Willkommen bei
 Kult-Magazine
 Kultboy.com-Inhalte
 Interaktiv
Neues Mitglied: Retro Bill
 Sonstiges




.::.

zurück zur Gesamtübersicht der Tests

PC Games 8/95




Scan von kultmags


Copyright bei COMPUTEC MEDIA AG - PCGames.de (Rainer Rosshirt) gab mir am 12.06.2009 die offizielle Erlaubnis Inhalte aus der PC Games zu veröffentlichen.
User-Kommentare: (172)Seiten: [1] 2 3 4 5   »
23.09.2020, 23:07 SarahKreuz (8801 
drym schrieb am 23.09.2020, 22:26:
Das gibt es für die Switch?
Welcher Port wird denn da emuliert?

Die PC-Version.
SarahKreuz schrieb am 11.02.2019, 12:21:
Hier ist sie also: Die 25th-Anniversary-Edition von Flashback

Ist auf 4000 Exemplare limitiert, kostet 39 Euronen - und damit gerade einmal 10,- mehr, als die übliche Version, die im Laden erhältlich ist. Das ist schon okay so, wenn man bedenkt, was andere so für ihre Collector-Edition's haben wollen. Nämlich manchmal das doppelt und dreifache zur normalern Verkaufsversion. Dafür ist der Inhalt aber recht überschaubar, wie ihr am oberen Bild erkennen könnt. Die blecherne Replika eines NES-Moduls lässt sich öffnen und besitzt eine Halterung fürs Modul. Dort ist auch die nummerierte (Blech-)Karte drin gebunkert. Der Soundtrack kommt als Download-Code daher. Die 25-Seitige Anleitung ist aus gutem Papier gedruckt, dem Magazin "Retro" nicht unähnlich. Also ziemlich dick und griffig.

Alles gut soweit. Jetzt kommt das eigentliche Problem an der Sache: selbst mit seinen ursprünglichen 29 Euro ist dieses Remaster von Flashback schlichtweg überteuert. Viel Arbeit hat man nämlich nicht reingesteckt, die diesen Preis rechtfertigen könnte. Das ist umso trauriger, weil die Lizenz vom Spiel mittlerweile beim einstigen Entwickler liegt (Paul Cuisset). War er nicht involviert bei der Programmierung? Hat er dies hier tatsächlich, mit nem Daumen nach oben, abgesegnet?

Grafisch wurde Flashback kein Stück überarbeitet. Es wurde einfach einer dieser hässlichen Filter darüber gestülpt. Sowohl Ingame (https://abload.de/img/2019021107335000-0a64cfkc8.jpg) als auch bei den Zwischensequenzen (https://abload.de/img/2019021107192100-0a64d0kes.jpg) sieht das einfach nur Käse und unnatürlich aus. Die neu arrangierte Musik ist bestenfalls durchschnittlich - und habe ich in dieser Form schon besser auf amigaremix.com gehört. Kostenlos. Mal vom knackigen Amiga-Original abgesehen, dass hier aber natürlich fehlt.

Vor dem Spielbeginn kann man sich zwischen dem Klassiker- und dem modernen Modus entscheiden. Dabei sind die Tutorials aber eh nur öde Textboxen, die zwischendurch eingeblendet werden . Sicherlich ganz hilfreich, aber total lieblos umgesetzt. Gute Tutorials sind heutzutage spielerisch integriert, womöglich sogar in die Handlung eingebettet. Aber, gut. Ist immer mit Aufwand verbunden - das wollen wir schließlich nicht. Interessanter ist da schon die Rückspulfunktion. Ich spiel's momentan auf der normalen Schwierigkeitsstufe, und dort hat man insgesamt 2 Minuten zur Verfügung, die man nach dem Ableben zurückspulen darf. Aber auch das können moderne Emulatoren mittlerweile.

Wenn man alles kurz zusammenfasst:
neue Musik von einem drittklassigen Remixer, billige Grafikfilter, hingeklatschtes Turorial und eben kurz eine Rückspulfunktion reingebaut.
Junge, Junge, ihr habt euch ja RICHTIG viel Arbeit gemacht, was? Für so einen Klassiker der frühen 90er habe ich mir echt mehr erhofft.



Der klassische Modus (respektive das Spiel an sich) steht natürlich nicht in der Kritik. Flashback ist ein zeitloser Klassiker, der mir auch heute noch Freude bereitet.
23.09.2020, 22:26 drym (3697 
Das gibt es für die Switch?
Welcher Port wird denn da emuliert?
23.09.2020, 21:52 Trondyard (305 
Ich schon. Finde das Spiel auch nicht sooo toll. Finde sowohl den Vorgänger (ANOTHER WORLD) als auch den Nachfolger (FADE TO BLACK) deutlich besser. FLASHBACK gab es letztens mal auf der SWITCH für 99 Cent. Sagt wohl alles, dass ich nichtmal bei dem Angebot zugeschlagen habe. Würde es nichtmal geschenkt wollen. Alles Geschmackssache! ^^
23.09.2020, 21:39 Long John Silver (262 
Eines der besten Spiele auf dem Mega Drive. Kann man heute immer noch gut spielen. Da verstehe ich so eine niedrige Wertung auch nicht.
23.09.2020, 20:11 Retro-Nerd (11851 
Ja, minimum eine 8. Ohne Cheat recht knackig, aber irgendwann schafft man es. Hatte mich auch viele Versuche gekostet.
23.09.2020, 19:54 drym (3697 
Er hat sich das Spiel aber durchaus bis weiter hinten angeschaut, sagt ja aber, was eine höhere Wertung verhindert: das Spiel ist ihm zu schwer.

Sind sie zu stark, bist Du zu schwach.
Fällt mir dazu ein

Es ist schwer, ja. Aber man kann schon durchkommen mit etwas Übung. Habe es mehrfach durchgespielt ohne cheaten. Ging. Und ich würde sagen (bzw.: habe ich ja bereits): es ist eine 9.
23.09.2020, 17:25 Retro-Nerd (11851 
Schätze Kollege Schneider hatte damals nur noch alibimäßig Tests geschrieben, war sicher mit Übersetzungen für Monkey Island und Co. unterwegs. Mal kurz reingeschaut, das wars.
23.09.2020, 16:53 SarahKreuz (8801 
Ja, die 59% der PC Player sind ein schlechter Witz und einfach nur mangelhafte Kaufberatung
14.01.2020, 14:44 Aydon_ger (691 
Ich unterbreche diesen sehr spannenden Diskussionfaden, um mal zu fragen, wie denn die PC-Player zu diesem Wertungsurteil kommt?

59%? Man muss sicherlich kein Fan des Spiels sein, jedoch sind die von Boris Schneider geäußerten Kritikpunkte bei Weitem nicht geeignet, um diese Wertung zu rechtfertigen.

"Die Puzzles treten völlig in den Hintergrund, Action pur ist angesagt". Hmm, ok. Das ist eine Beschreibung des Spielablaufs. Doch rechtfertigt der Stilwechsel von Puzzeln auf "Action", um 59% zu geben?

"Noch dazu steigt der Schwierigkeitsgrad steil an". Ja, das passiert öfter in Spielen. Interessanterweise ist es fordernd, aber nicht unfair. Ich habe alle möglichen Fassungen von Flashback gespielt und (um auf die Steuerungsdiskussion zurückzukommen) es reagierte in jeder Fassung "ok". Nicht superfix und sehr direkt, das stimmt. Doch das etwas träge Spielgefühl trug und trägt für mich zum Spielgefühl und zur Spannung bei.

"...handfesten Fehler übertroffen: Stehen Conrad und sein Gegner auf der selben Stelle, können sie sich gegenseitig nichts tun." Ja, stimmt. Das hat bei mir beim Spielen für Belustigung und Spannung gesorgt. Aber als handfesten "Fehler" habe ich das nie wahrgenommen. Es ist eine Eigenheit vom Spiel, die sich nicht als Gamebreaker entpuppte.

Im Gegenteil, ich habe das sogar strategisch genutzt: so war ein Moment lang Ruhe. Und mit der Funktion, dass Conrad um sich schlagen konnte, hat man die Typen schnell ausgeknockt. Hatte Boris das damals gar nicht erkannt? Andere Möglichkeit: eine fixe Ausweichrolle, umdrehen und päng! Gab nicht viele Spiele 1993, wo das ging.

Das "unbarmherzige Paßwort-System" war anno 93 jetzt nichts Weltbewegendes.

Alles in Allem sehe ich keine sinnvollen Gründe, diesem Klassiker eine derartig niedrige Wertung zu geben. Selbst wenn man es nicht mochte, wäre es 1993 eine 80% gewesen.

Ein weiterer Beweis für mich, dass die PC Player manchmal gewollt "überstreng" gewertet hat, um ja deutlich zu machen, wie knallhart sie sind. Naja.

Und damit zurück zur "Amiga lässt sich ( ) super / ( ) schlecht steuern" Debatte
Kommentar wurde am 14.01.2020, 14:45 von Aydon_ger editiert.
14.12.2019, 08:21 gracjanski (221 
Genau. Ich schreibe immer noch, die Steuerung ist schlecht und wenn das viele andere Amiga Spiele gemacht haben, dann wird daraus nicht gleich eine gute Steuerung. Ob die Steuerung bei den anderen Spielen auch sofort schlecht ist, kann ich nicht behaupten, das müsste ich einzeln sehen. Für Flashback, wo man häufig auch schnell reagieren muss, brauche ich eine genaue Eingabe, bei so was wie Siedler kann ich auch viel über die Tastatur eingeben.
Ja, das Problem mit den max. 2 Knöpfen auf dem Amiga ist nachvollziehbar. Da ist dann wohl der Mega Drive im Vorteil.
13.12.2019, 11:07 Pat (4681 
Ich habe damals nur die Demo am Amiga gespielt (ich meine mich zu erinnern, komplett mit Tastatur), die Vollversion dann mit dem Mega Drive. Man merkt schon ein bisschen, dass die Steuerung für ein Drei-Button-Pad optimiert ist.

Generell, gracjanski, will ich nicht behaupten, dass du unrecht hast, dass die Steuerung am Amiga(!) durch seine Mischung von Eingabegeräten etwas umständlich ist - auch wenn das Amiga auch nicht unüblich war. Selbst Turrican verwendet die Tastatur zusätzlich.
Und auch wenn der Amiga theoretisch zwei Buttons unterstützte, hatten wohl 90% der Spieler ein Ein-Button-Joystick wie den Quickshot oder Competition.

Und, ja, es gibt Spiele die wirklich verkorkste Steuerung hatten.

Aber ich meinte ja auch, dass Steuerung auch Geschmackssache ist (wo du ein vehementes Nein dazu sagst) und hier ist so ein Fall.
Mir gefällt der Ansatz, den Flashback mit seiner Steuerungsmethode verfolgt.
13.12.2019, 00:57 Splatter (644 
gracjanski schrieb am 12.12.2019, 22:13:
Ich kann Conrad nicht direkt bewegen, die Animation muss immer erst beendet sein.


Die Sache mit den Animationen ist in der Tat etwas gewöhnungsbedürftig. Statt pixelgenauem Positioning verlangt das Spiel eher gutes Timing. Ist bei modernen Sachen auch häufig der Fall (ich sag nur Dark Souls ^^). Und das macht in diesem Fall auch durchaus Sinn: die Fortbewegung findet nicht pixelgenau statt, sondern ist quasi tile-based, d.h. jede Bewegung hat eine vordefinierte Länge, egal ob Schritte, Sprünge, Rollen usw. Und die gesamte Levelarchitektur ist auch darauf ausgerichtet. Ich kann aber durchaus nachvollziehen, daß so eine Steuerung nicht jedem liegt. Mein Gamepad hat jetzt noch Bißwunden von meinen ersten Gehversuchen in Dark Souls.

Was die Multibutton-Steuerung angeht: siehe RN. Als kleine Ergänzung sei noch gesagt, daß das für viele Amigaspiele gilt. Auf dem EAB gibts eine nette Liste.

Link
12.12.2019, 23:33 Retro-Nerd (11851 
Ich nehme an, du meinst die Amiga Fassung. Damals gab es halt nur Amiga 2-Button Joypads. Zusätzlicher Tastatur Einsatz ist bei vielen Spielen einfach normal.

Kurze Zeit später wurde ja das CD32 mit dem Multi-Button Pad veröffentlicht. Die WHDLoad gepatchte Amiga Version unterstützt alle Funktionen per CD32 Joypad. Damit ist heute die sogar noch besser spielbarer als die Mega Drive Version.
Kommentar wurde am 12.12.2019, 23:37 von Retro-Nerd editiert.
12.12.2019, 22:13 gracjanski (221 
Pat schrieb am 10.12.2019, 14:46:
Aber wieso denn nicht? Ich zum Beispiel finde die Steuerung von Flashback wirklich gelungen. Ich liebe diese Art der Steuerung und hätte, wie gesagt, gerne mehr Spiele dieser Art.
Mir gefällt sie sogar so gut, dass ich auch das Tomb Raider auf dem Gameboy gerne mag, weil es eben diese Art der Steuerung hat.

Ich bin zugegeben kein Maßstab, ich mag viele Dinge, die andere nicht mögen - bzw. finde sie nicht so schlimm.
Und, ja, ich gebe dir natürlich recht, dass die Steuerung auch eines jener Punkte ist, die durchaus fast immer Verbesserungspotential haben - gerade auch in jenen frühen Jahren.


Ich laufe herum und will schiessen...was muss ich machen? Einen Knopf drücken um erst die Waffe rauszunehmen -.-
Ich kann das Spiel nicht gänzlich mit dem Gamepad spielen. Wenn ich ein Gegensatz nutzen will, soll ich return drücken. Ich will aber nix an der Tastatur drücken, sondern alles per Gamepad machen.
Das Inventar geht eben auch nur mit Tastatur, ausserdem sind die Zeilen im Inventar Quatsch, da hätte man auch alle Gegenstände auf einem Blick haben können.
Ich kann Conrad nicht direkt bewegen, die Animation muss immer erst beendet sein.
12.12.2019, 09:39 Pat (4681 
Mit der SNES-Version hast du eigentlich eine der schlechtesten Versionen von Flashback gespielt. Die ist so zäh!

Diese Auftragsreihe war im zweiten Level und ist eigentlich auch mein liebster Teil des Spieles (ganz knapp vor dem ersten Level).
Gibt allerdings viele, die genau den Fetch-Quest-Teil nicht so gelungen fanden.
Seiten: [1] 2 3 4 5   »


Du willst einen Kommentar schreiben?

Dann musst du dich nur kostenlos und unverbindlich registrieren und schon kann es losgehen!