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39 Jahre Kultboy.com

39 Jahre Kultboy.com
19. März 2020 bis 19. März 2021




Unsere Geschichte beginnt mitten in der ehemaligen Bundesrepublik. In einer Gegend, die die Welt von Früher als "Die Eifel" kannte. Heute trägt sie den Namen "Kleinkönigreich Kultland des unvereinigten, teutonischen Wasteland"....und kein Arsch weiß wirklich warum.

Wir schreiben das Jahr 2041. Die Szenerie gleicht, in gewisser Weise, den alten Gemälden eines Caspar David Friedrich, oder den befreiend positiven Strichen eines Simon Bisley auf Christal Meth.

Die Sonne geht hinter einem kleinen Teich unter, in dem träge ein paar lecke Giftmüllfässer dümpeln und Pinguinwelpen mit ihrem Gesang die kommende Nacht heraufbeschwören. Rad-Ochsenfrösche, von der Größe eines Kalbes, versuchen zu ihnen in Konkurrenz zu treten. Sie begrüßen die kommende Nacht mit ihrem Quaken, welches an "Einen Schwerlaster bei einer Vollbremsung auf der Autobahn" erinnert. Damals, als die Autobahn noch mehr als ein paar Stücke unzusammenhängender Teer war. Überall wächst seltsames Zeug, Gemüse, Pflanzen, Mischwesen, irgendwas, in sämtlichen vorstellbaren, und nicht vorstellbaren Strukturen, wüst vor sich hin. Grün, gelb, blau, karmesinrot und wer weiß was noch für Farben. Es riecht. Die alten Menschen, aus den alten Zeiten, würden sagen, es stinkt. Heute, sagt dass niemand mehr. Diejenigen, die noch Nasen haben, nutzen diese nicht für profane Dinge, wie riechen. Sie geben damit an, verstecken sie aber die meiste Zeit. Heute stinkt Alles oder Nichts.

Knapp fünfzig Meter (oder, wie man heute sagt, 32 Bubblewoops) , hinter dem Teich befindet sich der, mit einem vier Meter hohen Jägerzaun, gesicherte Eingang zu einer Höhle in steil aufragendem Fels. Die Wachmannschaft, bestehend aus Veteranen des vaterländischen Pongkorps, alle alt aber noch rüstig, macht sich bereit das Tor für die Nacht zu schließen und die Türme zu bemannen. Unscharf, zwischen Schatten und gehuschten Bewegungen sieht, oder erahnt (je nachdem, wie es um die Augen bestellt ist) man das Flackern eines Feuers. Stimmen, laute und auch leise, sind zu hören, oder, wenn man eine dieser neuartigen Mutationen ist, in Binärcode zu sehen.

Wir treten ein, um herauszufinden wer die Bewohner dieser wunderlichen Unterkunft sind. Wir schreiten durch das Tor im Zaun und erklimmen den Eingang der Höhle. Jetzt können wir sehen, dass nicht nur ein Feuer den Raum erhellt. Aufgereiht an den Wänden stehen alte Spielautomaten. Manche Ruinen, in einem Zustand der eine Reparatur schwierig erscheinen lässt, andere liebevoll restauriert. Dort wo keine Originalteile zu finden waren, haben findige Finger dies durch Schrott, Fell, Knochen oder Ozelot ersetzt. Für den einfachen Betrachter gleicht das Magie. Diejenigen, die mit der Kunst des Nerdismus (eine Abspaltung des Ritterordens der Heiligen Mutter von Ambermoon) vertraut sind , lächeln nur ob dieser stümperhaften Vergleiche. Magie ist Protosskacke im Vergleich dazu. Angeschlossen sind die Geräte an LKW-Batterien, die ihrerseits wieder mit alten Trimmrädern oder Steppern verkabelt sind. Manche speisen sich auch aus dem Hintern eines elektrifizierten und galvanisierten Doppelfungus. Keiner weiß genau, wo diese Viecher herkamen. Sie waren nach der Katastrophe einfach da. Und, sind elektrisch. Zumindest, so lange, wie sie wollen. Naja, und dies ist erst einmal gut so.

Selbiges gilt für eine Reihe alter Homecomputer und Konsolen, die auf aus Stein gemeißelten oder aus Holz, Metall und erneut Knochen zusammengesetzten Schreibtischen stehen. Überhaupt, wird in diesen schönen, neuen Zeiten sehr viel mit Stein und Knochen gearbeitet. Billiger Rohstoff, der ausreichend zur Verfügung steht. An den Wänden sind mit Baumharz mottenlöchrige Poster befestigt. Eins zeigt ein bläuliche, wolfsartige Kreatur, ein Anderes, stark zerlöchert, trägt die kryptische Inschrift " $$assic $$ideogames Convention 2018 - Später wird P$zza bestellt".

Pizza bestellen. Pah! Die alte Zeit. Heute bestellt man keine Pizza mehr. Heute ist man die Pizza, oder man macht Andere zur Pizza! Pizza, oder zur Pizza werden. Dass ist unsere Natur, dass ist was der obersten Pizza die Macht gibt. Und, wenn die Pizza spricht, haben die Käseklümpchen zu schweigen. Sowas lernt man heute, wenn man zur Grule geht. So funktioniert es. Die Ghouls und Ghosts bringen es einem da bei.

Gehen wir nun vorbei an diesem Museum der Relikte aus einer anderen Zeit, kommen wir an einen Punkt, wo die Höhle sich zu einer Art Dom oder Kuppelbau ausweitet. In dieser Halle hat sich, um ein Feuer aus wohlig vor sich hin kokelnden alten Brennstäben, eine Gruppe Menschen, Atarianer, Mutanten, Sonnenwesen und Klobkrops versammelt. Nur wenige von ihnen haben die gleiche Anzahl von Augen oder Gliedmaßen, nur wenige von ihnen könnten die genaue Anzahl von Augen oder Gliedmaßen überhaupt zählen, aber, das stört in dieser Gesellschaft niemanden. Die "Kinder des KB" eint ein höheres Gemeinsames.


Aus Zeitmangel aller Beteiligten konnten cassidy und Retrofrank leider nicht inmitten ihrer Sektenanhänger gezeigt werden. Stattdessen ein Bild von ihrem normalen Arbeitsplatz. Bild von Herr Planetfall.

Gebannt, aber entspannt, starrt die Versammlung auf die andere Seite des Feuers. Gedankenversunken schnappt sich einer der Klobkrops einen der Atarianer, verschlingt ihn, um ihn wenige Sekunden (oder Hugos) später wieder auszuscheiden. Der Atarianer macht das Gleiche mit dem Klobkrop, Beide wirken im Anschluss gesättigt. Eine scheinbar perfekte Symbiose. Ihnen gegenüber, auf einem versteinerten Brontosaurieroberschenkelknochen, kauern zwei zusammengesunkene Gestalten. Beide sind in schwere Kutten gekleidet unter deren Kapuzen ihre Gesichter verborgen bleiben. Nur die langen, schmutzig-weißen Bärte, in die kunstvoll SIDs und andere Chips eingeflochten wurden, lugen, fast verschämt, darunter hervor. Die linke der beiden Figuren, deren in einem alten Powerglove steckende Hand einen Stab hält, welches in einem geschnitzten, kleinen Drachen endet, erhebt, zunächst leise dann immer lauter werdend, das Wort. "Kommt näher heran liebe Kinder des KB. Bruder Bub und Bruder Bob haben euch eine weitere Geschichte aus der versunkenen Vergangenheit zu erzählen. Es wird dieses mal um das Jahr 2020 der alten Zeitrechnung oder das Jahr 19 des KB-Kalenders gehen."

"Die wenigen von euch, die alt genug sind, werden sich an jene Zeit noch als das "Jahr der Seuche" erinnern". "Einige waren begeistert, weil es ihnen die Gelegenheit gab ohne Reue zu Haus zu bleiben und die geheiligten, digitalen Relikte zu spielen, am sogenannten "Pile of Shame" Buße zu tun oder im Hohen Netztempel die Schriften der Propheten zu studieren. Die Meisten allerdings waren froh als die Sache ein Ende nahm und bevorzugten die schöne, saubere Atomkatastrophe die kurze Zeit später kam und auf die wir uns bereits jahrelang mit Prophezeiungen wie "Wasteland", "Fallout" oder "Bad Blood" vorbereitet hatten." Nicken. Zustimmung.

"Leider zeichnete sich kurz darauf ab, dass das was man damals "Das Internet" nannte, eine Struktur die wie ich euch versichere rein zur Lobpreisung der alten Relikte errichtet wurde, bald ausfallen würde. Weh, weh wehe uns ! ".

Unruhe macht sich breit. Immer, wenn die Alten "Weh,weh,wehe uns …!" sagen werden die Jüngeren und Dümmeren unruhig. Empfohlen wird dann das Zeichen gegen den bösen Donkey Kong. Ein in den Staub gespucktes Doppel- B.

"So machten wir Jünger des KB, aus aller Welt, uns auf eine beschwerliche Wanderschaft zu dem, euch Heute als St. Michael bekannten Hohepriester des Ordens. In der Hoffnung, unter seiner Anleitung in langen Meditationen die gesamte Seite auswendig zu lernen, sodass wir die Botschaft am Leben erhalten und in die Welt hinaustragen könnten." "Es war dies bereits vorher ein Jahr der tiefschürfenden Veränderungen und hitzigen Diskussionen gewesen, was St. Michael dazu bewegt hatte die Diskussion weltlicher Themen aus den Studien der digitalen Relikte zu bannen.

Ob er damals wohl schon ahnte, dass wir nur geeint in Besinnung auf die Schriften eine Chance haben würden die Gemeinschaft über die kommenden Jahrzehnte zu erhalten ? Wir wissen es nicht und er hüllt sich wohl aus Bescheidenheit in Schweigen was dies angeht." Eifriges nicken, grunzen und gegenseitiges Ausscheiden begleiten die Erzählung. Hier und da ein nervöses Kichern, alles in Allem ein seeliges Bestätigen, welches vorpubertäre Ehrfurcht verspricht.

"Ein weiterer revolutionärer Schritt war die Erklärung, dass nun auch Relikte aus dem Jahre 4 nach KB als Solche zugelassen würden. Manche begrüßten dies, während andere es als Blasphemie geißelten. Dem orthodoxen Flügel war es äußerst suspekt, dass nun auch Artefakte die ihnen unerträglich neu erschienen und die auf seltsame Namen wie "Peh Ess Zwei", "I.K.S.Box" , oder "Spiewürfel" hörten in den Reliktstatus erhoben würden."

Eines der Sonnenwesen spuckt nervös mehrere Doppel - B`s in den Staub. "Ein von Traditionalisten wie Progressiven bejubelter Erfolg war der Fund der damals unter dem Namen "Maniac" veröffentlichten Schriften der Propheten Gaksch und Forster und ihrer Anhänger. Dies brachte uns viele neue Erkenntnisse zu Relikten aus dem fernen Japan, die viele unserer Schwestern und Brüder sehr verehrten. Gewisse Aspekte dieser Lehren ließen manche von uns allerdings in einem Zustand tiefer Irritation zurück. Konzepte der fernöstlichen Strömungen unseres Glaubens, die rätselhafte Namen wie "kawaii" oder "cosplay" tragen erschließen sich den nicht eingeweihten oft nur schwer." In diesem Augenblick erscheint ein Last Ninja und reicht Schnittchen und etwas, was entfernt an Chips erinnert, glücklicherweise im Dunkeln aber leuchtet und beizeiten leise "Mama" flüstert. Zumindest, so lange, bis es verspeist wird. "Mit Interesse wurde auch beobachtet, dass immer mehr Nachbauten verehrter Artefakte in Miniaturform auf den Märkten dieser alten Welt angeboten wurden. Waren dies Götzenbilder ? Die goldenen Kälber des Bit-Zeitalters ? Die Wahrheit hierauf, meine Kinder, musste ein jeder von uns für sich selbst finden. Unsere Gemeinschaft war nie eine, die solche Dinge generell ächtete. Viele Neuakolyten entdeckten so erstmals die Wunder der alten Relikte während ältere Schwestern und Brüder ihren Gebetsdienst teilweise lieber an erhaltenen oder restaurierten Originalgeräten verrichteten.

Allgemein führte es zu einer großen Betrübnis, als die Seuche zu Anfang des Jahres verhinderte, dass im fernen Japan gefertigte Artefakte ihren Weg zu uns fanden". "Betrübnis", ja. Dass kennt jeder. Aktuell sind viele der Nachfahren, Mutanten, Atarianer, Klobkrops und Sonnenwesen etwas betrübt, dass sie nicht an den alten Geräten spielen, respektive "Lehre erfahren" dürfen, sondern stattdessen hier mit der grausamen Vergangenheit konfrontiert werden.

"Das Sprechen hat mich etwas müde gemacht, liebe Kinder. Lasst mich also das Wort nun an Bruder Bub übergeben, während ich meinen Stimmbändern mit einer Nuka-Cola Gutes tue". Bruder Bub erhebt seine Stimme. Eine gute Stimme. Eine Stimme, die einlullt und Geborgenheit, Ruhe und gelegentliche Zwangskastration durch diverse Klemmvorrichtungen verspricht. Bruder Bub steht auf. Es dauert eine Weile, bis er zu seiner vollen Größe von ca. 1, 55 (oder sechszehneinhalb Marios) aufgerichtet ist. Ein Hüne. Aus den alten Zeiten. Fast selbst ein Dinosaurier. So einer konnte ohne Stuhl, Hocker oder Ducksklaven der seinen Rücken anbietet, an einem alten Arcadeautomaten stehen und mit seinen funktionalen, fünffingrigen Händen das Gerät bedienen. Andererseits, NUR zwei Hände. Aber dafür Daumen. Manch einer blickt voller Neid herüber.

"Danke, Bruder Bob! Erhol Dich mal, Du finstrer alter Kerl." Eine kurze Pause, in der er sein Publikum fixiert, ein jedes Gesicht, oder, was auch immer man dafür halten kann, betrachtet. Eine Art künstlicher Spannung liegt in der Luft, selbst der Barbarian, in der hintersten Ecke der Höhle, legt sein Breitschwert auf Seite, bevor Bub wieder ansetzt. "Nun, Ihr lieben Leutchen, Mutanten, Mischwesen und Alle, die ich vergesse in meiner Aufzählung, da ich bequem bin. Ihr wisst, wer wir sind, und was wir wollen. Wir wollen die Herrlichkeit des Kultboys wieder auferstehen lassen. Wir wollen Einen, wir wollen nicht mehr miteinander ringen. Ob Amiganer, Nintendorianer, 64er oder Klobkrop. Wir sind alle Kultboy. Das EREIGNIS (und hier wird er lauter, danach eine kleine Kunstpause, jeder weiß, was das EREIGNIS ist), das EREIGNIS hat uns damals in unseren Grundfesten erschüttert. Zunächst dachten wir tatsächlich, dass alles gut wird. Alles schön ist, man kann zocken, abwarten was so passiert und entspannt den Wonderboy baumeln lassen. Einfach so in den Day of Tentacle reinleben und den Powermonger nen guten Mann sein lassen. DOCH (Wieder lauter, wieder Kunstpause im Anschluss), was waren wir naiv. Fast schon blasphemisch. Was hatten wir uns in unserer grenzenlosen Arroganz doch verrannt. Dachten wir, doch, das Internet wäre unser Freund. Würde uns helfen wollen, um unseren Schatz zu bewahren. Glaubten wir doch, sicher zu sein. Der Master zu sein, das Internet unser Slave. Was lagen wir doch falsch….(den Kniff mit dem Lauter und der Kunstpause wiederholt er nun immer wieder gerne. Er muss aber aufpassen, dass er das Stilmittel nicht überreizt. Im Hintergrund schaut ein skeptischer Lemming scheinbar desinteressiert zu einem Fliegenpilz herüber) ….DENN, das Internet hat uns gebissen. Gebissen, wie ein dummer, böser Hund nach der Hand schnappt, die ihn füttert. Wir haben es zu spät begriffen. Auch darin liegt unsere Schuld. Zu spät gesehen, was passieren würde. Das Internet nahm uns unser Wissen. Wir hatten geglaubt, JA, GEGLAUBT, wir könnten einfach all unser Wissen hier sammeln um es dann nicht mehr nutzen zu müssen. Wir dachten, wir könnten immer weiter Zockzock und Gameling machen, ohne uns bewusst zu sein, dass wir damit nur unserem Feind die Waffe in die Hand gaben. Klar, manche merkten eine Verschiebung der Macht. Manche beschwerten sich, dass man immer "Onlein" sein musste, um etwas spielen zu können. Viele fanden es auch nicht gut, dass man nur noch "onlein" ein Spiel kaufen konnte und nichts in den Händen hielt. Auch erregte es Unmut, dass viele, der ganz Alten, der Ahnen, nach und nach nicht mehr nutzbar waren und man sein Gamerspice ebenfalls nur "onlein" abbauen konnte."

Bei dem Wort "onlein" zucken immer wieder einige der Jüngeren zusammen. Es macht ihnen Angst. Sehnsuchtsvoll, suchen sie die Nähe zu Anderen. "Schlicht, wir hatten nicht aufgepasst. Irgendwann hatte das Netz uns in seinen Fängen und becircte uns eine Weile auf das wir vergaßen, was unsere originärsten Aufträge sind. Das Bewahren! Das Erhalten und das Erretten der alten Speicherstände! Auf dass Generationen nach uns noch in unseren Fußstapfen schreiten können. Das Netz fiel aus. Das EREIGNIS trat ein. Viele von uns hat es erwischt. Viele von uns erstarrten vor Schreck, keinen Zugriff mehr zu haben. Viele wurden wahnsinnig. Wenige von uns fanden einen Weg zueinander. Diese suchten dann Andere und nach quälend langen Jahren der Diaspora konnten wir uns bei ST. Michael wieder vereinen. Dass war ein guter Tag. Da standen wir dann, der harte Kern. Eine Ansammlung von zutiefst getroffenen Wesen.

Lisa Duck, Sarah Kreuz, Bearcat, BamBam, Darkpunk, schuster39, Pat, invincible warrior, Granzert, tomcat, Trondyard, Long John Silver, Gunnar, Rene Meyer, paffDaddy, DocSockenschuss, Planetfall, Dragondancer, Deathrider, JanHonda, Marco, Jochen, forenuser, Bob, Egar Alan´s Po ( der Mann/Frau/Wasauchimmer mit den tausend Namen)

ich und noch ein paar Andere die mich nicht zürnen sollen, wenn ich sie nicht direkt erwähne. Alle immer sehr aktiv. Alle immer bei der Sache."

Wieder ein Last Ninja, wieder Schnittchen. Diesmal keine Chips. Vermutlich sind sie Alle. Ein lauter Furz unterbricht den Vortrag und trägt zu allgemeiner Erheiterung bei. Leider stirbt eines der Sonnenwesen. Offensichtlich vertragen diese Kreaturen Senfgas nur sehr schlecht. Ein evolutionärer Nachteil in diesen Zeiten. "Nun" sagt Bub "wir trafen uns also alle bei St. Michi, wie wir Eingeweihte ihn nennen dürfen, grillten, und waren ob des EREIGNISSES in heller Aufregung, als der Gesalbte zu uns sprach. Wir sollen uns keine Sorgen machen, wir sollen raus in die Welt, einen Rucksack voll alter ASM´s, Power Play`s, Maniacs oder (meinetwegen sogar) Joker und das Vergangene wieder in die Köpfe der Menschen (oder Mischwesen, Entitäten, Mutanten, Klobkrops etc.pp.) bringen. Ihr Bewusstsein schärfen, ihre Sinne kitzeln und daran erinnern, dass nur Derjenige die Zukunft gestalten kann, der die Vergangenheit kennt. Aber, vor Allem sollten wir Alle runter von St. Michis` Rasen. Ein feiner Rasen wohlgemerkt, kein englischer Rasen, sondern besser." Staunen macht sich breit. Rasen! St. Michael hat einen Rasen. Dass muss der allerbeste Typ auf der Welt sein. Nirgendwo gibt es mehr Rasen. Dass, was heutzutage einem Rasen am Nächsten kommt, ist gelb, rumort und in Vollmondnächten holt es sich die örtlichen Jungfrauen. Rasen, grün und gut geschnitten. Fein duftend, und man kann drauf stehen hört sich fast so gut an, wie eine Runde Super Mario nach einem harten Tag in den Schwefelminen. Super!

"Dass, machen Bruder Bob und ich also. Wir verkünden das Wort. Wir bringen Kunde von Vergangenem, lehren, erziehen und werden beizeiten mit Mistgabeln und Fackeln aus dem Dorf gejagt. Wir sind auf der Suche nach Schwestern, Brüdern * und sehen in manchen Orten, wie Diesem, dass unsere Hoffnung nicht unbegründet ist. Dies ist das Jahr 39 nach Kultboy. Wir sind Kultboyz und werden nicht enden, die Lehre und den Geist der Retroiden unter die Bevölkerung der Resterde zu bringen. Gestern, Heute und Morgen. Auf in noch glänzendere, noch strahlendere Zeiten. Und jetzt, bringt mir einen Trunk. Mir ist es Durstig!"

Die Gemeinschaft der Zuhörenden ist etwas angewachsen. Auch ein paar der Alten stehen, sitzen, liegen beim Feuer. Viele erinnern sich, manche schwelgen in Erinnerung. Manche haben Lust, den beiden alten Kerlen an den Kragen zu gehen. Einfach so. So ist dass, in der neuen Welt. Sie findet sich noch. Aber, Eines ist klar, der Kultboy ist erwacht und nicht mehr aufzuhalten. Er sitzt schon in den Köpfen der Jüngeren, steht in schmutzigen Lettern auf den Wänden historischer Schulklos, ziert als Schriftzug den Rücken prächtiger Chtulluhmenschen und wächst weiter. Immer weiter. Von Mund zu Mund, von Hand zur Flosse zum Rüssel.

Und so verlassen wir diesen Ort, der zu einem Besseren geworden ist, schweben über der Szenerie, immer weiter nach oben, bis das Ganze nicht mehr zu erkennen ist, schwenken ab und freuen uns darauf, wie es weitergeht....




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Geschrieben von cassidy und Frank ciezki
User-Kommentare: (52)Seiten: «  1 2 3 [4] 
19.03.2021, 07:44 Pat (5412 
Was für ein cooler Beitrag!

Und alles Gute an Kultboy! Die beste Seite im Netz!
19.03.2021, 07:34 Deathrider (1569 
Auch meine herzlichsten Glückwünsche für die beste Seite der Welt.

Und 1000 Dank an Cassidy, Frank Ciezki und Planetfall. Die Zeit war knapp und trotzdem habt ihr sowas tolles rausgehauen.
19.03.2021, 07:29 p_b (256 
Gratuliere!
19.03.2021, 07:01 Frank ciezki [Mod Videos] (3654 
Frohes Jubiläum.
Das Bild von Planetfall sehe ich selbst gerade zum ersten mal.
Wie geil ist das denn ?
19.03.2021, 06:50 forenuser (3343 
Ja, klei mi ann Mors! Ein Jahresrückblick zum Schmunzeln und Schauder.

Jetzt will ich Buch und Spiel zum Kultboy!


Alles Gute zum Geburtstag und meinen Dank an alle hier Beteiligten!
Kommentar wurde am 19.03.2021, 06:50 von forenuser editiert.
19.03.2021, 06:42 Berghutzen (3617 
Alles Gute zum 19. Jubiläum! Na dann wollen wir mal die Zeit bis 2005 auch noch rocken!

Super Arbeit bis heuer, Kulty
19.03.2021, 06:17 kultboy [Admin] (11176 
Auf viele weitere schöne Jahre!
Seiten: «  1 2 3 [4] 


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