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Kult-Zeitschriften

Magic Disk 64
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Erstausgabe: 12/87
Letzte Ausgabe: 11/93
Verlag: CP Verlag
Sprache: Deutsch
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User-Kommentare: (19)Seiten: «  1 [2] 
09.12.2011, 08:42 bronstein (1654 
Commodus schrieb am 07.12.2011, 16:17:
Aber was soll´s! Bei einem Diskmag kommt es ja auf den Inhalt an.


Und der hat eigentlich immer gepasst. Wahrscheinlich ist es Magic Disk sogar zu verdanken, dass die Happy Computer mit ihren Listings recht bald aufgehört haben. Im Übrigen finde ich es schön, dass hier auf kultboy.com langsam die Diskussion über die Magazine des CP-Verlags ins Rollen kommen, denn zumindest in Mitteleuropa haben sie eine recht große Rolle gespielt.
07.12.2011, 16:17 Commodus (5305 
Von allen Covern der Magic Disk 64 Ausgaben die momentan hier vertreten sind, siegt das Cover der Ausgabe 3/92. Aber auch nur im Rahmen was der CP-Verlag halt so ablieferte. Meisterwerke sind das alles nicht.

Aber was soll´s! Bei einem Diskmag kommt es ja auf den Inhalt an.
25.09.2011, 01:12 SarahKreuz (9557 
Hab da n` sehr nettes Spielchen auf der MD 4/91 entdeckt und wollte mal nachfragen, ob`s davon auch ein kommerzielles Pendant gab ? http://postimage.org/image/1c49sp290/
Nennt sich "Cylogic", und man muss das linke Feld genau so mit Symbolen,Zahlen und Buchstaben besetzen, wie es rechts vorgegeben ist. Dabei fallen die Teile in Tetris-Manier herunter - natürlich immer schneller im verlaufe des Spiels. Simpel, aber total süchtig machend irgendwie. Das dumme ist nur, das bei dieser "Low Cost" Variante die Steuerung nicht so pralle ist. Da sich auf den Datenträgern unheimlich viele Klone herumtreiben (Tetris, Crillion...) könnte das hier auch eine "Kopie" eines anderen Spiels sein!?
24.09.2011, 09:36 SarahKreuz (9557 
Bin schon seit Tagen damit beschäftigt,mich durch die alten Magic Disk-Ausgaben durchzuwühlen - und mittlerweile bei der Januar `91 Ausgabe angekommen. Da die MD nur hin und wieder mal in meinen "Einkaufskorb" landetet, kenne ich somit die allermeisten Ausgaben noch nicht. Das Geld reichte damals nur für die "Game On" - bei 20 oder 30 DM Taschengeld im Monat wollte eine zusätzliche "Magische Diskette" sehr gut überlegt sein - und selbst die GO war mit günstigeren 7,50 DM auch nicht gerade DAS Schnäppchen der späten Achtziger/frühen Neunziger (und musste so manches mal einfach im nahe gelegenen Tankstellen-Shop im Regal bleiben - man hatte schließlich noch andere Hobbies,die Kohle verlangten). So richtig billig empfand ich die Magazine damals also nicht. Billig dagegen ist der Großteil der beigefügten Spiele der MD. Ist wahrscheinlich nur damit zu entschuldigen, das die Magic Disk als so eine Art Resteverwertung herhalten musste. Denn die Spiele der "Game On" waren nicht nur quantitativ sondern auch qualitativ um einiges präsenter. Nach einem gelungen Start mit den Strategie- und Rollenspielen von "Imperator Software" (Verlies z.B.! Sehr netter Dungeon Crawler)) lässt die Qualität bereits mitte 1988 spürbar nach.
Hatte man anfangs auch noch ein paar nette Szene-Demos den 5 1/4 Scheibletten beigepackt, hört das auch irgendwann ende 1988 schlagartig auf. Man fokussierte sich halt, im Gegensatz zu seinem Schwestermagazin, mehr auf Tools und Anwenderprogramme. Nennenswertes Entertainment in einer anderen digitalen Form gab`s dann anscheinend wirklich nur auf der GO. Bin mal gespannt, ob die Spiele in späteren Ausgaben nicht gleich ganz wegfallen. Denn das Gros der Leserbriefschreiber scheint auch nicht in Begeisterungsstürme auszubrechen.
Trotzdem ist es interessant zu sehen, das die Musiker Markus Siebold und Rudi Stember bei einigen dieser Low Cost-Spiele schon mitgewirkt haben. Besonders letztgenannter rockt ordentlich die Sid-Hütte und hat sogar das eine oder andere Spiel selbst programmiert. (oder die Spiele seines Bruders vertont) Historisch gesehen hat das durchstöbern also durchaus seinen Reiz.
Bei den Utilities sind mir ganz besonders die Demo- und Intro-Maker aufgefallen. Schon nicht mehr nachvollziehbar, WIEVIELE davon alleine bis zur Januar `91 Ausgabe veröffentlicht wurden. 20 unterschiedliche Programme dürften es locker sein. Wahrscheinlich sogar noch mehr. Wie bei solchen Programmen meistens üblich, kann man neben den Bars und seinen eigenen Texten auch das scrolling, Schriftfonts, Hintergründe, Musik, und anderes beeinflussen - ohne auch nur einen Hauch Programmierkenntnisse zu besitzen. Die allermeisten sind sogar äusserst komfortabel zu bedienen für ihre Zeit. Möchte nicht wissen, wieviele sich Heutzutage noch cool "Demomacher" oder "Szenesau" nennen, und in wirklichkeit nur mit solchen kleinen Programmen in einer halben Stunde ein ansehnliches Demo aus dem Ärmel hervorgezaubert haben.

Zwischenzeitlich gab es da mal eine art "Federkrieg" zwischen den Leserbriefonkeln - aber bis dato ist noch Prof.Plodder für beide Magazine zuständig. Besagter virtueller Schlagabtausch liegt also noch vor mir. Ebenfalls interessant: Die Schreibe der Autoren wird erst im Laufe der Zeit professioneller. Anfangs wirkt das alles eher bemüht, aber nicht richtig gekonnt. Während man sich in den Neunzigern dann endlich mal "Gefunden" hat, und auch das eine oder andere Vorwort von Chefredakteur Christian Geltenpoht lesenswert ist. Auch die Basic und Assembler-Kurse sind sehr gut geschrieben, da sie von Null beginnen (was bedeutet PRINT und wie nutzt man es beim C64? ) und einen sehr tief in die Materie (bis zur binären Mathematik) bringen. Sogar einen Grafik- und Musik-Kurs konnte man bis Januar `91 verzeichnen. Alles sehr versiert geschrieben. Eigentlich schade, das man die vor rund 20 Jahren verpasst hat. Denn sie machen vieles besser als die drögen Basic- und Sid-Handbücher eines Data Becker (oder noch schlimmer: der offizielle Basic-Schinken aus dem Hause C= ) *grusel*

Was gab`s sonst noch interessantes bisher?

It`s Kult,Boy:
- Das Thema "Nazi Software" wird kurz im Editorial angesprochen, und die Diskussion geht dann bei den Leserbriefen weiter, wo auch das 64er Magazin zitiert wird. Leserbriefonkel Plodder lässt verlauten, das er die Spiele kennt und befindet alle für Ultra-Blöd, die sowas spielen. Denn Grafik und Sound wären mies - Und das Gameplay eines "KZ Manager II" sowieso total Banane, und würde einem nach nur einer halben Stunde zu einem herzhaften Gähner veranlassen.

- Leser beschweren sich über geknickte Magic Disk-Ausgaben in ihren Briefkästen. Und rennen zum Postamt um sich zu beschweren - oder schreiben an die MD, um über die elenden Postbeamten zu fluchen. Woraufhin sich die Postbeamten unter den C64 Usern dann angepöbelt fühlen. Und andere lassen verlauten: "Geknickt? Ja und? Die Disk läuft trotzdem!" Danach melden sich dann wieder andere, das die geknickte und für kaputt befundene Diskette ja TATSÄCHLICH noch läuft - und sie sich schnell eine Kopie von gezogen haben. (Schließlich könnte der Knick noch SPÄTER auftretende Auswirkungen haben! )

- Einer sucht in der Help-Rubrik tatsächlich das Benzin für die Kettensäge. In welchem Spiel, könnt ihr euch sicherlich denken.

- Chefredakteur Geltenpoth lässt verlauten, das "pi mal Daumen" mehr als ein Drittel der Leser sich eine Kopie von Magic Disk reinpfeiffen. Jedenfalls soll das eine Leserumfrage ergeben haben. Wundert mich natürlich nicht, wenn es auf eine solche Art und Weise an`s Tageslicht kommen sollte. Hat man schätzungsweise einen Absatz von 3000 Magazinen und erhält plötzlich 4-5 Tausend ausgefüllte Umfragebögen: Ha, ertappt!! XD

- Die Spieletests, jawoll. 1990 war der Brotkasten bereits auf einem absteigenden Ast - und musste sich oftmals mit lieblosen Konvertierungen zufrieden geben (E-Motion und Klax kommen mir da z.B in den Sinn,von denen ich maßlos enttäuscht war - und die, trotz ihrer minimalst-Grafik, anscheinend nur richtig auf 16 Bittern funktionieren). Aber trotzdem die Qualität spürbar nachliess,erschien 1990 noch reichlich Soft für den Brotkasten. Demensprechend war auch die Anzahl der Reviews im Magazin noch ziemlich stattlich. Was die Spielebewertungen der Magic Disk angeht, so könnte man sich auch hier in endlose Diskussionen verfrachten. "Back to the Future II" erhält eine hohe 80er Bewertung. "Turbo Outrun" wird als "Sehr Gut" empfunden - nur ein Jahr später auf einer Compilation aber als lahmes Rennspiel mit schlechter Grafik abgewatscht. Bei "The Real Ghostbusters" wird gefragt, warum denn nun ein zweites mal der Geisterjäger-Film versoftet wird - und hat wohl nicht gepeilt, das es das Spiel zur ZEICHENTRICK-Serie ist. "Puffy`s Saga" ist mist, "Last Ninja Remix" das beste Ninja aller Zeiten, "Shinobi" eine außerordentlich gute Automaten-Umsetzung...soviel Diskussionswürdiger Stoff, das mir einfach die Zeit fehlt,hier alles aufzuzählen.

- Der "Chaos Computerclub" bittet in der Magic Disk um finanzielle Hilfe, weil der Clubleiter in Frankreich am Flughafen festgenommen wurde. Wie es sich für einen "Einer für alle/alle für einen"-Club gehört, wird ihm Geld geschickt bis zur völligen Selbstaufopferung. Damit er sich auch mal hin und wieder was zu Essen im Knast kaufen kann - derartige Beschaffungen würden dort ja mächtig in`s Geld gehen. Als die MD nur zwei Monate später um ein Interview mit dem CC Club bittet, legt man mit einem "Sie haben sich verwählt" gleich wieder den Hörer auf. Am Ende schafft man es aber dennoch, das die Leitung nicht gleich wieder unterbrochen wird - und bittet um ein Interview in der Magic Disk. Dumm allerdings, das dort niemand was von dem Magazin je gehört zu haben scheint. Im Gegenteil: Man ist sogar leicht erbost, das die Magic Disk wiederrum noch nix von dem Club-internen Magazin was gehört hat. Kurz darauf wird in der Magic Disk ordentlich abgeledert über den "Chaos Computer Club" - er würde seinem Namen doch alle Ehre machen und nur aus arrogannten und hochnäsigen Wichtigtuern bestehen. Ein Schelm, wer da einen Zusammenhang sieht. Das nur 2 Monate später wieder in höchsten Tönen von dem CC Club berichtet wird, wirkt da auch SEHR...befremdlich.

- Man wartet in der Redaktion sehnsüchtig auf die DDR-Szene-Reportage für das Diskettenmagazin. Und macht den Lesern ebenfalls den Mund wässrig, denn die sind aufgrund der Wiedervereinigung natürlich heiß auf "News aus dem Osten". Der Artikel wird derweil noch "vor Ort" verfasst - man müsse sich noch um ein wenig Geduld bemühen, um zu erfahren, ob der C64 dort hoch im Kurs steht. Als der Artikel endlich erscheint ist die Ernüchterung aber ziemlich groß. Man erfährt zwar, das der C64 sich dort zu etwa 90 % auf die User verteilt (Amiga,Amstrad,Atari und der DDR-KleinComputer teilen sich den Rest der Computer-Besitzer), der Brotkasten mit knapp 2000 DM noch der beste der Gattung Preis/Leistung ist und nahezu alle fröhlich (und öffentlich) am Raubkopieren sind - aber erfährt man sonst etwas Insider-mäßiges ? Nunja, vielleicht hätte man sich nicht einen ComputerClub-Leiter als Gesprächspartner nehmen dürfen. Denn der nutzt die Gunst der Stunde erstmal, um AUSGIEBIG Werbung für seinen Club zu machen, womit der Artikel nur im Ansatz so richtig interessant wurde *gähn*

-Apropos Raubkopien: Kultig auch das (wohl fiktive) Interview mit einem anonymen Cracker in einer der Erstausgaben. Selten so was dämliches gelesen. So dämlich allerdings, das es wieder "very entertaining" war - Ziel erreicht. Natürlich würde besagter Cracker laut seiner Aussage auch nur aus spaß an der Freude cracken und die Spiele auch nur an Verwandte und Freunde verteilen (Geld verdienen käme damit nicht in Frage). Auch die Interviews mit den anonymen Hackern und der ständige Versuch von Magic Disk, das Hacken als etwas lapidares darzustellen ("Es sind Leute, die niemanden weh tun und nur mal gucken, was so in fremden Mailboxen vor sich geht, bevor sie wieder verschwinden") ist ganz großes Buchstaben-Kino.

-Akustikkoppler (DFÜ-) Artikel findet man ganz besonders im ersten Jahr häufig vor. Interessant sind da auch einige Beschreibungen, wie schwer es wohl war, an anständige Hardware für den C64 ranzukommen. So gibt es dort einen Artikel, der von einem wahren Marathon durch die Städte berichtet um einen C64 Akustikkoppler (samt Kabel) zu ergattern. Das man allerdings sogar versucht hat im Supermarkt um die Ecke einen Akustikkoppler zu bekommen, war dann doch echt zum schießen. Ich hatte da wohl einen untersetzten Nerd in einem Aldi-Laden vor Augen, der, wild gestikulierend und schwitzend, auf die Supermarkt-Verkäuferin einredet. Aber anscheinend hat man in den späten Achtzigern selbst in Fachgeschäften meistens nur ein Schulterzucken geerntet. Immerhin: Fündig geworden ist man dann doch noch, wenn auch mit zahlreichen Umwegen. (300 Baud? Juhuuuu, Mailbox ich komme!!!! )
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