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zu den Testberichten von Zak McKracken and the Alien Mindbenders


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Seiten: 1 [2] 

von lonely-george | System: C64/128

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User-Kommentare: (36)Seiten: «  1 2 [3] 
19.09.2009, 21:30 Rockford (1912 
Das klingt ja, als gäbe es gar nix mehr. Sam & Max hat ja gerade das Episoden-Format etabliert und Tales of Monkey Island als WiiWare ist gerade sehr beliebt. "Strong Bad" bringt es dort auch auf einige Episoden und scheint Anklang zu finden. Telltale Games sind die LucasArts von heute.
19.09.2009, 15:51 Herr Planetfall [Mod] (3983 
Klar, kommerziell gesehen hast Du wohl recht. Aber daß die großen Firmen mit Online-Spielen viel verdienen, heißt ja nicht, daß das Interesse an guten Adventures klein ist. Nur ist es leider nicht so groß, daß mal wieder etwas im Stil der alten LuacsArts-Perlen produziert würde.
19.09.2009, 15:31 Bren McGuire (4805 
Vielleicht liegt es auch einfach nur an der technischen Entwicklung - schon mal aufgefallen, dass die meisten Point and Click-Adventures, die es heutzutage noch zu kaufen gibt, vorgerenderte Backgrounds verwenden und eben keine Echtzeitgrafik (Ausnahmen wie bspw. 'Memento Mori' bestätigen die Regel)?

Echtzeitgrafik hat viele Vorteile:
- sie ist nicht 'starr'
- sie verbraucht weniger Speicherplatz
- sie ist weitaus weniger zeit- und kostenaufwendig
- sie sorgt innerhalb eines Adventures durch den Einsatz spektakulärer Kamerafahrten für eine zusätzliche großartige Atmosphäre (wie es bspw. in 'Eternal Darkness' eindrucksvoll unter Beweis gestellt wird)
- der/die Spielcharakter/e verschmelzen mit der Grafik und heben sich nicht von ihr ab (wie es ja teilweise bei Spielen mit vorberechneten Backgrounds der Fall ist)

Die Nachteile hingegen sind:
- sie erreicht (noch) nicht annähern die Brillanz und Schönheit sowie auch den Detailreichtum von Rendergrafiken (insbesondere das Remake von 'Resident Evil' auf dem GameCube sowie die PC-Adventures 'The Book of Unwritten Tales' und 'The Whispered World' seien hier genannt)
- sie ist, meiner Meinung nach, für ausschließlich mausgesteuerte Point and Click-Adventures denkbar ungeeignet, da sie durch ihre häufigen Perspektivenwechsel und dem 'Scrolling' die Atmosphäre eher stört als fördert...

Da sich die Echtzeitgrafik aber nun einmal in den meisten Spielegenres durchgesetzt und etabliert hat (insbesondere die Ego-Shooter und mittlerweile auch ein Großteil der Rollenspiele profitieren davon), konzentriert sich die Software-Industrie wohl eher auf diese Kategorien der Computer- und Konsolen-Branche...

Außerdem spielt der Online-Gaming-Faktor wohl auch noch eine sehr große Rolle - gerade Rollen- und Strategiespiele sind dafür wie geschaffen (von Ego-Shootern ganz zu schweigen!). Ein Adventure fürs WWW massentauglich zu machen dürfte wohl äußerst schwer fallen - dafür sind die einzelnen Handlungsstränge schon viel zu komplex, als das man sie mit zig Leuten gleichzeitig zocken könnte (und wenn ich dann noch an die Cheater denke... 'Ätsch, ich hab' den Schlüssel für die Tür schon durch Beschiss des Programms gefunden, sucht ihr mal schön weiter, ihr Idioten!'). Capcom hat löblicherweise vor ein paar Jahren den Versuch mit 'Resident Evil Outbreak' unternommen... und ist damit (zumindest außerhalb Japans) kläglich gescheitert...

Viele Online-Spieler bedeutet nun einmal auch viel mehr Kohle für den entsprechenden Entwickler/Publisher des Games (ich sage nor WOW!). Vom finanziellen Aspekt her betrachtet sind Adventures also schon längst nicht mehr die 'Wollmilchsäue' sowie sie es einst vor zwanzig Jahren waren - zu unprofitabel ist offensichtlich das Geschäft mit ihnen...

So bleibt einem als eingefleischer Fan des Genres wohl nichts anderes übrig, als sich über die paar Perlen, die von Zeit zu Zeit erscheinen, zu freuen (und sie vor allem auch zu kaufen) - oder eben auch die alten, unsterblichen Klassiker immer wieder aufs Neue aufleben zu lassen...
19.09.2009, 13:35 lslarry00 (113 
Ich denke auch dass das Interesse immer irgendwie da war, nur hat es sich nicht in den Verkaufszahlen niedergeschlagen. Und das lag wohl daran, dass die Software-Firmen sich auf ihren Lorbeeren ausgeruht haben und teilweise einfach vom Namen und Ruhm vergangener Tage gelebt haben und teilweise miese Sequels rausgehauen haben. Bestes Beispiel ist für mich die Police Quest-Serie von Sierra. Nach dem Ausstieg von Jim Walls hat man den Namen behalten, das Konzept aber total zum Schlechten geändert.
19.09.2009, 11:46 Herr Planetfall [Mod] (3983 
Ich glaube, daß das Interesse an Adventures immer hoch war, es kamen aber einfach keine mehr nach, die begeistern konnten. Daß das allgemeine Interesse recht groß ist, sieht man ja u. a. daran, daß fast nichts auf dieser Seite so viele und so hohe Bewertungen kassiert wie die alten LucasArts-Adventures. Würde irgendjemand mal wieder ein Adventure auf diesem Niveau herausbringen, die Leute wären doch aus dem Häuschen.

Zak 2 z. B.: Ich bewundere die enorme Leistung aller Beteiligten, so ein Projekt zu stemmen, aber gefallen hat mir das Spiel leider nicht.
19.09.2009, 11:34 lslarry00 (113 
War eines meiner ersten selbst gekauften Programme für den Amiga.
Lucasfilm hat damals richtig tolle Adventures gemacht. Ich hab nie verstanden, warum sie damit aufgehört haben. Klar, irgendwann war das Interesse an Adventures nicht mehr so groß, aber ich denke, dass qualitativ hochwertige Spiele wie Zak McKracken, Maniac Mansion oder Indy sich immer verkauft und gerechnet hätten.
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