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Amiga Joker 5/93



von Bren McGuire

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User-Kommentare: (57)Seiten: «  1 2 [3] 4   »
19.05.2015, 10:17 Teddy9569 (1548 
@ Pat

Später setzten sich einige Lesertests wertungstechnisch von den Jokertests ab ( Rise of the Robots) und erhielten so eine Eigenständigkeit und Daseinsberechtigung.
19.05.2015, 09:16 Pat (4610 
Drym hat eben schon Recht: Der Amiga - vor allem der A500 - sind bei mir tief im Herzen verankert. Vielleicht auch deshalb, weil sie damals halt eine Identität hatten.

Und, ja, damals ging der technische Fortschritt auf allen Plattformen halt eben schon sehr rasant voran. Man konnte den A500 schon aufrüsten - Turbokarte, Speicher, Festplatte, Zweitlaufwerk - und ich habe das auch exzessiv gemacht. Aber man musste halt auch immer alles abschalten können weil vieles mit zu viel Speicher, zu schnellem Takt oder eingeschaltetem Zweilaufwerk halt nicht mehr lief. Oder oft auch einfach nicht erkannt/verwendet wurde. Ganz schlimm war es ja beim A1200er und seinem eigentlich tollen AGA-Chipsatz.

Ich bleibe dabei: Meiner Meinung war das Problem an der AMiga-Familie, die schlechte Rückwärtskompatiblität.
Und das war auch der Grund, meiner Meinung nach, dass die Leute nicht aufrüsten wollte.
Und dies wiederum war der Grund, weshalb Spiele auch 1993 derart stark abgespeckt werden mussten, dass sie wie 1990er-Releases aussahen.

Bei der Diskussion zwischen Indy 4 und Flight of the Amazon Queen geht halt trotz aller Liebe FotAQ als klarar Gewinner hervor: Indy 4 wurde lieblos auf 32 Farben runtergerechnet während die 32 Farben-Variante von FotAQ doch um einiges liebevoller umgepixelt und nachgebessert wurde.
Beide Spiele haben die identische Auflösung aber der Grafikbereich von FotAQ ist sogar ein Quäntchen größer als bei Indy UND hat mehr Animationen (bei Indy 4 wurde sogar so einiges gegenüber der PC-Version weggelassen) UND läuft viel flüssiger.

Die Frage bleibt für mich ausserdem: Wieso hat man 1993 nicht auch AGA unterstützt?


Zum Lesertest: War ja eigentlich ganz gut geschrieben. Er hat sogar versucht, den typischen Joker-Stil zu emulieren. Gut gemacht.
Dann wiederum: Eigentlich hat man den gleichen Test ja schon von der Joker Redaktion gelesen, was ihn dann irgendwie sinnlos macht. WÄhre ein echter Lesertest von einem Spiel, das nicht ohnehin schon getestet worden ist, nicht viel besser gewesen?
19.05.2015, 07:39 AmigaAze (290 
@ drym:
Ich feiere gerade deinen Text.So aus meiner Seele gesprochen
19.05.2015, 00:24 drym (3670 
Ist heute bei Konsolen, Laptops, Tablets oder allgemein Macs auch wieder so. Selbst bei PCs kaufen sich die meisten heute einen, der dann ein paar Jahre arbeitet und dann ersetzt wird.

Das Problem war einfach, dass die Entwicklung sich damals überschlug. Heute kann man mit fast jeder Maschine fast alles machen, spielt man keine 3d-Blender laufen auf nem 500-Euro-PC Millionen neue und alte Spiele, Texte schreiben und surfen natürlich eh.

Damals jedoch, als man erstmal von 16 auf 32 auf 64, 256 und dann 2048 Farben kommen musste, der Sound noch aus 8-Bit Speakern mit 4 Mono-Kanälen (Amiga) oder einem monophonen Sinuston-Generator-Störgerät (PC) kam...Daten auf Floppies gespeichert wurden, Festplatten die 50 und dann sogar die 250 MB knackten: da kamen die Neuerungen einfach schneller rein als besagte 5 Jahre Homecomputer-Lebensdauer eben hätten betragen sollen. Aus dem Grund war dann mit den schönen alten Kisten auch bald Schluss und der modulare PC übernahm für 15 Jahre, um nun seit einer Weile einen Stand erreicht zu haben, der für die meisten Menschen eben ausreicht (deswegen auch die sinkenden Absatzzahlen - und natürlich, weil viele gar keinen mehr brauchen und alles am Laptop und Handy machen...).

Wenn man drauf steht könnte man sagen, dass die Mobiltelefone in den letzten Jahren ähnlich rasante Entwicklungen gemacht haben, aber auch dort ist nun eine Sättigung eingetreten, meine ich zu erkennen.

Es war eben einfach so: die Zeit war vorbei für 15 Jahre. Wie schön wäre es, Commodore hätte das überlebt und würde heute das anbieten, was Apple im Sortiment hat - nur eben zu vernünftigen Preisen und ohne den femininen Design-Fetisch. (Ob es wohl eine Commodore-Watch gegeben hätte? ).

Durch das permanente Aufrüsten verlor der Amiga ja auch seinen größten Vorteil gegenüber dem PC, dann konnte man auch gleich das Original nehmen.

Aber letztlich hat der Amiga gewonnen. Ich liebe meinen A500 und A1200 (aufgerüstet bis zum Rand!) noch heute und werde sie auch niemals hergeben. Meine PCs sind alle verschrottet oder verschenkt, auch meine alten Macs habe ich zu überraschend guten Preisen weiterverkauft. Wie Ex-Freundinnen, an die man sich kaum noch erinnern kann. Der Amiga bleibt meine erste Große Liebe (die, deren Fotos man manchmal besoffen rausholt und nostalgisch darüber nachsinnt, wie das Leben wohl gelaufen wäre, hätte man sie damals behalten (oder sie einen oder wie auch immer)).
18.05.2015, 23:59 Lari-Fari (1848 
Ich kann, was die hier (mal wieder) heiß diskutierte Aufrüst-Problematik angeht, nur für mich sprechen: Vielleicht liegt es daran, dass ich etwas jünger war (zu jung zumindest für erste Gehälter oder lukrative Ferienjobs), aber ich hätte mir die damals monströs teure Hardware unmöglich leisten können. Unter Ausnutzung von Geburtstag und Weihnachten zwei Jahre sparen für eine Turbokarte, das wäre in etwa realistisch gewesen. Macht das mal einem vielleicht Dreizehnjährigen klar, für den Zeit noch ganz andere Relationen hat.
Viel entscheidender aber: bevor der PC eine relevante Spielemaschine wurde, bin ich ohne größeres Bewusstsein für die Möglichkeit technischer Aufrüstung aufgewachsen. Ja, mein A500+ hatte bald eine Umschaltplatine für Kick1.3, aber nicht, um neue, sondern um ALTE Spiele zu zocken. Technologischer Fortschritt ging ja damals so: circa alle fünf Jahre kaufte man einen neuen Heimcomputer. Der war, so wie er war, fertig. Auf die Idee, den dann aufzuschrauben, irgendein Element rauszurupfen und gegen ein moderneres auszutauschen, wäre ich nicht gekommen, einfach weil das Konzept dieser modularen Bauweise noch nicht populär war. Die greinenden, Upgrade-müden Amiga-Fans mögen rückblickend wie Vollidioten aussehen, aber ich zumindest wusste es einfach nicht besser.
Kommentar wurde am 19.05.2015, 08:18 von Lari-Fari editiert.
18.05.2015, 22:21 Nr.1 (3478 
Sir_Brennus schrieb am 18.05.2015, 21:14:
viel.....


Ich bin langsam wirklich sehr müde....unfassbar....diese unsinnige Diskussion hätte man anno 1993 auch schon führen können.

Ich klinke mich nun aus mit den Worten:

"Wer glaubt, das 7 MHz und einige Costumchips in alle Ewigkeit ausreichen, der glaubt auch, das nur COMMODORE Fehler gemacht hat und niemals die Nutzer."

Gute Nacht, John-Boy!

P.S.: Falls Du es nicht gemerkt hast, bereits Indy4 (und Monkey2) waren abgespeckt. Was hätte man bei TheDig denn machen sollen? Das Abspecken abspecken, damit Spacken mit fast 10 Jahre alter Technik nichts mehr zu meckern haben? Aber sicher hätten sie gemeckert! "Oh, ich habe doch einen ganzen Megabyte in meinem Amiga und trotzdem ruckelt alles so!! Frechheit!!"

Gähn.....
Kommentar wurde am 18.05.2015, 22:36 von Nr.1 editiert.
18.05.2015, 21:32 Filtertüte (650 
Nr.1 schrieb am 17.05.2015, 22:01:
Entschuldigt meinen "Ton", aber das sind alte Wunden, die immer wieder aufreißen. Ich war damals von Kumpels genervt, die absolut nichts investierten und auch nach Jahren nur nach Raubkopien gierten und dann sauer wurden, dass diese Kopien nicht mehr auf dem alten, schmierigen A500 liefen. Ich hatte sogar einen Kandidaten, der allen Ernstes stinksauer war, das die neuen AGA-Spiele nicht mehr liefen!

Ich weiß noch, wie ich damals, dürfte so anno Mitte 1993 gewesen sein, einige Amiga-Originale verkauft habe (wohl mittels Joker-Kleinanzeige), und dann am Telefon von einem Interessenten fast schon beschimpft wurde, als ich erwähnte, daß ich mir einen A1200 mit Festplatte zugelegt hätte, und mir dann von ihm vorgeworfen wurde, ich würde damit den Amiga und dessen Spielemarkt kaputtmachen. Habe dann nicht groß herumdiskutiert, verstand schon damals nicht, wie er auf das schmale Brett kam.

BTW: Ist noch niemandem die Identität des Lesertestschreibers aufgefallen? Nico Barbat, der langjährige Chefredakteur von Amiga OS und Amiga Plus, als sie dann beim Falke Verlag erschien.
18.05.2015, 21:14 Sir_Brennus (487 
Nr.1 schrieb am 18.05.2015, 15:11:
Dazu kommen noch weitere Dinge. Vergleiche die beiden Spiele mal direkt. Indy4 ist feiner gezeichnet (eventuell höhere Auflösung, kann ich auf Anhieb nicht sagen), hat den besseren Sound (iMuse-Soundsystem) und hat nach meiner Ansicht eine größere Farbpalette. Dazu kommen Szenen, in denen deutlich mehr auf dem Bildschirm los ist, als bei AmazonQueen.

So einfach ist es nämlich nicht, immer wieder allein die Softwarehersteller in der Schuld zu sehen.


Kann keines der Argumente nachvollziehen:

- Grafik: Sieht mir in beiden Fällen schwer nach 32-Farben Modus aus. Die Auflösung ist identisch, das Grafikfenster bei FotAQ sogar größer. Feiner gezeichnet sieht mir das beim besten Willen nicht aus. Einzig das Pixel-Dithering ist in FoA besser, dafür ruckelt das Scrolling zum Gottserbarmen.

- SCUMM: Warum sollte die eine Skript-Engine so viel schlechter laufen als die andere, insbesondere wenn beide sehr ähnliches tun? (Beide laufen mit SCUMM-VM) Man beachte: In Monkey Island 1 und (leicht eingeschränkt) und 2 tut SCUMM seinen Dienst schneller.

- iMuse: Dass ich nicht lache. Amiga LEC-Adventures unterstützen das System nicht mal! Ich zitiere zu MI2 mal die
PP: Im Gegensatz zur Grafik hat Lucas Games beim Sound allerdings völlig danebengegriffen. Abgehackte Karibikklänge stottern unrhythmisch aus dem Lautsprecher. Schade
und für die Hartgesottenen noch den
Joker: Die karibisch angehauchte Musikbegleitung ist am PC hervorragend, am Amiga läßt sie spürbar nach, und von den exzellenten Effekten hört man dort so gut wie gar nichts mehr.


Die technische Limitation ist NICHT der Grund, dass spätere Spiele nicht auf Amiga kamen. Tatsächlich denke ich, dass man "The Dig" abgespeckt durchaus hätte realisieren können. Der einzige Grund liegt im Auslaufen der Verpflichtung die Amiga-Version für Deutschland zu machen. Alle anderen Amiga-Märkte lassen sich auf Australien reduzieren und dort waren die Verkaufseinheiten schon immer lächerlich klein.

- Wo ist in FoA auf dem Screen los als hier? Und das ist nur die Hälfte eines hochgradig animierten, scrollendenden Bildes.

Um J. Fischer zu zitieren: "Sorry, I am not convinced."
Kommentar wurde am 18.05.2015, 22:00 von Sir_Brennus editiert.
18.05.2015, 15:11 Nr.1 (3478 
Sir_Brennus schrieb am 18.05.2015, 14:32:

Aha. Warum lief dann "Flight of the Amazon Queen" um so vieles besser auf der Freundin? Nein, nein die Konvertierung ist eine grottige Zwangsarbeit von LEC um die Verträge mit SoftGold zu erfüllen - es läuft in dem Sinne, dass es nicht stehen bleibt.

Wem das ausreicht - bitte sehr.


Der Grund ist eigentlich simpel: Das SCUMM-System der LucasArts-Adventures stieß beim unbewaffneten 7 MHz-Amiga bei aufwändigen Spielen an seine Grenzen! Einer der Gründe, dass danach kein LucasArts-Adventure mehr für Amiga herauskam.

Dazu kommen noch weitere Dinge. Vergleiche die beiden Spiele mal direkt. Indy4 ist feiner gezeichnet (eventuell höhere Auflösung, kann ich auf Anhieb nicht sagen), hat den besseren Sound (iMuse-Soundsystem) und hat nach meiner Ansicht eine größere Farbpalette. Dazu kommen Szenen, in denen deutlich mehr auf dem Bildschirm los ist, als bei AmazonQueen.

So einfach ist es nämlich nicht, immer wieder allein die Softwarehersteller in der Schuld zu sehen.
18.05.2015, 14:32 Sir_Brennus (487 
SarahKreuz schrieb am 18.05.2015, 10:51:
Und quasi unspielbar? Ich hab's damals bestimmt dreimal auf einem 500er mit 1MB und einem (später mehr) externen Laufwerken durchgespielt. Die Szene beim Messerwerfer hab ich noch gut in Erinnerung...das war schon eine echt heftige Sache ... in Zeitlupe! Da man mit dem Typen auch noch interagieren musste, konnte sich das ganz schön hinziehen. Später gab es noch ein paar Slowdowns, wenn es aufs Finale zuging. Aber ansonsten war das doch selbst auf einem 7,09 Mhz-Rechner für seine Größenverhältnisse erstaunlich gut spielbar. LucasArts haben hier wirklich keine schlechte Konvertierung abgeliefert - sondern das, was im Rahmen eines alten Homecomputer möglich war.


Aha. Warum lief dann "Flight of the Amazon Queen" um so vieles besser auf der Freundin? Nein, nein die Konvertierung ist eine grottige Zwangsarbeit von LEC um die Verträge mit SoftGold zu erfüllen - es läuft in dem Sinne, dass es nicht stehen bleibt.

Wem das ausreicht - bitte sehr.
18.05.2015, 10:51 SarahKreuz (8625 
[PaffDaddy] schrieb am 17.05.2015, 21:10:
kein wort darüber daß es mit einem normalen 500er quasi unspielbar war?
aber die kiddies von damals hatten 93 wohl schon die dicken amigas mit turbokarten und hd`s?


Ja nee is klar. Die Kiddies von damals hatten das eben genau NICHT. Hätte ich damals schon mein eigenes Geld verdient, wäre der A1200 schon viel früher auf meinem Schreibtisch gelandet. Direkt bei erscheinen, möchte ich vermuten (der Amiga war schließlich meine Nummer 1).

Und quasi unspielbar? Ich hab's damals bestimmt dreimal auf einem 500er mit 1MB und einem (später mehr) externen Laufwerken durchgespielt. Die Szene beim Messerwerfer hab ich noch gut in Erinnerung...das war schon eine echt heftige Sache ... in Zeitlupe! Da man mit dem Typen auch noch interagieren musste, konnte sich das ganz schön hinziehen. Später gab es noch ein paar Slowdowns, wenn es aufs Finale zuging. Aber ansonsten war das doch selbst auf einem 7,09 Mhz-Rechner für seine Größenverhältnisse erstaunlich gut spielbar. LucasArts haben hier wirklich keine schlechte Konvertierung abgeliefert - sondern das, was im Rahmen eines alten Homecomputer möglich war.
18.05.2015, 00:30 drym (3670 
DasZwergmonster schrieb am 17.05.2015, 23:58:
Meine Frau benutzt berufsbedingt einen MacPro bzw zu Hause einen iMac, und auch ich geselle mich dazu mit meinem iPhone... allerdings benutze ich aus Überzeugung noch immer einen Windows-Standrechner

Ich nutze beruflich nen MacPro (und nen PC), nen MacBookPro sowie zwei iPads (als Controller).
Aber ein iPhone? Auf keinen Fall...wo ich nicht muss, nehm ich den Kram von den Typen nicht. Die verdienen an mir auch so genug
Ausserdem will ich nicht mein privates Fon mit meinen Berufscomputern syncen, auch um mir den Um- / Ausstieg aus der Apple-Welt (oder sollte man sagen: -Falle?) offen zu halten.
18.05.2015, 00:26 drym (3670 
Nr.1 schrieb am 17.05.2015, 23:55:
Erstens muß man einen Rechner niemals sofort komplett aufrüsten. Das war damals schon so. Turbokarte, Festplatte, Ram, externes Floppy. All das kann nach und nach erfolgen.

Zweitens hinkt der Vergleich mit den Smartphones gewaltig, da die Fluktuation dieser Dinger viel höher ist, als Aufrüstaktionen am Amiga je waren. Oder braucht man jedes Jahr eine neue Turbokarte? Zudem kann man sich diese enorm hohe (und schwachsinnige) Leistung an neuer Technik nur erlauben, weil man meistens Verträge dazu abschliesst. Es handelt sich also eher um Ratenzahlungen.

Du hast meinen Punkt nicht ganz erhascht: mit DEUTLICH weniger als man heute jährlich für Handies (und PC, Playstation, Laptop, sonstiger Smartfuck welcher Art auch immer) ausgibt hätte man damals seinen Amiga zu einer wahren Waffe aufrüsten können.

Gut möglich, dass die Ratenzahlung bei den Handies den meisten Leuten erfolgreich verschleiert, was sie da eigentlich bezahlen. Aber das Leute weder klar denken noch rechnen können sieht man ja auch sonst überall. Gut für den Kapitalismus moderner Prägung, aber ich schweife ab
18.05.2015, 00:08 Nr.1 (3478 
docster schrieb am 17.05.2015, 23:46:
....
Dennoch war der ein oder andere ganz sicher träge, mich verwunderten stets die Diskussionen um die aufbrandende Diskettenflut und das einhergehende Erfordernis einer Festplatte.


Du sprichst mir aus der Seele!!

Niemals ist etwas absolut. Es gab und gibt IMMER Ausnahmen. Ich persönlich glaube aber fest daran (auch aufgrund eigener Erfahrungen), dass eine Muffligkeit hinsichtlich der Amiga-Aufrüstung weit verbreitet war und zwar stärker, als bei anderen Systemen. Weil die Kisten eben so leicht benutzbar waren und man sich nicht grossartig irgendwo einlesen musste.

Ich wurde verständnislos angesehen, als ich dann einen A4000 im Zimmer zu stehen hatte. Mir ist egal, ob es selbstgefällig klingt, aber die mehrere tausend Mark teure Kiste habe ich komplett selbst bezahlt. Mühsam und bitter. Aber was ich dann hatte, war etwas, was mir völlig neue Welten eröffnete. Es lohnte sich einfach. Und da rede ich von einer sauteuren Angelegenheit, bei der ich absolut verstehe, wenn darauf nicht jeder Bock hat.

Selbst wenn man ausschliesslich spielen möchte, wäre eine Festplatte oder eine kleine Turbokarte im A500 ein Segen gewesen! Für den Nutzer UND die Spieleindustrie.
17.05.2015, 23:58 DasZwergmonster (3231 
Meine Frau benutzt berufsbedingt einen MacPro bzw zu Hause einen iMac, und auch ich geselle mich dazu mit meinem iPhone... allerdings benutze ich aus Überzeugung noch immer einen Windows-Standrechner
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