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Amiga Joker 11/95




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User-Kommentare: (596)Seiten: [1] 2 3 4 5   »
18.05.2021, 12:25 DaBBa (2159 
Dass Softgold eine Amiga-Version selbst entwickelt, ist auch schwer vorstellbar. Dafür hätten die a) Entwickler und b) den Quellcode haben müssen, speziell b) wäre vermutlich am Widerstand LucasArts' gescheitert.

In Großbritannien dürfte die Amiga-Version auch noch gelaufen sein. Das UK war ebenfalls relativ lange Heimcomputer-Land; nicht umsonst haben Briten wie Team 17 noch für den Amiga entwickelt, als viele andere längst vom Markt weg waren. Aber es ist schon ein wenig kurios, dass ein (aus Sicht von LucasArts) ausländischer Publisher dafür sorgt, dass doch noch eine Amiga-Version entwickelt wird.
Kommentar wurde am 18.05.2021, 12:27 von DaBBa editiert.
18.05.2021, 12:05 Sir_Brennus (625 
advfreak schrieb am 17.05.2021, 22:00:
Ich denke schon das es sich auch auf dem Amiga gut verkauft hat, sonst hätte sich Softgold nicht die Mühe gemacht die Umsetzung selber zu stemmen.


Ich glaube, dass ich das schon mal gepostet hatte, aber Softgold hat außer der grundsätzlichen Lokalisation gar nix gemacht - die haben nur LEC mit Hilfe ihrer Verträge zur Produktion der Amiga-Fassung gezwungen. IIRC hat Boris Schneider-Johne davon berichtet, dass man das dritte Programmierteam von LEC mit der Umsetzung betraut hat. LEC wollte die Umsetzung ziemlich offensichtlich nicht machen.
Für Softgold sollte sich das aber schon gelohnt haben - die Verbreitung des Amiga war einfach riesig in Deutschland. Ich behaupte aber, dass die Version schlechter war als sie hätte sein müssen. Selbst MI2 läuft schneller und von Flight of the Amazon Queen will ich gar nicht erst anfangen...
18.05.2021, 10:12 advfreak (975 
mark208 schrieb am 18.05.2021, 09:28:
Kairo, war das nicht eher eine Stadt viel weiter westlich so in Marokko oder Algerien?


Ich weiß jetzt nicht was du meinst!

THX!!!
18.05.2021, 09:28 mark208 (613 
Kairo, war das nicht eher eine Stadt viel weiter westlich so in Marokko oder Algerien?
17.05.2021, 22:00 advfreak (975 
Also ich habs auf dem nackten Amiga mit 1MB in allen 3 Wegen durchgespielt. Bis auf die Szene in Algier am Marktplatz ging alles eigentlich problemlos, es ist ja auch ein Nachdenkspiel und eher gemächlich, da konnte man in den Ladepausen bzw. während Slowdowns sich schon überlegen wie man weiter macht. Nur das häufige Disketten wechseln nervte etwas, die musste man sich halt auf dem Tisch gut ausbreiten.

Ich denke schon das es sich auch auf dem Amiga gut verkauft hat, sonst hätte sich Softgold nicht die Mühe gemacht die Umsetzung selber zu stemmen. Dem Team das es zustande gebracht hat eine Amiga Version davon zu stricken müsste man eigentlich einen Orden verleihen, es war ja schließlich das komplette Game ohne Abstriche. Man hätte ja quasi so als Notlösung 2 Wege heraus streichen können und weniger Platz zu brauchen... Also nönö, die Amiga Version war schon super, da lass ich nichts drauf kommen.
Kommentar wurde am 18.05.2021, 10:12 von advfreak editiert.
17.05.2021, 19:19 DaBBa (2159 
Wie hier schon mal geschrieben: Vermutlich wird sie leichtes Plus gemacht haben, denn vor allem in England und Deutschland gabs noch genug Amiga-Zocker, die Indy IV spielen wollten.

Grafik-Adventures waren am Amiga damals ein kleines Problem. Grund: Sie nutzten die PC-Stärken aus, die Amiga-Stärken nicht so.

PCs hatten damals schon relativ große Festplatten und VGA-Grafik in 256 Farben, die aber keinen Hardware-Support für Parallax-Scrolling, Sprites o. ä. boten. Amigas hatten häufig keine Festplatten und nur 32 Farben, dafür aber Custom Chips für schnelle grafische Effekte.
Grafik-Adventures haben viele verschiedene, große Grafiken und einen langsamen Spielablauf, bei dem Sprites, Framerate, Kollisionsabfrage nicht so entscheidend sind. Das führte am Amiga zu dicken Disketten-Paketen, langen Ladezeiten und vielen Diskettenwechseln, die Turrican oder Cannon Fodder so nicht hatten.

Aber: Wer Geduld mitbrachte, konnte trotzdem am Amiga 500 trotzdem spielen (anders als Wolfenstein 3D oder Doom, was auf dem Amiga 500 auch in langsam undenkbar war .).
Kommentar wurde am 17.05.2021, 19:23 von DaBBa editiert.
14.05.2021, 09:02 markymark79 (173 
Ich beziehe mich auf den Test der PowerPlay und auf meinen 1. Eindruck in einem Youtube-Video
13.05.2021, 21:47 Retro-Nerd (12204 
Weshalb? War auf dem Amiga vollkommen ok, sofern man nicht mit einem nackten A500 unterwegs war.
Kommentar wurde am 13.05.2021, 21:47 von Retro-Nerd editiert.
13.05.2021, 21:35 markymark79 (173 
Uff, das gab´s echt auf dem AMIGA? War anscheinend keine so gute Idee...
26.10.2020, 11:13 mark208 (613 
Ich vermute eher, dass man Indy nicht auferstehen lassen wollte um ein Computerspiel zu verfilmen. Sorry, aber das hätte doch nie funktioniert.
26.10.2020, 04:11 invincible warrior (1012 
Spielberg hat mit ziemlicher Sicherheit Indy 4 gespielt. Es ist nachgewiesen, dass er Indy 3 als Betatester gespielt hat (Interviews besagen, er wollte immer die neueste Version des Spiels) und das nie erschienene Indy 5 (Affenkönig) basierte auf einer abgewiesenen Idee für einen Indy Film, das bewusst an LucasArts weitergegeben wurde.
Das Problem an Fate of Atlantis war, dass Harrison Ford schon zu alt war um noch glaubwürdig einen Vor-Weltkriegs-Indy darzustellen. Und Spielberg und Lucas wollten nie den WW2 zeigen, weil das einfach zu schrecklich wäre um in nem spaßigen Film darzustellen. Deswegen war um 2000 schon klar, dass man Indy nun gegen Russen antreten lassen muss und die waren eher weniger an Atlantis interessiert. Jedenfalls hätte die existierende Idee nicht so mit Russen funktioniert. Die Geschichte mit den interdimensionalen Wesen wurde dann gewählt, weil das eben um 1950 topaktuell war. Das Problem am Film war ja nicht die grundsätzliche Idee, sondern die Ausführung.
24.10.2020, 06:25 Pat (5197 
So wie der Plot im Spiel aufgeteilt ist, hätte er als Film wirklich nicht funktioniert. Das heißt nicht, dass man den Plot nicht hätte umschreiben können, klar, und vielleicht hätte das einen besseren - für mich auf jeden Fall interessanteren - Film gegeben.

Der Hauptgrund, dass man nicht einen Atlantis-Film gemacht hat, ist wohl aber eher thematischer Natur:

Da man einen älteren Harrison Ford verwenden wollte, statt Indy zu recasten, entschied man sich, den vierten Film in den 50ern spielen zu lassen.

Due Pulp-Abenteuer (auf denen ja Indy basiert) der 50er handelten aber traditionell nicht mehr von Nazis und magischen Artefakten sondern von Russen (und Chinesen), Radioaktivität und UFOs.

So einfach ist das.

Wie gesagt, thematisch ist die Entscheidung nachvollziehbar und logisch. Ich hätte trotzdem lieber Atlantis gehabt.


Ich persönlich hätte mir außerdem auch gerne auch gut einen Film zum sechsten Indy-Abenteuer mit der Kaisergruft vorstellen können.
Kommentar wurde am 24.10.2020, 06:28 von Pat editiert.
23.10.2020, 23:06 Swiffer25 (743 
Dieser "Bondfurz" die letzten Jahre.

Einen "George Robert Lazenby" in "Schicksal von Atlantis",lecker
23.10.2020, 22:50 advfreak (975 
Ich denke das Atlantis als Game wunderbar funktionierte, allerdings als Film-Drehbuch einfach zu wenig Substanz gehabt hätte. Außerdem wollte man ja auch im Kristallschädel den Sohn von Indy als potentiellen Nachfolger verkaufen, nur leider stellte sich die Wahl auf Shia LeBouf den das Publikum ja hasste als keine gute Idee da. Generell find ich es überhaupt richtig schade das das Abenteuerfilm-Genre in den letzten 10 Jahren einfach faktisch nicht mehr auf der Leinwand war, von einem James Bond mal abgesehen.
23.10.2020, 21:26 Swiffer25 (743 
....SEHR,sehr,sehr nüchtern aus Deinem Blickwinkel,(wohl realistisch) wahr
Kommentar wurde am 23.10.2020, 21:27 von Swiffer25 editiert.
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