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Beneath a Steel Sky
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Bisher 48 Stimmen bei einer Gesamtwertung von 8.13
PC
Entwickler: Revolution Software   Publisher: Virgin   Genre: Adventure, 2D, Rätsel, Sci-Fi / Futuristisch   
Ausgabe Test/Vorschau (6) Grafik Sound Wertung System Datenträger Hits Autor
Amiga Games 6/94
Testbericht
89%
68%
88%
Amiga
15 Disketten
251Lutz Mahle
ASM 4/94
Testbericht
11/12
11/12
11/12
PC
6 Disketten
23Derek dela Fuente
Jürgen Borngießer
PC Joker 4/94
Testbericht
84%
72%
87%
PC
6 Disketten
22Steffen Schamberger
PC Player 4/94
Testbericht
--78%
PC
6 Disketten
32Heinrich Lenhardt
Play Time 4/94
Testbericht
75%
82%
84%
PC
6 Disketten
417Oliver Menne
Power Play 4/94
Testbericht
73%
60%
70%
PC
6 Disketten
2409Volker Weitz
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Videos: 2 zufällige von 2
Kategorie: Longplay, PC
Kategorie: Amiga, Spiel, Longplay
User-Kommentare: (77)Seiten: [1] 2 3 4 5   »
12.03.2017, 17:18 robotron (1368 
Eines der wenigen Adventures welches ich überhaupt länger gezockt habe ... ist einfach nicht mein Genre. Aber Beneath a Steel Sky fand ich richtig gut.
04.06.2016, 17:25 SarahKreuz (7986 
Aus dem zweiten Teil ist jetzt wohl nichts geworden, oder? Kann mich dunkel erinnern, dass Revolution den in Aussicht gestellt hatten, als es für sie darum ging, auf Kickstarter Geld für Baphomets Fluch zu sammeln. Hatte wohl knapp das Pledge-Ziel verfehlt und seitdem hört man nix mehr von Beneath II. Echt schade drum. Ich hoffe, die arbeiten trotzdem im stillen Kämmerlein ein wenig daran.
04.06.2016, 00:50 Konkalit (199 
Sehr witziges Adventure indem allerdings auch eine sehr düstere Komponente steckt. Fand den Dialoghumor in keiner Weise unlustig, hat mich oft an Monkey Island erinnert und Foster an Guybrush. Eben in einer düsteren Dystopie anstelle einer blühenden Karibiklandschaft.
30.03.2016, 15:12 Bren McGuire (4805 
Habe "Beneath a Steel Sky" jetzt auch mal durchgespielt, bin von dem Programm aber nicht ganz so angetan wie viele andere hier. Dabei handelt es sich im Grunde genommen um ein gutes Adventure, aber irgendwie wollte der Funke bei mir einfach nicht überspringen. An der Story liegt's wohl kaum (das Mysterium um die eigene Herkunft ist ja immer ein ziemlich interessantes Thema), vielmehr wurde diese nicht konsequent genug umgesetzt, wie ich finde. Dabei geriet der äußerst dramatische Einstieg ins Abenteuer nahezu brillant: die Entführung aus heimatlichen Gefilden, der Hubschrauberabsturz und die anschließende Flucht in eine Fabrik, welche allerdings vorzeitig in einer luftigen Sackgasse endet. Doch nach diesem fabelhaften Auftakt schaltet das Spiel plötzlich in den "Weichspülermodus". In aller Seelenruhe erkundet Robert Foster die fremde Stadt, unterhält sich sogar mit den an allen Ecken postierten Sicherheitsleuten. Hey, ich meine, Foster ist ein Flüchtling, hinter dem der gesamte Überwachungsapparat her ist! Aber auch die Beamten legen ein vergleichsweise sorgloses Auftreten an den Tag: Ganz offensichtlich kennen sie weder seine Identität, noch kommt ihnen Fosters auffälliges Erscheinungsbild (sowie sein metallischer Begleiter Joey) verdächtig vor – die Informationspolitik dieses ach so gnadenlosen Überwachungsstaats scheint nicht ganz ausgereift zu sein...

Aber auch Foster verhält sich in meinen Augen total unrealistisch: Zu keinem Zeitpunkt schlüpft er in andere Klamotten (mal abgesehen vom Strahlenschutzanzug), um weniger auffällig zu wirken. Selbst nach der Beseitigung von Abteilungsleiter Reich, kommt es ihm nicht in den Sinn, sich dessen Waffe anzueignen – wahrscheinlich ist er überzeugter Pazifist. Klar, wir haben es hier mit einem Point-and-Click-Adventure zu tun, da wird nicht drin rumgeballert! Realistisch wäre es aber allemal gewesen, zumal die Waffe ja auch auf andere Art und Weise hätte zum (Rätsel-)Einsatz kommen können. Apropos Reich: Dass der zu Anfang des Games erklärte Todfeind ("Reich, wer immer Du auch bist, Du wirst dafür bezahlen!") nach nicht einmal einer halben Stunde Spielzeit bereits das Zeitliche segnet, hat mich schon überrascht – im negativen Sinne. Somit ist es um Roberts Hauptmotivation geschehen, lediglich das daraus resultierende Mysterium um Fosters zweite Identität "Overmann" stellt eine einigermaßen zufriedenstellende Ersatzmotivation dar. Trotzdem, Reichs vorzeitiger Abgang (mit Hilfe von "oben") hätte man ruhig auf einen späteren Zeitpunkt verschieben können. Und wenn schon so früh, hätte Revolution Software daraus einen dramaturgischen Nutzen ziehen können, frei nach dem Motto "Zuerst wollten wir ihn lebend, doch nach diesem Fauxpas wollen wir ihn tot sehen"... Andererseits hätte Revolution in dieser Hinsicht zugegebenermaßen vor einem Dilemma gestanden, denn schließlich muss ein gutes Adventure vor allem eines bieten: genügend Freiraum zum ausgiebigen Erkunden. Mit einem hochmotivierten Straßenbullen an jeder Ecke wäre das Ganze wohl unweigerlich zu einer Schleichtour à la "Metal Gear Solid" verkommen – und das wäre insbesondere für ein klassisches Point-and-Click-Adventure der falsche Weg gewesen. Aber trotzdem, ein wenig mehr Realismus in Bezug auf Robert Fosters Situation wäre schon angebracht gewesen...

Auch die Motivation köchelt stellenweise auf Sparflamme; wirklich dramatische Höhepunkte wie z.B. die einführende Fluchtsequenz, die geheime U-Bahn oder die Kathedrale mit ihren Leichen im Keller halten sich in überschaubaren Grenzen. Die Ausflüge in die virtuelle Realität zwecks Informationsbeschaffung fallen ebenfalls ziemlich unspektakulär aus. Insofern stimme ich ausnahmsweise mal mit der Wertung der Power Play überein, denn auch grafisch enttäuscht mich der Titel ein wenig, wirkt alles doch ein bisschen steril. Klar, das Ganze spielt in einer äußerst dystopischen Zukunft, aber etwas bunter hätte es ruhig sein dürfen. Im direkten Vergleich hat mir der Vorgänger "Lure of the Temptress" weitaus besser gefallen. Trotz seines, verglichen mit "BaSS", bescheidenen Umfangs von "nur" 4 Disketten (Amiga-Version) war da irgendwie einfach mehr los, die Präsentation war bunter und die allgemeine Stimmung (vor allem die tolle Stadtakustik) gefiel mir um Längen besser...

Gespielt habe ich "Beneath a Steel Sky" in der Amiga-Version (Disketten-Version von HD). Die englische Sprachausgabe der PC-Talkie-Fassung hat zwar auch ihren Reiz, dafür klingt die Musik auf dem Commodore meiner Meinung nach aber einfach viel besser. Die Grafiken sind – trotz 32-Farben – aufgrund der grundsätzlich Präsentation des Spiels sowieso kaum von der VGA-Version zu unterscheiden...
Kommentar wurde am 30.03.2016, 15:16 von Bren McGuire editiert.
31.10.2015, 05:15 SarahKreuz (7986 
Der "Dialog-Humor" ist hier sowieso ziemlich .... eigenwillig. Manchmal wirkt er schon arg aufgesetzt; manchmal auch so wenig lustig, wie ein altmodischer Witz über die Lindenstraße in Secret of Mana. So dass man durchaus schon mal völlig ungerührt vor dem Fernseher sitzen konnte, mit dem flüchtigen Gedanken "Aha, das sollte jetzt wohl witzig sein.". Ohne einem einzigen Lächeln im Gesicht.

Der Robo-Kumpel Joey hat durchaus auch ein paar lustige Sprüche auf Lager, labert aber auch extrem viel Müll (er hat eben auch eine ganze Palette von 'unlustigen Witzen' auf Lager, die weder damals noch heute bei mir gezündet haben). Und trotzdem redet man immer wieder mit ihm. Und lässt ihn alle möglichen Gegenstände abscannen, um zu hören, was er dazu zu sagen hat. Das entwickelte bei mir eine Form von "Komm, Joey. Hau noch was unlustiges raus!"-Trieb. Seine Sprüche gehörten irgendwie dazu. Die Situationskomik ist dafür aber in dem Spiel gelungen. Zum Beispiel, wenn man aus der anfänglichen Schrott-Fabrik in den Aufzugsschacht runter klettert. Blechkumpel Joey kommt dann als Staubsauger(!) mit einem Propeller hinterher geflogen. Man kann ihn dann sogar darauf ansprechen. Worauf er dann sinngemäß sagt: er wusste nicht, dass es in ihm steckt. Oder wenn er den Aufzugs-Roboter im Spiel 'bearbeiten' muss, und er so was ähnliches sagt wie: "Das ist jetzt peinlich. Du willst doch wohl nicht zuschauen?" (da fährt dann ein langes Überbrückungskabel aus ihm raus, in den zu reparierenden Roboter hinein - und er zuckt dabei wild hin und her). Solche witzigen Sachen ziehen sich durchs ganze Spiel und machen es dann irgendwie auch wieder wett, dass die Dialoge an sich nicht so den brillianten Wortwitz eines Lucasfilm-Adventures haben.

Überhaupt: ohne Joey wäre 'Beneath a steel sky' ärmer gewesen. Er trägt das Adventure ungemein. Selbst wenn der Haufen Blech einem ständig im Wege steht/rollt. Und spätestens am Ende...

...allerspätestens dann, wenn er sich "der höheren KI" opfert...


...spätestens dann hat man diese paar Computer-Chips doch einfach nur lieb gewonnen. Egal, in welchem Chrom-Körper sie gerade steckten.

Als 'humoriges' Adventure habe ich BASS aber nie wirklich empfunden. Es war vielmehr dieses Blade Runner-mäßige, düstere Zukunftsszenario, voller Atmosphäre. Eine alles andere als "heile neue Welt", in der man aufpassen musste unentdeckt zu bleiben - und dem kaputten Zukunfts-Szenario irgendwie entkommen wollte.

Keinem Adventure habe ich es mehr verziehen, dass ich in ihm sterben konnte, als 'Beneath a steel Sky'. Schließlich atmete diese Welt von vorne bis hinten anti-Utopie. Sterben gehörte hier dazu, wie ein Boing-Geräusch beim springen in einem knuffigen Jump'n'Run. Es war da und es wurde bedingungslos akzeptiert.
Kommentar wurde am 31.10.2015, 05:43 von SarahKreuz editiert.
14.04.2014, 07:53 Lari-Fari (1842 
Neulich endlich mal gespielt - begeistert bin ich nicht. Fängt, vom verunglückten Comic-Intro mal abgesehen, sehr stimmungsvoll an, ein paar Ideen wie der begehbare Cyberspace sind großartig, aber das ist vorbei, sobald man die oberste Ebene der Stadt verlassen hat. Der vorher eher nebenbei stattfindende Humor bekommt ab da zu viel Raum, die ganze Atmosphäre ändert sich, das Spiel wirkt uneinheitlich. Die Rätsel sind meistenteils simpel, und die Designer wieseln sich aus manchen Nummern heraus, indem einige Räume erst zugänglich sind, nachdem Bedingungen erfüllt wurden, die mit diesem Zugang eigentlich nichts zu tun haben.
Mehr als ein "ganz okay" bleibt da für mich unterm Strich nicht übrig.
13.04.2014, 20:29 moselspinner (125 
Das Spiel war damals an mir vorbei gegangen. Habs vor vier Jahren zum ersten Mal auf der Scummvm-Seite gesehen, runtergeladen und direkt durchgespielt. Die Handlung fand ich sehr gut, aber dass man in dem Tunnel sterben kann eher suboptimal
Und es hätte länger sein können
13.04.2014, 18:11 Pat (3123 
TheMessenger schrieb am 12.04.2014, 09:21:
Ich hoffe, Du hast es nicht bei GOG gekauft, sondern als Einstiegsgeschenk erhalten, denn das dürfte immer noch dort der Fall sein.


Im Moment sind bei GOG folgende Spiele gratis:

WARSOW
Lure of the Temptress
Beneath a Steel Sky
Worlds of Ultima: The Savage Empire
Dragonsphere
Ultima Worlds of Adventure 2: Martian Dreams
Tyrian 2000
Teenagent
Treasure Adventure Game
Flight of the Amazon Queen
Ultima 4: Quest of the Avatar

Die werden automatisch jedem Account zugeteilt, egal ob der Account alt oder neu ist. Die kann man dort gar nicht "kaufen" bzw. konnte man auch nie. Die waren immer gratis.
13.04.2014, 17:58 Wuuf The Bika (1115 
Aber sowohl "Beneath a Steel Sky" als auch "Dragonsphere", welches ebenso ein GOG-Präsent war, habe ich mittlerweile durch, und als Geschenke sind sie echt sehr gelungen...

Als nächstes dann "Worlds of Ultima: The Savage Empire", das war auch geschenkt
Irre, hab gerade wieder bemerkt, das auf GOG alle Ultima und alle Might & Magic Teile auf mich warten. Herrje ...
13.04.2014, 13:42 TheMessenger (1647 
Wuuf The Bika schrieb am 12.04.2014, 09:44:
Ich glaube ja, das war eines der Geschenke, hatte am Anfang kurz meinen GOG-Rausch, und ein bisschen die Übersicht verloren.
Und wie immer bei Räuschen dieser Art, hab ich 2/3 davon noch nicht gespielt


Kommt mir sehr bekannt vor...
Aber sowohl "Beneath a Steel Sky" als auch "Dragonsphere", welches ebenso ein GOG-Präsent war, habe ich mittlerweile durch, und als Geschenke sind sie echt sehr gelungen...
12.04.2014, 09:44 Wuuf The Bika (1115 
Ich glaube ja, das war eines der Geschenke, hatte am Anfang kurz meinen GOG-Rausch, und ein bisschen die Übersicht verloren.
Und wie immer bei Räuschen dieser Art, hab ich 2/3 davon noch nicht gespielt
12.04.2014, 09:21 TheMessenger (1647 
Wuuf The Bika schrieb am 11.04.2014, 20:04:
Soweit ich mich erinnern kann, war es eine Spur zu leicht, aber da ich es ebenfalls auf GOG gekauft habe, kann ich mich davon ja selbst überzeugen, erinnern werde ich mich an die Rätsel ja wohl kaum


Ich hoffe, Du hast es nicht bei GOG gekauft, sondern als Einstiegsgeschenk erhalten, denn das dürfte immer noch dort der Fall sein.
11.04.2014, 20:04 Wuuf The Bika (1115 
Hab ich zu diesem Spiel noch nichts geschrieben, oder bin ich schon blind und verkalkt?
Steel Sky ist jedenfalls ein spitzen Adventure, ich hab’s damals durchgespielt
(am PC, obwohl ich dachte, 1994 war noch meine Amiga-Zeit), das düstere Szenario ist großartig, der Humor ebenfalls!
Soweit ich mich erinnern kann, war es eine Spur zu leicht, aber da ich es ebenfalls auf GOG gekauft habe, kann ich mich davon ja selbst überzeugen, erinnern werde ich mich an die Rätsel ja wohl kaum
Und schon wieder eine 7er-Wertung von mir, die mir zu niedrig vorkommt. Eine zeitlang war ich irgendwie zu geizig
Kommentar wurde am 11.04.2014, 20:09 von Wuuf The Bika editiert.
09.08.2013, 22:28 TheMessenger (1647 
So, endlich geschafft - und ich muss sagen, es ist ein wirklich gutes Adventure, welches ganz klar aufgezeigt hat, wie stark Revolution Software noch werden wuerde. Das wusste man dann spaetestens bei "Baphomet's Fluch", welches das hier nochmal locker uebertrifft - in Sachen Umfang, Handlung und natuerlich auch Technik!

Trotzdem - "Beneath a Steel Sky" ist sehr annehmbar gealtert und kann man Fans des Genres immer noch waermstens empfehlen.
05.07.2013, 13:55 TheMessenger (1647 
Pat schrieb am 05.07.2013, 13:29:
Wenn mich überhaupt etwas am Spiel gestört hat, dann die vielen, vielen Wörter in GROSSBUCHSTABEN während des Dialogs. Betonungen in allen Ehren aber das war dann doch zu viel und vor allem auch total unsinnig.


Ja, stimmt absolut, zumal die Vertonung nicht immer mit der schriftlichen Betonung uebereinstimmt. Macht also gar keinen Sinn... Teilweise wirkt es, als haette man bei der Texteingabe den Finger zu lange auf der Shift-Taste gehalten oder gleich auf Capslock gedrueckt.
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