Willkommen bei
 Kult-Magazine
 Kultboy.com-Inhalte
 Interaktiv
Neues Mitglied: vanSonnenberg
 Sonstiges




Spiele-Datenbank


16249 Tests/Vorschauen und 12372 Zeitschriften
Titel
Entwickler
nach was?
Magazine
Datenträger
Spieltype
Alphabet
System
Sortierung
Jahr
Treffer
zufälliger Test/Vorschau anzeigen           



Ishar: Legend of the Fortress
Gib Deine Bewertung ab!
Bisher 10 Stimmen bei einer Gesamtwertung von 6.30
PC CD-ROM
Entwickler: Silmarils   Publisher: Silmarils   Genre: Adventure, Rollenspiel, 2D, Fantasy, Rätsel   
Ausgabe Test/Vorschau (4) Grafik Sound Wertung System Datenträger Hits Autor
Amiga Joker 9/92
Testbericht
82%
63%
74%
Amiga
2 Disketten
1549Joachim Nettelbeck
Amiga Joker 7/93
Testbericht
82%
74%
69%
Amiga 1200/4000
2 Disketten
43Joachim Nettelbeck
ASM 7/92
Testbericht
10/12
-10/12
Amiga
2 Disketten
42Heinrich Stiller / Hink
Power Play 9/92
Testbericht
70%
42%
48%
PC
1 Diskette
273Michael Hengst
Partnerseiten:
   

Lieblingsspiel der Mitglieder: (1)
Dein Lieblingsspiel?

Willst du das Spiel noch spielen? Dann setze es auf deine Liste!

Serie: Ishar: Legend of the Fortress, Ishar 2: Messengers of Doom, Ishar 3: The Seven Gates of Infinity

Auszeichnungen:


Videos: 2 zufällige von 3 (alle anzeigen)
Kategorie: Atari ST, Intro, Spiel
Kategorie: Spiel, PC
User-Kommentare: (28)Seiten: [1] 2   »
01.12.2016, 17:36 Gunnar (1372 
Danke für die Erklärung! Das liest sich schon recht nachvollziehbar, auch wenn das eher nicht die Kritikpunkte sind, die in den entsprechenden Berichten erwähnt wurden. Michael Hengst lobt hier im PP-Test ja sogar noch die Grafik, wohingegen für die "schlechte" Bewertung offenbar eher ein Mangel an Spieltiefe verantwortlich gemacht wird.
01.12.2016, 15:19 Pat (3038 
Ich kann dir das beantworten, da ich selbst ja alle drei Versionen (ECS, AGA und PC) gespielt habe.

Die AGA und die PC Version sehen genau gleich aus - um einiges schöner als die normale Amiga Version mit ihren 32 Farben.
Die PC Version spielt sich jedoch massiv flüssiger. Zumindest bis zum letzten WHDLoad-Slave-Update. Da hat es jemand fertiggebracht, dass die AGA-Version endlich so flüssig läuft, wie am PC. Das hat Silmarils selbst nicht hinbekommen.

Die Amiga-Versionen haben allerdings bessere Soundeffekte und auch die Musik klingt in meinen Ohren am Amiga schöner (die PC-version unterstützt ja auch keine gescheiten MIDI-Karten).

Mit dem WHDLoad-Slave-Update ist also die AGA-Version die schönste Version und spielt sich auch genau so gut wie die PC-Version.

Davor war es halt eine Frage des Geschmacks: Lieber bisschen mehr Präsentation (AGA) oder flüssigeres Spielerlebnis (PC).

Ich würde aber trotzdem sagen, dass relativ an den Möglichkeiten des PCs gemessen, die PC Version tatsächlich das System nicht so stark ausreizt, wie die Amiga Version.
Relativ gesehen verdient die Amiga version also auch meiner Meinung nach eine höhere Wertung als die PC-Version.
01.12.2016, 14:28 Gunnar (1372 
Wieder mal werden ja bei dieser Reihe die PC-Version tendenziell schlechter bewertet (hier in der PP, bei den nachfolgenden Teilen auch in der PC Player) als die Amiga-Fassung. Frage: War das tatsächlich so, oder ist das wieder mal dieser System-Bias?
30.11.2016, 17:16 Pat (3038 
Ich kann hier dem Joker nicht zustimmen: Ich finde, die AGA Grafiken machen schon einen enormen Unterschied zu den alten ECS Grafiken der normalen Version aus - auch wenn die ECS-Version durchaus gelungen mit der limitierten Farbpalette umgeht.
30.11.2016, 08:10 SarahKreuz (7914 
Huh? Wieso hatte der Sound in der AGA-Version (immerhin) 9% mehr in der Joker bekommen?

Edit: Ahhh...da sind zwei neue Tracks hinzugekommen.
Kommentar wurde am 30.11.2016, 08:14 von SarahKreuz editiert.
02.03.2016, 08:26 Pat (3038 
Leider erst ganz kurz angespielt. Hatte noch nicht mehr Zeit dazu (vielleicht heute Abend).

Ganz kurzer Vorabbericht: Ishar 2 scheint mir in jeder Hinsicht besser zu sein als sein Vorgänger.
01.03.2016, 15:16 Mithran (151 
Hallo Pat!

Wie sieht es aus mit deinem Ishar 2 Durchgang??
29.02.2016, 10:57 Pat (3038 
Frank hatte gar nicht mal so unrecht: Die Dame war wirklich lästig. Es hat sich nämlich herausgestellt, dass sich einer meiner Männer in sie verliebt hat und dementsprechend wollte er sie nicht an ihren Vater zurückgeben. Ist blöd, denn ich benötige seinen Schlüssel.

Also flux mal die Zutaten für einen "Anti-Charm"-Trank zusammengesucht (was etwas schwierig war, da ich zwar eine Schildkröte gefunden habe aber keinen benötigten Schildkrötenschlabber - zum Glück gab es einen Tierhändler in der Wildnis, der mir das eine für das andere umgetauscht hat). Dann meinen Liebestollen Mann damit geheilt und schwupps, hatte ich den Schlüssel zum Enddungeon.

Und der Rest ist quasi Geschichte. Wirklich. Denn ich habe das Spiel gestern noch beendet.

Habe jetzt auch den Grund für den Lebensverlust kapiert: Eine der Runentafeln ist im sogenannten "verbotenen Haus", das man erst nach genießen des passenden Anti-Trankes betreten sollte.
Überhaupt wird vieles durch die Tränke gelöst und ist damit wohl auch ein Teil des Kopierschutzes. Ohne Handbuch geht da nichts.

Da ist zum Beispiel die Hexe Morgula, die erst von einem Schwein zurückverwandelt werden muss. Die Dame ist zwar sehr gebrechlich (hat zu Beginn einen einzigen Lebenspunkt), kennt aber einen nicht erlernbaren Anti-Obermotz-Zauberspruch.

Schlussendlich muss ich sagen, dass es sich hier um ein ganz nettes Rollenspiel mit vielen guten Ansätzen handelt. Es ist jetzt nicht unbedingt ein Spiel, das man gespielt haben muss, hat mir insgesamt aber doch recht Spaß gemacht.

Ich habe so ungefähr 7 Stunden dafür gebraucht. Es ist also nicht wahnsinnig groß.
Ich bin gespannt, was sie im zweiten Teil gelernt haben...
27.02.2016, 21:48 Frank ciezki [Mod Videos] (2921 
Nimm dich vor der in acht !
Sie wird deinen Freundeskreis (Party) nach und nach vergraulen und dann an deinen Klamotten rumnörgeln und dir sagen, du solltest endlich mal was erwachseneres als Monster jagen machen.
27.02.2016, 21:38 Pat (3038 
Danke. Wobei meine eher kurzen Berichte ja meilenweit von den anderen Tagebuch-Autoren von Kultboy entfernt sind.

Und drym: Ich meinte natürlich die Stadt. Wobei das Design der Dame auch ganz nett gelungen ist.

Sie schließt sich übrigens der Party an und hat damit einfach meinen hintersten Mann weggejagt - mitsamt seinem Inventar. Wenigstens nachfrage hätte das Spiel schon dürfen.
Naja, ich hatte immerhin Glück, dass ich den sowieso loswerden wollte aber die anderen Partymitglieder immer gegen seinen Rauswurf gestimmt haben. Insofern hatte ich Glück, für jemand anderen wäre das aber vermutlich schon recht frustrierend gewesen.
27.02.2016, 20:43 nudge (826 
Du hast das richtige Durchhaltevermögen - Respekt

Ich lese gerne solche Berichte von Dir, Bren, Sarah und anderen, die mir gerade auf die Schnelle nicht einfallen.
27.02.2016, 20:30 drym (3458 
Pat schrieb am 27.02.2016, 14:14:
Mittlerweile habe ich auch eine größere Stadt erreicht, wo ich die Tochter eines alten Mannes befreien soll. Und die ist wirklich ebenfalls ganz nett gelungen.

Wer jetzt? Die Tochter oder die Stadt?
27.02.2016, 14:14 Pat (3038 
Ich hatte ein seltsames Problem: Meine gesamte Party hat ständig Lebenspunkte verloren. Vielleicht ein Bug? Oder ein Fluch in-Game? Hab' nirgends was dazu gefunden aber macht nichts - ich habe einen neuen Plan.

Nachdem ich so gut vorwärts gekommen bin und ein bisschen Karten gezeichnet habe, dachte ich, ich fange nochmals von vorne an. Aber diesmal nehme ich nicht die DOS-Version.

Mein Neuanfang habe ich mit der AGA-Version am Amiga gemacht. Mit der dem aktuellsten WHDLoad-Slave spielt es sich nämlich fast so flüssig wie am PC - mit dem Vorteil, dass die Soundeffekte schöner klingen und jetzt das Spiel auch Musik hat. Grafisch ist es fast identisch, in den Dungeons wird die Farbpalette aber angepasst (hatte VGA wohl nicht nötig), so dass einige Icons dann veränderte Farben haben.
Macht aber nichts.

Bin schon wieder so weit, wie ich am PC war.

Mittlerweile habe ich auch eine größere Stadt erreicht, wo ich die Tochter eines alten Mannes befreien soll. Und die ist wirklich ebenfalls ganz nett gelungen. Das Spiel macht also durchaus was her.
Ich bin immer noch der Meinung, dass es etwas zu schwer ist und die Außenwelt ist meiner Meinung nach einen Tick zu groß geraten, macht aber dank der verbesserten WHDLoad-Version nicht so viel aus.
25.02.2016, 10:57 Pat (3038 
Okay, ich habe jetzt mal mit der Ishar-Serie angefangen. Und zwar bei Teil 1. Natürlich.

Gerade habe ich den ersten Dungeon hinter mir und ziehe schon einmal ein kleines Vorresümee.
Ich spiele die PC Version, da ich diese auch mittlerweile gut dreimal gekauft habe - stets in der Form irgendwelcher Compilations. Aktuell spiele ich die Version von GOG - wo die Trilogie insgesamt sehr wohlwollend bewertet wurde.

Und ich muss tatsächlich sagen, soweit macht mir das Spiel durchaus Spaß. Wobei ich die Kämpfe meiner Meinung nach am Anfang etwas zu schwer sind.
Und diese seltsame Spielmeachnik, dass die Partymitglieder abstimmen dürfen, ob man jetzt jemanden aufnimmt oder aus der Party schmeisst, finde ich ... naja, eben seltsam. Nervt mich mehr als dass ich sagen würde: "Oh, wie originell!"

Von den anfangs bockschweren Kämpfen abgesehen ist das Spiel (noch) recht einfach. Am Anfang wird man schön von einem Questgeber-NPC zum nächsten gelotst. Zunächst gilt es mal, vier Steintafeln zu besorgen, die man dazu benötigt, den Oberfiesling auszuschalten.
Zwei davon habe ich bereits.

Insgesamt ist das Spiel bis jetzt zwar wunderschön aber recht leer. Die Wlet ist fast ein bisschen zu groß geraten. Vor allem auch, weil es kein Automap oder ähnliches gibt.
Der erste Dungeon (wo ich die zweite Steintafel gefunden habe) ist angenehm klein aber ich habe mich beim ersten Erforschen irgendwie, glaube ich, selbst eingesperrt oder so. Kam auf einmal nirgends mehr hin. Naja, nochmals geladen und dann war ich flux durch.
Speichern kostet halt gleich 1000 Goldstücke. Aber Ishar ist ja nicht das einzige Rollenspiel, das für's Speichern einen Obolus verlangt.

Ich bin ehrlich gesagt ein bisschen positiv überrascht von Ishar und freue mich schon, da dann weiterzuspielen.
14.02.2015, 18:32 Bren McGuire (4805 
Bin bei "Ishar" damals auch ziemlich ziellos umhergeirrt, bis ich nach spätestens einer Stunde die Flinte vorzeitig ins Korn... ähm, ins Gras geworfen habe. Eigentlich schade, denn die Grafik war wirklich sehr schön. Das musste man Silmarils ja lassen: In Sachen Präsentation hatten sie es echt drauf - und ich rede jetzt nicht nur von der "Ishar"-Trilogie! Außerdem war die französische Company einer der ersten Entwicklerschmieden, die seinerzeit die neuen AGA-Amigas unterstützt haben - selbst für den bereits im Sommer 1992 erschienenen ersten Teil war man sich nicht zu schade, ein knappes Jahr später noch eine aufgepeppte 256-Farben-Version auf den Markt zu werfen, obwohl sich die Unterschiede eher in überschaubaren Grenzen hielten. Bei den beiden nachfolgenden Teilen war der optische Vorteil OCS/ECS vs. AGA schon deutlicher zu erkennen...

Trotzdem, genutzt hat das leider nichts, denn schon der erste Teil, "Legend of the Fortress", litt exakt an dem gleichen Symptom, wie es auch bei "Fate: Gates of Dawn" an den Tag trat, wurde man bei diesem Titel doch ebenfalls quasi ins kalte Wasser geworfen, ohne einen geringsten Hinweis darauf zu erhalten, was man überhaupt tun muss bzw. in welche Richtung man sich ungefähr zu bewegen hat, um zumindest den Anfang des berühmten roten Fadens zu finden. Aus diesem Grund mochte ich die "AD&D" bzw. die jüngeren "Ultima"-Teile so sehr, wird man im Gegensatz zu "Ishar" und "Fate" dort direkt zu Anfang mittels früher Aufträge oder näherer Hinweise an die Hand genommen. Dieses "Welcome to the Jungle und nun sieh zu wie Du klarkommst"-Konzept gefällt mir in einem Adventure, wie etwa "The Pawn" oder "The Guild of Thieves", sehr gut, für ein ausladendes Rollenspiel eignet es sich meiner Meinung nach aber weniger. Selbst das eine oder andere Frühwerk machte das besser, trotz ähnlicher Anfangssituation...

Beispielsweise "The Bard's Tale": Hier wird man nach Generierung der Heldengruppe zwar auch im wahrsten Sinne des Wortes auf die Straße geworfen, allerdings befindet man sich hier nicht direkt in der freien Wildnis, sondern in einer Stadt! Des weiteren sind die nützlichen Etablissements nur ungefähr einen Katzensprung entfernt, sodass man nicht gänzlich verloren ist. Klar, vor allem die andauernden Angriffe in den Straßen Skara Braes nerven heftig, aber schließlich geht es in den ersten zwei, drei Stunden sowie vornehmlich darum, seine Recken durch möglichst viele "Rempeleien" aufzupeppen... bis sie es dann schließlich mit dem ersten Zwischengegner zu tun bekommen. Kurz danach wird man sowieso (höchstwahrscheinlich) die örtliche Taverne betreten, um dort den ersten regulären Auftrag zu bekommen...

Na ja, vielleicht traf das in "Ishar" verwendete Konzept ja insbesondere den französischen Geschmack, wer weiß? Und wenn ich mir momentan mal wieder die alten Tests aller drei Teile im Amiga Joker so durchlese, verspüre ich tatsächlich wieder etwas Lust, es vielleicht doch nochmal zu versuchen. Außerdem dürfte die Serie ja zumindest im Heimatland Frankreich verkaufstechnisch kein Totalausfall gewesen sein, denn sonst hätte Silmarils wohl keine komplette Trilogie draus gemacht, oder? Schließlich hat man sich von Teil zu Teil ja auch - zumindest in grafischer Hinsicht - stets gesteigert, was darin "gipfelte", dass die Franzosen in der dritten und letzten Episode "The Seven Gates of Infinity" schließlich auf digitalisierte Figuren à la "Mortal Kombat" zurückgriffen - ob man das nun gut oder eher schlecht fand, war wohl eine Frage des rein persönlichen Geschmacks...

Wie gesagt, vielleicht gebe ich diesem Rollenspiel nochmal irgendwann einmal eine Chance...
Seiten: [1] 2   »


Du willst einen Kommentar schreiben?

Dann musst du dich nur kostenlos und unverbindlich registrieren und schon kann es losgehen!