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PC Player 2/95




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13.12.2015, 21:38 Britney (393 
Sowas ist ja immer auch Geschmackssache. Damals fand ich den Kram hammergeil. Heute kann ich mir diese Stories auf Niveau von 80er-Trash-Actionstreifen nicht mehr geben und finde, man kann und sollte das auch zerpflücken. Roberts hat mit der Verfilmung von Wing Commander gezeigt, dass die ein oder andere Warnung da doch angebracht ist Ich würde mich auch ganz weit aus dem Fenster lehnen und behaupten, Wing Commander hat kaum jemand wegen der Story gespielt, sondern weil die Grafik und filmähnlichen Zwischensequenzen richtig geil waren.
08.12.2015, 18:18 Anna L. (2028 
Konnte man am CD32 alle Funktionen am Joypad regeln? Waren doch schon einige.

@ Britney:
Wenn man zu "realistisch" unterwegs ist, funktioniert kaum ein Spiel oder Film. Dann muss man sich eine andere Spielwiese suchen.

Zum Beispiel Gänseblümchen pflücken.


I just believe in me.
My Gänseblümchen and me.
And THAT'S reality.
(John Lennon)
08.12.2015, 18:16 Pat (4610 
Naja, Britney, so wie ich das verstanden habe, war das erste Wing Commander schon als Allegorie auf den zweiten Weltkrieg gedacht.
Und wieso auch nicht? So mies finde ich das jetzt auch wieder nicht. Vor allem nicht für die frühen Neunziger.

Mir gefällt der Stil der Wing Commander Reihe. Und ab dem zweiten Teil hatte sich dann schon viel getan in Sachen Story und was es mit den Katzen auf sich hat.

Super Wing Commander kenne ich mangels 3DO leider nicht. Ich muss da mal aber schauen, ob ich da mal was besorgen kann.
08.12.2015, 17:28 JerryMouse (475 
Die grafisch beste Version war das Super Wing Commander für die 3DO und den Macintosh. Für eine Portierung davon hätte es wahrscheinlich schon eines PowerPC-Amigas oder wenigstens eines A4000 mit Grafikkarte bedurft.

In einem Paralleluniversum hätte Commodore natürlich den RISC-Amiga vorgestellt mit Wing Commander Gold als Launch-Titel wie es einst im Amiga Joker 04/96 scherzhaft als Preview beschrieben wurde.

Immerhin hatte Commodore im Jahr 1994, als es in den letzten Zügen lag, noch eine AGA-Version mit der CD32-Konsole gebundelt. Leider war der 68020-Prozessor immernoch etwas zu schwach. Und die Verkaufszahlen blieben weiterhin schwach. Das traurige Ende ist bekannt …
Kommentar wurde am 08.12.2015, 19:27 von JerryMouse editiert.
08.12.2015, 17:18 Britney (393 
Warum ist bis zum Wing Commander Film eigentlich niemandem die Absurdität und Simplizität der Story aufgefallen? Ich meine humanoide Katzen im All, die in einer kriegerischen Monarchie leben und selbstverständlich diplomatielos die Menschheit ausräuchern wollen, wodurch der/die SpielerIn die Legitimation zum Genozid erhält, hallo? Was für Rauschparties sind da bei Origin gefeiert wurden? Welchen US-Patriotenfilm fährt Roberts eigentlich seit jeher? Und warum sehen die Schiffe aus wie WWII im All? Waren wir damals alle so easy mit Grafikblendern zu ködern? (Ich sage ja und prangere das an) Da könnte ich mich schon wieder stundenlang drüber aufregen...
08.12.2015, 16:41 Anna L. (2028 
Worüber sollen wir denn sonst reden? Über den IS?
08.12.2015, 16:26 Darkpunk (2458 
Bren McGuire schrieb am 06.12.2015, 19:50:
Man kann es drehen und wenden wie man will: Selbst eine hohe Geschwindigkeit kann die farblose, armselige Grafik auf dem Amiga nicht wieder wettmachen. "Wing Commander" ist und bleibt für mich ein absolutes Konvertierungsverbrechen, was Origin lieber einem externen Team, welches mit der Commodore-Hardware weitaus besser vertraut gewesen wäre, hätte überantworten sollen. Hier wurde einmal mehr auf die berühmte "schnelle Mark" gesetzt, wobei "schnell" in diesem speziellen Falle wohl mehr als übertrieben sein dürfte, bedenkt man die lange Umsetzungszeit (die sich angesichts der miesen Qualität der Amiga-Version kaum gerechnet hat).

Über die 16-Farben-Darstellung der 3D-Flugsequenzen kann man im Anbetracht der vergleichsweise geringen Hardware-Power eines nackten 500ers ja noch streiten, dass allerdings noch nicht einmal 32 Farben bei den Räumlichkeiten der Tiger's Claw bzw. den Zwischensequenzen verwendet wurden, ist ein Armutszeugnis sondergleichen und beweist nur, wie scheißegal Origin der Amiga Anfang der 90er schon war. Ich für meinen Teil hätte mir allein wegen diesem Titel sicherlich keine Turbokarte angeschafft, und wer es trotzdem gemacht hat, konnte wenigstens im Hinblick auf andere technisch anspruchsvolle (und weitaus bessere) Spiele davon profitieren.

Das einzige, was von "Wing Commander" auf dem Amiga übriggeblieben ist, war der prestigeträchtige Name plus dem guten Ruf der originalen PC-Fassung. Betrachtet man heutzutage so den Konsolenmarkt mit seinen ganzen Bundles, so hätten die Texaner rückblickend betrachtet "Wing Commander" gleich mit Turbokarte ausliefern sollen - da hätte man Otto-Normal-Commodore-Usern zumindest keine falschen Hoffnungen gemacht. Doch selbst mit der richtigen Hardware unter der Haube, ist und bleibt der Origin-Hit auf dem Amiga ein hässliches Entlein...

Einzig und allein die CD32-Fassung scheint recht gut (und vor allem farbenfreudiger) geraten zu sein. Allerdings ist zu bedenken, dass man bereits Ende 1992/Anfang 1993 die Möglichkeit gehabt hätte, eine (fast) ebenso gute Konvertierung auf die damals noch brandneuen Modelle A1200/A4000 zu portieren. Na ja, was das angeht, hatte Origin zu dieser Zeit bereits ein gesundes Desinteresse an den Tag gelegt. Und warum sich überhaupt großartig anstrengen, wenn der potentielle Kunde durchaus dazu bereit ist, selbst für drittklassige Software eine nicht gerade kleine Summe auf den Tresen zu legen? Die teils schlechten Kritiken dürfte Origin ebenfalls am Allerwertesten vorbei gegangen sein, denn danach kam ja eh nicht mehr von denen in Sachen Amiga. Für Origin ist es also insgesamt gut gelaufen...


Schon wieder die Wing Commander am Amiga-Diskussion? Ernsthaft?

08.12.2015, 12:21 Anna L. (2028 
Bei diesem Spiel lasse ich den Einwand nicht gelten, denn es war ein Paradebeispiel dafür, dass der A500 bei diesen 3D-Sachen endgültig zum alten Eisen gehörte.

Interessanterweise erwähnte die ASM, dass dieses Spiel auf einem A3000 mit 25Mhz schneller ist als die PC-Version derselben Speed-Klasse. Das Abspecken der Farbpalette hatte also schon Einfluss auf die Geschwindigkeit. Unnötig war es trotzdem, da auf einem A500 dennoch unspielbar. Für diese Kiste lohnte sich das Abspecken nicht, während sich die Gutbestückten über eine schönere Grafik gefreut hätten.
07.12.2015, 22:00 Britney (393 
Es gehört schon eine gewisse Dreistigkeit dazu, es nicht kenntlich und offiziell zu machen. Das war bei einigen Origin-Spielen so, dass da mit angegeben Mindestanforderungen nicht mehr als eine Diashow drin war. Technisch gesehen läuft da zwar was über die Röhre, aber inwiefern bei geschätzten 10 Frames per Second noch Spaß aufkommen kann, ist die andere Frage. Aber da rechnet man dann natürlich, wie viele User ausgeschlossen würden, wenn Turbokarte und ähnliches als Hardware-Minimum vorrausgesetzt werden, und was das an Umsatzeinbußen bedeuten würde. Zumal mir die Wing Commander Originalbox mit ihren manipulierten Screenshots noch gut in Erinnerung ist, die das ganze noch dreist haben photorealistischer aussehen lassen, als es war.
07.12.2015, 19:10 Anna L. (2028 
War doch schon in den Previews davon die Rede, dass ein A500 dieses Spiel nicht verkraften wird. Der gesunde Menschenverstand konnte das auch nachvollziehen. Und wir Amiga-Freaks konnten damals froh sein, dieses Spiel überhaupt konvertiert zu bekommen. Das war keine Selbstverständlichkeit. Und während des Spiels waren nur wenige Einbußen bemerkbar. Die Zwischensequenzen litten unter einigen grobkörnigen Schattierungen, ansonsten war Augenkrebs aber nicht wirklich ein Thema.
Kommentar wurde am 07.12.2015, 19:10 von Anna L. editiert.
07.12.2015, 18:56 v3to (1343 
Rotzoomer-Grafik und Bitplanes sind offensichtlich nicht die besten Freunde. Da bekommt man ja selbst in Szenedemos auf einem A500 nicht mehr als eine Ebene in Bewegung zu sehen und in Wing Commander läuft ja vom Grundsatz her mehr ab. Nicht wirklich geeignet für ein derartiges Spiel.
07.12.2015, 18:47 Britney (393 
Wow, das erste mal, dass ich die Stock-Amiga 500 Fassung in Action gesehen habe, in den eingebetteten Videos. Das ist schon eine Frechheit, da keine Warnung auf die Packung zu pappen. Aber das Wing Commander Franchise war schon immer gut im Abziehen, ob mittels untertriebener Mindestanforderungen mit folgender Slideshow-Ästhetik (ich sage nur Wing Commander III) oder dem Abkassieren mit Speech- und Missionspacks oder vermeintlichen Vollpreistiteln á la Wing Commander Academy und Wing Commander Armada, die sich als Engine-Demos oder Simpel-Missionseditoren entpuppten. Ich denke mit Star Citizen wird diese Tradition angemessen von Chris Roberts fortgeführt. Dessen gegenwärtige Vorzeige-Alpha zuckelt angeblich derzeit auch auf High-End-Hardware mit Framerate-Einbrüchen durch die Gegend, Hauptsache dicke Grafik und so
07.12.2015, 15:29 Stalkingwolf (722 
Ich hatte die Amiga 500 Version und als ich das Game dann auf PC bei einem Kumpel gespielt habe, kam ich gar nicht damit klar.

Heute würde ich so ein Spiel mir sicherlich nicht mehr antun. Aber damals war die Toleranzgrenze doch beachtlich höher.
07.12.2015, 15:27 Pat (4610 
Ah, gut, ich hatte schon an dir gezweifelt.
07.12.2015, 13:32 Mithran (180 
Ahaaa, hatte das linke Amiga Video angesehen, das stammt aber vom CD32.

Ok, das Video rechts ist tatsächlich grausam!
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