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Richard Löwenstein

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User-Kommentare: (61)Seiten: «  1 2 3 [4] 5   »
08.12.2019, 19:58 Retro-Nerd (12642 
Das war auch kein gedachter Vergleich. Ging da eher um sein neues Projekt ReShoot Proxima III. Das wurde anfangs auch als "Arcade" game mit traditioneller 2D Grafik angekündigt. Da hatte Sandruzzo schon sehr geniale Grafiken für gezeichnet. Aber letztlich arbeitet er wohl jetzt doch an einem neuen Spiel mit der ReShoot Engine, und komplett anderer Grafik von Kevin Saunders. Ein vertikal Scroller diesmal.

Er geht da seinen eigenen Weg, völlig ok. Hatte nur einiges als Inspiration für ihn angegeben, schon bevor ich wußte das nun alles doch anders designt wird. Aber er reagiert da immer leicht defensiv, fast divenhaft und mit fast überheblichem Selbstbewußtsein. Besonders wenn man auf ReShoot R zu sprechen kommt. Ich hänge nicht immer in den allgemeinen Hype um neue Retrospiele ein, deshalb war er wohl schon etwas genervt. Letztlich ist das kein Homebrew Spiel mehr, da muß es sich mit anderen kommerziellen Titeln messen. Auch auf dem Amiga. Und sorry, vom Gameplay und Level-/Boss Design ist der da meilenweit weg von Spielen wie Apidya. Nun soll es ja angeblich ein Hybris/Truxton Mix werden. Aber da bin ich skeptisch, wird wohl eher ein ReShoot R mit vertikalem Scrolling.

Er hatte sich ja im aktuellen Joker selber eine sehr hohe Wertung für Reshoot R "reinschreiben" lassen. Hat schon einen Beigeschmack sowas.
Kommentar wurde am 08.12.2019, 20:28 von Retro-Nerd editiert.
08.12.2019, 19:40 v3to (1770 
Retro-Nerd schrieb am 08.12.2019, 18:45:
Ich weigere mich irgendwie daran zu glauben, das alle Spielredakteuere damals ein solche Söldner Mentalität hatten. Aber Kudos dafür, das er das wenigstens öffentlich zugibt.

Das ist einer der Gründe, warum ich von vorneherein subjektiv ausgelegte Tests erheblich verlässlicher finde. Dieser Ansatz, sich an irgendeinem neutralen Standard zu orientieren, verzerrt die eigene Meinung und platzt, wenn der Tester etwas Abstand hat. Nur bei Banshee hätte mich dann die Meinung der anderen Redakteure interessiert. Bei dem Ruf, den das Spiel genießt, schien mir die 83% sogar immer etwas wenig.

Zu Reshoot R habe ich auch eine Meinung. Durch die Beteiligung am Projekt bin ich möglicherweise etwas voreingenommen, jedenfalls habe ich eine Menge Spaß damit. Wie allerdings auch an Banshee. Für mich sind die beiden Spiele nicht direkt vergleichbar, auch wenn es das gleiche Genre ist. Reshoot R hat schon mehr das Spielgefühl moderner Shmups, auch wenn es nicht in die Bullet-Hell-Ecke geht wie der überwiegende Teil heute.
Kommentar wurde am 08.12.2019, 19:43 von v3to editiert.
08.12.2019, 18:45 Retro-Nerd (12642 
Also ich fand Reshoot R enttäuschend vom Gameplay und Level Design. Richard ist ja immer noch der Meinung, das er da einen Meilenstein für den Amiga produziert hat. Aber ganz besonders enttäuscht war ich über eine Aussage generell zu seinen Spielereviews in der Jokerzeit. Wir hatten da ein kleines Geplänkel auf dem EAB. Da kamen wir auch auf Banshee von Core Design. Er fand es damals recht gut, mit einer recht hohen Bewertung von 83%. "Ein Genre Highlight", seine Worte. Gestern meinte er allerdings wie öde und langweilig er das Spiel fand. Seine Reakion, nachdem ich ihn auf seinen Test von damals aufmerksam gemacht hatte, darauf war diese läppische Antwort:



Yeah, that was what I wrote in my position as a responsible reviewer. At those times reviewing games in a german magazine meant to check a the quality of the game from a as neutral as possible position. What I wrote about Banshee must not be mixed up with my personal opinion.


Ich weigere mich irgendwie daran zu glauben, das alle Spielredakteuere damals ein solche Söldner Mentalität hatten. Aber Kudos dafür, das er das wenigstens öffentlich zugibt.
Kommentar wurde am 08.12.2019, 18:51 von Retro-Nerd editiert.
12.09.2019, 16:42 Jochen (2933 
Die Amiga34 findet am 12. und 13. Oktober in Neuss statt - und auf der Veranstaltung wird der Amiga Community Award 2019 verliehen. Unter den Nominierten ist auch Richard Löwenstein, der kürzlich das Amiga-Spiel RESHOOT R veröffentlichte und zur Zeit am Amiga Joker 1/2019 arbeitet. Wer will, kann hier noch bis zum 15. September mit seinen 2 Stimmen für Richard Löwenstein und einen anderen Vertreter der Retro-Szene abstimmen.
Kommentar wurde am 12.09.2019, 16:49 von Jochen editiert.
02.09.2019, 10:50 bomfirit (568 
Richard hat mir auf Anfrage mal einen Link zu einem Video geschickt, da ich wissen wollte wie er Reshoot R entwickelt hat. Sehr interessant finde ich. Macht echt Lust mal was für den A1200 zu entwickeln.
Kommentar wurde am 02.09.2019, 10:52 von bomfirit editiert.
03.12.2016, 18:01 Jochen (2933 
SarahKreuz schrieb am 03.12.2016, 17:36:
Das "R" steht bestimmt für "Reloaded". (...)


Na klar ... ... darauf hätte ich auch selbst kommen können...

SarahKreuz schrieb: (...) Das wahre Highlight des aktuellen Veteranen-Podcasts ist aber der (auch im Nachhinein) gefrustete Mick Schnelle. Lässt den Michael Labiner ja in keinem richtig guten Licht zurück.

Rainman schrieb: (...) Er scheint damals doch ziemlich unter Herrn Labiner gelitten zu haben.


Yep ... das habe ich auch gedacht.
Kommentar wurde am 04.12.2016, 13:58 von Jochen editiert.
03.12.2016, 17:36 SarahKreuz (10000 
Das "R" steht bestimmt für "Reloaded". Wie ein richtiges Sequel hört sich das Reshoot R jedenfalls nicht an.

Das wahre Highlight des aktuellen Veteranen-Podcasts ist aber der (auch im Nachhinein) gefrustete Mick Schnelle. Lässt den Michael Labiner ja in keinem richtig guten Licht zurück.
03.12.2016, 11:36 Jochen (2933 
Rainman schrieb am 03.12.2016, 06:17:
(...) Vielleicht ein wenig selbstverliebt in seinen Reshoot-Code...(...)


Ja ... wobei ich mich an keinen Programmierer erinnern kann, der vom eigenen Code nicht begeistert war. Fällt für mich unter Berufskrankheit der Kreativen.

Ich habe mir jetzt auch mal die Projektbeschreibung für "RESHOOT R" bei Patreon durchgelesen:

"(...) Now imagine a game which builds up on the technical structure of RESHOOT, but enhances it in every aspect. (...)"

• AGA-AMIGAs only for maximum technical excellence
• Triple Layer Parallax Scrolling
• Lots of objects. Big objects, too!
• Lots of colors, enhanced playability.
• Autofire option
• Global highscore table
• 50 Hertz framerate
• Full digital Soundtracker-music
• Smooth gameplay, rythmbased action
• All Assembler
• Runs on basic A1200, A4000 and CD32 and AMIGA-emulators on any hardware-platform (Windows, Mac Linux and more)
• Release summer / autumn 2017


Hmmm ... das sind also die Neuerungen beim zweiten Teil. Ich habe das erste "RESHOOT" noch nicht gespielt, nur die Videos angeschaut. Fehlt im ersten Teil tatsächlich eine Autofire Option? Ich hätte gedacht, das Spieleprofi Löwenstein diese Funktion in seiner "Bullethell" schon integriert hat...
Kommentar wurde am 04.12.2016, 13:56 von Jochen editiert.
03.12.2016, 06:17 Rainman (13 
Wieder ein unterhaltsamer Podcast und Richard kommt symphatisch rüber, meine ich. Vielleicht ein wenig selbstverliebt in seinen Reshoot-Code...

Beim Thema Joker-Verlag ergreift aber eher Mick Schnelle das Wort. Er scheint damals doch ziemlich unter Herrn Labiner gelitten zu haben.
03.12.2016, 01:17 Jochen (2933 
Richard Löwenstein ist Stargast im 85. Spieleveteranen-Podcast: Amiga & Joker. Zusammen mit Heinrich Lenhardt, Jörg Langer, Mick Schnelle und Roland Austinat blättert er in der Amiga Joker 10/1993 und spricht u.a. über die Joker-Zeit, sein neues Amiga-Ballerspiel "RESHOOT" (die Entstehung des Spiels wurde auch in Return Nr. 26 besprochen) und dessen Nachfolger "RESHOOT R".
Kommentar wurde am 25.06.2017, 19:51 von Jochen editiert.
05.08.2016, 20:56 Kitchen2010 (119 
Hier ein alter Artikel aus der Happy Computer 7/88 (Link) über den ich heute gestolpert bin:
Richard Löwenstein hält von »ernsthaften« Anwendungen nicht so viel. Er ist einer der wenigen Spiele-Programmierer in Deutschland.

Aber für Richard ist das Programmieren eines Spiels nicht nur Spaß. Er ist Profi auf seinem Gebiet und wird natürlich auch dementsprechend bezahlt. Sein Weg zum Profi-Programmierer liest sich spannend wie ein Roman:

Angefangen hat alles vor fast fünf Jahren, als der erste Heimcomputer ins Haus kam - ein TI 99/4A. Seine ersten vier Basic Spielchen fanden damals nur in der näheren Umgebung bei Freunden Beachtung. Im Sommer 1984 bekam Richard seinen C 64, auf dem er seitdem programmierte. In den ersten Wochen spielte er fast ausschließlich mit seinem Computer, bis Richard wieder zum Programmieren zurückkam. Sein erstes Spiel quälte sich noch langsam mit dem Basic des C 64. Also brachte er sich selbst Maschinensprache bei.

Schon Anfang '86 kam es zum ersten großen Erfolg für ihn: in unserer Schwester-Zeitschrift 64'er wurde sein Listing »Shape 64«, ein Grafik-Programm, veröffentlicht. Es war sein erstes Maschinen-Programm und bis heute seine einzige Anwendung.

Er beschäftigte sich fortan mit den Kniffen des C 64 und kämpfte sich durch Raster-Interrupts. Der erste große finanzielle Erfolg ließ dann auch nicht lange auf sich warten: Er programmierte das Listing des Monats »Let's Bounce« für Happy-Computer 8/86 und verdiente sich damit 3000 DM. Daraufhin mehrten sich die Anrufe und Briefe verschiedener SoftwareFirmen. Es folgte ein Programmierauftrag von Ariolasoft, für die er ein Action-Spiel programmieren sollte. Weiterhin schickte er selbstentwickelte DemoProgramme, die er selbst geschrieben hatte nach England zu verschiedenen Software-Häusern.

Der zweite finanzielle Erfolg kam mit seinem Programm »Twinky goes hiking«, das die Software-Firma Firebird in ihr Programm aufnahm. Dabei handelt es sich um ein Lauf- und Spring-Spiel. Über das Honorar für dieses Spiel hüllt er sich zwar in Schweigen, verriet uns aber, daß es mehr war, als er sich erhoffte. Er witterte, daß sich mit dem Programmieren mehr Geld verdienen läßt, als er anfänglich dachte.

Anfang 1987 brach in Deutschland die Arkanoid-Welle aus. Er stellte entsetzt fest, mit was für primitiven Ideen man Erfolg haben kann und programmierte in nur zwei Wochen »Quadranoid«, eine Variante von Arkanoid. Wieder schickte er es an Happy-Computer. Und wieder wurde ein Programm von ihm Listing des Monats. Das bedeutet erneut 3000 DM für Richard. Er kaufte sich 'einen Amiga 500. Doch noch immer machte es ihm mehr Spaß, auf dem C 64 zu programmieren. Es folgte ein weiterer Meilenstein in seiner Karriere: Er erhielt einen Auftrag von Firebird, die sein Programm »Top-Cross« vermarkten wollen.

Darauf folgte noch für Happy-Computer das Programm »Happy-Vorspann«, das, wie zu erwarten war, ein großer Erfolg wurde. Der Happy-Vorspann ist ein Programm, das sich vor einselbstgeschriebenes Basic-Programm hängt und durch viele Effekte ein Programm aufwerten kann.

Langsam fand Richard nun zu seinem Amiga und begann die ersten ernstzunehmenden Programme zu entwickeln. Er wollte die Hardware des Amiga konsequent ausnutzen und fand schnell Interessenten für seine neuen Programme.

Zur Zeit macht Richard seinen Führerschein und so bleibt ihm kaum noch Zeit, sich um seinen Computer intensiv zu kümmern. Trotzdem dürfen wir gespannt sein, wann das nächste Listing des Monats von Richard in Happy-Computer erscheinen wird.
06.09.2014, 21:30 Adept (1155 
"Danke übrigens, dass ich zu Rise Of The Robots nichts sagen musste" Gnihihi.
06.09.2014, 20:00 Filtertüte (655 
Hier findet sich ein recht interessantes Interview mit Herrn Lionstone...
18.02.2013, 20:25 nudge (1301 
Ich habe gerade Twinky goes Hiking auf den C64 Classix entdeckt was er geschrieben hat. Ich erinnere mich, dass es auch auf einer Magic Disk war. Und daran, dass ich nicht begeistert war Jeder fängt aber mal klein an. Seiner Webseite nach hat er die Spieleentwicklung danach ja auch bleiben lassen und ist auf die andere Seite gewechselt -Amiga
07.07.2012, 10:47 SarahKreuz (10000 
http://www.amigafuture.de/viewtopic.php?t=31672
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