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Wing Commander: The Secret Missions
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Entwickler: Origin Systems   Publisher: Origin Systems   Genre: Action, Simulation, 2D, Addon, Sci-Fi / Futuristisch, Shooter   
Ausgabe Test/Vorschau (2) Grafik Sound Wertung System Datenträger Hits Autor
Mega Fun 12/93
Testbericht
73%
74%
72%
Super Nintendo
8 MBit Modul
128Martin Weidner
Philipp Noak
Video Games 11/93
Testbericht
68%
58%
72%
Super Nintendo
8 MBit Modul
35Hartmut Ulrich
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Serie: Wing Commander, Wing Commander: The Secret Missions, Wing Commander: The Secret Missions 2: Crusade, Wing Commander II: Vengeance of the Kilrathi, Wing Commander II: Special Operations 1, Wing Commander Academy, Wing Commander Armada, Wing Commander III: Heart of the Tiger, Wing Commander IV: The Price of Freedom, Wing Commander Prophecy, Wing Commander Prophecy: Secret Ops
User-Kommentare: (24)Seiten: [1] 2   »
01.01.2016, 13:58 Anna L. (1336 
Die Leute werfen den Filmemachern immer auch unbewusst den eigenen Verlust der Faszination vor.

"Hey, verzaubert mich genauso wie vor zwanzig Jahren."


Geht halt nicht so einfach.
01.01.2016, 13:57 Bren McGuire (4805 
drym schrieb am 01.01.2016, 13:41:
[...] Und was die Coen-Brothers wohl draus gemacht hätten?

Ein "Star Wars" im brutalen "Fargo"-Stil? Sicherlich nicht ganz uninteressant. Und was würde erst ein Quentin Tarantino aus diesem Stoff machen? Wow!
01.01.2016, 13:41 drym (3458 
Ich fand und finde den dritten Film gut. Vllt. hätte er besser sein können, aber einiges wurde ja nun nachgeholt.
Ihr wisst schon. Episode 7.


Und ganz ehrlich: wer meint, es besser machen zu können, soll es doch einfach mal besser machen.
Kann man ja nun auf youtube oder auf Kickstarter beobachten, was Leute so auf die Beine stellen, die meinen, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben und es aber so was von drauf zu haben, nen total guten Film zu machen, der aber wirklich jeder Kritik standhält und den nur Idioten doof finden.

Und der wäre dann auch erfolgreich genug, noch einen Nachfolger zu bekommen, weil die ganze Welt nur auf so ein perfektes Werk wartet.



Ich habe irgendwann noch mal alles geschaut, was ich früher megadoof fand: Episode 1-3 sowie auch Matrix 2 und 3.
Und siehe da: ein paar Jahre später mit verflogener Enttäuschung stellt sich heraus, dass auch diese Filme einiges an Gutem enthalten.

Dadurch werden das keine Überfilme wie ihre herausragenden Vorgänger, betrachtet man sie aber als Filme für sich sind sie immer noch besser als vieles andere.

Vielleicht aber hätte Lucas Star Wars tatsächlich besser an HBO verkauft. Dann bekämen wir demnächst eine düstere und tiefgründige TV-Serie
Und was die Coen-Brothers wohl draus gemacht hätten?
01.01.2016, 13:20 Anna L. (1336 
Der Allmächtige hat George Lucas auf die Welt gebracht, damit er die ersten drei Star Wars Filme dreht.
Was er danach machte und macht, war und ist ihm egal.
Kommentar wurde am 01.01.2016, 13:21 von Anna L. editiert.
31.12.2015, 17:04 Britney (321 
Sie hätten einfach im Stile vom Star Wars Christmas Special weitermachen sollen. Die Wookies waren einfach zu so viel mehr schauspielerischem Ausdruck fähig, als diese Fellkugeln
31.12.2015, 15:18 Darkpunk (2041 
Das ist bekannt. Außerdem sollte wie im Vorgänger Empire strikes back Irvin Kershner Regie führen. Der hatte nach den vielen Veränderungen von der eher düsteren Handlung mit offenem Ende - und somit Wegbereiter für Episode 7 - hin zum familientauglichen Tanz mit den Ewoks auf Endor-Bullshit keine Lust mehr. Wäre das ursprüngliche Skript zu Return of the Jedi verfilmt worden, hätte dies zweifellos einen (wesentlich) besseren Film zur Folge gehabt.

Fuck Lucas! Fuck Disney! Fuck Star Wars! (Das musste jetzt mal raus)
31.12.2015, 14:48 Britney (321 
Ach, Lucas kann es verkraften. Wirklich spannend ist dieser Artikel der La Times, in dem Gary Kurtz über die Gründe spricht, sich von Lucas und Star Wars nach The Empire Strikes Back zu trennen: http://herocomplex.latimes.com/movies/star-wars-was-born-a-long-time-ago-but-not-all-that-far-far-away-in-1972-filmmakers-george-lucas-and-gary-kurtz-wer/.

Unter anderem hatte Lucas die Story von Episode VI massiv umschreiben wollen, damit sich der Merchandise besser absetzen lässt. Statt einem düsterem Ende mit gebrochenem Luke Skywalker, überforderter Princess Leia und einem toten Han Solo nach brachialer Schlacht auf Endor unter Mithilfe von Wookies, gab es dann ein Happy End mit niedlich tanzenden Ewoks auf dem Waldplaneten
31.12.2015, 00:18 drym (3458 
Geil, jeder hat Recht!
30.12.2015, 19:23 Mithran (151 
Hier immer auf Star Wars und der Vermarktung gern zu reiten ist meiner Meinung nach zu sehr auf einen Blickwinkel festgelegt.

Soweit ich das nachvollziehen konnte, war star Wars ein enormes Risiko.
Und nur das geradezu irrsinnige Konzept Gewinn aus den Rechten der Vermarktung zu ziehen machte es möglich den großen Film Firmen den Film schmackhaft zu machen.

Lucas behielt also die Rechte und scheffelt Geld wie Heu.
Ich finde das einfach genial!

Lucas hat viel gewagt und ist dafür reich belohnt worden.
Später verlor er dann diesen Funken ab Genialität, aber sein Werk ist und bleibt genial.
Und damit auch künftige Generationen damit was anfangen können, muss halt immer etwas für die Jugend gemacht werden!
[text][/text]
30.12.2015, 18:43 Britney (321 
Der Fokus auf ökonomischen Gewinn ist für mich eben eher nicht positiv. Das läuft mir zu oft auf ansprechendes Produkte-Polieren hinaus, ohne irgendwelche Substanz dahinter. Den neuen Star Wars Streifen hätte ich mir wirklich gespart, hätte ich so ein kalkuliertes Wiederaufwärmen erwartet. Bei Star Citizen ist das lustige ja, dass hier vor dem Release schon richtig dick gescheffelt wird. Im Grunde wird das Hype-Prinzip der Spielwelt zum Selbstzweck gemacht, was da am Ende rauskommt, kann Roberts und Co relativ egal sein, die Asche ist ja schon drin Innovativ sind oft, aber logischerweise nicht ausschließlich, ja Indie-Titel oder Mods ohne massive Gewinnabsicht, die später finanziell ausgeschlachtet werden.
30.12.2015, 18:27 Pat (3038 
Dann sind wir ja in diesem Punkt gleicher Meinung.

Ich bin halt überzeugt, dass irgend ein kapitalorientierter Konzern, so ein Projekt gar nicht erst gutheißen würde, da die Chancen zu scheitern einfach zu groß sind.
Das muss aber nicht unbedingt ein Nachteil sein. Es nützt ja nichts, wenn man aus purer Leidenschaft ein Projekt aufstellt, das dann mit wehenden Fahnen untergeht.

Ich denke, das ist auch ein Grund, weshalb so viele Kickstarter-Projekte scheitern oder einfach nur unbefriedigend sind.
Wie bei Star Wars ist es eben manchmal doch gut, wenn jemand sich darum kümmert, dass das Ganze dann auch Gewinn einbringt.


So gesehen fand ich Missions-Disks und Addons eine super Sache: Man baut einfach auf Bewährtem auf. Braucht keine neue Technik und Marketingaufwand ist ebenfalls minimal.
Und als Kunde kriege ich mehr von dem, das mir sowieso gefällt.

Nur muss es halt preislich passen. Ich kann begreifen, dass mit einem SNES-Modul nun mal gewisse Kosten verbunden sind.
Aber dann muss man sich eben was überlegen. So, wie es hier angeboten wird, ist es schon eine Frechheit.
30.12.2015, 16:02 Britney (321 
Ich finde diese Star Citizen Story sehr interessant, weil Roberts meines Erachtens den Ansatz von Origin aus den frühen 90ern wieder aufwärmt. Einerseits viel Blingbling-Präsentation mit super Grafik, Sound und vorberechneten Detailanimationen. Ein paar B-Movie-Hollywood-Stars anheuern, um ganz Oldschool Zwischensequenzen reinzubasteln. Auf der anderen Seite wird aber viel Tiefe suggeriert, die nicht existiert. So wie in Wing Commander seitenlang irgendwelche Flugmanöver oder technische Details über die Schiffe ausgeführt wurden, um Spielern zu vermitteln, du fliegst hier ein hochkomplexes Flugzeug im All. Man konnte sich das damals sicher noch zurechtfantasieren, aber im Spielgeschehen hätte es nicht irrelevanter sein können. Nun macht Roberts etwas ähnliches und behauptet, eine waschechte Raumflugphysik rauszubringen, viele kaufbare Schiffe können in hoher technischer Detailtiefe analysiert werden, Cockpits haben tausende Knöpfe und hochtechnisch wirkende Displays, es gibt bereits viel Story um das Spiel etc. Der behauptete Detailgrad der späteren Spielwelt (von Stewardess Minigame bis Haustierzucht, ja wirklich), die noch nicht existiert, ist ja jenseits des Vorstellbaren. Ich denke genau daran wird es scheitern. Während man sich damals noch viel in der Fantasie vorstellen konnte, was vom Spiel nur angedeutet wurde, ist das heute nicht mehr machbar. Dazu ist das, was Spiele heute umsetzen, viel zu detailliert. Roberts verspricht quasi DAS Spacegame-MMO ever, aber es wird nicht realisierbar sein (was nicht bedeutet, dass ich nicht wünschte, es wäre möglich). Darin liegt auch die Kritik, die Roberts einsackt, nämlich für etwas zu kassieren, das so vermutlich nie erscheinen wird.
30.12.2015, 13:26 Pat (3038 
Aber vielleicht wird ja genau dies Roberts zum Verhängnis, dass er eben einfach sein Ding machen will. Die Vision ist spektakulär und ich wünsche mir so sehr, dass dieses Spiel erscheinen wird.

Aber schlussendlich macht das irgendwo doch auch jeder für Geld. Und ich finde, das darf kein Negativpunkt sein.
Das sind schließlich Projekte, die durchgezogen werden müssen. Insofern habe ich bei Roberts eher Angst, dass das nie fertig wird oder einfach dann plötzlich Feature um Feature gestrichen wird.

Was Disney angeht: Dass jede Firma versucht, so viel Gewinn wie nur möglich zu erarbeiten, dürfte doch wohl nachvollziehbar sein.
Ich finde sogar, Disney war die Rettung für Star Wars, denn was Lucas gemacht hat, kann kein Megakonzern noch schlimmer machen.
Nicht umsonst ist bei Spaceballs das Äquivalent zur Macht der "Schwartz" (leider in der deutschen Version total verloren), die Spielzeugfirma. Und der Rest des Merchandising wird dann ja auch noch genügend in der deutschen Version rübergebracht.
30.12.2015, 12:29 Britney (321 
Manche (viele?) Leute messen ihren Selbstwert halt daran, wieviel Zaster sie am Ende ihrer Existenz gescheffelt haben. Firmen und Konzerne, wie Lucasfilm, Disney, EA, Origin etc., entwickeln zudem ihre eigene Dynamik, wo die Gewinnverteilung unter allen Beteiligten zum beständigen Drang führt, die Gewinnspanne zu maximieren. Mit Kunst hat das nur noch begrenzt zu tun, zumindest wenn man einen idealistischen Kunstbegriff ansetzt, in dem Kunst ihrer selbst willen existiert (was sie seltenst tut). Bei Star Wars und co sehe ich eher das Streben danach, fiktionale Welten zu schaffen, zu denen passend dann massenproduzierte Merchandise-Artikel verkauft werden können.

Diesbezüglich ist das als Wing Commander Nachfolger angepreiste Star Citizen von Chris Roberts auch wirklich abgefahren. Hier wurde eine fiktionale Welt geschaffen, die als konsumierbares Medium in beabsichtiger Form (als Videospiel) noch gar nicht existiert, aber bereits Dinge aus dieser Welt bereits erworben werden können. Dass Roberts hier federführend ist, lässt die alten Origin-Games für mich verstärkt in einem ambivalenten Licht erscheinen.
30.12.2015, 12:23 Rockford (1683 
drym schrieb am 30.12.2015, 11:47:
Was ich hingegen NIE verstehen werde, ist, warum George Lucas als Multimilliardär (VOR dem Verkauf bereits) sich so sehr dem Kommerz zuwendet (bereits Episode 1 war ja eher Werbung fürs Spielzeug als andersherum). Da saß ihm niemand im Rücken.
Diesen unfassbaren Luxus, sich um Geld niemals mehr Sorgen machen zu müssen und nun die genialsten Filme aller Zeiten machen zu können als unabhängiger Filmemacher...und dann das.

Ich bin inzwischen fest der Meinung, dass Lucas irgendwann Mitte der 80er sein Händchen für gute Geschichten verloren hat. Allein, wenn man so liest, welche dämlichen Ideen Spielberg Lucas für Indiana Jones ausgeredet hat. Da können wir alle noch froh sein, dass "Rückkehr der Jedi-Ritter" noch so unglaublich gut wurde. Dass Indy 3 so gut geworden ist, würde ich schon eher Spielberg zuschreiben. Wenn Lucas das allein hätte machen dürfen ... ich möchte gar nicht drüber nachdenken.
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