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Clou! 2, Der: Die Einbruchsimulation
Sting!, The
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Entwickler: NEO   Publisher: JoWooD Productions Software GmbH   Genre: Simulation, Strategie, 3D, Logik, Rätsel   
Ausgabe Test/Vorschau (1) Grafik Sound Wertung System Datenträger Hits Autor
PC Player 6/2001
Testbericht
70%
80%
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PC CD-ROM
1 CD
95Joachim Nettelbeck
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Serie: Clou!, Der, Clou!, Der: Profidisk, Clou! 2, Der: Die Einbruchsimulation
User-Kommentare: (5)Seiten: [1] 
04.11.2017, 01:57 Gunnar (1523 
Hm, der originale "Clou!" hatte ja wirklich sehr fortschrittliche Ideen: Das minutiöse, alle Eventualitäten abdeckende Planen von Aktionen, die dann in nägelkau-trächtigen Echtzeit-Aktionen abgearbeitet wurden. Auch das Drumherum mit dem Rekrutieren verschiedener Spezialisten, dem Verhökern der Beute und der Reinvestition in neue Ausrüstung stimmte - und das immerhin schon viereinhalb Jahre vor dem ersten "Rainbow Six"-Teil. In der zweiten Auflage scheint neo aus diesem soliden Grundstock allerdings eher wenig gemacht zu haben, außer 3D-Grafik im Comicstil war anscheinend nicht mehr drin. Das ist wirklich schade, denn gerade zur Zeit der Veröffentlichung erlebten solche Heist-Movies wie "Passwort: Swordfish" oder "Ocean's Eleven" doch gerade ihr Revival. Daraus hat man aber nix gemacht, genausowenig wie aus der auch heute noch reizvollen Idee, das ganze mit etwas mehr Slapstick und aberwitzigen "The Incredible Machine"-Vorkehrungen in die Richtung der "Olsenbande"-Filme zu drehen. Insofern war das hier wohl eine eher unnötige Fortsetzung.
Kommentar wurde am 04.11.2017, 01:58 von Gunnar editiert.
03.11.2017, 23:59 Nimmermehr (385 
Der Clou 2 war seiner Zeit weit voraus und wurde anscheinend unfertig und zu früh veröffentlicht. Das ist das Dilemma von der Clou 2. Wenn ich mich richtig erinnere, wurde auf der Packungsrückseite versprochen, dass man in abseits der Missionen in viele Gebäude der Stadt einbrechen konnte. Von der versprochenen Open-World-Einbruchsimulation blieb im veröffentlichten Spiel nichts übrig.

Reichlich verschenktes Potenzial also, wie Pluto angemerkt hat. Ich weiß noch, wie ich dem Spiel entgegen gefiebert habe. Neo hat die Erwartungen damals sehr geschickt angeheizt, indem sie den ersten Teil freigegeben haben (inklusive des berüchtigten Türen-Bugs).

Das Problem: Der Clou 2 hatte optisch nichts mehr mit Teil eins zu tun und spielte in einer anderen Welt. Die frei begehbare Stadt war sinnlos, da man faktisch nicht mit der Umwelt interagieren konnte.
Kurz: Der Clou 2 landete bei mir knapp fünf Jahre in der hintersten Ecke. Dann habe ich mich auf das Spiel mit eingelassen und mit Freude durchgespielt. Die Faszination war wieder da. Ausbaldowern, Planen, Einbrechen. Der Reiz von They Stole a Million , Clou 1 und 2 liegt im Erfolgserlebnis, wenn ein Plan nach langem Tüfteln endlich funktioniert. Im Prinzip ist das wie Programmieren. Man löst ein Problem und am Ende läuft alles fehlerfrei durch. Die Spiele von Zach Barth hauen in die gleiche Kerbe.

Es ist schade, dass Neo kein Erfolg mit Clou 2 vergönnt war. Es hätte so viel daraus werden können. Ein Open-World-Spiel mit einer lebendigen Welt. Eine Community, die um Bestzeiten wetteifert. Haupt- und Nebenmissionen. Das ganze Konzept war wirklich wegweisend, aber für 2001 noch viel zu ambitioniert. Vom benötigten Kapital ganz zu schweigen. Im Prinzip hätte da eine Art Einbruchs-GTA daraus werden können. Irgendwie war es konsequent, dass Neo zwischenzeitlich als Rockstar Vienna firmierte.

Vor zwei Jahren brachte Kalypso dann Crookz heraus. An dem Spiel stimmte fast alles. Fast. Leider fehlte der Planungsmodus. Crookz läuft in pausierbarer Echtzeit. So konnte leider nicht die wahrhaft diebische Freude aufkommen, die man empfindet, wenn der eigene Plan funktioniert. Genau das macht jedoch die Faszination von der Clou aus.

Vielleicht schafft es mal jemand, einen würdigen Nachfolger zu entwickeln, garniert mit einem leicht bedienbaren Editor, mit dem die Community für Nachschub sorgen könnte.
Kommentar wurde am 04.11.2017, 00:01 von Nimmermehr editiert.
03.11.2017, 22:12 Pluto (8 
Es ist nicht SO schlecht. Unter der Haube steckt immer noch das gleiche Spielprinzip wie im Vorgänger, und das ist immer noch sehr gut (habe es dann aber doch nicht ganz durchgespielt).

Aber es wurde viel Potenzial verschenkt. Verbuggt ohne Ende, fürchterliche Grafik, nervige, leere Stadt (wenn ich mich recht erinnere, wurde mal angekündigt, dass man alle Gebäude ausrauben kann - wurde nicht umgesetzt, so ist es nur Hülle, aber man muss die Stadt regelmäßig ablatschen um die versteckten Werkzeuge einzusammeln und Hehler zu finden), Werkzeuge konnten nicht zwischen den Charakteren getauscht werden, Steuerung war fürchterlich, beim Fluchtwagen war nur noch die Kapazität von Bedeutung, was das Spielelement komplett entwertete.

Das gibt 6 Punkte von mir. Schade, denn es wäre wesentlich mehr drin gewesen.
16.10.2016, 02:17 Konkalit (199 
Ja im Vergleich zum Vorgänger soff das Spiel wirklich ab. Einzig die düstere Comic-Grafik hat mich angesprochen aber das macht die Mankos nicht wett.
21.08.2016, 21:51 kultboy [Admin] (10717 
Ganz schlechter Nachfolger!
Seiten: [1] 


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