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Amiga Games 10/92 (Erstausgabe)


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User-Kommentare: (37)Seiten: «  1 [2] 3   »
25.01.2010, 21:31 Teddy9569 (1548 
Denk ich lieber nicht drüber nach!
25.01.2010, 21:28 bronstein (1654 
Sagen wir so: Marktführer werden ist eine Sache, Marktführer bleiben eine andere. Jedenfall haben GM und Ford schon sehr früh angefangen, ihre Autos für Europa in Europa zu entwickeln - warum wohl? Und wenn GM in den USA nicht genug Autos verkauft, dann gerät auch die Europa-Division in die Krise - wie man jetzt gerade sieht. Nur dass da eingegriffen wurde, im Gegensatz zu Commodore.

Und wenn Nintendo den japanischen Markt verliert, was passiert dann mit Nintendo?
Kommentar wurde am 25.01.2010, 21:30 von bronstein editiert.
25.01.2010, 21:23 Teddy9569 (1548 
Commodore war schon viel früher beratungsresistent, als sie es versäumten, die Anfragen von Softwarehäusern zu erwidern, welche dann ihre Programme für den Mac entwickelten. Andererseits ist Nintendo von Japan aus weltweiter Marktführer geworden!
25.01.2010, 21:19 bronstein (1654 
Vom C64 dürfte Commodore in den USA jede Menge abgesetzt zu haben. Immerhin genug, sodass selbst 1991/1992 noch in den USA programmierte Spiele erschienen (u.a. von Accolade, Origin, SSI, Konami, Capcom).

Dass Commodore "beratungsresistent, auch gegen Vorschläge der deutschen Entwickler" war, ist ein typiasches Symptom des Problems: Von einem fremden Kontinent aus kann man nicht Marktführer spielen, das geht nun mal nicht - zumal als schwerfälliger Konzern. Wir können das hier nicht im Detail erforschen, aber es spricht viel dafür, dass die Schwierigkeiten des Amiga in den USA ihren Ursprung hatten, und dass die Unfähigkeit von Commodore, das zu korrigieren, die Ursache für das langsame, aber sichere Ende darstellt.

Und wenn dem so ist, dann hatte die Krise seit 1990 bestanden, und hat 1992 Commodore die allerletzte Chance gehabt, wenn überhaupt noch.
24.01.2010, 22:04 Retro-Nerd (11971 
Die 8bit/16bit Computer hatten IMMER Europa als Heimmarkt. Daran lag es nicht. Die US Boys haben schon immer lieber auf dem NES bzw. SNES gespielt.

Natürlich waren die Hardware Entscheidungen des US Mutterkonzerns ab 1990 durchweg schlecht. Die waren beratungsresistent, auch gegen Vorschläge der deutschen Entwickler.
24.01.2010, 21:57 bronstein (1654 
Teddy9569 schrieb am 24.01.2010, 15:23:
...wenn ein Gerät auf einem wesentlichen Teil des Weltmarktes (USA) keine Rolle (mehr) spielt und man dort nicht einmal den Support in einem anderen Teil des Weltmarktes (Europa) für lukrativ hält, dann würde ich schon sagen, Rom steht in Flammen.


Womöglich ist das der entscheidende Punkt, und wenn ja, dann war der langfristige Verlauf schon 1990 entschieden: Die USA waren nichts weniger als der Heim-Markt. Man stelle sich mal den VW-Konzern ohne Deutschland vor, Renault ohne Frankreich, Nintendo ohne Japan. Geht nicht? Eben.

Wirklich schade. Ich hätte den Amiga gern als zweite Alternaitve neben dem Macintosh zum IBM-PC gesehen. Vielleicht hätte er sich bis heute gehalten. Aber dazu hätte Commodore einen Schritt voraus bleiben müssen, statt plötzlich nur mehr hinterher zu rennen...
24.01.2010, 15:23 Teddy9569 (1548 
Keine Entwicklung ist zwangsläufig und es hätte sich nach dem Oktober 1992 einiges anders ereignen können. Aber wenn ein Gerät auf einem wesentlichen Teil des Weltmarktes (USA) keine Rolle (mehr) spielt und man dort nicht einmal den Support in einem anderen Teil des Weltmarktes (Europa) für lukrativ hält, dann würde ich schon sagen, Rom steht in Flammen. Die Modellpflege Commodores tat danach sein Übriges. Dabei sei angemerkt, dass ich den Amiga 1200 nicht für einen schlechten Computer halte, im Gegenteil. Er war, wie die Geschichte zeigt, nicht der Retter der Amiga-Linie und Commodores.
Kommentar wurde am 24.01.2010, 15:24 von Teddy9569 editiert.
24.01.2010, 15:06 Retro-Nerd (11971 
Der Amiga 1200 ist heute der Amiga, den man heute noch empfehlen kann, IDE-CF, PCMCIA+Compact Flash etc. verkaufte sich in Deutschland leider nur knapp 100.000 mal bis Dezember 1993. Keine Ahnung, wieviele Escom noch absetzen konnte.
24.01.2010, 14:26 jan.hondafn2 [Mod Wunschzettel / Tests] (2124 
bronstein schrieb am 23.01.2010, 18:21:
...
... Der Anmiga 1200 wurde gerade bekannt gemacht, und die wenigen die sich noch dafür interessiert haben, fragten sich mehr oder weniger laut: "Mit diesem Laufwerk, und ohne serienmäßige Festplatte?!? Ist das die Erlösung, auf die wir gewartet haben?!?"

2. Das Desinteresse der Amerikaner zeigte auch auf, dass der Markt nur noch halb so groß war. Auch jene Spiele, die noch in den USA programmiert wurden, waren oft recht lieblos gemacht, wenn auch spielerisch gut (z.B. "Ski or Die" ). Aber dass ein programmierter Hit wie "Day of the Tentacle" nicht für den Amiga umgesetzt wurde, war nun einmal ein untrügliches Signal, dass der Amiga nicht mehr die Nr. 1 war, dass die Zukunft mittelfristig ohne ihn stattfinden würde.
...


Nur weil "Day of the Tentacle" nicht für die Freundin umgesetzt wurde, kann ich es doch nicht als "untrügerisches Signal" für irgend etwas deuten!
Da hätte man zu jener Zeit auch sagen können: "Okay, Ruffn Tumble und Lionheart kommen nicht für den PC raus. Das wars dann wohl spieletechnisch mit der MS-Dose....!"

Bezüglich des A1200:
Sicherlich gab es einige paradoxe Sachen, die die meisten Amiganer nicht ganz nachvollziehen konnten. Insbesondere, dass er nicht standartmäßig mit einer HD und mehr Speicher rauskam, war irgendwie enttäuschend.
Fakt ist aber, dass er sich ziemlich gut verkauft hat und selbst noch heute eine treue Fangemeinschaft (siehe Retro-Nerd) um sich schart. Also haben sich definitiv nich nur "wenige" für den 1200-er interessiert.
23.01.2010, 18:21 bronstein (1654 
Es ist sicher richtig, dass die Nicht-Umsetzung von "Test Drive III" zu verschmerzen war. Und es ist auch richtig, dass mindestens bis 1994 noch viele schöne Spiele für den Amiga erschienen sind, darunter einige Klassiker. Aber gerade im Herbst 1992 sind einige Dinge zusammen gekommen:

1. Nach dem CDTV-Flop musste Commodore zu den alten Tugenden zurückfinden oder eingehen. Der Anmiga 1200 wurde gerade bekannt gemacht, und die wenigen die sich noch dafür interessiert haben, fragten sich mehr oder weniger laut: "Mit diesem Laufwerk, und ohne serienmäßige Festplatte?!? Ist das die Erlösung, auf die wir gewartet haben?!?"

2. Das Desinteresse der Amerikaner zeigte auch auf, dass der Markt nur noch halb so groß war. Auch jene Spiele, die noch in den USA programmiert wurden, waren oft recht lieblos gemacht, wenn auch spielerisch gut (z.B. "Ski or Die" ). Aber dass ein programmierter Hit wie "Day of the Tentacle" nicht für den Amiga umgesetzt wurde, war nun einmal ein untrügliches Signal, dass der Amiga nicht mehr die Nr. 1 war, dass die Zukunft mittelfristig ohne ihn stattfinden würde.

Auch der C64 ist nicht gleich veschwunden, als "Indy III" nicht umgesetzt wurde, und der C65 nie erschienen ist - aber das mittelfristige Ende war ab 1989 abzusehen, er war nicht mehr #1. Das hat aber in UK den Verlag Future Publishing nicht davon abgehalten, noch im Herbst 1990 (!) ein neues C64-Magazin nur für Spiele zu starten ("Commodore Format" ), das recht gut war und sich noch Jahre hielt. Das ist nicht so absurd, schließlich gab es genug User.

Anders formuliert: Ab 1992 hat der Amiga von seiner Substanz gelebt. Die war recht üppig, aber wurde zwangsläufig immer weniger. So wie drei Jahre zuvor der C64, der ja selbst 1992 immer noch nicht tot war.
Kommentar wurde am 23.01.2010, 18:21 von bronstein editiert.
22.01.2010, 22:27 Retro-Nerd (11971 
Schaut mal in HOL, was 1992-94 noch für Alltime Klassiker erschienen sind. Ambermoon, Sensible Soccer, Chaos Engine etc. Die US Firmen waren zu der Zeit sowieso nicht mehr interessant, die besseren Spiele kamen aus Europa. Bei der 10/92 Ausgabe der Amiga Games war der A1200 noch nicht mal veröffentlicht. Also im nachhinein alles Spekulation, wenn man Ende 1992 schon meinte was "gemerkt" zu haben. Dem Amiga ging es zu der Zeit noch gut.

Nur weil einige User damals (1992) auf den PC abgesprungen sind heißt das nicht, das es nicht erfolgreich bis 1994 weiterging. Die eigene Erinnerung täuscht wohl manche. Das Commodore ab 1990 zu viele Fehler gemacht hat ist allerdings eine andere Story.
Kommentar wurde am 22.01.2010, 22:38 von Retro-Nerd editiert.
22.01.2010, 12:52 Teddy9569 (1548 
Ich glaube, dass zu jener Zeit halt noch keine Anzeichen für den Absturz des Amigas gegeben waren. Ansonsten hätte man das Heft auch nicht ins Leben gerufen. Wer steigt bitte schön auf ein "sinkendes" Schiff?


Also im Oktober 1992 war schon ein - ich sag mal - Popularitätsschwund des Amigas zu spüren. Cinemaware war verschwunden, Lucasarts veröffentlichte keine Flugis für den Amiga, deren Adventures standen auf der Kippe und die meisten US-Firmen ließen - wenn überhaupt noch - Amigaversionen von europäischen Niederlassungen oder Lizenznehmern programmieren. Umsetzungen vom PC waren oft abgespeckt und der neue Amiga 1200 war irgendwie nicht der Schub in Sachen Hardware, den man sich angesichts des PCs und der neuen Konsolen wie 3DO, Jaguar und Saturn versprochen hatte.
22.01.2010, 10:30 jan.hondafn2 [Mod Wunschzettel / Tests] (2124 
@bronstein:
Ich kann Deine Meinung teilweise gut nachvollziehen. Sicher kamen Games wie "TD III" oder auch "Day of Tentacle" nicht für die Freundin raus. Dies aber gleich als "Schrillen der Alarmglocken" zu betiteln, ist ein ganz klein wenig übertrieben. Ich bin der Meinung, dass die Hersteller einerseits keine Umsetzungen für die Testfahrt/Tag des Tentakels machen wollten (technisch schwierig umzusetzen) und andererseits ihren Profit (bedingt durch die vielen Raubkopierer bei Commodores Jünglingen) schwinden sahen.
Ich bin Retro-Nerds Meinung, denn ganz offensichtlich ging es erst Mitte/Ende 94 mit dem Bangen um unsere Freundin los.
21.01.2010, 21:18 einoeL (765 
Das große Ass im Ärmel war natürlich die Demo-Disk.
Ich glaube, diese hat viele Fans dazu verleitet, sich die Amiga Games zu kaufen.
Ein scheußliches Magazin, ich war nie ein Fan von dem Layout der AG.
Ich habe sie trotzdem immer gekauft, weil ich süchtig nach Computer-Mags war.
Ich war aber kein großer Fan der Demo-Disk.
Wenn es einen spitzen Test von einem Spiel gab, und ich wusste, welche Leute das Game gemacht hatten, dann wollte ich mich vom Game "als Ganzes" überraschen lassen.
Am tollsten war natürlich das Bestellen des Originals.
Ich habe es regelrecht zelebriert, das neue Spiel dann zu entdecken.
21.01.2010, 21:17 Retro-Nerd (11971 
Desinteresse der Amerikaner


Völlig irrelevant, die Amis haben mengenmäßig nicht soo viel zur großen und recht guten Amiga Spiele Bibliothek beigetragen. Der Amiga war ab 1988/89 in Europa dick im Geschäft. Erst gegen Ende 1994 ging es langsam bergab.
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