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I have no Mouth, and I must Scream
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Bisher 8 Stimmen bei einer Gesamtwertung von 7.12

Entwickler: Dreamers Guild, The   Publisher: Cyberdreams   Genre: Adventure, 2D, Horror, Sci-Fi / Futuristisch, Rätsel   
Ausgabe Test/Vorschau (4) Grafik Sound Wertung System Datenträger Hits Autor
Kultboy.com 1/2011
Testbericht
--7/10
PC CD-ROM
1 CD
955Il bastardo
PC Joker 2/96
Testbericht
69%
72%
58%
PC CD-ROM
1 CD
189Manfred Duy
PC Player 4/96
Testbericht
--49%
PC CD-ROM
1 CD
911Heinrich Lenhardt
Power Play 4/96
Testbericht
65%
72%
61%
PC CD-ROM
1 CD
83Frank Heukemes
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Videos: 2 zufällige von 1
Kategorie: Longplay, PC
User-Kommentare: (75)Seiten: «  1 2 [3] 4 5   »
05.09.2013, 20:36 Il bastardo (210 
Hihi, die Musik im Trailer kommt mir sehr bekannt vor. Wenn die Musikstücke im Soundtrack-Paket, das sie dort als Bonus anbieten, jetzt auch noch so komische Namen wie "That hole in my chest" oder "Chamber of horrors" haben, kann ich mir schon denken, wo sie den aufgetrieben haben.
05.09.2013, 20:28 Frank ciezki [Mod Videos] (3649 
Oh, bei einer US-Seite wird es sich wohl sogar um das ungescnittene Original handeln, nehme ich an.
05.09.2013, 14:19 death-wish (1345 
gibts jetzt auf gog für 6 $
Kommentar wurde am 05.09.2013, 14:20 von death-wish editiert.
08.05.2013, 01:11 Frank ciezki [Mod Videos] (3649 
Bizarr finde ich, daß der Autor auf dessen Story das Spiel basiert, Harlan Ellison in Deutschland so gut wie unveröffentlicht und unbekannt ist, wohingegen er in den USA zu den ganz großen in der Science Fiction gehört und sogar Drehbücher für Star Trek und The Outer Limits geschrieben hat.
17.01.2013, 17:00 90sgamer (754 
Ich kann zu dem Spiel leider nicht viel sagen, da es damals an mir vorbeigegangen ist, aber die (Kurz-)Geschichte habe ich mal gelesen. Falls das mal jemand vorhat: nicht zuviel erwarten. Mitte der 60er war so eine Story um einen außer Rand und Band geratenen Supercomputer sicher innovativ, aber auf mich wirkte es unfreiwillig komisch. Vielleicht bin ich auch einfach nur abgestumpft, aber die vielzitierten Schock- /Gruselmomente waren jetzt auch nicht gerade sonderlich brillant in Szene gesetzt.
17.01.2013, 15:50 Pat (5397 
Nachdem mehr als ein Jahr vergangen ist, dass jemand zu diesem Spiel was gesagt hat, werde ich das jetzt beheben.

"I have no mouth, and I must scream" (wie das Spiel entgegen der PC Player eigentlich heisst) ist ein grandioses Adventure, das wohl nicht alle verstanden haben.
Aber zugegeben, es ist auch nicht ganz einfach und gewisse Dinge bleiben wohl der Interpretation belassen.

Feststeht jedoch, dass die Deutsche Version zwar quasi beendet werden kann, durch das fehlen von Nimdok (und somit ein Fünftel des gesamten Spiels!) kann aber nicht das (relativ) Gute des Spieles erreicht werden.

Aporpos Deutsche Version: Die Übersetzung ist zwar nicht absolut schlecht, viele kleine Hinweise auf Rätsellösungen bleiben aber verborgen. Die Rätsel sind in der Englischen Version nämlich durchaus logisch - im Rahmen der alptraumhaften Umgebung in der sich die Protagonisten bewegen.

Die Atmosphäre des Spiels und die daraus resultierende Depression, die man einfach mitfühlt, mit den Charakteren, ist wirklich ganz grosse Klasse.
Und als Bonus spricht Harlan Ellison selbst für AM (übrigens gesprochen wie in "I am" also "ich bin" und nicht als "A.M." wie die Abkürzung für Allied Mastercomputer).

Die Geschichte und die Szenarien sind so metaphorisch, dass es poetischer kaum geht und die ganze Handlung ist schlussendlich ein Stück weit wie die Büchse der Pandora aufgebaut: Alles übel und schlecht aber am Ende, wenn man gut ist, ist da doch noch ein kleiner Funken Hoffnung - nur nicht für die Deutsche Version.
04.01.2012, 11:16 Nr.1 (3644 
Rockford schrieb am 28.10.2011, 14:44:
Den Titel hab ich ohne Witz immer im Kopf, wenn ich die Katzenberger sehe.
"I have no brain, and I must speak."


Herrlich finde ich, dass solche Frauen allen Ernstes geachtet werden. Zumeist von anderen Frauen, die die offenkundige Blödheit solcher Mädels für eine Form der Klugheit halten. Der Grund liegt darin, dass Frauen durchaus gerne alle Errungenschaften der Emanzipation über Bord werfen und sich auf ein amöbenhaftes Dasein reduzieren, solange es Kerle gibt, die auf Grund optischer Reize bereit sind, diesen blonden Einzellern zu helfen. Nach dem Motto "Ich kann das nicht, ich bin doch eine Frau!".
28.10.2011, 14:44 Rockford (1961 
Den Titel hab ich ohne Witz immer im Kopf, wenn ich die Katzenberger sehe.
"I have no brain, and I must speak."
Kommentar wurde am 28.10.2011, 14:44 von Rockford editiert.
28.10.2011, 11:18 Commodus (5425 
Ein grandioser Beitrag und eine absolute Bereicherung für die Zeitschrift!
20.10.2011, 19:57 StephanK (1636 
Hier hat Il Bastardo auch noch ein eigens geschriebenes Review zum Besten gegeben
03.11.2010, 20:39 Il bastardo (210 
Wider erwarten bin ich tatsächlich günstig an eine ungekürzte Version von "I have no mouth, and i must scream" gekommen. Und ich habe den Kauf nicht bereut, wenngleich ich das Urteil von Heinrich Lenhard gewissermaßen verstehen kann. Aber zunächst im Detail: Die Szenerien der fünf Abenteuer sind ungemein fantasievoll gestaltet, und zudem mit vielen Metaphern ausgestaltet, die auch tatsächlich Bezüge zu den Charakteren haben: "Innerer Verfall" ist beispielsweise ein zentrales Motiv in der Gorrister-Episode, dargestellt durch einen Zeppelin, der quasi von innen heraus verrottet. Die fast allgegenwärtigen, leuchtenden Augen der Tierköpfe im Spukschloss stehen für die ständige Paranoia des Charakters Ted. Der Albtraum des Konzentrationslagers in der (sehr) verstörenden Nimdok-Episode wird durch die grotesk verzerrten Kulissen im Stil des expressionistischen Films unterstützt. Jeder der Charaktere hat ein markantes Profil und insbesondere einen großen Makel, den zu bewältigen die Kernaufgabe in den Mini-Adventures ist. Die Prämisse des Spiels ist wirklich bemerkenswert und verleiht ihm schonmal einen Unikats-Bonus. Zudem präsentiert es mit dem Supercomputer AM so ziemlich den bösartigsten Gegenspieler, den ich je in einem Spiel gesehen habe.

Dem gegenüber stehen leider auch technische und spielerische Mängel, die sich nicht wegdiskutieren lassen: Wie die meisten Cyberdreams-Titel leidet IHNM an einer sehr unklaren Puzzle-Struktur, die häufiges Wiederholen zuvor erfolgloser Aktionen verlangt, ohne dass sich das irgendwie logisch ableiten ließe oder dem Spieler besondere Hinweise gegeben wurden. Das mag einerseits zu einer irrationalen Albtraumwelt passen, andererseits hat der Herr Lenhard schon Recht wenn er sagt, dass das keine motivationsfördernde Wirkung hat. Technische Mängel treten leider auch gehäuft auf: Oft laufen die Spielfiguren nicht zum angeklickten Objekt, hin und wieder gibt es tote Enden, und manchmal verfangen sie sich sogar in Nirvana und können auch durch wildes Klicken nicht mehr befreit werden.

Dennoch bin ich sehr angetan von den starken Charakteren in diesem Titel und würde mir wirklich wünschen, dass es noch mehr Adventures mit solch komplexer Psychologie und anspruchsvoller Handlung gäbe. Das Potential hinter IHNM ist wirklich enorm, und mit einer stringenteren Puzzle-Struktur und längerer Beta-Testphase hätte es ein Klassiker werden können - so sind es eben "nur" sieben Punkte. Trotzdem sehr empfehlenswert für Fans "ernsthafter" Adventure-Kost, die auf Psychologie und Athmosphäre wert legen, und sich von Unzulänglichkeiten im Design nicht abschrecken lassen. Sehr zu empfehlen ist übrigens Harlan Ellisons Kurzgeschichte als Ergänzung.
25.09.2010, 20:32 kultboy [Admin] (11168 
Hab das gestern auch endlich mal ausprobiert für eine gute Stunde und es gefällt mir. Mehr dazu in den nächsten Tagen bzw. Wochen wenn ich es länger gespielt hab. Aber die Story, Grafik und auch die Sprecher finde ich schon gelungen bisher.
24.09.2010, 12:24 Il bastardo (210 
Ach Mensch, da stolpere ich nun über so ein wirklich hochinteressantes Cyberpunk-Adventure, das auch ein wenig in die Kerbe von "Dreamweb" schlägt, und muss nun erkennen, dass es in der ungeschnittenen Fassung nur noch zu teils horrenden Preisen zu bekommen ist. Es ist immer wieder ein Drama, wenn man sich ausgerechnet in so ein Nischenprodukt verguckt. Psychologisch tiefgründige Adventures von diesem Kaliber wurden ja leider nicht allzu viele hergestellt.
22.09.2010, 14:26 Commodus (5425 
cassidy schrieb am 22.09.2010, 13:57:

Die Story ist auf jeden Fall interessant und evtl. besorge ich sie mir mal! Kurzgeschichte, oder Roman?


Es ist eine Kurzgeschichte, die original in der IF (amerik. Science Fiction Zeitschrift erschien).

Möchtest du mal die deutsche Ausgabe lesen, musst du Ausschau nach:"Die Puppe Maggie Moneyeyes" (Erzählungen; 1972) (I Have No Mouth, and I Must Scream) halten!

Übrigens ist Harlan Ellison kleinwüchsig, was vielleicht die Deformation des Protagonisten "Benny" erklären könnte!
In der Original-Erzählung geht es auch noch brutaler zu als im Game!
Die Menschen haben ständig Hunger & AM führt sie immer zu ekelhaftem Essen, wo sie sich regelrecht überwinden müssen, es herunterzuwürgen, damit sie überleben! Irgendwann will jemand Fleisch aus dem Gesicht des anderen nagen! Irgendwann beschliessen die Opfer sich gegenseitig umzubringen, um nicht völlig wahnsinnig zu werden!

Der Titel "I Have no Mouth & I Must Scream" kommt übrigens dadurch zustande, das in der Originalgeschichte Ted in eine gallertartige Masse umdeformiert wird, damit er sich nicht selbst verletzt! Schliesslich braucht AM ja noch irgendeinen Menschen, um den zu quälen! Das bringt Ted dazu, vor psychischen Qualen schreien zu wollen, aber er hat in dieser Form ja keinen Mund mehr!

Das hat aber mit dem Computerspiel weniger zu tun!

Wie und warum der Computer durchgedreht ist, wann er entstanden ist, warum er die Menschen bis auf diese letzten fünf ausrottete und sie quälte und wie diese damit umgehen & die Geschichte ausgeht, verrate ich aber nicht, denn ich hab sie auch noch nicht gelesen!
22.09.2010, 13:57 cassidy [Mod] (3851 
Commodus schrieb am 22.09.2010, 11:34:

Hier ein Bild vom Autor des Spiels, der die Originalgeschichte 1966 verfasste:

Harlan Ellison


Schicke Uhr!

Die Story ist auf jeden Fall interessant und evtl. besorge ich sie mir mal! Kurzgeschichte, oder Roman?
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