücken.
25.04.2015, 22:04 Anna L. (1336 
Es gab in der Geschichte der Menschheit nicht nur ein Orchester-Hit-Sample. Eine Geige ist ja auch nicht immer dieselbe Geige, obwohl sie auch eine Geige ist.
25.04.2015, 19:53 drym (3454 
Mithran schrieb am 24.04.2015, 11:32:
urgs

Das hört sich in meinen Ohren ziemlich grausam an. Da finde ich die Amiga Musik viel knackiger.

Das klang aus den Boxen meines A1200 sehr viel imposanter als dieses Gedudel.
Und das sage ich nicht aus der Erinnerung heraus, sondern weil die Intro Musik mein Handy-Klingelton ist. (oha, jetz hab ich mich als Nerd geoutet.... )

Die Trompete hier klingt etwas realistischer, jedoch ist es auch in meinen Ohren weniger "knackig" als die Amiga-Fassung.

Was jetzt "besser" ist, muss man selber beurteilen. Das eine klingt wie gute Retro-Musik, das andere wie General Midi aus dem 90ern eben. Ähnlich 3d-Grafik altert die extrem schnell und undankbar wohingegen der Amiga noch einen Retro-Charme hat und gut klingt, für das was er macht und kann und ist.

Ich pflichte Mithran also - aus rein subjektiver Empfindung - bei. Die weiter unten bereits diskutierten "Orchestra Hits" knallen nämlich doch schon etwas mehr als die "Mezzo-Trompete mit Liebes-Vibrato" aus dem Roland
25.04.2015, 18:43 drym (3454 
25.04.2015, 18:08 SarahKreuz (7897 
Hehe. WC-Musik schreibt er...
25.04.2015, 15:53 drym (3454 
Naja, Orchester pro Session hängt von der Anzahl der Spieler und der Location ab. In der Lyndhurst in London kosten 3 Stunden bereits 13.000 Euro, dafür bekommt man andernorts aber bereits zwei volle Tage...

JEDOCH! Den "Orchester Hit"-Sample gab es damals überall, unter anderem auch als Standard-Sound in vielen Keyboards und Soundmodulen. Es daraus abzusamplen und im Amiga weiterzunutzen kostet natürlich - vor allem wenn man ohnehin das passende Keyboard besitzt - dann doch wieder etwas weniger
25.04.2015, 15:45 Anna L. (1336 
Die Titelmusik von Elite2 finde ich prima. Klingt gefällig.
Und den Orchester-Hit hat er garantiert einer Library entnommen, denn für einen eigenen Orchester-Hit muss man schon ein wenig reich sein. Wie viel kostet ein Orchester pro Session? Nicht billig.

Hab mir gerade mal das Interview von Mark Knight durchgelesen.
Alle Samples für alle Lieder mussten bei Wing Commander immer im Speicher sein, was die teilweise sehr kurz geloopten und dadurch manchmal etwas harschen Samples erklärt. Ändert aber nichts an der Großartigkeit der Musik.
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