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Turrican III: Payment Day
Turrican 3 oder Mega Turrican
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Amiga
Sega Mega Drive
Entwickler: Factor 5   Publisher: Data East   Genre: Action, 2D, Shooter, Sci-Fi / Futuristisch   
Ausgabe Test/Vorschau (10) Grafik Sound Wertung System Datenträger Hits Autor
Amiga Games SH 1/94
Testbericht
82%
88%
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Amiga
1 Diskette
802Simon Schmid
Amiga Joker 10/93
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87%
92%
88%
Amiga
1 Diskette
1962Carsten Borgmeier
ASM 11/93
Testbericht
11/12
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12/12
Amiga
1 Diskette
3175Jürgen Borngießer
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Mega Fun 5/94
Testbericht
86%
86%
88%
Sega Mega Drive
8 MBit Modul
1017Philipp Noak
Stephan Girlich
Play Time 2/95
Testbericht
70%
65%
65%
Sega Mega Drive
8 MBit Modul
1648Christian Müller
Play Time 11/93
Testbericht
80%
90%
90%
Amiga
1 Diskette
201Hans Ippisch
Power Play 11/93
Testbericht
85%
73%
86%
Amiga
1 Diskette
3191Sönke Steffen
Power Play SH 6/93
Testbericht
--86%
Amiga
1 Diskette
480Knut Gollert
Power Play 10/93
Vorschau
-Amiga
1 Diskette
435Knut Gollert
Video Games 7/94
Testbericht
76%
78%
80%
Sega Mega Drive
8 MBit Modul
243Dirk Sauer
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Videos: 2 zufällige von 5 (alle anzeigen)
Kategorie: Longplay, Spiel, Amiga
Kategorie: Amiga, Mega Drive, Musik
User-Kommentare: (313)Seiten: «  3 4 5 6 [7] 8 9 10 11   »
07.11.2011, 17:57 drym (3841 
a) GEMA-Mitglieder können die Online-Nutzung exkludieren
b) Fernseh- und Radiostationen zahlen einen Pauschalbetrag, der sich nicht ändert, egal, was sie senden
c) zwar bin ich ebenfalls der Meinung, dass es immer wieder Fälle gibt, in denen die GEMA Geld einfordert, in denen sie das besser lassen sollte. Allerdings: oftmals ist sie dazu gezwungen, da bei jeder Sitzung der GEMA ein Mensch vom Patentamt dort sitzt (kein Scheiss), der überprüft, ob dieser Verein (die GEMA ist kein Amt sonder ein e.V.) seinen gesetzlich vorgeschriebenen Pflichten nachkommt. Oftmals beschliessen die dann Dinge (erinnert sich jemand an die Kindergarten-Sache?), die dort niemand will...
d) ich denke nicht, dass diese Online-Podcasts mit den Soundtracks die Industrie groß interessieren. Es geht einfach darum, dass der Betrag, der für die Musik zu zahlen ist, sich entwickelt und nicht von Anfang an als feste Summe festgeschrieben ist, was die dortigen Finanzplaner natürlich gerne sähen
e) das Urheberrecht in den USA ermöglicht ausbeuterischen Ausverkauf. Beispiel: John Barry hat die Titelmusik für James Bond für ca. 1000 Dollar auf alle Zeiten verkauft. INKLUSIVE dem Urheberrecht (welches in Deutschland unveräußerlich ist)! Das heisst, dass er nicht mehr sagen durfte, dass diese Melodie von ihm erdacht / komponiert wurde! In Deutschland NOCH undenkbar. Aber da kaum mehr jemand den Unterschied zwischen Copyright und Urheberrecht kennt, wird das sicher mittelfristig auch hier möglich werden...

Edit: die Onlinesätze bei nichtkommerziellen Seiten unter 100.000 Klicks sind im übrigen ziemlich niedrig, und wer mehr hat, wird normalerweise auch irgendwie irgendetwas verdienen
Kommentar wurde am 07.11.2011, 18:05 von drym editiert.
07.11.2011, 17:30 monty mole (1108 
Abgesehen von Tantiemen stellt sich für die Softwareindustrie noch ein ganz anderes Problem wenn es um die GEMA geht. Und das ist die Einschränkung kostenloser Werbung durch Mund.zu-Mund bzw. Videopropaganda. Vielleicht bewerte ich die Sache etwas über, weil ich mich selbst mit Vidospielsendungen beschäftige und viele andere Schaffende kenne. Aber ich denke dass es mittlerweile vielen Videospielern nicht mehr ausreicht "nur" zu spielen, sondern viele auch das Internet nutzen um eigene Videopodcasts/ Longplays oder ähnliche Projekte aufzuziehen. Für die Industrie ist das natürlich eine Supergratiswerbung und viele Videospieler entwickeln auch durch das aktive Mitwirken eine nicht zu unterschätzende Bindung an das Videospielmedium. Das funktioniert aber nicht mehr sobald die GEMA ins Spiel kommt und plötzlich von JEDEM Geld fordert, weil Videospielsendungen eben auch Videospielinhalte vorraussetzen. Irrelevant ob eine grössere Firma dahinter steht die durchaus kommerziell handelt, oder eben der kleine Fan der einfach Spass hat über sein Lieblingsmedium/spiel zu berichten ohne finanzielle Absichten zuz pflegen.
Und ich halte es nicht für abwegig dass sich die Spieleindustire dessen bewusst ist. Diese Art der Kundenbindung und kostenloser Werbung ist dann einfach nicht mehr möglich, sobald die GEMA ins Spiel kommt.

In den USA sieht das anders aus. Ich weiss nicht wie genau das Prinzip aussieht aber dort gibt es so etwas wie die "Fair Use" Lizenz.
Hierzulande gibt es diese nicht. Sobald ein Spiel auch nur irgendwas GEMA-technisches beinhaltet ist Feierabend mit Videoberichterstattung und der damit kostenlosen Werbung.
07.11.2011, 15:17 drym (3841 
Ich habe mich auf der STC8.0 mit Chris Hülsbeck unterhalten, ebenso wie mit Helge Borgarts (Blue Byte) und Alex Pfeffer (u.a. Dynamedion).
Chris Hülsbeck ist in der GEMA und es gibt diverse Möglichkeiten individuelle Lösungen zu finden - aber es bleibt die Regel: IN der GEMA = AUS dem Geschäft, vor allem für junge Nachwuchskräfte.

Aber es gibt auch Gespräche zwischen wichtigen Personen aus der GEMA mit Vertretern der Branche, es wurde mir von unterschiedlichen Seiten bedeutet, dass sich in der näheren Zukunft etwas ändern könne. Es bleibt also spannend.
Kommentar wurde am 07.11.2011, 15:18 von drym editiert.
07.11.2011, 14:40 Gerry (516 
@ drym:

Noch ein kleiner Nachtrag zu dem von uns diskutierten Thema (anlässlich eines Heise-Beitrags zur Soundtrack_Cologne 8.0):

"Hinzu kommt, dass Spieleproduzenten in Europa keine Komponisten beschäftigen, die Mitglied von Verwertungsgesellschaften wie der GEMA sind. Dadurch können Games-Komponisten nicht wie andere Musiker Nebeneinnahmen durch Tantiemen erzielen. Der deutsche Spielemusik-Pionier Chris Hülsbeck, der in Köln einen Einblick in die Spannweite seiner Karriere von 4-Bit-Samples für den Commodore C64 bis zur Arbeit mit Symphonieorchestern gab, berichtete aus den USA von ganz anderen Zuständen. Dort teilen sich Publisher und Komponisten die Ausschüttungen im Verhältnis 50 : 50. Zu Anfang seiner Zeit in den Vereinigten Staaten sei er daher von einem Paramount-Manager explizit angesprochen worden, warum er denn noch nicht Mitglied der Verwertungsgesellschaft ASCAP sei."
24.10.2011, 18:21 Gerry (516 
Warum das denn?


Ich habe meinen Amiga immer nur sporadisch aufgebaut. Würde ich T3 normal durchspielen wollen, würde der Rechner im Wohnzimmer dauerhaft stehen müssen, was ich nicht möchte. Es ging mir nur darum, T3 anzutesten - ohne Cheat hätte ich es wohl nie angerührt.

Neben meinem PC (in einer Ecke des Wohnzimmers) bleibt mir in meiner Wohnung nur Platz für einen weiteren Rechner - und das ist mein geliebter Atari Falcon 030.
Kommentar wurde am 24.10.2011, 18:25 von Gerry editiert.
24.10.2011, 11:20 drym (3841 
Gerry schrieb am 24.10.2011, 09:07:
Habe mir am vergangenen Wochenende mal T3 auf dem Amiga vorgenommen und (mit Cheat) durchgespielt.

Warum das denn?
24.10.2011, 09:47 Bren McGuire (4805 
Gerry schrieb am 24.10.2011, 09:07:
Die Verpackung der deutschen Version fällt im Vergleich zur englischen Variante (von Renegade) deutlich ab.

Stimmt, sieht irgendwie viel eleganter aus. Trotzdem, die Motive der ersten beiden Teile gefielen mir besser. Vor allem der Dinosaurier im Hintergrund wirkt richtig kitschig und unpassend dazu - wurde wahrscheinlich nur aufgrund des zu dieser Zeit (Herbst 1993) grassierenden "Jurassic Park"-Fiebers mit aufs Titelbild gepackt. Im Spiel selbst ist mir ein solches Echsenvieh jedenfalls nicht untergekommen, was ich auch als ganz gut empfand, sprengte der "Dino-Hype" damals doch alle Grenzen...
24.10.2011, 09:07 Gerry (516 
Habe mir am vergangenen Wochenende mal T3 auf dem Amiga vorgenommen und (mit Cheat) durchgespielt. Etwas enttäuscht war ich schon: Die Grafik fand ich nicht so toll und auch dieses blöde Seil hat echt genervt.

Die Verpackung der deutschen Version fällt im Vergleich zur englischen Variante (von Renegade) deutlich ab.
Kommentar wurde am 24.10.2011, 09:08 von Gerry editiert.
07.10.2011, 09:57 drym (3841 
Gerry schrieb am 07.10.2011, 09:08:
"Die Games-Industrie ist stark amerikanisch geprägt, gerne werden "buy outs", also einmalige Pauschalzahlungen, an Komponisten gemacht."

Naja, festangestellt gibt es heute kaum mehr. Es sind in der Regel Freiberufler.

Buyouts sind meist Voraussetzung, um Musik für Spiele machen zu können. Wobei in Deutschland der kleine Unterschied besteht, dass man die Urheberschaft nicht (legal) abtreten kann (was an der Bezahlung aber auch nichts ändert).

Die Nutzungsrechte gehen normalerweise natürlich ohnehin exklusiv weg. Scheinbar hat Hülsbeck hier entweder die Nutzungsrechte nur Non-Exklusiv oder zeitlich befristet Exklusiv vergeben. Was clever ist, von den meisten Auftraggebern aber nicht akzeptiert wird.

Dann hat Chris Hülsbeck einen guten Weg gefunden, zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein und sich so zu positionieren, dass sein Sonderweg akzeptiert wird. Was ich natürlich super finde. Was den restlichen Komponisten jedoch auch nicht weiterhilft...
Kommentar wurde am 07.10.2011, 09:58 von drym editiert.
07.10.2011, 09:08 Gerry (516 
Weisst Du das sicher? Das widerspricht der Arithmetik des Genres.


Ja, das weiss ich sicher. Zum einen hilft ein simpler Blick auf die Alben von Chris Hülsbeck. Dort findet Du das GEMA-Logo (siehe z.B. Shades, To be on Top, Apidya, Turrican, Rainbows, Native Vision, Sound Factory, Number Nine).

Warum Tunnel B1 und Extreme Assault kein GEMA-Logo tragen, ist mir allerdings ein Rätsel.

Zum Anderen kannst Du auf der Internetseite der GEMA ganz leicht suchen.

Eine Suche nach Shades von Chris Hülsbeck ergibt beispielsweise:

Beteiligte: HUELSBECK, CHRIS
Rolle: Komponist
Vokal/Instrumental: Nur Musik
ISWC: T-800.923.742-8
GEMA-Werk.-Nr: 2770358-001
CAE/IPI: 00234363093
Fassungsart: Original


Darüber hinaus habe ich von Jan Zottmann erfahren, dass er seine Immortal-Alben extra bei der GEMA anmelden musste, da darauf Tracks von Hülsbeck vertreten waren - der nunmal GEMA-Mitglied ist.

Ich denke, man kann Chris Hülsbeck nur bedingt mit anderen Musikern vergleichen. Im Gegensatz zu vielen anderen Spielemusikern hat Chris sich das Recht an seiner Musik vertraglich zusichern lassen. So kann er beispielsweise seine Musik zu Turrican nach Belieben veröffentlichen, auch wenn er die Rechte an der Marke Turrican oder den Spielen nicht besitzt. Hätte er sich diese Rechte nicht zusichern lassen, lägen die Musikrechte bei der jeweiligen Softwarefirma, für dessen Spiel die Musik geschrieben wurde.

Ein interessantes Buch zum Thema: Mit Medienmusik erfolgreich in der Kreativwirtschaft: Ein praxisorientierter Leitfaden für die professionelle Musiknutzung in der Kreativwirtschaft

Dort wird auf Seite 134 auch Chris Hülsbeck erwähnt und das u.a. hier diskutierte Thema aufgegriffen: "Die Games-Industrie ist stark amerikanisch geprägt, gerne werden "buy outs", also einmalige Pauschalzahlungen, an Komponisten gemacht. Es gibt daher in Deutschland einige festangestellte Komponisten, die Spielemusiken für ihre Produktionsfirma schreiben. Sie sind dann nicht Mitglied der GEMA..."
Kommentar wurde am 07.10.2011, 09:32 von Gerry editiert.
06.10.2011, 22:37 drym (3841 
Rektum schrieb am 06.10.2011, 12:35:
Aber für sein Projekt "Native Vision" musste er sich doch auch bei der GEMA anmelden, nicht wahr?
Kann man sich nur titelweise bei der GEMA anmelden, oder muss man seine Seele komplett an die GEMA verkaufen?

Man MUSS sich für gar kein Projekt bei der GEMA anmelden.
Es ist nur ab einer gewissen Flughöhe bei relevanter Auswertung schlicht dumm.

Ich weiss von einer Band, die nicht in der GEMA ist und dadurch im Laufe von 3 Jahren ca. 400.000 Euro Einnahmen nicht wahrgenommen hat.

Und ja, es ist so, dass man sich vertraglich verpflichtet, jedes Stück, welches man jemals geschrieben hat und schreiben wird (bis der Vertrag endet, was beim ersten nach sechs Jahren ist) bei der GEMA zu melden und ihr die Verwaltung der Nutzungsrechte zu übertragen.

Ausnahme ist die Online-Nutzung. Dort gibt es eine Möglichkeit, die Rechte selber zu verwalten, obwohl man Mitglied ist.

Alles in allem gab es dafür in der Vergangenheit gute Gründe. Heute ist es aber für deutsche Komponisten oft ein Nachteil gegenüber Komponisten, die in ausländischen Verwertungsgesellschaften organisiert sind.
06.10.2011, 22:29 drym (3841 
Gerry schrieb am 06.10.2011, 12:45:
Von daher: ohne Tantiemen kein gutes Musikerauskommen. Arme Gamekomponisten. Ansonsten hätte Hülsbeck einige Millionen (!) mehr verdient.


Chris Hülsbeck war und ist GEMA-Mitglied.

Weisst Du das sicher? Das widerspricht der Arithmetik des Genres.
Wenn das so ist, hat er eine Menge verdient. Und aber auch ein Problem. Denn vielen deutschen GEMA-Komponisten bleiben nur drei Möglichkeiten bei Games:
a) lassen, b) unter Pseudonym arbeiten (schon mal was von der "komponierenden Ehefrau" gehört?) oder c) Hans Zimmer heissen und darauf bauen können, dass BEI DIESEM NAMEN dann eben ofiziell gezahlt wird (sicher auch, weil sich die Firmen deswegen einen Werbeeffekt erhoffen)...


Kommentar wurde am 06.10.2011, 22:38 von drym editiert.
06.10.2011, 12:45 Gerry (516 
Von daher: ohne Tantiemen kein gutes Musikerauskommen. Arme Gamekomponisten. Ansonsten hätte Hülsbeck einige Millionen (!) mehr verdient.


Chris Hülsbeck war und ist GEMA-Mitglied.
06.10.2011, 12:35 Rektum (1730 
Aber für sein Projekt "Native Vision" musste er sich doch auch bei der GEMA anmelden, nicht wahr?
Kann man sich nur titelweise bei der GEMA anmelden, oder muss man seine Seele komplett an die GEMA verkaufen?
05.10.2011, 22:46 drym (3841 
Rektum schrieb am 05.10.2011, 21:53:
Das ist so traurig! Außer Ruhm und Ehre waren für Chris Hülsbeck bis 1999 die Schulden der Hauptlohn für die tollen Musiken, die er schrieb. Furchtbar, wirklich tragisch.

Das eine ist, dass die Schulden ja durch sein Investment in Kaiko entstand und also nur mittelbar etwas mit seinem Musikantentum zu tun hatte.

Das andere, grundsätzliche Problem an Computerspielmusik ist weiterhin, dass die Softwareindustrie ausschliesslich (bis auf wenige, kostspielige Ausnahmen) GEMAfreie Musik kauft und nutzt, so dass es lediglich das Honorar gibt, welches ausgehandelt wurde, keine nachgelagerten, erfolgsabhängigen Tantiemen. Und die Honorare waren zur damaligen Zeit nicht sonderlich hoch, auch wenn ich glaube, dass Chris Hülsbeck wegen seines Namens sicherlich etwas mehr verlangen konnte als die anderen.

Auch der Bestseller-Paragraph hilft da wenig, da die Spiele damals so geringe Absatzzahlen hatten, dass jedes Gericht gelacht hätte, wenn da von einem "Bestseller" die Rede gewesen wäre. CDs verkauften sich zu der Zeit ja noch Millionenfach.

Und davon abgesehen: jemanden, der einen verklagt, bucht man später nicht mehr so gerne...

Man muss sich das vorstellen: dadurch, dass man GEMAfrei bleiben muss als Komponist (und das ja nur ganz oder gar nicht geht), erhält man nicht mal die einkassierten, im Preis enthaltenen Tantiemen aus den eigenen CD-Verkäufen (was für den Komponisten bei CDs die Haupteinnahmequelle ist). Ebenfalls gibt es keinen Cent, wenn die Musik orchestral (z.B. bei Symphonic Shades) live aufgeführt wird.

Von daher: ohne Tantiemen kein gutes Musikerauskommen. Arme Gamekomponisten.
Ansonsten hätte Hülsbeck einige Millionen (!) mehr verdient.
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