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Wolfenstein 3D
Wolfenstein 3D: The Claw of Eisenfaust
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Bisher 54 Stimmen bei einer Gesamtwertung von 7.78
PC
Entwickler: id Software   Publisher: Apogee   Genre: Action, 3D, Kriegsspiel, Shooter   
Ausgabe Test/Vorschau (3) Grafik Sound Wertung System Datenträger Hits Autor
Mega Fun 4/94
Testbericht
74%
72%
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Super Nintendo
8 MBit Modul
2143Julian Ossent
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Mega Fun 10/94
Testbericht
62%
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16 MBit Modul
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Videos: 2 zufällige von 2
Kategorie: PC, Spiel
Kategorie: Atari Jaguar, Spiel
User-Kommentare: (135)Seiten: [1] 2 3 4 5   »
12.11.2019, 10:37 mark208 (313 
NS Symbolik ist immer noch verboten, die für Filme geltenden Ausnahmeregelungen werden mittlerweile auch bei Games angewandt.
11.11.2019, 20:48 DaBBa (1640 
Mittlerweile ist Print nicht mehr so wichtig. GameStar macht auch Kohle mit GameStar.de und dem YouTube-Kanal.

Aber Anfang der 90er war das noch anders, da bedeutete eine beschlagnahmte Monatsausgabe, dass die Kiosk-Verkäufe zum Teufel waren und "nur" die Abonnenten das Heft bezahlten - abgesehen davon, dass der Zeitschriftenhandel auch nicht begeistert davon war, wenn die Staatsmacht die mühsam ausgelegten Exemplare wieder verschwinden ließ.
/e: Von den Anzeigekunden ganz zu schweigen.
Kommentar wurde am 12.11.2019, 21:36 von DaBBa editiert.
11.11.2019, 20:33 v3to (1194 
Die verkaufte Auflage der Gamestar liegt laut Mediadaten aktuell bei 45000 Heften.
11.11.2019, 20:20 Fürstbischof von Gurk (423 
Wie groß ist denn z.B. die Auflage des erfolgreichsten deutschen PC-Spielemagazins 2019?
11.11.2019, 20:12 v3to (1194 
[PaffDaddy] schrieb am 11.11.2019, 18:32:
was spricht denn gegen berichterstattung? meines wissens darf es nur nicht beworben werden. es gab ja z.b. auch tests und berichte zu z.B. postal, condemned, hatred, manhunt, mortal kombat, soldier of fortune u.a.. alles beschlagnahmte, nicht nur indizierte, spiele. zumindest für abo ausgaben sehe ich da kein problem, da jeder abonent volljährig sein muss.


Wenn es schlecht läuft und die aktuelle Ausgabe im Handel beschlagnahmt wird, ist es ein Supergau für das jeweilige Magazin. Gerade bei heute üblichen Auflagen. Da Dank USK-Freigaben Gewalt keine Rolle spielt und in Print fast nur noch Online-Artikel nachgedruckt werden, dürften Extrawürste, wie kritische Spiele für Abonnenten, wirtschaftlich schwer zu rechtfertigen sein. Wen will man denn so zu einem Abonnement bringen: Die fünf Leute, denen Spiele nicht kontrovers genug sein können und noch bereit sind, für ein gedrucktes Heft Geld auszugeben?
Kommentar wurde am 11.11.2019, 20:13 von v3to editiert.
11.11.2019, 19:43 DaBBa (1640 
Splatter schrieb am 11.11.2019, 17:20:
DaBBa schrieb am 11.11.2019, 15:42:
Die Verwendung von NS-Symbolik ist in Deutschland "standardmäßig" verboten und nur mit relativ wenigen erlaubt.
Davon abgesehen denke ich, daß das Ganze nur ein netter PR-Gag war, der darüberhinaus noch dazu diente, mal zu schauen, wie "locker" hierzulande die Symbolproblematik mittlerweile gehandhabt wird. Glaube kaum, daß sich die Jungs noch ein großes Geschäft mit der ollen Kamelle erwarten.
Ich denke, dass einfach der Quasi-Präzedenzfall Wolfenstein 3D beseitigt werden sollte. Bethesda wollte offiziell bestätigt haben, dass Wolfenstein 3D trotz Hakenkreuz und Horst-Wessel-Lied weder strafrechtlich noch jugendschutzrechtlich problematisch ist. Umgekehrt wäre es ebenso eine Ansage gewesen, falls Wolfenstein 3D nicht vom Index genommen worden wäre. Dann hätte die BPjM eine erneute Begründung liefern müssen, die für die ganze Branche durchaus interessant gewesen wäre.

Bei Wolfenstein: The New Order konnte man als Gimmick optional den ersten Levels des alten Wolfenstein 3D als eine Art "Remaster" anspielen. In der deutschen Version waren dabei natürlich alle Hakenkreuze und Hitlerse weg. Möglicherweise ist bei einem der kommenden Wolfenstein-Spiele wieder ein Bezug zum alten Wolfenstein 3D enthalten, der diesmal unverändert drinbleiben sollte. Schließlich ist es nachwievor verboten, indizierte Medien öffentlich zu präsentieren: Man darf Mortal Kombat XL öffentlich bewerben, Star Wars: Dark Forces aber bis 2020 nicht.


[PaffDaddy] schrieb am 11.11.2019, 18:32:
b) genau. wie bei so vielen anderen spielen auch. zumal man auch screenshots ohne hakenkreuze machen kann.

was spricht denn gegen berichterstattung? meines wissens darf es nur nicht beworben werden. es gab ja z.b. auch tests und berichte zu z.B. postal, condemned, hatred, manhunt, mortal kombat, soldier of fortune u.a.. alles beschlagnahmte, nicht nur indizierte, spiele. zumindest für abo ausgaben sehe ich da kein problem, da jeder abonent volljährig sein muss.
Das Problem ist, dass die eine wohlwollende Berichterstattung als positive, indirekte Werbung ausgelegt werden könnte. In der Theorie hat man im Ernstfall einen Richter, den man von seiner Position überzeugen kann. In der Praxis lässt mit Pech ein Staatsanwalt die Hefte einsammeln. Dann werden die Grossisten und Händler sauer, auch so manches Elternteil verbietet seinem Kind den Kauf der Zeitung. Die Verlage haben damals schon so manchen Klimmzug unternommen, um Tests zu Quake oder Quake II möglichst risikoarm ins Heft zu bekommen - so ein Wolfenstein 3D wäre noch deutlich gewagter gewesen.

Mortal Kombat, Manhunt und Soldier of Fortune sind etwas anderes: Der § 131 StGB, Gewaltverherrlichung, ist doch noch deutlich unschärfer als der § 86(a) StGB. So ein Hakenkreuz erregt doch mehr und unerwünschtere Aufmerksamkeit als ein unanimierter Pixelblut-Spritzer auf einem Screenshot.
Kommentar wurde am 11.11.2019, 19:50 von DaBBa editiert.
11.11.2019, 18:32 [PaffDaddy] (1350 
DaBBa schrieb am 11.11.2019, 15:42:
[PaffDaddy] schrieb am 11.11.2019, 11:09:
p.s. warum gibt es hier eigentlich keinen test der pc version? hat das kein magazin getestet?
a) Das Spiel wurde nicht in Deutschland vertrieben.

b) Äh... Man hätte anno 1991 natürlich Wolfenstein 3D in einem deutschen Spiele-Magazin testen können. Man könnte Screenshots mit NS-Symbolen abdrucken und das Spiel allgemein positiv bewerten.
Und dann Wetten darauf abschließen können, wie kurz es dauert, bis das Heft aus den Regalen wieder rausfliegt.


a) das ist ja wohl kein grund. da gabs genug software die trotzdem gestestet wurde und wird.

b) genau. wie bei so vielen anderen spielen auch. zumal man auch screenshots ohne hakenkreuze machen kann.

was spricht denn gegen berichterstattung? meines wissens darf es nur nicht beworben werden. es gab ja z.b. auch tests und berichte zu z.B. postal, condemned, hatred, manhunt, mortal kombat, soldier of fortune u.a.. alles beschlagnahmte, nicht nur indizierte, spiele. zumindest für abo ausgaben sehe ich da kein problem, da jeder abonent volljährig sein muss.
11.11.2019, 18:17 Frank ciezki [Mod Videos] (3093 
DaBBa schrieb am 11.11.2019, 15:42:
]Die Verwendung von NS-Symbolik ist in Deutschland "standardmäßig" verboten und nur mit relativ wenigen erlaubt.

Nun kann man bei Computerspielen die Meinung vertreten, dass sie einfach Spielzeug seien. Auf in Deutschland verkauften Modellfliegern sind bspw. auch keine NS-Symbole erlaubt, selbst wenn die Flugzeuge nur so historisch korrekt aussehen.


So wie ich das verstehe, kann mittlerweile auf Anfrage des Herstellers geprüft werden, ob die Darstellung vertretbar ist. Die Frage ist natürlich, warum hier für Spiele und Comics andere Richtlinien galten, als für Filme. Ein Indiana Jones konnte problemlos Hakenkreuze zeigen, obwohl es sich um pure Unterhaltung handelte.
11.11.2019, 17:20 Splatter (538 
DaBBa schrieb am 11.11.2019, 15:42:
Die Verwendung von NS-Symbolik ist in Deutschland "standardmäßig" verboten und nur mit relativ wenigen erlaubt.


In Bezug auf Spiele müßte es eher "war" heißen. Schließlich gilt heute die Einzefallprüfung und nicht mehr, wie bisher, ein generelles Darstellungsverbot.

Davon abgesehen denke ich, daß das Ganze nur ein netter PR-Gag war, der darüberhinaus noch dazu diente, mal zu schauen, wie "locker" hierzulande die Symbolproblematik mittlerweile gehandhabt wird. Glaube kaum, daß sich die Jungs noch ein großes Geschäft mit der ollen Kamelle erwarten.

Zum Spiel selber kann ich gar nicht viel sagen. Ich hab das damals nur für ein paar Stündchen gespielt, dann schwirrte mir die Birne. Die Farbgebung war mir irgendwie zu grell. Faszinierend wars natürlich schon, zumal es selbst auf einem 286er flott lief. Aber erst Doom konnte mich (kurzzeitig) für das Genre begeistern. Heutzutage würde ich mir das Teil eher nicht mehr aufs Auge legen.
11.11.2019, 15:42 DaBBa (1640 
[PaffDaddy] schrieb am 11.11.2019, 11:09:
p.s. warum gibt es hier eigentlich keinen test der pc version? hat das kein magazin getestet?
a) Das Spiel wurde nicht in Deutschland vertrieben.

b) Äh... Man hätte anno 1991 natürlich Wolfenstein 3D in einem deutschen Spiele-Magazin testen können. Man könnte Screenshots mit NS-Symbolen abdrucken und das Spiel allgemein positiv bewerten.
Und dann Wetten darauf abschließen können, wie kurz es dauert, bis das Heft aus den Regalen wieder rausfliegt.

Frank ciezki schrieb am 11.11.2019, 11:22:
Warum das so war ? Ich vermute, weil in der Gesetzgebung und bei der BPJS damals Leute saßen, die von der Altersklasse her mit dem Medium Computerspiele eher wenig anzufangen wussten.
Die Verwendung von NS-Symbolik ist in Deutschland "standardmäßig" verboten und nur mit relativ wenigen Ausnahmen erlaubt.

Nun kann man bei Computerspielen die Meinung vertreten, dass sie einfach Spielzeug seien. Auf in Deutschland verkauften Modellfliegern sind bspw. auch keine NS-Symbole erlaubt, selbst wenn die Flugzeuge nur so historisch korrekt aussehen.
Kommentar wurde am 20.11.2019, 10:02 von DaBBa editiert.
11.11.2019, 11:22 Frank ciezki [Mod Videos] (3093 
Zum einen hat man damals selbst bei Pixelbrei noch wesentlich empfindlicher reagiert, was Gewalt angeht. Hey, das harmlose Shoot-Emp-Up River Raid befand sich mal auf dem Index. Das selbe sieht man ja auch bei Filmen, wenn man sich anschaut, was für vergleichsweise zahme Sachen in den 80ern und 90ern auf dem Index gelandet sind, während heute bei "The Walking Dead" im Fernsehen die Eingeweide fliegen.
Zum anderen war das nicht Indiziert sondern beschlagnahmt, weil bis vor kurzem noch Nazi-Symbolik in Spielen ( und mit Ausnahmen wie "Maus" auch Comics) in Deutschland generell verboten war. Da war es egal ob sich um Mist wie "KZ-Simulator" handelte oder reines Hintergrund-Kolorit, wie bei Wolfenstein eben.Erst seit kurzem erlaubt die Gesetzgebung da ein differenzierteres Herangehen.
Warum das so war ? Ich vermute, weil in der Gesetzgebung und bei der BPJS damals Leute saßen, die von der Altersklasse her mit dem Medium Computerspiele eher wenig anzufangen wussten.
Kommentar wurde am 11.11.2019, 11:26 von Frank ciezki editiert.
11.11.2019, 11:09 [PaffDaddy] (1350 
DaBBa schrieb am 11.11.2019, 10:37:
Ich bin gespannt, welche USK-Einstufung Wolfenstein 3D bekommt. Das Spiel Warsaw bekam trotz NS-Symbolik eine USK-16-Einstufung und Doom nach der Listenstreichung. Eigentlich könnte Wolfenstein 3D somit ebenfalls USK 16 bekommen.


eigentlich könnte es auch ab 12 freigegeben werden. in der heutigen zeit von internet und co. . ist doch eh pixel mischmasch heutzutage.
quasi jeder film und jedes spiel, was heute ab 12 freigegeben ist, enthält mehr sex und gewalt. von den sachen die im tv gesendet werden ganz zu schweigen. ich hab eh nie wirklich verstanden warum das spiel zensiert ist, man ist immerhin einer der "guten".

p.s. warum gibt es hier eigentlich keinen test der pc version? hat das kein magazin getestet?
Kommentar wurde am 11.11.2019, 11:11 von [PaffDaddy] editiert.
11.11.2019, 10:37 DaBBa (1640 
Ich bin gespannt, welche USK-Einstufung Wolfenstein 3D bekommt. Das Spiel Warsaw bekam trotz NS-Symbolik eine USK-16-Einstufung und Doom nach der Listenstreichung. Eigentlich könnte Wolfenstein 3D somit ebenfalls USK 16 bekommen.
Kommentar wurde am 11.11.2019, 11:04 von DaBBa editiert.
11.11.2019, 09:37 [PaffDaddy] (1350 
ob sie wohl wie bei doom, DRM mit einbauen und den sound versauen?
oder haben die das mittlerweile gefixt? ich meine die wollten das DRM deaktivieren nachträglich. weiß da wer was?
10.11.2019, 21:37 cassidy [Mod] (3502 
Ich wehre den Anfängen!
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