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Jet Set Willy
Jet Set Willy: Final Frontier
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Bisher 10 Stimmen bei einer Gesamtwertung von 6.60

Publisher: Software Projects   Genre: Action, 2D   
Ausgabe Test/Vorschau (2) Grafik Sound Wertung System Datenträger Hits Autor
ASM 9/86
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ohne BewertungC64/128
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Serie: Jet Set Willy, Jet Set Willy II

Videos: 2 zufällige von 5 (alle anzeigen)
Kategorie: C64, Spiel
Kategorie: C16, Spiel
User-Kommentare: (90)Seiten: «  1 2 [3] 4 5 6   »
06.12.2020, 18:56 v3to (1596 
nudge schrieb am 06.12.2020, 17:37:
Das fällt mir sogar in der Return auf, dass NES Spiele immer häufiger als Referenz hinhalten müssen. In Ausgabe wird 34 wird Steel Ranger lang und breit mit Metroid verglichen und Gandalf DLX mit Super Mario. Ich vermute hier wird schon eine Retro-Generation bedient, die mit SNES und MegaDrive eingestiegen ist und nicht meine Homecomputergeneration.

Also, derartige Vorgaben gibt es seitens der Redaktion nicht, das kommt wenn dann vom Autor. Bzw Steel Ranger ist ein Metroidvania, Weltdesign und Spielablauf erinnert eher an Metroid als klassische Genrevertreter auf Heimcomputern. Gandalf DLX fänd ich vom Gameplay schon eher fraglich, allerdings bestehen durch das Hüpfen an Blöcke und sogar in der Hintergrund-Musik Referenzen zu Super Mario.
Kommentar wurde am 06.12.2020, 18:59 von v3to editiert.
06.12.2020, 18:18 Lisa Duck (1241 
Ach herrjeh... Der aktuelle Gesprächsverlauf zu "Jet Set Willy" hat mich leider mal wieder zu einem biederen Kommentar angeregt. Was mir hier etwas gerade zu kurz kommt sind die damaligen Außenseiter. Das Werk wurde nicht nur durch Kopierprofis bespielt. Ich war da anders. Ich habe nie (wie mancher anderer in Schulhoftagen) Spiele kopiert und dadurch allzu großen Überfluss auf meiner Spectrum-Datasette gehabt. Vielleicht weil ich in der Schule nicht der Lieblingsmensch von allen war. Klar hat man mal das eine oder andere bekommen - aber stets hatte ich einen übersichtlichen Bestand an spielbereiten (für einen persönlich) Neuheiten.

nudge hat es fast perfekt ausgedrückt mit: "Wer 10 Minuten warten muss, bis er endlich spielen kann, der beschäftigt sich schon ein bisschen intensiver mit dem, was er da gerade geladen hat als jemand, der mal eben ein paar frisch kopierte Spiele auf Diskette durchprobiert. und aus diesem Grunde habe ich persönlich so eine - fast nicht erklärbar enorme Bindung - zu den für mich Juwelen dieser vergangenen Zeit. Weiß gar nicht wie oft ich "Jet Set Willy" eingeladen habe und wie ich oft ich schon nach wenigen Minuten gescheitert war. Aber wie in einer guten Hass-Liebe verbindet das einander. Ich kann mich an so viele Momente in diesem Werk erinnern, was ich bei vielen späteren - viel, viel intensiver erforschten und bespielten Titeln - nicht mehr kann. Und das es so viele Stellen im Netz über das Spiel gibt, zeugt davon das man vielleicht nicht alleine war. Man sollte ein Spiel nicht nach seinen technischen Voraussetzungen oder auch nach Empfindungsspiegel der Allgemeinheit beurteilen. Entscheidend sind die eigenen Gefühle und Empfindungen, welche sich nicht zu einem allgemein anerkannten Gesamturteil addieren lassen. Nicht zu unrecht hat dieses Spiel in meinen Erinnerungen und Herzen zehn Punkte verdient und auch verdient bekommen. Diese sind allerdings garantiert nicht in der Spielmechanik, den Fehlern (Spiel nicht zu beenden) oder auch der objektiven Kritik begründet. Diese sind nur berechtigt, durch den Einfluss welches dieses Spiel auf das historische, retrologische Wohlbefinden in der Vergangenheit in mir auslöste.
06.12.2020, 17:56 Doc Sockenschuss (1268 
Grumbler schrieb am 06.12.2020, 14:22:
DOOM? Pah! Jet Set Willy hat die Mod-Szene begründet! Wissen nicht viele glaub ich, besonders in den US.


In den US kennt doch außer irgendwelchen krassen Nerds ganz sicher eh keine Sau ein derart obskures Spiel, Mod-Szene hin oder her.
06.12.2020, 17:37 nudge (1115 
DaBBa schrieb am 06.12.2020, 15:09:
Die allermeisten Konsolen-Spieler hatten eben keine 100 oder 1000 Spiele in der Box, sondern nur die 5, 10, 20..., die sie original hatten. Da haben sich die wenigen besser eingeprägt.
Ähnliches vermute ich bei den Engländern, die sowohl auf dem C64 als auch auf Spectrum und CPC hauptsächlich von Datasette gespielt haben. Und das bis Anfang der 90er. Sowohl das Laden als auch das Kopieren dauerte ewig. Wer 10 Minuten warten muss, bis er endlich spielen kann, der beschäftigt sich schon ein bisschen intensiver mit dem, was er da gerade geladen hat als jemand, der mal eben ein paar frisch kopierte Spiele auf Diskette durchprobiert. Anders kann ich mir den Hype um gewisse Spiele sowohl damals in der Zzapp als auch in der heutigen englischen Retrogamer gar nicht erklären.

DaBBa schrieb am 06.12.2020, 15:09:
Vielleicht sind gerade deshalb heute die Konsolen-Spiele heute beim Retrogaming präsenter als die Heimcomputer-Spiele: Ein Super Mario Bros. hat auch in Deutschland deutlich mehr Retro-Aufmerksamkeit als ein Turrican.
v3to schrieb am 06.12.2020, 16:32:
Wenn man sich durch die ersten Altbier-Folgen von The Pod anhört, könnte man meinen, dass Heimcomputer hierzulande keine Rolle gespielt haben. Ich hatte kürzlich auf FB mit einem jüngeren Spielejournalisten eine Diskussion, weil er nicht glauben wollte, dass in den 80ern hierzulande C64 und Amiga die Haupt-Spieleplattformen waren (sein Argument war btw auf eine satirische Art nachvollziehbar, weil er sich auf "Verkaufsstatistiken" von Spielen. "Verkaufsstatistiken"... stärker lässt sich ein Amiga kaum relativieren).
Das fällt mir sogar in der Return auf, dass NES Spiele immer häufiger als Referenz hinhalten müssen. In Ausgabe wird 34 wird Steel Ranger lang und breit mit Metroid verglichen und Gandalf DLX mit Super Mario. Ich vermute hier wird schon eine Retro-Generation bedient, die mit SNES und MegaDrive eingestiegen ist und nicht meine Homecomputergeneration. Bis 1992 wusste ich zwar aus ASM und Powerplay, dass es eine Konsole namens NES gibt - aber das war auch schon alles. Kein einziger auf den Schulhöfen der von von mir bis dahin besuchten 3 Schulen hatte sowas. Erst 1992 ging der Hype mit den niedlichen Kinderspielen (den Eindruck machten sie damals auf mich) auf dem SNES in der Fernsehwerbung los. Und ich erinnere mich noch an eine Fernsehsendung mit lauter kreischenden Kindern, die sich in 2-Spieler Duellen am SNES beweisen mussten und was gewinnen konnten. Erst heute habe ich durch die diversen Retromagazine einen größeren Überblick, wie sich die Konsolen entwickelt haben und welche Bedeutung sie auf anderen Kontinenten hatten.
06.12.2020, 16:32 v3to (1596 
DaBBa schrieb am 06.12.2020, 15:09:
Vielleicht sind gerade deshalb heute die Konsolen-Spiele heute beim Retrogaming präsenter als die Heimcomputer-Spiele: Ein Super Mario Bros. hat auch in Deutschland deutlich mehr Retro-Aufmerksamkeit als ein Turrican. Die allermeisten Konsolen-Spieler hatten eben keine 100 oder 1000 Spiele in der Box, sondern nur die 5, 10, 20..., die sie original hatten. Da haben sich die wenigen besser eingeprägt.

Denke mal, dass das mit daran liegt, dass Heimcomputer eher ein europäisches Phänomen waren. Dann noch eine recht begrenzte Zeitspanne. In den USA hatte das NES zeitweilig über 90% Anteil am Spielemarkt und Leute, die heute Mitte Dreißig sind, haben zum großen Teil erst in der SNES- und Mega-Drive-Ära angefangen zu spielen. Und zuguterletzt haben reichlich Leute irgendwann das Hobby auch an den Nagel gehangen.

Wenn man sich durch die ersten Altbier-Folgen von The Pod anhört, könnte man meinen, dass Heimcomputer hierzulande keine Rolle gespielt haben. Ich hatte kürzlich auf FB mit einem jüngeren Spielejournalisten eine Diskussion, weil er nicht glauben wollte, dass in den 80ern hierzulande C64 und Amiga die Haupt-Spieleplattformen waren (sein Argument war btw auf eine satirische Art nachvollziehbar, weil er sich auf "Verkaufsstatistiken" von Spielen. "Verkaufsstatistiken"... stärker lässt sich ein Amiga kaum relativieren).

Allerdings ist an dem Zusammenhang zwischen Raubkopien und Aufmerksamkeitsspanne sicher was dran. Das merken wir beim Retrokompott Videostammtisch (das ist eine Art Gruppen-Lets-Play mit Retrogames) immer wieder mal, wenn sich bei einigen in der Runde die Meinung zu bestimmten Spielen dreht, wenn man sich damit intensiver beschäftigt.
06.12.2020, 15:44 Grumbler (922 
Edgar Allens Po schrieb am 06.12.2020, 14:35:
Ich hatte das Game damals beim ersten Anspielen durchgespielt.
Lächerlich geringer Schwierigkeitsgrad.


kühle geschichte bru
06.12.2020, 15:09 DaBBa (2079 
nudge schrieb am 30.05.2019, 16:41:
Ist aber nicht so gemeint. Eher habe ich manchmal das gegenteilige Gefühl, dass die Raubkopiergeneration sich bei der großen Auswahl an Spielen sich auf manche einfach gar nicht richtig eingelassen hat.
Das ist ein interessanter Gedanke.

Vielleicht sind gerade deshalb heute die Konsolen-Spiele heute beim Retrogaming präsenter als die Heimcomputer-Spiele: Ein Super Mario Bros. hat auch in Deutschland deutlich mehr Retro-Aufmerksamkeit als ein Turrican. Die allermeisten Konsolen-Spieler hatten eben keine 100 oder 1000 Spiele in der Box, sondern nur die 5, 10, 20..., die sie original hatten. Da haben sich die wenigen besser eingeprägt.

Natürlich wäre das nicht der einzige Grund: Die Konsolen hatten auch ein größeren und einflussreicheren Markt. Spiele-Heimcomputer gabs v. a. in den Europa, in Amerika und Japan gabs Konsolen.
Dass das europäische Retrogaming vom amerikanischen beeinflusst wird, kann man auch festhalten: So lästern heute bspw. europäische Retrogamer über den Virtual Boy. Obwohl der nie in Europa offiziell erhältlich war, obwohl den auch kaum jemand importiert hat und obwohl der für europäische Spieler in den 90ern deshalb exotischer war als das NeoGeo oder die PC Engine.
Kommentar wurde am 06.12.2020, 15:09 von DaBBa editiert.
06.12.2020, 14:35 Edgar Allens Po (1231 
Ich hatte das Game damals beim ersten Anspielen durchgespielt.
Lächerlich geringer Schwierigkeitsgrad.
06.12.2020, 14:22 Grumbler (922 
DOOM? Pah! Jet Set Willy hat die Mod-Szene begründet! Wissen nicht viele glaub ich, besonders in den US.
14.06.2020, 15:47 Edgar Allens Po (1231 
Die Musik während des Spiels ist aber nicht so toll, speziell auf dem C64 trägt sie dazu bei, den Spieler wahnsinnig zu machen (muss aber kein Nachteil sein, passt zum Spiel). Ich glaube aber, man konnte sie auch abschalten, denn ich habe das Spiel als eher "ruhig" in Erinnerung. Zudem spielen auf C64 und CPC verschiedene Stücke, aber wohl auch klassisch angehaucht. Das Beethoven-Stück im Titel gibt es aber bei beiden Rechner, wobei mir hier die CPC-Version besser gefällt, die SID-Fassung klingt etwas "streng".
14.06.2020, 14:52 Lisa Duck (1241 
Ich glaube, Sie haben weise Worte geschrieben Herr Po! Dieser Drang neues zu entdecken und diese wirklich seltsame Atmosphäre des Spiels definieren sehr viel von dem Reiz. Habe mir gerade mal die Titelmusik vom CPC hier auf der Seite angehört und kann nur sagen: .
14.06.2020, 13:10 Edgar Allens Po (1231 
Ich hatte das ja auf dem CPC. Es war extrem spannend, sich in neue Räume vorzuarbeiten. Man konnte hier viel entdecken. Und es war einfach "seltsam".

Und die Titelmusik war eine gelungene, in meine Seele eindringende Adaption von Beethovens Mondscheinsonate.
Die höre ich bis heute gerne.
14.06.2020, 11:11 Lisa Duck (1241 
Danke für den Link zur Map, Doc. Da möchte ich mich auch nicht mehr durchwuseln müssen.
13.06.2020, 22:43 Doc Sockenschuss (1268 
Schöne Hommage! Ja, Mitte der 80er war ich auch gefesselt von dem Spiel und erkenne mich in dem, was du da so schreibst, wieder. Heute würde ich mir aber weder Jet Set Willy/Manic Miner noch irgendeinen Klon davon selber antun, dennoch finde ich es faszinierend, wie viele Mods/Klone es tatsächlich gibt. Die Maps sehen manchmal schon sehr interessant aus. Da gibt es etliche Einträge unter dem Buchstaben J auf maps.speccy.cz, wo die Maps unzähliger JSW-Klone zu sehen sind.

Diese hier z.B. gefällt mir recht gut, all die Details! Sich da durchzuwuseln, dürfte aber sicher der Horror sein.
12.06.2020, 19:46 Lisa Duck (1241 
Eine kleine Hommage an ein kleines, feines Spiel…

Es gibt wohl nicht überragend viele Spiele der früheren Homecomputer-Geschichte, über welche es auch heutzutage noch so viel (teils aktuelles) zu lesen gibt und zu dem so viele Fan-Remakes und Mods erschienen sind wie zu „Jet Set Willy“ von Matthew Smith. Irgendwas muss dran sein an diesem 1984 von Software Projects auf dem Markt gebrachten Spiel, dass es immer noch so faszinierend für viele Menschen ist - das sie sich auch aktuell noch damit beschäftigen. Wenn man Webseiten wie beispielsweise diese hier besucht, ist man immer wieder erstaunt das auch heute noch über dieses Spiel und die Mods geschrieben und sich ausgetauscht wird.

Im hier auch auf der Seite zu lesenden Oldie-Test der ASM von 1986 (welcher aber in der rechten Spalte nicht gerade leserlich layoutet wurde!) oder auch in dem Bericht aus der Happy Computer von 1984 wird die Hintergrundgeschichte und damit den Ansatz für das zu erlebende Abenteuer treffend zusammengefasst. Beide Berichte geben aber nicht im Entferntesten wieder, was die Faszination dieses Plattformers damals eigentlich ausgemacht hat.

Grafisch sicherlich nicht als das absolute Nonplusultra und spielerisch dazu bockschwer kam unser guter Miner-Willy damals daher. Und dennoch kam man nicht von ihm los, denn irgendwas fesselte einen an den Bildschirm und schürte den Drang sich immer weiter daran zu versuchen. Mensch Willy! Man wollte einfach immer wieder etwas weiter als beim letzten Versuch kommen!

War es eine Art von Hypnose, welche von dem Titel ausging? Wer einmal anfing fühlte sich fast wie magisch – und ohne Möglichkeit des Widerstands – immer wieder und immer weiter in den Bann gezogen. Wie konnte es nur sein, dass einen das Spiel so lange und mit fortwährender Muße an den Bildschirm fesselte? Zumindest solange bis man endlich ein paar Pokes oder Spielhilfen hatte um das Spiel etwas einfacher durchlaufen zu können. Und dann war das Spiel durch einen Bug auch noch gar nicht zu beenden! Was für ein unzweifelhafter Wink des diabolischen Schicksals…

„Jet Set Willy“ ist nicht wunderschön. "Jet Set Willy" ist nicht fair. "Jet Set Willy" ist in seinen Einzelteilen gar nicht mal was wirklich Besonderes. Aber in seiner gesamten Präsentation hat es mich damals und (auch heute noch) unglaublich fasziniert.

Immer wieder wenn ich über einen Bericht oder eine neue Info zum Spiel stolpere, bemerke ich in mir wie ich es wissbegierig aufnehme und schöne, warme Gedanken an die Zeit damals und das Spielgefühl habe. Kann es ein größeres Lob für ein Spiel geben?
Kommentar wurde am 12.06.2020, 19:53 von Lisa Duck editiert.
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