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ASM 7/89



Linkes Gejaule

Erst einmal herzlichen Glückwunsch, aber nicht an Euch, sondern an Psycho Cat. Endlich sagt hier mal jemand die Wahrheit, auch wenn ich seine persönlichen Angriffe (Alt-Hippies, vergreiste Informatiker) nicht für richtig halte, Eure Retourkutsche (psychotische Katze) ist aber nun auch nicht gerade niveauvoller. Tatsache ist aber, daß sich jeder vernünftige Mensch fragen sollte, wie weit wir in diesem angeblich freiesten Rechtsstaat auf deutschem Boden gekommen sind, wenn man hier nichtmal die Spiele spielen darf, die man spielen will? Das Schlimmste ist aber, daß Leute wie Sie dieser Entwicklung noch Vorschub leisten, durch ein pausenloses Gehetze gegen Kriegsspiele, obwohl diese auch nicht grausamer sind als das reelle Leben. Ein weiterer Punkt, wo noch von "linkem Gejaule" gesprochen werden muß, ist die ununterbrochene Hetze gegen sogenannte "Nazi-Software", die sich durch alle Computerzeitungen durchzieht. Schreibt Ihr voneinander ab? Hierbei wären ordentliche Testberichte vielmehr angesagt (Einschließlich Spielbeschreibung, Grafik etc.). Den entsprechenden Programmierern sollte man besonders zugute halten, daß die diese Spiele aus rein ideellen Gründen schreiben, anstatt mit ihrem Können Geld z uverdienen, so daß es für den einfachen User möglich ist, Spitzenspiele zu haben, ohne viel Geld für Originale auszugeben.
Stefan Jahnel, Tegernsee

(Anm. d. Red.: Dadurch, daß jemand Spiele aus "ideellen Gründen" programmiert, werden die Spielinhalte auch nicht besser. Was ist denn für Dich normales "reelles" Leben" Würdest Du ein "Folterspiel" spielen und das o.k. finden, nur weil es Folter "im richtigen Leben" ja auch gibt? Die Menschenwürde zuachten, hat nichts mit "linkem Gejaule" zu tun!)
von Greg Bradley

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User-Kommentare: (36)Seiten: «  1 [2] 3   »
31.10.2014, 10:44 docster (3318 
Oftmals riefen damalige Berichte über Spieletitel mit Kriegshintergrund große Verärgerung in mir hervor, aber Leserbriefe wie ein solcher hier nehmen sich einfach nur beschämend aus.
12.09.2007, 23:48 cassidy [Mod] (3840 
Waren das noch Zeiten, als selbst die hirnverbrannten Nazis es noch schafften, sich durch eine Schulform zu zwängen um damit Voraussetzungen zu schaffen, das sie später einmal die Möglichkeit haben ihre Idiotie persönlich zu relativieren um dann in der Lage zu sein, verhältnismässig "normal" und vernünftig mit ihrer Umgebung zu interagieren.
Bezweifle, dass die Fahnenschwenker und Brandsatzschmeisser heute auch nur ansatzweise geistig weiter sind als die dritte Wiederholung der zweiten Klasse!
Schön, Stefan, dass Du dazu stehst, und es als das betrachtest was es ist. Eine, Dir hoffentlich, peinliche Jugendsünde.
Kommentar wurde am 12.09.2007, 23:48 von cassidy editiert.
12.09.2007, 22:08 Gast
Die Situation damals war, dass es neben dem KZ-Manager noch so ein paar Spiele gab. Und bei uns am Gymnasium, hat das fast jeder gehabt, und auch gespielt. Damals war es entsprechend faszinierend, so etwas zu besitzen, eben weil es irgendwie verboten war.
Der Brief an die ASM hatte natürlich den Sinn zu provozieren, in Gewisserhinsicht ein Bekenntnis abzugeben, und den Lesern, die so ähnlich dachten, wie man selbst, ein Zeichen zu geben.
Was dachten meine Freunde? Das war wohl so eine Mischung aus, das ist ein Wahnsinniger und Mein Gott ist der kack-dreist-frech.
Und genau, das ist, das was ich vorher schon mit faszinierend meinte. Wenn Du eine gute Note in der Schule schreibst, wen interessiert das? Selbst wenn du ein 1er Abitur hinlegst, bekommst Du in der Lokalzeitung vielleicht ein Bild mit ein paar Zeilen. Bist Du allerdings Neonazi, schreibt die Presse einen Aufmacher. Man ist zwar eine Negativfigur, aber doch auf lokaler Ebene ein Medienstar.

Stefan Jahnel
04.09.2007, 18:31 Greg Bradley (2570 
Der Lari ist wieder da!!

Scharfzüngig wie eh und je...
04.09.2007, 18:29 Lari-Fari (1848 
Hey Stefan,
Ich fände es nicht sonderlich "faszinierend", Neonazi zu sein, gehe aber davon aus, dass ich Deinen Kommentar an dieser Stelle missverstehe - Sorry, aber bei Deiner Vita sollte es Dich nicht überraschen, wenn man jedes Deiner Worte auf die Goldwaage legt.
Dein momentanes Projekt ist, da hast Du sicher nicht unrecht, in nicht mal zwanzig Wochen vergessen, aber ich bezweifle, dass es erstrebenswerter ist, den Leuten zwei Dekaden in Erinnerung zu bleiben, wenn die einzige damals erbrachte Leistung darin besteht, sich als sturzdummes Arschloch profiliert zu haben.
Dein Ausstieg aus der rechten Szene ist uns bekannt – Falls Du bereit wärst, Dich noch einmal in die damalige Situation hineinzuversetzen: Mich würde interessieren, ob Du das, was Du damals geschrieben hast, wirklich so gemeint hast, oder ob es Dir eher darum ging, zu provozieren. Hast Du den Brief geschrieben, hauptsächlich weil Du der ASM was mitteilen wolltest, oder hast Du gehofft, dass die das abdrucken? Wie haben Deine Freunde, Dein Umfeld (Schule und so) auf den Brief reagiert? Gab es, von einigen versprengten Gestalten, die diverse KZ-Manager programmiert haben einmal abgesehen, damals so etwas wie eine rechte Gamer-Szene? Oder waren, wenn der 64er erst mal lief, Ideologien sowieso egal?
Besten Dank im Voraus,
Lari
04.09.2007, 17:55 Gast
Upps.

Eine meiner frühesten Jugendsünden. Aber es zeigt wie faszinierend es ist Neonazi zu sein. Der Schmarrn den ich vor fast 20 Jahren als Jugendlicher von mir gab, beschäftigt noch heute die Welt.
Im Moment arbeite ich an einer Stellungnahme zu Strafsteuern bei Auslandsinvestitionen für die FDP Moosburg. Ich fürchte berteits in 20 Wochen wird sich niemand mehr dafür minteressieren

Stefan Jahnel
02.07.2005, 00:34 DaveTaylor (2013 
@Kulty: Schau mal auf den Hinweis von Darkpunk.
31.05.2005, 09:45 Gast
schickt ihm mal den Artikel und fragt was er heute dazu sagt...wäre schon interessant...
31.05.2005, 09:16 Darkpunk (2719 
Inspektor Darkpunk in: Folge1 - Die falsche Überschrift
Kommentar wurde am 31.05.2005, 09:16 von Darkpunk editiert.
31.05.2005, 01:28 Dod (475 
Vielleicht sollte man ihn mal anschreiben und vorsichtig fragen ob er im fraglichen Zeitraum Computerspielmagazine konsumiert hat ..
30.05.2005, 22:39 Greg Bradley (2570 
Ob das wirklich der selbe Stefan Jahnel ist? Wär´ ja schon ziemlich verrückt.
30.05.2005, 21:53 Gast
wow...das ist der gleiche Kunde ??? wow!!!
..oder komisch ??? mmh?! krass...
30.05.2005, 19:27 Gast
Stephan Jahnel ist seit längerem aus der Neonaziszene ausgestiegen und hat ein gutes Buch über das Thema geschrieben
"Mythos Neonazi – Abrechnung eines Aussteiger"

Guggt ihr hier

http://www.stefanjahnel.de/StefanStart.htm
09.05.2005, 21:06 Greg Bradley (2570 
Habe soeben zwei Raktionen auf diesen Brief an Kulty geschickt. Kommen eventuell schon mit dem morgigen Update.
05.05.2005, 19:23 Greg Bradley (2570 
Ah, endlich mal ein Leserbrief-Wunsch!!

Wird noch heute Nacht abgetippt und an Kulty geschickt!!
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