Willkommen bei
 Kult-Magazine
 Kultboy.com-Inhalte
 Interaktiv
Neues Mitglied: saikli
 Sonstiges




Kult-Zeitschriften

PC Games
Gib Deine Bewertung ab!
Bisher 43 Stimmen bei einer Gesamtwertung von 6.52

Erstausgabe: 10/92
Letzte Ausgabe: -
Verlag: Computec Media AG
Sprache: Deutsch
Webseite: PC Games
Tests/Vorschauen:
Personen die mitgearbeitet haben:
Gehe zu:
Mitglieder die Ausgaben verkaufen:

Lieblingsmagazin der Mitglieder: (23)
Dein Lieblingsmagazin?

Es sind 180 Hefte online!

Jahrgang 1992
10/92
11/92
12/92
Jahrgang 1993
1/93
2/93
3/93
4/93
5/93
6/93
7/93
8/93
9/93
10/93
11/93
12/93
Jahrgang 1994
1/94
2/94
3/94
4/94
5/94
6/94
7/94
8/94
9/94
10/94
11/94
12/94
Jahrgang 1995
1/95
2/95
3/95
4/95
5/95
6/95
7/95
8/95
9/95
10/95
11/95
12/95
Jahrgang 1996
1/96
2/96
3/96
4/96
5/96
6/96
7/96
8/96
9/96
10/96
11/96
12/96
Jahrgang 1997
1/97
2/97
3/97
4/97
5/97
6/97
7/97
8/97
9/97
10/97
11/97
12/97
Jahrgang 1998
1/98
2/98
3/98
4/98
5/98
6/98
7/98
8/98
9/98
10/98
11/98
12/98
Jahrgang 1999
1/99
2/99
3/99
4/99
5/99
6/99
7/99
8/99
9/99
10/99
11/99
12/99
Jahrgang 2000
1/2000
2/2000
3/2000
4/2000
5/2000
6/2000
7/2000
8/2000
9/2000
10/2000
11/2000
12/2000
Jahrgang 2001
1/2001
2/2001
3/2001
4/2001
5/2001
6/2001
7/2001
8/2001
9/2001
10/2001
11/2001
12/2001
Jahrgang 2002
1/2002
2/2002
3/2002
4/2002
5/2002
6/2002
7/2002
8/2002
9/2002
10/2002
11/2002
12/2002
Jahrgang 2003
1/2003
2/2003
3/2003
4/2003
5/2003
6/2003
7/2003
8/2003
9/2003
10/2003
11/2003
12/2003
Jahrgang 2004
1/2004
2/2004
3/2004
4/2004
5/2004
6/2004
7/2004
8/2004
9/2004
10/2004
11/2004
12/2004
Jahrgang 2005
1/2005
2/2005
3/2005
4/2005
5/2005
6/2005
7/2005
8/2005
9/2005
10/2005
11/2005
12/2005
Sonderhefte
1/93
2/93
1/94
1/95
2/96
1/97
1/97
2/97
1/98
2/98
3/98
1/99
1/2000
2/2000
1/2001
1/2002
1/2002
2/2002
1/2003
2/2003
Leseprobe
Leseprobe


User-Kommentare: (115)Seiten: [1] 2 3 4 5   »
13.03.2020, 19:01 Lisa Duck (417 
Habe mir heute spaßeshalber mal die aktuellen Ausgaben der "Games Aktuell" und der "PC Games" zugelegt. Neben der gewohnten Tatsache des Story-Recyclings von fast identischen Testberichten in den beiden Publikationen von Computec viel mir auf dass (vor allem durch das Fehlen des redaktionellen Hardware Teils) das Heft auf magere 100 Seiten geschrumpft ist. Also nun identisch mit der Seitenzahl der kleinen Schwester des Verlags, der "Games Aktuell". Besorgniserregend für mich ist das von den exakt 10 Seiten Werbung im Heft, gerade mal 3,5 Seiten extern (also Geld einbringend) geschaltet waren. Kurioserweise diese auch noch im - zumindest redaktionell - fehlenden Hardware-Teil. 6,5 Seiten waren Eigenwerbungen des Verlags. Wie soll bei so geringen Buchungszahlen von Werbungen wirtschaftlich ein Heft - in Zeiten sinkender Auflagen - noch existieren? Ich teile die Meinung von Bearcat das ein baldiges "Aus" des Magazins zu erwarten ist. :-(
14.02.2020, 14:26 Bearcat (954 
Naja, aktuelle Zahlen habe ich nicht, aber wenn man sich nur die Zahlen der verkauften Auflage im Wikipedia-Artikel anschaut, dann ist die PC Games ziemlich genau in dem Bereich angekommen, der zum Aus der PC Action führte. Ich persönlich glaube, dass sie ca. in den nächsten 10 bis 15 Monaten eingestellt wird. Wenn sich der Computec-Verlag an sein "Premiumprodukt" herantraut.
14.02.2020, 09:52 Aydon_ger (589 
Wenn eine Redaktion gezwungen ist, derartiges zu veröffentlichen, dann hat es gewaltig gekracht. Das kann man sich schönreden wie man will, aber es ist Fakt, dass derartige "interna" intern bleiben sollten.

Interessant ist, dass es gar nicht erst versucht wird. Normalerweise wird dann immer von "besserer Informationstiefe", "Service" und bla blubb erzählt. Aber das scheint dem (Chef)redakteur auch vergangen zu sein.

Ich behaupte mal, die Stimmung in der Redaktion wird nicht die Beste sein. Wenn derartige Engpässe auftreten, dass eine Umheben der Artikel im Redaktionssystem zu viel sind, dann ist das nicht gut. Vielleicht knirscht es dazu auch noch innerhalb der Mannschaften (natürlich nur Vermutung), das kommt oft mit dem Druck, mit weniger mehr machen zu müssen.

Auf jeden Fall eine echte Pleite, wenn Artikel innerhalb eines Redaktionshauses nicht mehr getauscht werden können und man den Leser auf die Internetseite des anderen Magazins verweist.
26.01.2020, 19:04 Lisa Duck (417 
Leider scheint es - bei der zunehmenden Veränderung der Medienlandschaft wohl auch leider nicht anders zu erwarten - zunehmend schlechter um die gedruckte PC Games bestellt zu sein. Habe gerade mal etwas auf deren Webseite mich umgeschaut und dort bei der Vorschau auf das am Mittwoch erscheinende Heft 2/2020 gelesen:

Schlechte Nachrichten zu überbringen gehört zu den undankbarsten Aufgaben, die man als Redaktionsleiter haben kann. Dennoch: Wie einige von euch, die das Heft schon haben, sicher schon bemerkt haben, ist diese Ausgabe der PC Games etwas dünner. Das ist kein Versehen, sondern wir sahen uns leider gezwungen, den Umfang beider Heft-Varianten um 16 Seiten zu reduzieren. Der so einfache wie ärgerliche Grund: Aufgrund interner Umstrukturierungen bei unserem Schwestermagazin PC Games Hardware ist es den Kollegen künftig nicht mehr möglich, uns mit den monatlichen 15 bis 20 Seiten Hardware (und Extended) zu versorgen. Da wir dies redaktionsintern sowohl thematisch als auch umfangstechnisch nicht auffangen können, war die Streichung der Seiten der leider einzig mögliche Schritt, so schwer er auch fiel. Wir werden euch weiterhin vereinzelte Hardware-Artikel und -Tests liefern, aber für die tiefe Expertise und Analysen müssen wir euch künftig leider an die Kollegen verweisen - deren Magazin erscheint natürlich weiter jeden Monat und auch auf der Webseite dürftet ihr Antworten auf fast alle Hardware-Fragen finden - nur eben leider nicht mehr in unserem Print-Heft. Das dass alles für euch mehr als ärgerlich ist, ist klar, wir hoffen aber, dass ihr die Beweggründe nachvollziehen könnt.

Na ja... gleicher Preis (Personalengpass hin oder her) für 16 Seiten weniger ist aus der Sicht der Seitenzahl betrachtet auch eine ordentliche Preisanpassung.
30.04.2019, 20:20 spatenpauli (798 
Aydon_ger schrieb am 30.04.2019, 12:58:
Jeder Leser und Nutzer der Seite sollte sich fragen, ob man das unterstützt oder sich woanders informiert. Denn nur dann wird sich auch was Ändern.

Und vielleicht ändert auch eine Mitteilung an den Deutschen Presserat was. Ich war mal so frei.....
30.04.2019, 14:20 advfreak (806 
Man kann von Glück sagen das wir alten Hasen von früher auf so einen PR-Schaaaaas nicht hinein fallen und so etwas schnell als reine Werbeveranstaltung erkennen. Bei der jungen Zielgruppe wäre ich mir da aber nicht so sicher, wenn ich da an meinen 12 jährigen Neffen denke der nur am am Handy hängt und sich stundenlang FTP Quatsch reindröhnt dann ist das schon auch alles sehr bedenklich...
30.04.2019, 12:58 Aydon_ger (589 
Abhänginge Medien, gekaufte Artikel und Wertungen, Paywall-Schranken. Schöne, neue Spielemagazin-Welt.
https://medienbiene.com/2019/04/10/albion-online-und-pc-games-das-kleine-woertchen-anzeige/


Erstmal vielen Dank für den informativen Link. Aber das mit den "abhängige Medien"... nunja. Sagen wir doch einfach, wie es ist:

Computec hat die Chance gesehen, Kohle zu verdienen. Und hat gnadenlos zugeschlagen. Dass dabei sowas Unwichtiges wie die eigene Reputation über den Jordan ging, hat wohl nicht interessiert. Interessanterweise hatte es auch bei der Gamestar einige kleinere Dinge gegeben, welche die Leser verärgerten. Dort wurde transparent darüber diskutiert, wurde wenn notwendig Mäßigung / Änderung versprochen und auch mal dagegengehalten, wenn es überzogen wurde.

Die PC-Games hat scheinbar den anderen Weg gewählt: Schweigen. Wegducken. Schwamm drüber. Kann auch funktionieren. Nur zeigt es dann eben auch, wie "wichtig" einem das eigene Magazin, die eigene Marke und die Reputation ist.

Davon den Untergang der abendländischen Videospielkultur abzuleiten ist jedoch überzogen. Es ist eine krasse Fehlleistung des Managements, denn das hat kein kleiner Autor entschieden. Jeder Leser und Nutzer der Seite sollte sich fragen, ob man das unterstützt oder sich woanders informiert. Denn nur dann wird sich auch was Ändern.
22.04.2019, 19:30 Lisa Duck (417 
Wenn das so wahr und richtig recherchiert und zusammengefaßt ist - ist es das Todesurteil für jede "unabhängige" Spielezeitschrift, welche sich anmaßt Software vorurteilsfrei zu bewerten. Niemand könnte so ein "gekauftes" Blatt noch halbwegs ernst nehmen. Das ist schon erschreckend! Sind die Auflagen nur noch so gering das sich ehrlicher Journalismus nicht mehr rechnet?
Kommentar wurde am 22.04.2019, 19:33 von Lisa Duck editiert.
21.04.2019, 05:46 SarahKreuz (8625 
Abhänginge Medien, gekaufte Artikel und Wertungen, Paywall-Schranken. Schöne, neue Spielemagazin-Welt.
https://medienbiene.com/2019/04/10/albion-online-und-pc-games-das-kleine-woertchen-anzeige/
26.10.2017, 09:03 Darkpunk (2458 
Stimme Aydon_Ger und Ede444 zu: Den Kult um RR habe ich nie verstanden. Und PC Action geht schon mal gar nicht.
25.10.2017, 14:10 Ede444 (1120 
@Aydon_Ger
Du sprichst mir aus der Seele. RR war für mich auch immer ein künstlich aufgebauter "Superstar", konnte das synthetische "Brimborium" oder den "Hype" um ihn nie nachvollziehen. Aber vielleicht bin ich auch einfach "zu alt", um die PCG oder Gamestar gutzufinden (Jahrgang 74). ASM und Happy Computer/64er waren eher "meine" Zeitschriften. Was danach kam... naja. Diverse Tests aus der ASM/Happy Computer haben sich bei mir im Gedächtnis "eingebrannt" ("Don´t go alone", "Soldier", "Bugsys Revenge", "Maniac Mansion" etc.) Von den "neueren" Zeitschriften kein einziger. Ok - ich schließe noch den "Amiga Joker" mit ein bei den "Klassikern".

P.S.: Möglicherweise verwechsle ich das jetzt mir der PCAction - eine Zeitlang waren die Bildunterschriften sowas von pubertär, dass es nicht zum Aushalten war. Der verantwortliche Redakteur hatte einen ausländisch klingenden Namen. Das war jedenfalls unter aller Kanone und dokumentiert mMn nur den decline.
Kommentar wurde am 25.10.2017, 14:18 von Ede444 editiert.
25.10.2017, 14:10 Gunnar (3299 
Hm, aber vielleicht war ja genau das der Gegensatz: Dass Computec (durchaus mit Erfolg übrigens) es geschafft hat, "seriöse" Blätter mit einem nüchternen Stil aufzubauen, während die Mitbeweber (ASM, PP/VG, AJ/PJ) noch eher jugendlich bis infantil agierten. Und dafür braucht man natürlich Mitarbeiter, die eher sachlich berichten und sich nicht zum Horst machen (siehe beispielsweise diese Meinungskästen-Fotos aus der PP). Umgekehrt kann man dann ja diese "menschliche" Komponente auf andere Personen bündeln - so unauffällig die genannten Oliver Menne und Thomas Borovskis da waren, umso mehr erinnert man sich dann doch eben an Petra Maueröder/Fröhlich oder Rainer Rosshirt. Später kamen dann im Zuge von Personalrochaden auch noch geachtete Leute hinzu (z.B. Stangl, Gliss, Steidle), deren Bekanntheit umgekehrt wiederum den Ruf der PCG etwas aufpäppeln konnten.

Na ja, das Geschäft lebt halt davon, nicht zwingend genau das selbe Geschäftsfeld wie die Konkurrenz bearbeiten zu wollen. Ein weiteres "Spaß-Magazin" hätte die Branche eben nicht gebraucht - genau deshalb konnte die PCA nie zu ihrer großen Schwester aufschließen.
25.10.2017, 13:30 Aydon_ger (589 
Interessante Diskussion, die von Captain Zombie gestartet wurde (und sich mit einigen anderen Themen vermischt). Dabei werde ich das Thema des leider verstorbenen Redakteures ausklinken, das gehört hier nicht herein und sollte auch nicht von uns "Fremden", die weder Hintergründe noch die beteiligten Personen wirklich kannten, diskutiert werden.

Aber auf den Punkt: "Negative Bewertungen aus Retro-Sicht bei gleichzeitiger negativ-Bewertung für den heutigen Qualitätsstand" mag ich eingehen. Denn der passt.

Seitdem ich Videospielzeitschriften lese (seit 1992) sind mir die Computec-Publikationen aufgefallen. Das ist bemerkenswert, denn gerade als junger Leser ist es einem oft egal, welcher Verlag dahinter steht. Was als erstes entsteht, ist meist das Interesse am Thema, recht schnell folgt die Identifikation mit "dem" jeweiligen Heft. Und dann die Redakteure, die oft eigene "Farbtupfer" in ihren Texten setzen, durch interessante Wortbeiträge (Obermotz von Heinrich Lehnhardt) auffallen oder einfach polarisieren.

Umso bemerkenswerter finde ich in der Rückschau, dass der Computec-Verlag als Unternehmen dennoch mein Interesse fand. Denn irgendwie, ich konnte es damals nicht so richtig in Worte fassen, waren die Erzeugnisse seelenlos. Die VideoGames war manchmal krawallig, sie war bunt, sie war Pro-Nintendo (was mich als Sega-Fan manches mal ärgerte). Aber sie war Herzblut. Die PlayTime bspw... ui ui. Sie war sprachlich steif, sie war layoutmäßig auch bunt, aber doch recht "Amateurhaft" mit ihren flächigen Farbverläufen aus den 80ern und oftmals statischen Balken mit merkwürdig anmutenden Farben als Designelement. Und eine Identifikation mit den Redakteuren kam nicht so recht auf (zu Rosshirt komme ich noch).

Später wurde mir das klar: Computec füllte seine Blätter anfangs dank "feste Freie" Mitarbeiter. Und gewährte denen nicht unbedingt dieselbe Präsenz und enge Leser-Blatt-Bindung, wie die VideoGames oder gar die Amiga-Joker. Es waren halt nüchterne Blätter, welche nüchtern kalkuliert und nüchtern angeboten wurden. So wie die PC Games. Da war es nur logisch, dass die PC Action so eine Art "Gegenentwurf" sein sollte. Nur schaffte sie den Spagat nicht - sie wurde zum laut schreienden pubertierenden Jugendlichen, der Abends das Auto der Eltern klaut und gegen den Baum setzt. Quasi das, was die Amiga Joker zum Zeitpunkt seines Erscheinens altersmäßig gerade hinter sich hatte (oh oh, das gibt jetzt Ärger mit den Fans )

Der Computec Verlag schaffte es gerade in den ersten Jahren (ja eher im ersten Jahrzehnt, den 90ern) nicht, eine Bindung aufzubauen, die über den lautstarken Krawall eines Sega Magazins oder der PC-Action hinausging. Einfach launige Geschichten aus dem Redaktionsalltag, wie ihn eben die VideoGames erzählte. Oder pointierte Texte, wie die Gamers, Total! oder GamePro-Redaktion es schaffte. Der journalistische Anspruch einer Maniac war da eh weit weg. Wobei es nicht an der Qualität der Mitarbeiter lag, denn da gab es einige gute (freie) Mitarbeiter. Doch das war auch offenkundig nicht der Anspruch vom Computec-Verlag.

Doch halt, was erzähle ich da? Es gab doch schließlich die Geheimwaffe R. Rosshirt (RR). Und da wird es für mich echt schwierig. Ich kenne den Mann nicht. Ich will ihn aber auch nicht kennen lernen. Nein, ich möchte keine Fotos von ihm sehen. Warum? Ich habe nichts gegen ihn - aber den Personenkult, der fast verzweifelt von der Redaktion damals aufgebaut wurde (schön nachzulesen auf den Leserbrief-Seiten Mitte der 90er) war eher abstoßend. Kult entsteht nicht, weil der Verlag das will. Und die "voll-lustigen-Antworten", die eigentlich nur der Vorgeschmack auf spätere PC-Action Abgründe waren, hätten eher in die ASM gepasst... wobei sie in der ASM auch witziger waren. Einen Manfred Kleimann konnte man halt nicht kopieren.

RR war für mich immer irgendwie der Versuch, ein "Maskottchen" aufzubauen, die Leser-Blatt-Bindung doch noch hinzubiegen. Nee, lasst mal.

Und damit (endlich) zur PC Games: Sie war ein seelenloses Produkt. Ein Blatt, das von einem Mix aus freien Mitarbeitern und einigen "Talking Heads" gefüllt wurde. Aber bloß nichts Privates. Bloß nichts, was heraussticht. Maximal ein "lustiger" Leserbrief. Von Team-Aktionen oder so gab es nichts. Das machte die Gamestar im Gegensatz sehr schlau, sie schob ihre Leute in den Vordergrund und verkaufte nicht nur das Heft, sondern die Macher als das Wichtigste jeden Monat. Hat funktioniert, wirkt bis heute nach.

Jeder erzählt von Langer, von Deppe oder auch Galuschka.

Wer erzählt von Borovskis oder Menne? Selbst Florian Stangl ist mir eher als "Stanglnator" ein Begriff und das stammt nicht aus seiner Computec-Phase.

Ich finde es schade, dass die Redakteure der PC-Games es nie geschafft haben, dieses "Lagerfeuer"-Gefühl zu erzeugen, welches die GameStar damals sofort in mir auflodern ließ. Man war den GS-Redakteuren nahe, ohne sie je zu treffen oder gar zu kennen. Oder den Redakteure der VideoGames, der Maniac, der Gamers, der AMS sowieso.

Bei der PC-Games kaufte man ein Heft (welches später Papiermäßig immer "lodderiger" wurde), das man las und dann wegwarf. Der Wille, diese Hefte aufzuheben, sie später nochmal zu lesen, war zumindest bei mir, nie da. Und ist es auch bei der heutigen PC Games nicht.
Kommentar wurde am 25.10.2017, 13:45 von Aydon_ger editiert.
17.10.2017, 16:11 Palinai (8 
Hallo, ich suche die PC Games 08/2007 und die PC Games Extended 01/2012. Hat da jemand eine Idee, wo ich außer ebay noch Erfolg haben könnte? LG palinai
11.10.2017, 08:39 90sgamer (751 
Hmm. Was mir bei der PCG immer negativ auffällt ist die Papierqualität. Wenn ich schon eine Zeitschrift kaufe, möchte ich etwas wertiges, nichts, was vom bloßen Angucken knittert und reisst.

Und ich glaube auch, dass die GS dem Retrothema (vermutlich durch die Langer-Verbindung) aufgeschlossener gegenübersteht. Petra hat mehrmals schon geäußert, dass sie Rückblicke nur als "One-Off" Thema betrachtet. Tatsache ist m.M.n. aber, dass die Gamer, die sich überhaupt noch ein Heft kaufen, gleichzeitig auch eher dem alten Schlag angehören und mindestens ein Auge im Retrobereich haben. Diesen Brückenschlag hat die PCG nie richtig hinbekommen.
Seiten: [1] 2 3 4 5   »


Du willst einen Kommentar schreiben?

Dann musst du dich nur kostenlos und unverbindlich registrieren und schon kann es losgehen!