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PC Player 3/94




Scan von kultmags


Copyright bei IDG Entertainment Media GmbH - GameStar.de gab mir am 11.09.2007 die offizielle Erlaubnis Inhalte aus der PC Player zu veröffentlichen.
User-Kommentare: (155)Seiten: [1] 2 3 4 5   »
05.05.2021, 06:07 invincible warrior (1047 
Also grade die CD Fassung hätte mal jemand anderes testen sollen, Heinrich hatte das Spiel ja offenbar gehasst und zum Release der CD Fassung sollte ja klar gewesen sein, das Gabriel Knight nicht solch eine Gurke ist. Ich kann seine Kritik ja verstehen, aber eine Wertung in den 70ern hätte es hier auch getan, weil die Geschichte doch mal was anderes und vor allem spannend erzählt ist.
Wieso grade King's Quest 7 ne höhere Wertung bekommen hat? Weil es wirklich ein spielbarer Disney Film war, also ein Grafikblender. Ähnlich wie Space Quest, halt nur wirklich interaktiv. Heinrich war imo noch nie ein guter Adventurespieler.
04.05.2021, 16:57 mark208 (651 
Wobei man auch den unterschiedlichen Ausstoß von Sierra und Lucasarts nicht unterschätzen sollte, viel hat Lucasarts nun auch nicht auf den Markt geschmissen während Sierra diesen dauerbefeuert hat. Trotzdem bleibt mir die Wertung von Gabriel Knight ein Rätsel.

Insgesamt muss ich Pat zustimmen, die Sierra Spiele sind durchaus mehrfach viel zu schlecht bewertet und das ausgerechnet das unsägliche Kings quest 7 vor Heinis Augen über 70% wert sein soll, macht es nur noch mysteriöser. sonst kommen nämlich Sierra Spiele nur selten über 70, als ob das alles nur Schrott wäre, das ist völlig überzogen.

Die Spiele sind meiner Meinung nach meist mindestens in den hohen 70ern zu bewerten also durchaus spielbar, wobei ich bei Kings Quest V da durchaus auch Verrisse akzeptiere, weil das Spiel wirklich vom Gameplay ein Desaster ist.

Gabriel Knight hingegen mit seiner unglaubich einnehmenden Atmosphäre hat ein gutes gameplay und wenig Macken, ist für mich das beste Adventure was ich von Sierra gespielt habe, es ist irgendwo in den hohen 80ern oder niedrigen 90ern einzuordnen.
14.02.2021, 11:20 Bearcat (1970 
Mach´ nur so weiter Pat und schon hast Du mehr Beiträge als Liechtenstein Einwohner. Lange dauert´s nicht mehr! Auch von mir natürlich ein dicker Glückwunsch und der Weg nach Österreich ist ja nicht weit; kannst ja mal nachfragen, ob es wenigstens ein Sektfrühstück oder so gibt.

Außerdem hatte ich ja vor einigen Wochen groß trompetet, eventuell mal mit dem Spiel hier anzufangen. Zum Glück habe ich nichts fest versprochen, wo mich doch wieder die Echtzeitstrategie fest im schlafraubenden Würgegriff hat. "Ich bin nicht ihre Kuschelmaus, Mr. President!" Ach ja, und Rise of Nations. Aber ein Spiel wird ja nicht schlecht, wenn es ein paar Tage liegen bleibt. Gilt aber nicht für 3D-Spiele...
Kommentar wurde am 14.02.2021, 11:22 von Bearcat editiert.
14.02.2021, 06:54 Pat (5268 


Naja, so ganz jeder Kommentar ist da wohl auch von mir nicht fundiert. Aber danke dir!

Hatte gar nicht bemerkt, dass ich schon bei 5000. Da seht ihr mal, wie viel ihr mir bedeutet.

Jemand, ich weiß leider nicht mehr wer - Sorry! -, hat mal eine Statistik für mich gemacht und da gaben Heini und Boris ganz klar nicht immer Sierra-Spielen eine soviel schlechtere Note als bei Lucasfilm/LucasArts. Ich meine, die PowerPlay war halt einfach streng, so wie die PC Player nachher auch.

Aber ich fand, man merkte schon den beiden an, dass da Favoriten gemacht wurden. Ich empfand die Tests dann manchmal, wie eben zum Beispiel hier, eher als Meinungsmache denn als Review.

Ich meine, bei Boris ist es ja klar: Er konnte ja gar nicht neutrale Reviews der frühen Lucasfilm-Sachen machen, schließlich war das ja sein Nebenjob. Und Heini war halt sein Freund...

Ich glaub ja immer noch, die beiden Hauptgründe, warum in Deutschland Lucasfilm beliebter war als Sierra, waren zum einen die deutsche Übersetzung (nicht böse gemeint, aber ich bin immer wieder erstaunt, wie "faul" Deutsche in Sachen fremdsprachige Medien sind - Anwesende natürlich ganz klar ausgeschlossen), und zum anderen, weil die PowerPlay da schon in ihren Reviews ganz hart an der Werbung/Antiwerbung-Grenze gekratzt haben.
13.02.2021, 15:18 Lisa Duck (1436 
Oh... Was sehe ich da? Ganz nebenbei, denn es ist Off-Topic:
Gratulation zu jetzt über 5.000 Beiträgen hier auf dieser Welle, Pat! Und jeder Kommentar voller Fachwissen fundiert! Mein Kompliment...
Kommentar wurde am 13.02.2021, 16:39 von Lisa Duck editiert.
13.02.2021, 15:15 Lisa Duck (1436 
Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass die PC Player dem Spiel keine wirkliche Chance gegeben (oder sich einfach nicht ausreichend genung damit beschäftigt) hat. Sonst wären die genannten Ungenauigkeiten kaum aufgetreten. Außerdem liegt das Heft als einzige Publikation deutlich hinter dem Bewertungsschnitt andere Magazine zurück. Mich würde mal interessieren, wie es bei anderen Sierra Adventures dieser Zeit sich in Zahlen ausdrückt.
13.02.2021, 13:45 Pat (5268 
Ich weiss, ich wurde schon gerügt für meine Meinung aber ich finde halt immer noch, dass vor allem Heini und Boris ganz einfach Sierra nicht mochten.

Heinis Test ist insgesamt nicht sehr gut geschrieben. Da macht er sich über das Spiel und das Setting lustig - das er ganz offenbar ohnehin nicht ganz verstanden hat - und macht das Spiel insgesamt lächerlich.

Bei diesem Test kommt meiner Meinung nach schon recht klar rüber, dass Heini dem Spiel gar keine echte Chance geben wollte.

Dazu gehören auch seine schlichtweg falschen Statements in seinem Fazit: Es gibt keine Sackgassen vor dem Finale, es gibt nur zweieinhalb Stellen im Spiel, wo man (recht klar vorher signalisiert) sterben kann. Es gibt keine wirklich unlogischen Rätsel (aber ein/zwei wirklich schwere), und das von Heini angesprochene Rätsel mit der "Tänzerin" ist innerhalb des Spieles eigentlich auch ganz logisch und das "Nehmen" bezieht sich hier auf ihren Schal - den zieht man ihr während des Tanzes nämlich aus. Und das hat auch einen triftigen Grund.

Ich gebe schon zu, dass ich etwas harsch auf Heinis Kritik reagieren, da es sich bei Gabriel Knight um eines meiner absoluten Lieblings-Adventures handelt. Aber ich denke auch, das praktisch alle, die das Spiel gespielt haben, eine sehr hohe Meinung davon haben. Und so stelle ich einfach mal trotzdem in den Raum: Heini liegt hier falsch.
13.02.2021, 10:48 Lisa Duck (1436 
Zum leider (vielleicht nur vorläufigen) Abschied von Gabriel, Grace und Co. - und zum Abschluss und Abrundung des Spielerlebnisses - habe ich nun die hier präsentierten Testberichte in Ruhe und Muße studiert. Das hatte ich bisher ausgespart, um mich vor dem Bespielen des Voodoo-Abenteuers nicht selbst zu spoilern.

Die Meinungen (das liegt wohl in der Natur der Sache bei subjektiven Betrachtungen) gehen ja durchaus auseinander. Wenn man kultboy.com mal als Maßstab nehmen würde, könnte man eine Bewertung von über 80% als nicht ungerechtfertigt ansehen.

In der PC Player urteilt Heinrich Lenhardt knallhart mit Worten wie "Sierra hat anscheinend einen neuen Höhepunkt an Puzzle-Dämlichkeit angestrebt" und gibt lediglich 54% für die Diskettenversion (später gab es 58% für die CD-Rom-Version), während beispielsweise die PC Games stattliche 86% (Diskette) beziehungsweise 88% (CD-Rom) zückt. Herr Lenhardt begründet seine Wertungsmeinung gut und fundiert, so dass es für mich den Anschein erweckt, dass in der Originalversion wohl spielerisches Verbesserungspotential vorhanden war - welches dann in der Neuauflage bedienerfreundlich verbessert wurde.

Was mir beim Lesen des Testberichtes der PC Games allerdings sehr negativ auffällt ist, dass es auf der ersten Seite des Reviews eine zu weitreichende Story-Zusammenfassung gibt, welche viele Hintergründe und überraschenden Wendungen bereits dem Spieler vorwegnimmt. Hätte ich dieses alles im Vorfeld meines Bespielens bereits gelesen, wären mir einiges an Spielspaß, Freude und Spannung dadurch verloren gegangen. Die erste Seite erzählt bereits so viel von der Geschichte, wie man sich bis zum Ende des sechsten Tages (also 60% des Spielzeit des Adventures!) mühsam und spannenst selbst erspielen sollte. Das ist definitiv "too much" wie der Franzose sagen würde...
09.02.2021, 16:17 Dragondancer [Mod] (1084 
jan.hondafn2 schrieb am 09.02.2021, 14:22:
Bemerkenswert, dass der Schattenjäger es geschafft hat, in die TOP 50 vorzustoßen.
Er würde sogar noch weiter oben stehen - und hier müsste eigentlich SarahKreuz kommen und hömma? zum Mitglied drhoemmal rufen - da die abgegebenen 4 Punkte des besagten Mitgliedes Herrn Knight und auch uns so gar nicht schmecken.


Und ich bin kein Fan von "Mit-dem-Finger-auf-Mitglieder-zeig-weil-mir-deren-Bewertung-nicht-passt" Dingens.

Und dann ist die Bewertung auch noch von 2014, was die ganze Sache nur noch absurder macht.
09.02.2021, 14:22 jan.hondafn2 [Mod Wunschzettel / Tests] (2184 
Bemerkenswert, dass der Schattenjäger es geschafft hat, in die TOP 50 vorzustoßen.
Er würde sogar noch weiter oben stehen - und hier müsste eigentlich SarahKreuz kommen und hömma? zum Mitglied drhoemmal rufen - da die abgegebenen 4 Punkte des besagten Mitgliedes Herrn Knight und auch uns so gar nicht schmecken.
09.02.2021, 12:08 Lisa Duck (1436 
Dank den aktuellen Bewertungen und den knallharten 10 Punkten von RetroZocker1980 von vorgestern ist Gabriel Knight jetzt sogar in den Top 50 hier auf dieser Welle. Allerdings knapp vor einem anderen wichtigen Spiel. Hoffentlich gibt das nicht Ärger mit der hiesigen Geschäftsführung... Hier die aktuelle Momentaufnahme.
08.02.2021, 20:04 Pat (5268 
Das stimmt! Ein wirklich gelungenes Spieletagebuch! Ich freue mich sehr, dass dich das Remake dazu angespornt hat, das Spiel zu versuchen.

Es hat schon ein paar Sachen, die etwas weniger sperrig sind beim Remake aber du weißt ja, insgesamt empfinde ich es leider nicht so als gelungen.

Bin gespannt, was du dann von Teil 2 hältst.

Und im Gegensatz zu Jan finde ich Teil 3 als äußerst gelungen - bis auf die eine Rätselkette.
Und ja, an Grafik und Steuerung muss man sich erst etwas gewöhnen. Aber es lohnt sich!
08.02.2021, 09:42 jan.hondafn2 [Mod Wunschzettel / Tests] (2184 
Glückwunsch Lisa. Habe Dein Spieletagebuch gern gelesen.
Mir war irgendwie gleich klar, dass Dir Gabriel, Grace und Mosley ans Herz wachsen werden. Jane Jensen hat es einfach prächtig verstanden, den Spieler ganz tief in die Story, mit all Ihren Feinheiten, abtauchen zu lassen.

Die Musik (habe gerade mal in ein Youtube-Video geklickt) der aufgehübschten Version finde ich gar nicht so übel. Ja selbst die Grafiken sind teilweise (wie Du in Deinen Statements festgehalten hast) ganz schön geworden und spiegeln gut die Urversion wider. Nur der Jackson Square ist meiner Meinung nach kräftig in die Hose gegangen.

Bin schon gespannt, wie Du Dich mit dem Schattenjäger in Bayern arrangieren kannst. Die Reise nach Frankreich (Stichwort Teil 3!) kannst Du Dir aus meiner Sicht sparen. Aber selbst im 3. Teil gibt es interessante Passagen, die so etwas wie Atmosphäre aufkommen lassen.
07.02.2021, 15:45 Lisa Duck (1436 
GABRIEL KNIGHT: DIE SÜNDEN DER VÄTER
(Meine Bewertung)

Grafik:
Ich finde die Grafik außerordentlich gelungen. Viele sehr schön gezeichnete Bildschirme werden mir noch länger in Erinnerung bleiben. Es gibt in allen Locations eine gleichbleibend gute Qualität. Habe allerdings nicht die Originalversion von 1993, sondern die 20th Anniversary Version, bespielt. Die sehr gute Lippensynchronisation bei den großen Gesichtseinblendungen während der geführten Dialoge ist eine im Adventure-Bereich rühmliche, positive Ausnahme. Vorbildlich!

Sound und Hintergrundmusik:
Hier gibt es ein wenig Verbesserungspotenzial. Viele Stücke sind zwar nicht schlecht, aber schlicht etwas zu kurz – so dass sie sich beim Verweilen im jeweiligen Bildschirm zu schnell wiederholen. Das ist mir extrem bei den Besuchen auf der Polizei-Station aufgefallen. Gut ist, dass es an fast jedem Standort eine individuelle Untermalung gibt. Mal sehr gelungen, mal gelungen und mal durchaus gelungen.

Lokalisation und Dialoge:
Es gibt (vor allem in der ersten Hälfte des Spiels) etliche lange Gespräche mit extrem gelungenen und perfekt eingesprochenen Dialogen. Eine glänzende (englische) Sprachausgabe und eine nahezu lippensynchrone Synchronisation. Der Erzähler, beziehungsweise die Erzählerin, spricht oftmals so süffisant-lakonisch und mit schönen Spitzen gegen Gabriel, dass ein Grinsen in den Mundwinkeln beim Spielen bei mir fast schon zu einer Körpermutation geführt hat.

Gerde, die deutsche Assistentin (oder war sie gar mehr als nur eine Assistentin?) von Onkel Wolfgang, ist perfekt als nicht perfekt englischsprechende Deutsche in die englische Sprache umgesetzt. Ich ziehe meinen Hut für diese Leistung.

Beim Anklicken der sehr zahlreichen Hotspots, gab es stets individuelle Kommentare und dabei oft witzige Anmerkungen und Anspielungen des Erzählers auf Kosten von Herrn Knight. Das ist kaum zu verbessern. Irgendwann in späteren Zeiten spiele ich die Originalversion und ziehe diesbezüglich mal einen Vergleich. Ich mag die Anzüglichkeiten und Spitzen an vielen Stellen in den Dialogen. Ob es die morgendlichen Duelle von Grace und Gabriel sind oder aber auch vor allem das erste Treffen von Gabriel mit Malia auf ihrem Anwesen. Diese Szene strotzte nur von Dialogwitz und lasziver Anmache unseres Supermachos! Ganz großes Wortkino!

Rätsel:
Im Prinzip sehr abwechslungsreich und gelungen. Manchmal (vor allen am Anfang des Spiels in New Orleans) weiß man nicht genau wohin und was man als nächstes machen soll. Dafür gibt es aber eine tolle Notizbuchfunktion mit mehrstufiger Lösungshilfe. Das Rätsel (um Schättenjäger sich nennen zu dürfen) in der Kapelle von Schloss Rittersburg fand ich eines der gelungensten meiner bisherigen (durchaus langen) Abenteuerlaufbahn.

Es gibt rätseltechnisch auch einige sehr witzige Szenen, zum Beispiel in der Kathedrale als unser Schelm Gabriel mal eben als Priester anderen Besucher die Beiche abnimmt.

Leider finde ich die Rätsel der beiden letzten Spieltage mit dem relativ langwierigen Ablaufen der äußeren Ringe der Locations nicht mehr ganz so überragend, da etwas zu langatmig.

Schwierigkeitsgrad:
Ordentlich! Allerdings nicht auf die Einzelrätsel bezogen (die sind stets fair), sondern eher bei der Abfolge mancher Rätselketten. Manchmal fehlte noch eine Handlung, ein Detail, eine Sache um weiter fortzufahren. Ohne Notizbuch und der darin befindliche Lösungshilfe, sicherlich härtester Tobak! Mit dieser aber insgesamt sehr gut zu bewältigen. Ich finde es genau auf dem richtigen Level für meinen Geschmack.

Handlungsverlauf:
Grandios! Nach einem sehr langen Beginn (rund die Hälfte der Spielzeit ergründet man erst die Hintergründe der Geschichte und die bisherigen Geschehnisse) nimmt die Handlung ab dem sechsten Tag rasant an Fahrt auf. Überraschende, spannende Szenen sowie Wendungen und gut geschriebene, nachvollziehbare Handlungen und Dialoge ließen einen kaum noch vom Bildschirm weichen. Ein toll geschriebenes Abenteuer von Jane Jensen. Es gehört für mich mit zu dem Besten im Genre, da es eine spannende Geschichte mit interessanten und sympathischen Charakteren sowie mit wortwitzigen, süffisanten Dialogen verbindet.

Atmosphäre und Spaßfaktor:
Ebenso grandios! Eine noch bessere Musik- oder Sounduntermalung würde das Abenteuer noch zusätzlich aufwerten. Aber auch mit dieser kleinen Schwäche ist die tolle Atmosphäre ein großer Pluspunkt. Ich habe mich immer großartig unterhalten und in den Handlungsverlauf hineingezogen gefühlt.

Bewertung:
Wenn ich sage, dass mir die Figuren so sehr ans Herz gewachsen sind, dass ich in den nächsten Tagen ohne sie bestimmt ein kleines Gefühl der Leere empfinde, darf man es als ganz großes Kompliment für dieses Spiel werten. Mensch Gabriel, Grace, Mosley – ja selbst Malia Gedde – was mache ich nur ohne Euch?

Der ein bisschen zu lang dauernde Einstieg in das Abenteuer und die nicht ganz überragenden letzten beiden Kapitel verhindern die Höchstbewertung. Aber die empathische Geschichte, das Mitfühlen mit den Helden und Personen sorgen dafür, dass man sich – ich weiß es klingt etwas komisch – sehr geborgen in diesem Voodoo-Abenteuer fühlt. Das führt zu einem Bewertungsbonus, welche nicht in Fakten, sondern nur mit dem Herzen zu greifen ist.

Darum: ganz, ganz starke neun Punkte!

Gerade in der Mitte des Abenteuers wird ein Feuerwerk an guten Dialogen, Grafiken, Rätseln, Ideen und Handlungsüberraschungen abgebrannt. Gabriel Knight: Die Sünden der Väter ist für mich ein Klassiker meines Lieblingsgenres und ich schäme mich dafür, dass ich bis heute gebraucht habe um dieses erlebt zu haben.

Schlussbemerkung:
Jetzt geht es schon sehr nächstes bald endlich ins Dreamweb. Ich freue mich, nach einem kurzen Anspielen vor einigen Monaten, schon mehr als sehr darauf!

Und - ach ja:
Jetzt kann ich mir auch endlich Deinen Podcast zum Spiel in Ruhe anhören, Pat!
07.02.2021, 08:52 Pat (5268 
Hey Lisa, herzlichen Glückwunsch! Ich bin auf dein Fazit gespannt!

Ich fand das Finale in der Originalversion großartig. Das ist aber die einzige Stelle, bei der man wirklich Dinge verhauen kann. Sobald man den Tempel betritt, gibt es kein zurück mehr. Und wenn man dann nicht vorbereitet hat, dass Mosley ebenfalls den Tempel betreten kann, ist nach einer Weile tödlicher Feierabend.
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