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Conquests of the Longbow: The Legend of Robin Hood
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Bisher 9 Stimmen bei einer Gesamtwertung von 7.33

Entwickler: Sierra   Publisher: Sierra   Genre: Adventure, 2D, Fantasy, Mittelalter, Rätsel   
Ausgabe Test/Vorschau (5) Grafik Sound Wertung System Datenträger Hits Autor
Amiga Games 11/92
Testbericht
85%
80%
87%
Amiga
8 Disketten
1375Martin Klaus
Amiga Joker 10/92
Testbericht
78%
74%
62%
Amiga
8 Disketten
345Carsten Borgmeier
ASM 3/92
Testbericht
10/12
0/12
8/12
PC
5 Disketten
36Hans-Joachim Amann
PC Joker 2/92
Testbericht
82%
82%
81%
PC
5 Disketten
132Carsten Borgmeier
Power Play 3/92
Testbericht
78%
60%
70%
PC
5 Disketten
463Volker Weitz
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Serie: Conquests of Camelot: The Search for the Grail, Conquests of the Longbow: The Legend of Robin Hood

Auszeichnungen:


Videos: 2 zufällige von 2
Kategorie: Longplay, Amiga
Kategorie: Intro, PC
User-Kommentare: (41)Seiten: [1] 2 3   »
15.05.2018, 20:50 tequila-gold (3 
Jochen schrieb am 23.03.2018, 00:26:
tequila-gold schrieb: "Atmosphärisch, vor allem durch die musikalische Untermalung, ein sehr dichtes Spiel, bin echt überrascht"


Welche Version hast Du denn gespielt? Die PC- oder die Amiga-Version?


PC über Scumm wars
23.03.2018, 00:26 Jochen (938 
tequila-gold schrieb: "Atmosphärisch, vor allem durch die musikalische Untermalung, ein sehr dichtes Spiel, bin echt überrascht"


Welche Version hast Du denn gespielt? Die PC- oder die Amiga-Version?
23.03.2018, 00:08 tequila-gold (3 
Atmosphärisch, vor allem durch die musikalische Untermalung, ein sehr dichtes Spiel, bin echt überrascht
25.07.2017, 12:40 Bren McGuire (4805 
Das letzte Adventure, mit dem Sierra die Amiga-Besitzer "belästigt" hat – na ja, mal abgesehen von der "King's Quest VI"-Portierung, die allerdings erst gut eineinhalb Jahre später nach seiner PC-Premiere von Revolution Software umgesetzt wurde (und gar nicht mal so schlecht war). Im Grunde genommen handelt es sich bei "Conquests of the Longbow" um ein recht schönes Programm – eindeutig eines der besseren Spiele aus dem Hause Sierra On-Line. Die Rätsel hier sind eigentlich immer logisch und nachvollziehbar, sodass man das Ganze auch ohne Lösungshilfe durchspielen kann. Aber die ASM hat schon Recht, wenn sie behauptet, dass gut 25 Prozent der Puzzles eine reine Handbuchabfrage sind - und selbst diese kann stellenweise schnell in Frust umschlagen, da so manches eben doch nicht so eindeutig ist.

Allerdings tauchen hier und da immer noch die berüchtigten Sackgassen auf – für ein modernes Adventure aus dem Jahre 1992 irgendwie enttäuschend. Dabei sind es diesmal gar nicht mal so sehr eventuell versäumte Items, die zu einem Dead End führen, vielmehr liegt es an der Reihenfolge der einzelnen Aktionen, die der Spieler einhalten muss, damit es heiter weitergeht. Ist diese nicht korrekt, kann es mitunter bereits zu spät sein. So muss man in der Kneipe in Nottingham - als Mönch verkleidet - etwa zuerst das Mühle-Spiel absolvieren (und natürlich gewinnen), um in den Besitz eines magischen Amethysten zu gelangen, den Robin wiederum benötigt, um den Ordensführer des Klosters beim kurz darauf folgenden "Komasaufen" unter den Tisch zu trinken. Hat man sich stattdessen sofort in den Weinkeller begeben, ist eine Rückkehr ins Pub nicht mehr möglich, da sich die Gittertür nur von der Außenseite öffnen lässt. Dummerweise lässt einen das Programm nach solcherlei Fehlentscheidungen trotzdem weiterspielen – so tritt die Verwunderung und der anschließende Frust darüber, dass man hoffnungslos feststeckt, erst einige Zeit später zutage. Auch so mancher Tag endet plötzlich von einem Moment auf dem nächsten, ohne jeglichen ersichtlichen Grund: Gerade noch aus dem Kloster hinausgetreten, um das leere Fässchen beim Wirt aufzufüllen, blendet das Programm umgehend von der Stadtkarte Nottinghams zum Geheimversteck im Sherwood Forest um. Daraufhin warten Robin und Bruder Tuck auf die Heimkehr ihrer Mitstreiter, welche die drei Söhne der Witwe aus den Klauen des Sheriffs von Nottingham befreit haben – wohlgemerkt mit einem großen Verlust an Männern, was wiederum einen Abzug von Punkten zur Folge hat. So wird man wohl kaum in den Genuss kommen, den Höchstscore zu erreichen! Schade, dabei wollte ich die Befreiungsoperation doch eigentlich höchstselbst in die Hand nehmen. Habe ich mich jetzt nicht an die vom Programm vorgegebene Reihenfolge gehalten, oder ist's am Ende gar ein unschöner Bug? Ist's auf dem PC ebenso, oder trifft das nur auf die Amiga-Version zu? Merkwürdig, merkwürdig...

Zum Glück ist "The Legend of Robin Hood" in einzelne Kapitel, oder besser gesagt, Tage eingeteilt, sodass man derartige Fehlentscheidungen wieder ausmerzen kann. So sollte man direkt am Morgen des nächsten Tages speichern, damit man im schlimmsten Falle "lediglich" diese Episode noch einmal korrekt nachspielen muss. Somit wäre eine Autosave-Funktion nach jedem erfolgreich abgeschlossenen Tag von Seiten Sierra sicherlich nicht verkehrt gewesen. Allerdings boten selbst die "SCUMM"-Adventures aus dem Konkurrenzhaus LucasArts ein solches Feature nicht – aber warum sollten sie auch, denn schließlich konnte hier (sieht man einmal von den drei ersten Games ab) nichts schiefgehen… außer vielleicht ein plötzlicher Stromausfall! Großes Lob hingegen gebührt den verschiedenen Enden, denn diese waren selbst in den frühen Neunzigern alles andere als eine Selbstverständlichkeit!

Noch ein Wort zu den integrierten Minispielen wie das Bogenschießen oder die Auseinandersetzungen mit dem Kampfstab. Diese bewegen sich jenseits von Gut und Böse, zudem lassen sie sich bei Bedarf so einstellen, dass der Spieler automatisch gewinnt. Soweit wäre also eigentlich alles in recht trockenen Tüchern, wohlgemerkt auf dem PC! Die Amiga-Umsetzung krankt allerdings einmal mehr an der typischen Sierra-Konvertierungspolitik. Dass hier tatsächlich 64 Farben zum Einsatz gekommen sind, halte ich für ein Gerücht, und wenn, dann hat der Grafiker allerhöchstens 16 davon genutzt. Zugegeben, "Conquests of the Longbow" sieht auf den ersten Blick zunächst besser aus, als die verhunzten Amiga-Ports zuvor. Nichtsdestotrotz kommt die ganze Angelegenheit insgesamt recht farblos und damit ziemlich lieblos daher. Insbesondere die Gesprächsportraits haben darunter zu leiden: Vor allem Lady Marian sieht – im krassen Gegensatz zur VGA-Fassung – richtig hässlich aus. Doch auch die Animationen der verschiedenen Protagonisten fallen ein weiteres Mal quälend langsam aus – eine Sierra-Tradition, mit der auch diesmal nicht gebrochen wurde. Scrolling hingegen entfällt fast völlig, lediglich das Heckenlabyrinth im hinteren Teil des Klosters wird recht ruckhaft über den Bildschirm bewegt, allerdings erst dann, wenn der Held schon fast komplett aus dem Screen entschwunden ist. Wie auch immer, ganz egal, ob man "The Legend of Robin Hood" nun auf einem Standard 500er oder einem A1200 mit 68020-Prozessor spielt – ein wirklicher Geschwindigkeitsgewinn ist so gut wie nicht auszumachen... und da beschwert sich so manch einer über die ach so langsame Marktszene in Algerien aus "Indiana Jones and the Fate of Atlantis" – dieses Tempo ist bei "Conquests of the Longbow" fast allgegenwärtig!

Alles in allem also nichts Neues aus dem Land der "Quest"-Serien. Zur Not kann man "Conquests of the Longbow" auch am Amiga durchaus spielen, durch die farblosen Grafiken und dem extrem lahmen Bewegungsabläufen kann man allerdings locker 30 bis 40 Prozent des Spielspaßes abziehen. Einzig und allein die musikalische Untermalung kann überzeugen (zumindest ab 1,5 MB klingt der Soundtrack ganz ordentlich). Gut gelungen sind auch die teils digitalisierten Soundeffekte, die sich äußerst realistisch anhören. Trotzdem, auch dieser positive Umstand rettet das Adventure auf dem Amiga nicht vor dem Mittelmaß – oder wie der Amiga Joker es so passend ausdrückt: "Robin Hood ist an sich kein übles Spiel, es wurde nur übel vom PC umgesetzt!"

Da man sich ja an der besten Version eines Spieles orientieren sollte, vergebe ich eine 8 für die PC-Fassung. Die Amiga-Umsetzung ist mir allerdings nicht mehr als 6 Punkte wert.
Kommentar wurde am 25.07.2017, 12:45 von Bren McGuire editiert.
06.05.2017, 23:30 SuperSaint (72 
Pat schrieb am 05.05.2017, 11:14:
Endlich ist auch dieses Meisterwerk bei GOG erhältlich:
https://www.gog.com/game/conquests_of_the_longbow

Ich kannte diese Titel bisher gar nicht. Sofort gekauft, installiert, gespielt und geliebt! Echt ein tolles Adventure... Schade, dass ich es damals verpasst habe. Damals konnte ich noch mehr mit Robin Hood anfangen als heute.
05.05.2017, 11:14 Pat (3465 
Endlich ist auch dieses Meisterwerk bei GOG erhältlich:
https://www.gog.com/game/conquests_of_the_longbow
15.11.2016, 21:17 Grimi_Fantango (16 
Herr Planetfall schrieb am 15.11.2016, 13:12:
Mir graut vor Regelkatalogen.

Mir auch
Kommentar wurde am 15.11.2016, 21:17 von Grimi_Fantango editiert.
15.11.2016, 15:30 Frank ciezki [Mod Videos] (2956 
bambam576 schrieb am 14.11.2016, 23:53:
Ja, dem ist wohl so!
Als gutes Beispiel vorangehend hat Cassidy ja auch nichts gegen die 1-Punkte-Wertung von Bubble Bobble getan!
Sehr diskussionswürdig, wie ich finde- also die Bewertung natürlich!
Bubble Bobble- sagenumwoben und legendenumrankt!!!
Argh, jetzt schweife ich doch noch ab...


So etwas nennt man, glaube ich, ein "Hass-Verbrechen".
15.11.2016, 13:12 Herr Planetfall [Mod] (3884 
Ja, chillt mal alle beim Thema Bewertungen. Wenn Ihr mit einem Punkt, zwei oder drei Punkten bewertet, begründet halt, warum es Euch nicht gefällt. Objektivität ist sowieso eine Illusion, und wir sind hier auch kein Gerichtshof. Ich find's gut, daß hier jeder nach eigenen Maßstäben bewerten kann. Mir graut vor Regelkatalogen. Dann gibt Dave1978 Monkey Island eben nur fünf Punkte, davon stirbt keiner.
15.11.2016, 11:49 Pat (3465 
Geschmäcker sind eben verschieden. Mich würde halt einfach oft mehr Details interessieren, was die jeweiligen Personen denn so schlecht am Spiel fanden. Nicht nur "hat mir nicht gefallen".
Generell finde ich aber schon, dass man hier durchaus subjektiv Bewerten darf/sollte. Es ist nur durchaus es etwas seltsam, wenn jemand einfach generell zum Beispiel alle Sierra-Spiele schlecht benotet oder einfach bei von allen geliebten Spielen, aus lauter trotz mal eine 1 reinwürgt.

Conquest of the Longbow verdient meiner Meinung nämlich eine durchaus hohe Bewertung, ist es doch - meiner Meinung nach! - eines der besten Sierra-Adventures UND gehört sogar ein die Top 25 aller Adventures.

Ich habe es zwar schon ein paar Jahre nicht mehr gespielt (steht demnächst mal wieder an) aber ich kann mich an keine echten Sackgassen erinnern, die nicht innerhalb der gleichen zwei/drei Szenen zum Zuge kämen.
Man kann vieles auf verschiedene Arten lösen ( ) und auch einiges weglassen. Je nach dem wird das Ende dann halt besser oder schlechter.
Sehr genial: Am Ende des Spiels kommt jeder Beteiligte zu Wort und kann für oder gegen Robin aussagen. Das ist ein extrem gelungener und befriedigender Teil der Endsequenz.

Es gibt zwar Tageszeiten-abhängige Sequenzen, diese kann man aber nicht verpassen. Die Uhr geht nur weiter, wenn die Sequenzen passiert sind. Es ist also nicht Echtzeit.
Man kann sich aber durchaus entscheiden, nicht zu reagieren. Spielrelevante Szenen werden aber quasi wiederholt.

Dazu gibt es jede Menge kleinerer Actionsequenzen, die man jedoch so einfach einstellen kann, dass man sie quasi gar nicht mehr verlieren kann - oder man kann sie ganz abschalten. Verpasst dann halt ein paar kleinere Sequenzen (und Punkte).

Die Handlung wirkt in erster Linie vielleicht nicht besonders Originell: Schließlich geht es darum, das Lösegeld für König Richard zu beschaffen (der Arme wird in Österreich gefangen gehalten ).
Schon bald aber merkt man, dass die Handlung wirklich toll darum herum gesponnen ist. Was auch an den vielen Details liegt, mit der alles präsentiert wird. Wie bei Conquest of Camelot macht es unglaublich viel Spaß, einfach nur Dinge anzuschauen und dem Erzähler zuzuhören (also eigentlich lesen, schließlich gab es leider nie eine Talkie-Version).

Generell ist die Erzählstruktur aber nicht so offen, wie sie scheint. An einigen Punkten im Spiel öffnet sich Robins Handlungsspielraum auf mehrere Nebenaufgaben, die man in beliebiger Reihenfolge erledigen kann. Verpassen kann man dabei allerdings nichts.

Von zu leichten Rätseln kann meiner Meinung nach keine Rede sein.
Ja, vieles lässt sich ganz einfach mit Gewalt lösen aber für das beste Ende (und die volle Punktzahl), muss man dann schon ein bisschen mit Köpfchen rangehen.
Gerade auch die Rätsel, die mit Hilfe des (tollen!) Handbuchs gelöst werden müssen, finde ich sehr gelungen.

Wie übrigens auch die mystischen Elemente. Die passen super, sind ja auch sehr dezent eingesetzt und basieren auf Dingen, die man zu jener Zeit tatsächlich glaubte.
Ein Aspekt der Conquest-Reihe bildet ja auch immer das Zusammenspiel alter und neuer Religionen, die hierbei auch schön zu Geltung kommen.

Schlussendlich möchte ich noch die Präsentation loben:
Die Hintergrundgrafiken sind - Sierra-typisch für diese Zeit - wieder die eingescannten Ölgemälde, die wunderschön und detailliert sind. Ich persönlich finde den Stil super und er passt perfekt zum Spiel.

(Da Larry V erwähnt wurde: Der Stil passt sicher zum Spiel aber ansonsten gefallen mir diese schrägen Hintergründe nicht so besonders.
Space Quest IV mag die ähnlich guten Hintergründe haben aber Charaktere, deren Animationen und die Nahaufnahmen sind bei Robin Hood klar besser.)

Die MT-32-Midimusik ist der Hammer! Und mit GeneralMidi-Patch (gab's offiziell von Sierra) klingt auch diese Variante fast so gut.
Nur Sprachausgabe fehlt leider. Schade!

Eine echte Spielempfehlung von mir!
14.11.2016, 23:59 bambam576 (328 
Äh, ich wollte nicht bohren, sondern hüpfen, äh, huldigen natürlich!!!
14.11.2016, 23:58 cassidy [Mod] (3178 
Bohr nicht in dieser Wunde...es schmerzt auch Heute noch....
14.11.2016, 23:53 bambam576 (328 
Ja, dem ist wohl so!
Als gutes Beispiel vorangehend hat Cassidy ja auch nichts gegen die 1-Punkte-Wertung von Bubble Bobble getan!
Sehr diskussionswürdig, wie ich finde- also die Bewertung natürlich!
Bubble Bobble- sagenumwoben und legendenumrankt!!!
Argh, jetzt schweife ich doch noch ab...
14.11.2016, 23:26 cassidy [Mod] (3178 
Stasi 2.0! Oder was?
Bewertungen bleiben grundsätzlich den jeweiligen Usern überlassen. Dass mir auch die Ein oder Andere stinken kann, ist klar. Den Versuch Andere aufgrund ihrer Bewertungen vorzuführen, die Meinungshoheit zu suggerieren, halte ich für etwas daneben. Bis dato hat es gut geklappt, wenn sich auf Forumsregeln berufen wird. Ein Einser MUSS begründet sein. Ansonsten wird die Wertung gelöscht. Dabei ist es relativ unwichtig, ob der Grund allgemeinen Anklang findet. Gibt es ein Problem mit einer Wertung, so sollte dies besser auch mal gemeldet werden. Es ist relativ schwierig, ständig alle Userbewertungen auf dem Schirm zu haben.
14.11.2016, 22:13 bambam576 (328 
Hehehe!
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