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Sega Mega Drive


Hersteller:
Sega

Speichermedium:
Modul

Veröffentlichung:
Japan: 29.10.1988
USA: 09.01.1989
Europa: 30.11.1990

Technisches:
CPU: 16-Bit Motorola 68000 16 Bit-Prozessor mit 7,67 MHz (NTSC), 7,61 MHz (PAL)
Co-Prozessor: ZiLOG Z-80A 8-Bit (3,58MHz) - kontrolliert Soundchips
Sound: Yamaha YM2612 6-Kanal FM / Texas Instruments SN76489 3-Kanal PSG + 1-Kanal PCM / 20KHz Samplingrate
ROM: 1 MB
RAM: 64 KB
Grafik: VDP (Video Display Processor) für Playfield und Sprite Control
Video RAM: 64 KB
Colour RAM: 64 x 9 bit
Farbpalette: 512 Farben (RGB, 3 Bit pro Farbkanal)

Allgemeines:
Das Mega Drive ist eine 16-bit-Spielekonsole der Firma Sega, die auf dem japanischen Markt vor allem dem NES der Firma Nintendo, auf dem amerikanischen bzw. europäischen Markt aufgrund des späteren Veröffentlichungstermins dem Nachfolgermodell Super NES Konkurrenz machen sollte. Obwohl es auf dem japanischen Markt weit hinter den Konsolenverkäufen des damaligen Marktführers Nintendo zurückblieb und es technisch in vielerlei Hinsicht (Grafik, Sound) dem später erschienenem Super NES unterlegen war, konnte es sowohl auf dem amerikanischen als auch auf dem europäischen Markt gut mit Nintendos Super NES mithalten.

Dies lag einerseits sicherlich an der recht strengen damaligen Lizenzpolitik Nintendos, mit der sich viele Spielefirmen nicht anfreunden konnten, als auch an den Spielumsetzungen, die für das Mega Drive erfolgten. So wurden zum Beispiel viele Amiga-Klassiker der damaligen Zeit umgesetzt; es erschienen aber auch sehr viele Eigenentwicklungen, die nicht direkt von Sega kamen, wie beispielsweise viele der EA-Sports-Spiele, die zunächst auf dem Mega-Drive ihre Premiere feierten.

Rückwirkend betrachtet dürfte das Mega Drive wohl als erfolgreichste Konsole der Firma Sega gewertet werden. Es erschienen zahlreiche sehr gute exklusive Spiele und Spieleserien für das Mega Drive, und beinahe jede bedeutende westliche Spielefirma hat das Mega Drive mit Spielen unterstützt.

Weniger Glück hatte Sega indes mit der Zusatzhardware für das Mega Drive. So floppten die Erweiterungen Mega-CD und 32X, und Sega entschied sich bald, eine neue Konsole auf den Markt zu bringen, den Sega Saturn.

Text von Stephan














Copyright: Computerspielemuseum Berlin
Fotos: Nr.1


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Kategorie: Werbung, Mega Drive


User-Kommentare: (240)Seiten: [1] 2 3 4 5   »
25.11.2020, 20:22 Grumbler (825 
In den frühen Neunzigern entwickelte Sega eine Virtual-Reality-Brille für das Megadrive. Das Produkt kam zwar nie auf den Markt, immerhin könnt ihr eins der dafür entwickelten Spiele jetzt aber auf einer modernen VR-Brille spielen.
16.10.2020, 16:43 SarahKreuz (9146 
Granzert schrieb am 15.10.2020, 00:40:
SarahKreuz schrieb am 14.10.2020, 20:58:
Wirtschaftssimulation beim hantieren mit Geld und Waren, Kauf und Verkauf.


Für mich wurde darin der Höhepunkt in MMORPGs erreicht, weil man da mit echten Spielern handeln musste.

Ja, absolut. In MMORPGs hat man das wirtschaften auf die Spitze getrieben. Ich kannte welche, die haben nichts anderes gemacht, als Dinge für das Auktionshaus und die Gilde gecraftet. Sie haben dann dementsprechend ständig die aktuellen Marktpreise im Auge gehabt, waren mit Spielern am handeln und feilschen. Das ist definitiv ein Spiel im Spiel.

Bei einem guten Offline-RPG ist das Geld/Gold/Silbermünzen/Whatever auch so gut ausbalanciert, dass man sich nie alles leisten kann. Und man anfangen muss zu rechnen, Prioritäten werden bis zum nächsten Geld-Boost gesetzt: grübelnd in Läden rumhängen (oder beim Schmied) macht mir immer Laune.
15.10.2020, 00:40 Granzert (131 
SarahKreuz schrieb am 14.10.2020, 20:58:
Wirtschaftssimulation beim hantieren mit Geld und Waren, Kauf und Verkauf.


Für mich wurde darin der Höhepunkt in MMORPGs erreicht, weil man da mit echten Spielern handeln musste.
15.10.2020, 00:12 Grumbler (825 
warum gab es dann eigentlich nie ein gesetz dass jede filmumsetzung ein solches potpourri-rollenspiel zu sein hat
14.10.2020, 20:58 SarahKreuz (9146 
Eine ähnliche steile These hab ich auch vor zig Monaten mal gehört. In irgendeinem Podcast (Auf ein Bier, glaub ich). Dort wurde das Genre allerdings direkt mit einem Abenteuerspiel (Adventure) gleichgesetzt. Eben weil es doch schon (zu) linear einer Story folgt. War mir zu kurz gedacht.

Für mich gilt, dass RPGs aus vielen Versatzstücken bestehen. Sprich: ein gutes Rollenspiel hat gleich zig Genres vereinnahmt. Strategie bei den Kämpfen (falls rundenbasiert), Action (falls Kämpfe in Echtzeit), Wirtschaftssimulation beim hantieren mit Geld und Waren, Kauf und Verkauf. Ein bissl Adventure, was das Storytellung betrifft und mögliche alternative Vorgehensweisen/Handlungsstränge. Ein Hauch Visual Novel beim regen Gebrauch von Dialogen und Zwischensequenzen. Bestenfalls noch eine Prise Denk- und Knobel-Spiel, falls Rätsel eingebunden sind. Öfters mit vielen Minispielen ganiert, die noch unzählige andere Genres beackern (Geschicklichkeits- und Karten-Spielchen usw). Ein RPG ist für mich immer ein buntes Potpourri aus allem Möglichen. Genau deswegen machen sie ja so viel Laune und die guten Vertreter strotzen deswegen vor Kurzweile, sodass sie auch 40, 80 oder 120 Stunden bei Laune halten.

Über allem thront aber immer ein Looten und Leveln. Und eine spürbare Weiterentwicklung des Charakters. Ohne diese ist es auch kein klassisches RPG für mich.
Kommentar wurde am 14.10.2020, 21:00 von SarahKreuz editiert.
14.10.2020, 17:46 Retro-Nerd (11980 
Rätsel fehlen doch auch meistens in Konsolenspielen. Das beschränkt sich oft auf gehe von A zu B und lege Schalter um, welches ja auch ein bekanntes Action Adventure Element ist. Ist wie gesagt schlecht vergleichbar.
Kommentar wurde am 14.10.2020, 17:49 von Retro-Nerd editiert.
14.10.2020, 17:43 Pat (4796 
Ich persönlich zähle ein Spiel dann zu den RPGs, wenn es Charakterwerte und - progression gibt und die Spielerfahrung maßgeblich durch die Charakterwerte beeinflusst wird und nicht durch die Fertigkeiten des Spielers.

So gesehen sehe ich Secret of Evermore, Secret of Mana und Terranigma schon als RPGs aber halt eher als Action-RPGs.
Zelda, zum Beispiel, hingegen gehört eindeutig zu den Action-Adventures.

Da ich stets US-Konsolen hatte, sehe ich die Spielschwerpunkte natürlich von dieser Seite. Aber, hey, dafür hatte ich lange Zeit Terranigma verpasst.

Ich habe mal die Liste überflogen und, ja, in Europa sind tatsächlich viele der SNES-RPGs nicht erschienen.
Aber ich habe ja bei meiner Aussage auch gesagt, dass ich USA und natürlich Japan meinte. Mir war nur nicht bewusst, dass PALien derart missachtet wurde, wenn es um RPGs ging.


Retro-Nerd hat mit seiner Aussage insofern übrigens schon recht, dass in jRPGs ausserhalb des Kampfes Charakterwerte keine so große Rolle spielen, wie in westlichen Rollenspielen.
Dafür wird in jRPGs halt mehr auf die Geschichte der Charaktere und deren Persönlichkeit eingegangen als die anonymen Helden vieler westlicher Rollenspiele.

Hat beides seinen Reiz für mich.
14.10.2020, 16:27 Retro-Nerd (11980 
Das sind keine Vorurteile. Die Fakten sprechen für sich. Die Japaner haben einfach eine andere Vorstellung davon, wie man RPGs in Videospielen umsetzt.
Kommentar wurde am 15.10.2020, 01:05 von Retro-Nerd editiert.
14.10.2020, 08:24 Sir_Brennus (536 
Retro-Nerd schrieb am 13.10.2020, 22:53:
Die ganze simple Machart in der Spielmechanik und Charakterentwicklung/Ausbau der Talente und Fähigkeiten etc. der JRPGs spricht doch eine einfache Sprache. Gar kein Vergleich zu den komplexen traditionellen US/Euro Rollenspielen für Computer, die teilweise auch noch für Konsolen erschienen sind. Das fängt schon am auswürfeln des Charakters an.


Der gute Chester Boilingbroke hatte diese Vorurteile auch. Nachdem er Final Fantasy I gespielt hat, musste er sie jedoch revidieren. Lies selbst.
13.10.2020, 23:04 Petersilientroll (409 
Retro-Nerd schrieb am 13.10.2020, 22:53:
Die ganze simple Machart in der Spielmechanik und Charakterentwicklung/Ausbau der Talente und Fähigkeiten etc. der JRPGs spricht doch eine einfache Sprache. Gar kein Vergleich zu den komplexen traditionellen US/Euro Rollenspielen für Computer, die teilweise auch noch für Konsolen erschienen sind. Das fängt schon am auswürfeln des Charakters an.

Ach, jetzt verstehe ich, was Du meinst.
13.10.2020, 22:53 Retro-Nerd (11980 
Die ganze simple Machart in der Spielmechanik und Charakterentwicklung/Ausbau der Talente und Fähigkeiten etc. der JRPGs spricht doch eine einfache Sprache. Gar kein Vergleich zu den komplexen traditionellen US/Euro Rollenspielen für Computer, die teilweise auch noch für Konsolen erschienen sind. Das fängt schon am auswürfeln des Charakters an.
Kommentar wurde am 13.10.2020, 22:54 von Retro-Nerd editiert.
13.10.2020, 22:50 Petersilientroll (409 
Retro-Nerd schrieb am 13.10.2020, 22:30:
Shining Force sind rundenbasierte Taktik Spiele.

Stimmt. Da hab' ich es nicht ganz so genau genommen.
Retro-Nerd schrieb am 13.10.2020, 22:30:
Und streng genommen sind diese Japan RPGs auch selten mehr als Action Adventures. Das gilt auch für Final Fantasy oder Phantasy Star.

Das kann ich jetzt überhaupt nicht nachvollziehen. Man kann ja drüber diskutieren, inwiefern man ab dem vierten Final Fantasy mit seinem Active Time Battle System noch von rundenbasierten Kämpfen sprechen kann. Aber gerade die ersten Phantasy-Star-Teile sind doch wirklich klassische RPGs. Action-Adventure-Anleihen kann ich dort so gut wie gar nicht ausmachen.
13.10.2020, 22:30 Retro-Nerd (11980 
Shining Force sind rundenbasierte Taktik Spiele. Und streng genommen sind diese Japan RPGs auch selten mehr als Action Adventures. Das gilt auch für Final Fantasy oder Phantasy Star.

Mag für Europa alles stimmen. Aber der Japan SNES Output in diesem Genre ist schon riesengroß gewesen. Viele davon sind heute auch übersetzt spielbar.
Kommentar wurde am 13.10.2020, 22:32 von Retro-Nerd editiert.
13.10.2020, 22:21 Granzert (131 
Eigentlich war der Mega Drive damals eher eine RPG-Maschine als der SNES, jedenfalls hier in Europa. Sega scheute nicht davor Titel wie Phantasy Star (II, III und IV), Shining Force (I und II) und Shining in the Darkness gleich als PAL-Versionen rauszubringen.
13.10.2020, 21:49 Petersilientroll (409 
Granzert schrieb am 13.10.2020, 21:20:
Nicht das hammermäßige Final Fantasy VII?

Hab' ich erst dieses Frühjahr nachgeholt. Erst Final Fantasy VII durchgespielt, dann Advent Children geguckt, dann Dirge of Cerberus und Crisis Core durchgespielt. VII reicht für mich nicht an IX heran; an X sowieso nicht. Vielleicht schau' ich mir in ein paar Jahren trotzdem mal das PS4-Remake an.
Pat schrieb am 13.10.2020, 21:27:
Insgesamt ist das Mega Drive halt nicht die RPG-Konsole, wie es das SNES war. Hat einige richtig nette Spiele aber den Hammerteil hat die Nintendo-Konkurrenz bekommen. -- Vor allem in den USA und (natürlich) in Japan.

Seh' ich komplett anders. Mit Zugriff auf Importspiele gebe ich Dir natürlich Recht. In Europa sah es aber mit guten klassischen SNES-Rollenspielen ziemlich mau aus. Titel, die eher in die Kategorie Action-Adventure fallen (Secret of Mana / Evermore, Terranigma) klammer' ich mal aus. Und was bleibt dann übrig? Lufia (II) fällt mir ein und Mystic Quest (Legend). Dann noch Shadowrun, das objektiv betrachtet wirklich nicht schlecht war. Sonst fällt mir nur noch der mißglückte Port von Might and Magic II ein.
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