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Mega Fun 12/94




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User-Kommentare: (35)Seiten: [1] 2 3   »
22.01.2020, 16:10 Retro-Nerd (11971 
Yep, tolles Pad. Hatte erst neulich Monsterboy and the Curse Kingdom damit durchgespielt. Da braucht man echt ein Pad, was exakt funktioniert und auch nach längerem Spielen die Hand nicht ermüdet.
Kommentar wurde am 22.01.2020, 16:10 von Retro-Nerd editiert.
22.01.2020, 15:55 Pat (4776 
Dank Retro-Nerds Tipp habe ich mal so einen 8bitdo SN30 Pro+ bestellt und der ist ja wirklich fantastisch!!

Er liegt super in der Hand, ist toll verarbeitet, richtig schöne Knöpfe, ein richtig gutes(!) Steuerkreuz und auch die Analogsachen wirken richtig wertig.
Als ob 8bitdo einfach das Beste aus allen Gamepads in einem zusammengefrankensteint hätten - im positiven Sinne.

Ich muss natürlich dann noch längerfristig testen aber es sieht grad so aus, als müsste ich für meine Raspberry einen zweiten bestellen.

Danke für den Tipp, Retro-Nerd!
(Und, ja, du schwärmst schon länger.)
18.01.2020, 14:30 Pat (4776 
Ich finde eigentlich das Steuerkreuz des PS4-Controllers richtig angenehm aber den 8bitdo SN30 Pro+ muss ich mir mal wirklich anschauen.
17.01.2020, 15:29 Bearcat (1377 
Grumbler schrieb am 13.01.2020, 02:00:
tastatur auch nur'n großes gamepad

mmn n.e.way

Dann ist ein Gamepad aber auch nur eine kleine Tastatur. Oder "Spieletastatur", wenn man die Übersetzung des Wortes "Gamepad" der mittlerweile in die Hölle gefahrenen Computerbild Spiele überlässt...
17.01.2020, 14:22 Retro-Nerd (11971 
Nutze das 8bitdo SN30 Pro+, das bisher beste Hybrid Pad von denen.
Kommentar wurde am 17.01.2020, 14:23 von Retro-Nerd editiert.
17.01.2020, 11:45 DaBBa (1954 
Spiele mit digitaler Steuerung (d. h. alles bis Generation SNES) spiele ich auch mit Tastatur. Die modernen Controller von Xbox und PlayStation haben IMHO kein ordentliches Steuerkreuz.
13.01.2020, 02:00 Grumbler (814 
tastatur auch nur'n großes gamepad

mmn n.e.way
12.01.2020, 23:43 Retro-Nerd (11971 
Jump'n Runs mit der Tastatur? Da bricht man sich nur die Finger.
15.09.2019, 10:01 Phistra (14 
Mich wundern die hohen Bewertungen schon - für den PC zumindest. Für mich ist die Spielfigur zu schnell gerannt bzw. zu viel nach kurzem Druck auf die Laufen-Taste, zu unpräzise war es. Vielleicht ja auch nur mit der PC-Tastatur. Mit nem Gamepad schien es wohl besser zu gehen.
17.07.2019, 12:06 DaBBa (1954 
Das war auch so ein Punkt. Die letzten Glide-Grafikkarten (also die Voodoo3) waren dann auch nicht mehr so toll. Die Mitbewerber waren nachgezogen und teilweise vorbeigezogen.

Als dann 3dfx von Nvidia aufgekauft wurde, versiegte der Nachschub an Voodoo3-Grafikkarten-Treiber-Updates. Das zeigte sich schlagartig Ende 2001, als das neu erschienene Aquanox nicht mit der Voodoo3 spielbar war. Nicht weil die Voodoo3 zu langsam gewesen wäre (Riva TNT 2-Karten funktionierten). Sondern weil Aquanox auf DirectX 8 setzte, es aber keine DirectX 8-fähigen Voodoo3-Treiber gab.
Fazit: K.O. durch Treiber-Stop. Etwas bitter, bei einer gerade mal zwei Jahre alten Grafikkarte, zumal anno 1999 für Käufer noch nicht absehbar war, dass 3dfx verschwinden würde. Doch Nvidia wickelte die einzige Kultmarke 3dfx still und leise ab.

Nvidia nutzte die Marke nach dem Aufkauf überhaupt nicht mehr. 2016 ist die Marke dann in Deutschland abgelaufen. Normalerweise nutzen Inhaber eine alte, eigentlich nicht mehr benötigte Marke pro forma noch für irgendein Nischenprodukt, damit die Marke in Gebrauch bleibt und nicht verfällt. Aber nichts ist.
Möchtet Ihr eine Grafikkarte mit dem Namen 3dfx rausbringen? Macht ruhig, wäre Nvidia offenbar völlig egal.

PS: Meine aktuelle Grafikkarte ist fast doppelt so alt und bekommt regelmäßig neue Treiber. :/
Kommentar wurde am 17.07.2019, 12:18 von DaBBa editiert.
17.07.2019, 10:50 Bearcat (1377 
Oja, eine Voodoo3 3000 in der PCI-Variante hatte ich auch mal und mit ihr einen geschenkten Aldi-Rechner aufgemöbelt. Ging auch ab wie Schmitts Katze, Outlaws lief, soweit ich mich erinnere, stabil bei 90 Bildern pro Sekunde. Aber die Farbtiefe... 16bit gingen für meine verwöhnten Augen einfach nicht mehr. Hatte in meinen Hauptrechner eine Geforce2 stecken, also eine DirectX-7-Karte, für die 32bit einfach selbstverständlich war. Immer wenn ich dann am "Voodoo-Rechner" spielte und genau wusste, dass die Grafik von beispielsweise Tomb Raider 4 (daran erinnere ich mich im Moment) mit 16,7 Millionen Farben so viel besser aussah als mit 65.536, konnte ich die harten Farbabstufungen einfach nicht mehr ertragen.
3Dfx setzte wohl immer auf Geschwindigkeit, nahm dafür grafischen Stillstand in Kauf und entwickelte so meiner Meinung nach am Markt vorbei. Ich habe 3Dfx jedenfalls keine Träne nachgeweint.
16.07.2019, 13:35 DaBBa (1954 
Aber Half-Life 2 und Counter-Strike: Source/:Globel Offensive dann halt wohl.

3dfx Glide war ein Sonderfall, weil es eine 3dfx-eigene Schnittstelle und nur mit Voodoo-Chips kompatibel war. Die hatten zwar in den späten 90ern zeitweise einen ordentlichen Marktanteil. Matrox hatte auch eigene 3D-Grafik-Schnittstelle, die aber heute noch "vergessener" ist.

Aber mit Direct3D (und OpenGL) konnte man eben, als es dann in benutzbarer Form vorhanden war, den ganzen Markt abdecken. Die Unterstützung von Direct3D durch Spiele kam dann auch relativ schnell. In dem Moment wurde Glide unnötig. Spätestens als 3dfx ab der Voodoo3 seine Grafikchips nicht mehr an Grafikkarten-Hersteller lizenziert hat, sondern selbst komplette Grafikkarten produzierte, ging Glide komplett in die Nische - denn es gab ja nur noch drei bis sechs moderne Grafikkarten, die Glide unterstützten (Voodoo3 2000, 2000, 3500; später noch 3500, Velocity 100, 200).
Ich hatte 1999/2000 auch eine Voodoo3. Es war zwar cool, ab und zu das animierte 3dfx-Logo zu sehen, wenn die Glide-Schnittstelle initialisierte. Das waren aber größtenteils schon etwas ältere Spiele.

Eine kleine Randnotiz der DirectX-Geschichte war, dass Windows 98 eigentlich DirectX 6 enthalten sollte. Dies wurde aber nicht rechtzeitig fertig, deshalb hatte Windows 98 schließlich doch nur DirectX 5.2 im Gepäck.

Heute erlebt Vulkan einen kleinen Aufschwung, weil Valve/Steam mit Proton die Linux-Unterstützung von Spielen anschiebt und unter Proton Vulkan als Direct3D-Ersatz verwendet wird.
Kommentar wurde am 16.07.2019, 13:41 von DaBBa editiert.
16.07.2019, 10:49 Aydon_ger (703 
Hach ja - OpenGL vs DirectX. Sega vs Nintendo. Nudeln vs Kartoffeln

Da könnte man Bände mit füllen. OpenGL, oder eher Glide war damals die #1. Da konnte DX nicht gegen anstinken. Lag aber auch daran, dass MS zwar eine gute Idee hatte, die jedoch doof verkauft hat. Inkompatibiläten, kaum Unterstützung seitens der Entwickler und viel zu große Downloadpakete verärgerten die User.

Und gerade CS wurde eigentlich nie in DX gespielt. Also damals
15.07.2019, 21:58 Bearcat (1377 
DaBBa schrieb am 15.07.2019, 20:11:
Auf dem PC insofern bemerkenswert, als dass es aus Sicht des Nutzers die DirectX-Geschichte begann.

Damals ärgerte sich so mancher über DirectX: Kaum ein Nutzer wusste so recht, wofür DirectX gebraucht wird. Viele Nutzer wussten, dass es haufenweise DLL-Dateien in den Windows-Ordner stopfte und so den damals noch knappen Festplatten-Speicher verbriet.

Außerdem hatte es so manche Kinderkrankheit. Nach der Installation von DirectX 5 zeigte bspw. Red Alert bei mir auf einmal Grafikfehler. Dafür konnte man bei DirectX eine feste Bildwiederholfrequenz bei Röhrenmonitoren erzwingen: Man musste nur im DirectX-Einstellungsmenü für die Aktualisierungsrate einen Wert für die Außerkraftsetzung eintragen. Dennoch hatte DirectX so seinen schlechten Ruf weg. Bei Half-Life und Counter-Strike galt Direct3D als die Notlösung, falls OpenGL nicht funktionierte.

Aber peu-à-peu hat es sich gemausert und die Konkurrenz bei den 3D-Grafik-Schnittstellen unter Windows weitestgehend abgeschüttelt. OpenGL heißt heute Vulkan - und wird irgendwie selten benutzt.

Doch bis heute ärgert sich noch so mancher Retro-Gamer über DirectX. Die heutigen DirectX-Versionen sind zu den ersten Versionen nicht 100 % abwärtskompatibel. Das ist einer der Hauptgründe, wenn Spiele der Windows-95-Ära nicht unter Windows 10 laufen.

In diesem Zusammenhang ist vielleicht das Editorial der Power Play 12/97 interessant, praktisch ein Live-Bericht von der Front.
15.07.2019, 20:11 DaBBa (1954 
Auf dem PC insofern bemerkenswert, als dass es aus Sicht des Nutzers die DirectX-Geschichte begann.

Damals ärgerte sich so mancher über DirectX: Kaum ein Nutzer wusste so recht, wofür DirectX gebraucht wird. Viele Nutzer wussten, dass es haufenweise DLL-Dateien in den Windows-Ordner stopfte und so den damals noch knappen Festplatten-Speicher verbriet.

Außerdem hatte es so manche Kinderkrankheit. Nach der Installation von DirectX 5 zeigte bspw. Red Alert bei mir auf einmal Grafikfehler. Dafür konnte man bei DirectX eine feste Bildwiederholfrequenz bei Röhrenmonitoren erzwingen: Man musste nur im DirectX-Einstellungsmenü für die Aktualisierungsrate einen Wert für die Außerkraftsetzung eintragen. Dennoch hatte DirectX so seinen schlechten Ruf weg. Bei Half-Life und Counter-Strike galt Direct3D als die Notlösung, falls OpenGL nicht funktionierte.

Aber peu-à-peu hat es sich gemausert und die Konkurrenz bei den 3D-Grafik-Schnittstellen unter Windows weitestgehend abgeschüttelt. OpenGL heißt heute Vulkan - und wird irgendwie selten benutzt.

Doch bis heute ärgert sich noch so mancher Retro-Gamer über DirectX. Die heutigen DirectX-Versionen sind zu den ersten Versionen nicht 100 % abwärtskompatibel. Das ist einer der Hauptgründe, wenn Spiele der Windows-95-Ära nicht unter Windows 10 laufen.
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