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Power Play 2/95



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Scan von Hallfiry


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11.03.2019, 19:30 Il bastardo (208 
Offenbar als Trittbrettfahrer zwischen Comanche und Wing Commander angelegt, hatten die Entwickler von Retribution doch den lobenswerten Anspruch, in den 44 Missionen etwas Abwechslung ins Baller-Einerlei zu bringen: So muss man z.B. eine Talsperre sprengen, um einen feindlichen Reaktor zu fluten. Ein anderer Einsatz verlangt die Verteidigung einer Basis vor unterirdischen "Earthworm-Raketen", die allein an Bodenspuren zu erkennen sind (IMO viel besser gelungen, als die vergleichbare Mission mit der Skipper-Rakete aus Wing Commander III). Auch muss man einem verbündeten Panzerbatallion Feuerschutz geben, einen Terraforming-Prozess überwachen, oder ferngezündete Bomben platzieren. Solche Sondereinsätze finden sich immer wieder mal, und waren für mich auch genug Motivation, die Kampagne durchzuspielen.

Leider spielt sich die Chose manchmal wie ein Krampf: Wie schon bei Comanche zuckeln die Voxel in Bodennähe bildschirmgroß durchs Spielfeld, sorgen damit für schlechte Sicht und problematische Kollisionsabfrage. Zwar hat man die Hitbox der Feindziele großzügig ausgelegt, so dass es gerade noch in Ordnung geht, die Frustmomente sind aber dennoch vorhanden. Die Wing Commander-Anleien in Form kurzer Dialog-Intermezzi zwischen den Einsätzen zünden mal so gar nicht, da weder der Plot noch Charaktere Interesse wecken. Dazu ist das Artwork steril, die Dudel-Musik einfallslos, die Soundeffekte sehr unglücklich gewählt.

Ungeachtet aller Mängel machen einige Missionen schon Spaß, zumal sie mit einer Dauer von meist < 5 Minuten gut für die kurze Partie zwischendurch taugen. Trotzdem schade: Da machen sich die Entwickler die Mühe, eine Reihe an pfiffigen Ideen ins Missionsdesign einzubringen, verpacken diese aber in ein Büßergewand aus schnarchiger Präsentation und grober Voxel-Grafik. Da wäre mehr möglich gewesen. 5/10
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