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HC Spiele-Sonderteil 1/87




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User-Kommentare: (13)Seiten: [1] 
02.10.2019, 23:43 Rockford (1890 
So, geschafft. Ok, die Schmidtsche Excel-Liste hätte ich jetzt doch nicht gebraucht. Die Beziehungen der Personen untereinamder sind völlig egal, die meisten Personen und Räume auch, auf einmal war's doch schneller fertig als gedacht.
Zugegeben, beim Elefantenfuß braichte ich Hilfe, aber es ist wohl wirklich das leichteste von Infocom. Die anderen Farben spiele ich vielleicht auch noch, mal schauen, wo die Unterschiede sind.
30.09.2019, 20:10 Rockford (1890 
Ich habe jetzt schon zwei verregnete Sonntagnachmittage drangesessen, jeweils mit einer Tasse Kaffee, und habe die Zeit sehr genossen. Dazu muss ich sagen, dass ich noch nie ein Textadventure lösen konnte, auch weil mir einfach die Geduld dafür gefehlt hat. Ich habe diese Spiele auch immer "falsch" gespielt, das ist mir nach ein paar Folgen "Stay Forever spielt" klar geworden. Ich ging immer davon aus, dass nach dem Start ein Puzzle vor einem liegt, das in einem Zug gelöst werden kann. Dass man sich außer Plänen zeichnen noch wirklich Notizen macht und viele Adventures darauf ausgelegt waren, sie öfter zu spielen, wäre mir nie in den Sinn gekommen! Wenn sich manche Figuren noch eigenmächtig von Raum zu Raum bewegt haben, war es sowieso ganz vorbei.

So gesehen passt der erste Teil des Heini-Kastens genau so auch für mich. Ich spiele auf dem C64, das bedeutet, dass nach Befehlseingabe gerne mal 10-15 Sekunden bis zu einer Reaktion vergehen. Sogar das mag ich, in der Zeit kann man weitergrübeln oder an der parallel offenen Schmidtschen Excel-Liste basteln. Ich bleibe dran.
27.10.2017, 16:24 Pat (4722 
Im Zuge meiner neu entfachten Leidenschaft für Textadventures dank Thaumistry, habe ich etwas tiefer in meinen Schachteln gewühlt und meinen ganzen Stapel Infocom und Magnetic Scrolls Spiele wieder hervorgekramt.

Eines der ersten, das ich mal wieder gespielt habe, ist also Moonmist. Hat mir damals schon saugut gefallen und heutzutage finde ich es sogar noch besser.

Ja, es ist nicht unbedingt das schwerste Spiel von Infocom, dafür stirbt man aber auch nicht andauernd. Ein grosser Fokus des Spiels ist die Erforschung des alten Gemäuers und die - na, ich nenne das mal - Schnitzeljagd mit Indiziensuche, wer denn nun der "Geist" ist.
Also quasi Scooby Doo.

Dabei gibt es eine sehr rudimentäre Charaktererstellung. Also ausser Titel, Name, Geschlecht und Lieblingsfarbe kann man eigentlich nichts definieren - aber die Lieblingsfarbe ist dann doch sehr wichtig:
Je nach Farbe ist das Spiel nämlich anders. Es gibt also vier verschiedene Spielvarianten.

Das Szenario ist sehr spannend und interessant. Der Parser macht ebenfalls Spaß und die Charaktere sind allesamt richtig nett ausgearbeitet und bewegen sich nachvollziehbar durch das Schloss.

Das Spiel dauert leider nur eine Nacht aber zum Glück muss unser Charakter nicht schlafen.

Wenn ich was kritisieren würde, dann höchstens die Tatsache, dass hier viele Raumbeschreibungen weggelassen wurden und nur auf die in der Packung beiliegende Broschüre verwiesen wird.

Hat wieder richtig Spaß gemacht!
Kommentar wurde am 27.10.2017, 17:52 von Pat editiert.
06.01.2015, 05:09 bronstein (1654 
Ich fand das Spiel auch eher einfach... und ganz gut zu spielen! War recht stimmungsvoll, aber wenn ich mich richtig erinnere, hat sich am Ende herausgestellt, dass das "Gespenst" in Wahrheit eine alte Jungfer war. Diese realistische Lösung fand ich etwas enttäuschend, hatte mir angesichts des stimmungsvollen Titels etwas Romantischeres erwartet!
01.02.2010, 19:50 Andy (568 
Was IMHO im Test noch fehlt: die Figuren im Spiel (von denen es einige gibt) haben auch einen Tages, bzw. Abendablauf. D. h. sie essen, haben Spass im Wohnzimmer, die Bediensteten gehen ihrer Arbeit nach etc. Das alles ist sehr gut und stimmungsvoll umgesetzt. Einige andere Infocom-Adventure hatten das Feature auch. Man braucht IMHO auch keine Monate für das Spiel. Obwohl ich's mit ca. 12 nicht komplett fertig gespielt hatte, ist'S nach einigen Stunden ein Zweig (es gibt 4) durchgespielt, es gibt sogar einen Timer! Danach ist's leicht repetitiv.
Kommentar wurde am 01.02.2010, 19:50 von Andy editiert.
01.02.2010, 10:31 spatenpauli (833 
Andy schrieb am 01.02.2010, 01:56:
Also, warum die ASM hier behauptet Moonmist sein eine harte Nuss ist mir nicht klar - das dürfte eines der einfachsten Adventures von Infocom sein.


Ich kann mir schon vorstellen, warum die ASM das behauptete - der Zimmermann wird das Spiel max. eine halbe Stunde angetestet haben (inkl. Toilettengang). Der Testbericht ist oberflächlich wie nur was, mit stereotypen Äußerungen, die wahrscheinlich 1:1 vom Infoblatt des Herstellers übernommen wurden. Eine Sache, die viele Tests der ASM "auszeichnete" - schnell zwischen Big Mac und ´ner Portion Pommes ein Spiel anschmeißen, blöde anglotzen und hinterher so tun, als häte man alle Facetten ausgeleuchtet.

Der "Test" zu Zork Zero beispielsweise sieht ähnlich aus. Die Spieletester waren von Programmen dieser Machart schlichtweg überfordert.
01.02.2010, 01:56 Andy (568 
Also, warum die ASM hier behauptet Moonmist sein eine harte Nuss ist mir nicht klar - das dürfte eines der einfachsten Adventures von Infocom sein.
Im übrigen - ich spiele gerade Mass Effect 2, nachdem ich den ersten Teil in der Budgetversion gekauft hatte - gibt es heute auch noch Spiele, die nicht nur Grafikblender sind sondern sowohl durch Spielmechanik und -verlauf als auch von der Story her anspruchsvoll sind. Leider verstecken sich Perlen eben häufig hinter Massenware, die trotzdem gehyped wird und vieles sieht heute oberflächlich eben gleich aus (vgl. Shooter).
31.01.2010, 19:26 spatenpauli (833 
Projectyle schrieb am 08.02.2008, 17:30:
Also damals musste man auch noch eine sehr gute Fantasie haben.


Und genau DAS ist der Grund, warum ich das Daddeln damals meistens wesentlich anspruchsvoller fand als heute.

Infocom -> Moonmist -> alles gesagt. Prima Spiel, tolle Atmosphäre (wenn man denn eine sehr gute Fantasie hatte...), besonders für Einsteiger ganz nett. Gab bessere, aber auch schlechtere.
28.02.2009, 02:09 veryunknown (121 
Ich habe mir mal den Link von Andy angeguckt - das ist ja Wahnsinn, was dem Spiel alles mitgegeben wird. Sowas liebe ich ja - Spielekartons mit einer Menge Inhalt. Für mich bisher unerreicht hierbei ist die Ultima-Serie. Karten aus Stoff, Münzen, Gemstones usw.
Moonmist scheint hier in nichts nachzustehen
27.07.2008, 20:58 IEngineer (360 
Ich habe Moonmist im "RED" Modus während einer Zugfahrt (3 1/2 Stunden) durchgespielt. So schwer wie in der ASM behauptet kann es also nicht sein. Aber vielleicht galten vor 21 Jahren (!!!) noch andere Massstäbe.

Die Gruselatmosphäre kommt meiner Ansicht nach besser rüber als in Lurking Horror.

@DasZwergenmonster: Ohne die "Schmankerl" kann man auch dieses Infocom-Adventure nicht lösen. Die Ortsbeschreibungen im Buch sind notwendig um zu wissen welche Gegenstände sich in welchem Zimmer befinden. Die Ortsbeschreibungen im Adventure selbst führen sie nicht alle auf. Auf die Karten des Hauses kann man notfalls verzichten.
11.02.2008, 01:22 DasZwergmonster (3233 
War glaub ich eines meiner ersten Infocom-Adventures. Habs trotz des einfachen Schwierigkeitsgrades damals nicht durchgespielt, dazu fehlten mir die Englischkenntnisse (war damals ja grad erst 10 oder 11), dann kommt noch erschwerend dazu, dass bei der "Sicherheitskopie" die ganzen "Schmankerl" der Originalversion fehlten... also das Buch, die diversen Gimmicks und vor allem die Karten des Hauses.

Im Sachen "Beilagen" waren die Infocom-Adventures ja wirklich erstklassig
08.02.2008, 20:34 Andy (568 
War mein zweites Infocom-Adventure nach Lurking Horror. Einsteigeradventure, aber sehr gut. Das Setting, die von interessanten Charakteren besiedelte Welt, der Gruselfaktor, alles top. Zusätzlich gab's dieses schön gezeichnete Buch mit Geistergeschichten. Und natürlich DAS BÜGELBILD!

Der Inhalt der Box, vor allem das Buch gibt's hier zu sehen:
Moonmist
08.02.2008, 17:30 Projectyle (577 
Also damals musste man auch noch eine sehr gute Fantasie haben.
Seiten: [1] 


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