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Power Play
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Erstausgabe: 1/87 bzw. 3/90
Letzte Ausgabe: 4/2000
Verlag: Markt & Technik Verlag, Magna Media Verlag, WEKA Verlag, Future Verlag GmbH
Sprache: Deutsch
Anmerkung: Die Power Play war ein deutsches Computer- und Videospiele-Magazin. Die ersten sechs Ausgaben erschienen von November 1987 bis Juli 1988 als Sonderhefte der Zeitschrift "Happy Computer". Die nächsten Power Plays erschienen als Beilagen der Happy Computer-Ausgaben 10/1988 bis 2/1990. Die erste Power Play, die als eigenständiges Magazin erschien, war Ausgabe 3/1990.
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User-Kommentare: (495)Seiten: [1] 2 3 4 5   »
23.04.2021, 19:46 Hallfiry (986 
Bearcat schrieb am 23.04.2021, 19:44:
Überredet. Das jetzt gar nicht mehr so mysteriöse Spezialheft sieht aber ein wenig nach "Kartonhülle für 3 CDs" aus und im Editorial geht es ja auch um 2 Sonderveröffentlichungen.

Ja, vermutlich eine Papp-hülle wie bei den Collection-Ausgaben von Computec. Jedenfalls sprechen die runden Ecken dafür.

Edit: CDs sind oben.
Kommentar wurde am 23.04.2021, 20:23 von Hallfiry editiert.
23.04.2021, 19:44 Bearcat (2172 
Hallfiry schrieb am 23.04.2021, 19:39:
Bearcat schrieb am 23.04.2021, 19:35:
Seltsam. Auf dem Cover steht doch "Special 1/97". Aber nun gut, Du kennst Dich besser aus!


Die 13/97 war wie eine reguläre Ausgabe eingereiht und hatte eine normale Heft-CD. Das PC-Spiele Special 1 hatte drei CDs und war scheinbar in einem ungewöhnlichen Format. Leider haben wir nur die Abbildung aus den beiden Werbeanzeigen und die ist evtl. nicht 100% realistisch.

Die CDs lad ich nachher hoch, dann kann sich jeder ein Bild davon machen.

Überredet. Das jetzt gar nicht mehr so mysteriöse Spezialheft sieht aber ein wenig nach "Kartonhülle für 3 CDs" aus und im Editorial geht es ja auch um 2 Sonderveröffentlichungen.
23.04.2021, 19:39 Hallfiry (986 
Bearcat schrieb am 23.04.2021, 19:35:
Seltsam. Auf dem Cover steht doch "Special 1/97". Aber nun gut, Du kennst Dich besser aus!


Die 13/97 war wie eine reguläre Ausgabe eingereiht und hatte eine normale Heft-CD. Das PC-Spiele Special 1 hatte drei CDs und war scheinbar in einem ungewöhnlichen Format. Leider haben wir nur die Abbildung aus den beiden Werbeanzeigen und die ist evtl. nicht 100% realistisch.

Die CDs lad ich nachher hoch, dann kann sich jeder ein Bild davon machen.
Kommentar wurde am 23.04.2021, 19:40 von Hallfiry editiert.
23.04.2021, 19:35 Bearcat (2172 
Seltsam. Auf dem Cover steht doch "Special 1/97". Aber nun gut, Du kennst Dich besser aus!
23.04.2021, 19:32 Hallfiry (986 
Bearcat schrieb am 23.04.2021, 19:28:
Äh, hier ist es bei den Covern dabei, in dessen Eintrag ein gewisser Hallfiry das Heft als seinen ersten Power-Play-Scan identifiziert hat und bei(m) kultmags kann man es runterladen.

Das ist ein anderes Heft.

Das PC Spiele Special 1 wird ja in der 13/96er Ausgabe beworben. Es hat mit der 13/96er (die sich auch Spezial 1/97 schimpft) nichts zu tun.
Kommentar wurde am 23.04.2021, 19:35 von Hallfiry editiert.
23.04.2021, 19:28 Bearcat (2172 
Hallfiry schrieb am 23.04.2021, 19:13:
Stop the presses!

Es fehlt tatsächlich noch ein Power Play Heft: Das in 13/96 und 1/97 beworbene PC-Spiele Special 1 ist tatsächlich erschienen! Heute kam bei mir eine CD-Sammlung an und die drei CDs aus dem Special waren darunter.
Nachdem ich nie eine Erwähnung des Specials außerhalb der Hefte finden konnte, nahm ich an, dass es vielleicht gecancelt wurde, aber Pustekuchen!

Äh, hier ist es bei den Covern dabei, in dessen Eintrag ein gewisser Hallfiry das Heft als seinen ersten Power-Play-Scan identifiziert hat und bei(m) kultmags kann man es runterladen.
Kommentar wurde am 23.04.2021, 19:32 von Bearcat editiert.
23.04.2021, 19:13 Hallfiry (986 
Stop the presses!

Es fehlt tatsächlich noch ein Power Play Heft: Das in 13/96 und 1/97 beworbene PC-Spiele Special 1 ist tatsächlich erschienen! Heute kam bei mir eine CD-Sammlung an und die drei CDs aus dem Special waren darunter.
Nachdem ich nie eine Erwähnung des Specials außerhalb der Hefte finden konnte, nahm ich an, dass es vielleicht gecancelt wurde, aber Pustekuchen!
Kommentar wurde am 23.04.2021, 19:15 von Hallfiry editiert.
29.01.2021, 10:52 Knispel (307 
markymark79 schrieb am 14.01.2021, 17:19:
Hat jemand Infos zur Auflage, evtl. Jahresweise? Wäre mal interessant, wann genau der Peak der Power Play war. Ich schätze 1990/91?


Gute Frage, würde mich auch interessieren. Ab 1992 kamen ja mit der Amiga/PC Games nochmal recht gewichtige Konkurrenten, die den damals etablierten Heften sicher einiges Verkäufen „weggeknabbert“ haben.
Und die reinen Videospiel-Magazine traten ja in den frühen 90ern ihren Siegeszug an (vor allem die hauseigene Video Games, ab 1993 z.B. Maniac, Total, FunVision...). Auch da hat sich sicher noch einiges verschoben.
Könntest also gut getippt haben

Gerade noch geschaut: Ab 4/1995 fehlt auch der „Nr-1-Stern“ auf dem Cover.
14.01.2021, 17:19 markymark79 (269 
Hat jemand Infos zur Auflage, evtl. Jahresweise? Wäre mal interessant, wann genau der Peak der Power Play war. Ich schätze 1990/91?
13.01.2021, 20:56 markymark79 (269 
Für mich DAS Videospielemagazin der späten 80s. Ich habe ab Ausgabe 1 bis 7/92 alle noch im Original und sorgsam gelagert.
06.07.2017, 09:17 scotch84 (149 
Auf der Cd von 11/95 war so ein selbstgestricktes Monopoly, das habe ich wirklich häufig gespielt...
Muss doch mal die CD suchen, wo mir das wieder eingefallen ist
27.03.2017, 12:33 Gunnar (4004 
Hier dann noch mal mein jüngeres Hobby: Die Titelzeilen von Computerzeitschriften im Laufe der Zeit vergleichen. Hier hat sich ergeben, dass bei der Power Play tatsächlich Kontinuität groß geschrieben wurde und bis zum Relaunch (muss wohl eher Re-Fehlstart genannt werden...) 2000 die Formulierungen immer nur graduell, aber nie komplett umgeworfen wurden:

* 1/87-6/88: Das große Computer- und Video-Spiele-Magazin
* 7/88-2/90: Das große Computer- und Video-Spiele-Magazin von Happy Computer [da musste man wohl die Herkunft extra betonen...]
* 3/90-3/91: Das große Computer- und Video-Spiele-Magazin
* 4/91-10/91: Das große Computer- und Videospiele-Magazin [ohne Bindestrich!]
* 11/91: Das meistverkaufte Computer- und Videospiele-Magazin [jetzt brüsten sie sich damit...]
* 12/91-3/93: Das meistgekaufte Computer- und Videospiele-Magazin [...aber irgendwie scheinen "gekauft" und "verkauft" unterschiedliche Dinge zu sein. Ob der Weiterverkauf für ersteres auch mitzählt...?]
* 4/93-4/94: Das meistgekaufte Computerspiele- und Videospiele-Magazin [Hm? Bestand da die Verwechslungsgefahr, die PP könne ein "Computermagazin" und ein "Videospielemagazin" zugleich sein?]
* 5/94-6/94: Das meistgekaufte Computerspiele- und Multimedia-Magazin [ah ja, Multimedia, das Floskelwort der 90er...]
* 7/94-5/95: Das meistgelesene Computerspiele- und Multimedia-Magazin [okay, dann stimmte das mit dem Gekauf auch nicht mehr...]
* 6/95-9/95: Das Computerspiele- und Multimedia-Magazin [...und mit dem Lesen war's dann auch vorbei]
* 10/95-8/96: Das Computerspiele-Magazin
* 9/96: Das PC-Spiele-Magazin [Falls noch irgendwer unter "Computer" tatsächlich Macintosh, Amiga & Co. erwartet hätte...]
* 10/96-12/99: Das PC-Spiele Magazin [und wozu lässt man dann hier den Bidestrich wegfallen? Egal, den Slogan hat man lange genug behalten.]
* 1/2000-3/2000: PC-SPIELE für Kenner, Könner & Gewinner
* 5/2000: PC-SPIELE für alle. Nicht für jeden!

Nett sind ja wirklich die kleinen Verschiebungen der Formulierungen. Insgesamt ist die PP allerdings stattliche 13 Jahre bei der Formel "Das ... Magazin" geblieben - eine ganz schöne Leistung.
13.05.2016, 11:41 Gunnar (4004 
Mit der PP verbinde ich insgesamt eigentlich auch ziemlich gute Erinnerungen. Auf die bin ich gestoßen, weil das die Spielezeitschrift war, die unsere Stadtbibliothek damals abonniert hatte und deren frühere Ausgaben (samt CD-Beilagen, sofern nicht abhanden gekommen...) da ausleihbar waren. So konnte ich 1997 tatsächlich mir noch mal einen Überblick verschaffen, was in diesem Jahr und den beiden davor jeweils aktuell gewesen war. Konsequenz davon ist allerdings auch, dass für mich persönlich die Redaktion aus Harmut Ulrich, Frank Heukemes, Knut Gollert, Michael Galuschka, Sascha Gliss, Ulrich Smidt und Peter Steinlechner (plus Claudius Brunnecker, der aber wohl nur für insgesamt ein Jahr dabei war)) sowas wie der "Klassiker" ist - die Leute davor kannte ich überhaupt nicht, und die danach erschienen mir dann immer als die "Neuen". Auch die Geschichte und den früheren Stellenwert der Zeitschrift kannte ich natürlich nicht.

In den Folgejahren habe ich mir gelegentlich noch Ausgaben des Heftes gekauft, ansonsten aber eigentlich die PC Games bevorzugt (das Argument war ja: Zu kaufen brauchte ich mir die PP nicht, die konnte ich ja leihen). Wenn's mal so kam, war das Argument für die PP eigentlich immer der Preis: Normalerweise lag der bei 6,50-7,80 DM für eine Ausgabe, in 2/98 auch nur 4,90 DM - das war konkurrenzlos angesichts von 9,90 DM für die PCG. Die letzte Ausgabe, die ich erworben hatte, war die 10/99 mit der recht "ehrlichen" Story über C&C3. Der Relaunch zu 1/2000 hat mich allerdings abgeschreckt, und wenig später wurde das Heft dann ja auch eingestellt.

Was ich rückblickend der PP für den beobachteten Zeitraum (1996-1999) durchaus vorwerfen kann, ist wohl, dass das Heft im Vergleich zur Konkurrenz immer weniger professionell und weniger hochwertig wirkte. Es gab nur vergleichsweise kurze Testberichte und Previews (die meisten wurde tatsächlich auf einer Seite abgehandelt), die ganze "Technisierung" der Testberichte (mit Benchmarks für verschiedene Systemkonfigurationen, Featurelisten, Grafikvergleich, Pro-und-Contra, Motivationskurven u.ä.), wie es das bei PCG und PCP gab, hat die PP nicht mitgemacht, ebenso wirkte der zuletzt von Thomas Ziebarth betreute Hardwareteil immer wie ein bloßes Anhängsel bzw. wie ein nebenher betriebenes Hobby. Außerdem wurde immer auf eher mattem Papier gedruckt - da kamen Screenshots nicht so schön raus. Aber da hat man den Preis wohl auch gemerkt.

Sonst noch in Erinnerung geblieben sind mir einige Eigenarten bei der Wahl der Inserenten. 1-2 Anzeigen der Tabakindustrie (meist Marlboro, Lucky Strike und Samson) waren in jedem Heft drin, außerdem gelegentlich Bierwerbung (Krombacher) und kurzzeitig, so 1993 (das habe ich später anhand von Digitalisaten festgestellt) sogar Werbung für Konkurrenzprodukte von Computec (Playtime, Amiga Games, PC Games). Das gab's bei anderen Zeitschriften kurioserweise nicht.

Was die PP dagegen immer gut konnte, waren historische Einordnungen und Vergleiche. Zu eigentlich jedem größeren Thema konnten die Redakteure da Vorbilder und vergleichbare Spiele aus der damals schon recht langen Software-Historie benennen und außerdem zu diversen Spielen historische Hintergründe oder kulturelle Anspielungen erläutern. In diesem Zusammenhang sind sicherlich auch die in der Zeit verbreiteten Interviews von Brenda Garneau bemerkenswert - sowas gab's in anderen Zeitschriften eben erst später, nie so regelmäßig und dann wiederum auch nur mit "Mainstream"-Figuren à la David Perry oder Peter Molyneux (hier dagegen haben die sogar mal den Entwickler von "Capitalism Plus" befragt). Ansonsten sollte noch lobend erwähnt werden, dass der Großteil der Redakteure zumeist eher kritisch an sein Thema herangegangen ist und Urteile immer gut begründet wurden - meistens zumindest (Extrem-Gegenbeispiele: Knut Gollerts Aversion gegen Ru Murleen aus "Rebel Assault 2", Thomas Ziebarths überschwängliche Begeisterung für diverse Zivilflugsimulationen wie "Flight Unlimited 2" und "Fly!").

Fazit: Die PP hatte einige bemerkenswerte Tugenden, die sie bis heute einzigartig erscheinen lassen, aber hat andererseits einige Entwicklungen regelrecht verschlafen und ist daher im Ende immer mehr ins Hintertreffen geraten. Das wäre vielleicht 1998 noch aufzuholen gewesen, aber dafür hätte man sich konsequent ranhalten müssen. Insgesamt ist es allerdings schade um den Abgang der PP.
29.09.2015, 14:17 Aydon_ger (734 
Meine Vermutung: Die Power Play wurde damals verlagsintern als "Spinnerei" der Herren Lenhardt & Schneider angesehen und dementsprechend hatten die beiden auch einige Narrenfreiheit.
Hab auch nochmal knallhart recherchiert: Im Interview hier auf Kultboy erwähnte Anatol Locker, dass seines Wissens nach der Name von Heinrich stammte (ohne Gewähr).


Und es ist tatsächlich so, wie auch HL in einem Spielepodcast mal erzählte: der Begriff "Power Play" entstammt dem Eishockey, dem gerade Heinrich L. ja bekanntermaßen sehr viel Interesse entgegenbringt (und damals auch entgegenbrachte). Daher war es für ihn naheliegend, einen derartigen Begriff zu verwenden, passte dieser doch laut seiner Aussage schön zum geplanten Heft: Halt "Play" wie Spielen und gleichzeigt was mit "Power", das zeigt Initiative und "Druck" dahinter. Es gab wohl auch einige andere Namensvorschläge, die aber eher lasch waren (so die damalige Meinung).

Und die Unterstützung durch die "seriösen" Redakteure des M+T Verlags war damals tatsächlich eher gering. Besonders als das mit den Happy Computer Sonderheften so anfing. Die beiden Redakteure HL und BS (um das mal abzukürzen ^-^) waren halt nur die Spiele-Leute, da kommt kein Geld mit rum. Daher waren die Augen doch recht groß, als die Verkaufszahlen schnell in die Höhe schnellten. Und so durften sie mit der Power Play relativ viel in Eigenregie machen, Hauptsache die Kohle kam rein. Das tat es in jenen Jahren auch, so dass die Redakteure von damals auch soviel Narrenfreiheit hatten, wie in den Interviews ja oft zu hören / zu lesen ist.


Am Ende war aber der Wandel zum PC-Magazin unumgänglich und aufgrund der Marktlage logisch. Die Konsolen hätte ich schon viel früher rausgeschmissen (es gab schließlich das Schwestermagazin Video Games, die das Thema viel besser abdecken konnte).


Das finde ich ganz interessant. Denn die Idee, aus dem aufstrebenden Konsolenmarkt (Mega Drive schlug ein, Super Nintendo kündigte sich an) mit einem eigenen Heft Kapital zu schlagen, kam von der Verlagsleitung. In der PowerPlay Redaktion kam das, so habe ich das gelesen, nicht so super an. Die erste Sonderbeilage "durfte" die Redaktion noch quasi nebenbei machen, das bedeutete Doppelbelastung. Und dann wurden auch noch einige Leute weggenommen, gleichzeitig neue Leute für die VG eingestellt, da war einiges in Unruhe geraten. Rückblickend haben HL und BS (dann mit Johne dran) die Video Games auch als Kontraproduktiv für die PowerPlay betrachtet (Fanboys, steckt die Heugabeln wieder ein!), gesprochen im Marktsinn. Denn die PowerPlay musste sich nun gegen die VG als Konkurrenz aus dem eigenen Hause durchsetzen, so dass die Zuwendung zum PC-Markt ganz logisch war.
Kommentar wurde am 29.09.2015, 14:22 von Aydon_ger editiert.
29.09.2015, 13:09 Eloton (318 
@ Bren McGuire:

Tja, und genau das wäre so nicht gekommen für die Powerplay, wenn die Redakteure entweder etwas weniger eitel oder etwas weniger inkompetent gewesen wären. Sonst hätten die Gamer ja entweder nicht gewusst, wie die Leutchen aussehen, oder keinen Grund gehabt, aus dieser Kenntnis brachialen Nutzen zu ziehen.

Also nach dem Lesen Deines Beitrages wird mir klar, dass die PP noch unfähiger war, als ich gedacht hatte. Aber jetzt hast Du mir nach all den Jahren die Augen geöffnet. Danke !!!
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