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Albion
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Bisher 27 Stimmen bei einer Gesamtwertung von 8.44
PC CD-ROM
Entwickler: Blue Byte   Publisher: Blue Byte   Genre: Rollenspiel, 2D, 3D, Fantasy, Sci-Fi / Futuristisch   
Ausgabe Test/Vorschau (4) Grafik Sound Wertung System Datenträger Hits Autor
PC Games 12/95
Testbericht
60%
65%
70%
PC CD-ROM
1 CD
311Alexander Geltenpoth
PC Joker 12/95
Testbericht
87%
84%
89%
PC CD-ROM
1 CD
529Joachim Nettelbeck
PC Player 12/95
Testbericht
--75%
PC CD-ROM
1 CD
920Monika Stoschek / Lechl
Power Play 12/95
Testbericht
80%
66%
80%
PC CD-ROM
1 CD
2610Ulrich Smidt
Partnerseiten:
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Auszeichnungen:


Videos: 2 zufällige von 2
Kategorie: Intro, PC
Kategorie: PC, Intro, Spiel
User-Kommentare: (91)Seiten: «  1 2 [3] 4 5 6 7   »
29.07.2015, 19:17 Pat (5276 
Heiliges Kanonenrohr! Albion ist jetzt auf GOG erhältlich!!!


Kommentar wurde am 29.07.2015, 19:18 von Pat editiert.
24.04.2015, 15:22 invincible warrior (1057 
Sieht echt gut aus, schade das ich die Portierung nicht vor nem halben Jahr hatte, als ich es wieder durchspielte. Ändert eh nicht SOOO viel am Spiel, von der höheren Auflösung merkt man nur was in den 3D Szenen, die um einiges schärfer wirken.
24.04.2015, 12:32 Retro-Nerd (12257 
Die Windows Portierung funktioniert soweit. Nur die Videos wollen nicht so recht. In der cfg ist dafür auch kein Eintrag. Dafür funktionieren die höheren Auflösungen einwandfrei, z.B. 1280x960 sieht ganz ok aus in FullHD. Selbst ohne Grafikfilter.
24.04.2015, 10:54 Riemann80 (873 
Laut dieser Fanseite hat jemand jetzt Portierungen für Linux und Windows von Albion programmiert.
18.08.2014, 21:06 bomfirit (555 
Danke für den Link mit Albion. Ich habe es zwar im Original im Regal stehen, aber so ein gepatchtes Pack ist immer Gut.

Kleiner Tipp für DOSBox. Falls das Spiel auf eurem Widescreen Monitor gestreckt wird, ändert einfach folgende Zeilen in der dosbox.conf.

[sdl]
fullscreen=true
fullresolution=0x0
output=ddraw

[render]
aspect=true
Kommentar wurde am 18.08.2014, 21:08 von bomfirit editiert.
18.08.2014, 08:00 lopez72 (35 
Ich finde Albion ist ein sehr würdiger Nachfolger von Ambermoon und Amberstar. Von der Story können sich viele heutige Rollenspiele noch was abschauen!. Ich habe gerade einen sehr genialen Link für alle Albion-Fans gefunden: "So lange keine Freeware, so lange kein Download. Sorry Leute!"
Kommentar wurde am 18.08.2014, 21:38 von Dragondancer editiert.
18.01.2013, 13:52 Pat (5276 
Das war quasi der inoffizielle Nachfolger von Ambermoon (und Amberstar natürlich). Die Grafik wurde nochmals verbessert und dem ganzen wurde eine komplett neue Geschichte spendiert.
Die leichte Mischung von SciFi und Fantasy hat dann meiner Meinung nach auch hervorragend funktioniert.

Wie in einem JRPG kann man hier keine Charakter erstellen, diese sind fix vorgegeben. Das macht aber nichts denn, wie in einem JRPG, bedeutet das, dass die Charaktere sehr viel tiefer in die Handlung integriert sind und interessante Hintergrundgeschichten haben.

Die traditionelle Mischung von 3D-Dungeon und 2D-Oberwelt gefällt mir ebenfalls sehr gut - wobei ich zugeben muss, dass ich irgendwie lieber alles in 2D gehabt hätte.
18.01.2013, 09:37 TheMessenger (1647 
Ich haette "Albion" so gerne in mein Herz geschlossen, aber es hat sich irgendwie immer ein wenig von mir entfernt. War es die Steuerung, die Linearitaet, die vereinzelte Planlosigkeit - ich weiss es nicht! Auf jeden Fall bin ich leider nicht mit diesem ambitionierten Spiel, das in einer wunderschoen designten Welt mit interessanten Elementen spielte, warm geworden.

7 Punkte gibt's trotzdem, wenn auch nur knapp!
17.12.2011, 19:29 drym (3902 
nudge schrieb am 17.12.2011, 18:36:
Was mir beim Log aber noch auffiel ist, dass ich heutzutage mit Studium und Freundin einfach nicht mehr die Zeit habe

Ach...das waren Zeiten. Studium und Freundin!
So viel Zeit hast Du später nie wieder. Genieß es!
17.12.2011, 18:36 nudge (1194 
Klasse Spiele log Habe ich gerne gelesen

Das Spiel selbst habe ich bisher nur angespielt. Die Grafik macht so einen wunderbaren handgepixelten eindruck und ist sehr farbenfroh ohne wie die von mir so unbeliebten J-RPGs auszusehen.

Zur Diskussion 3D oder nicht fällt mir höchstens noch ein, dass es bei den Klassikern ala Ultima von Teil 1 bis Teil 5 immer so war, dass die Oberwelt in 2D und die Dungeons in 3D waren.

Was mir beim Log aber noch auffiel ist, dass ich heutzutage mit Studium und Freundin einfach nicht mehr die Zeit habe solche Spiele wirklich durchzuspielen. Darum verlagert sich mein Spielen auch mehr auf Adventures und rundenbasierte Strategiespiele wo ich immer mal wieder ein interessantes Scenario spiele.

Die Spielwelt von Albion fand ich sehr faszinierend. Die Dialoge waren gut und ich fühlte sich gut eingesponnen in die Geschichte. Sowohl den Raumschiffteil als auch den tollen, fremdartigen Planeten.

Was mir an diesem Spiel wunderte war die feste Identifikation mit Tom. Das hat irgendwie so den Jagged Alliance Effekt und nicht den typischen Rollenspielablauf mit würfeln oder Stats verteilen.

Für eine Beurteilung habe ich noch nicht weit genug gespielt.

Aber gefallen tut es mir schon mal ganz gut
14.10.2011, 08:54 mad-E (79 
Bin so ziemlich zu dem gleichen Fazit gelangt. Je nachdem, wie viel Wert man auf eigentliche Rollenspielelemente wie eine komplexe Charakterentwicklung legt, könnte die Wertung aber noch niedriger ausfallen. Albion ähnelt streckenweise mehr einem Adventure. Schade drum. Hatte mir mehr von dem Spiel versprochen.
Kommentar wurde am 14.10.2011, 09:14 von mad-E editiert.
14.10.2011, 00:24 SarahKreuz (9735 
Spiele-Log ;Albion;
13.Okt. 2011 - Tag 12

Im dunkel der Nacht schleicht sich die Gruppe an die Toronto heran. Da der Mechaniker Joe davon ausgeht, das ein Großteil der Crew nicht über die skrupellosen Pläne des Captains bescheid weiß, wird kurzerhand ein Videoband mit in das Schiffinnere geschmuggelt, das über das Leben auf dem Planeten Albion aufklärt. http://postimage.org/image/1vqb84adg/ Dummerweise schlägt alles Alarm, nachdem wir das Band über den Bordcomputer auf allen Decks ausgestrahlt haben. Schon die angestürmten Wachen hauen uns mit ihren Lasergewehren und Schockwaffen fast aus den Socken, weswegen ich mir denke "`weia, kann ja heiter werden". Einen Großteil meiner bisher akribisch angesammelten Waffen kann ich sogar gleich zu Boden fallen lassen, denn die Waffen der Sicherheitskräfte übertrumpfen sie um einiges. Schwerter und Äxte poltern zu Boden. Back to the Future, mit Laser und Tausenden von Volt im Nahkampf. Ist auch bitter nötig, denn die ganze Zielgerade in "Albion" ist eine einzige Auseinandersetzung mit der KI des Schiffes, die natürlich auch interveniert, und ihre Service-Roboter schickt (nach 100 habe ich aufgehört zu zählen!). http://postimage.org/image/1vqcvnmv8/ Sie sind verdammt schwer in ihre Bestandteile zu zerlegen, auch wenn die Gefahr von ihnen nur eher mittelgroß ist. Die Kämpfe ziehen sich wie Kaugummi als eine regelrechte Horde in einem Raum darauf wartet, das wir den kleinen Knopf drücken, um das Tor zu öffnen. Und das müssen wir, kein Weg führt daran vorbei. http://postimage.org/image/2c4rqjxj8/ Die nächsten 2,3 Stunden kommt man kaum zum speichern des Spielstandes, so schnell wird der nächste Kampf, die nächsten paar "Raumschiff Orion-Roboter", auf den Bildschirm gezaubert. Da hilft nur wie wild auf die ESC-Taste hämmern, unmittelbar nach dem Ende - und hoffen, das da ein großzügiges Zeitfenster von 1,2 Sekunden sich offenbart. :( Übersteht man die Blechheinis, gilt es noch kurz ein Rätsel zu lösen. Dann hat die KI auch schon ein Upgrade gemacht. Sie schickt ihre menschenähnlichen Androiden, die ein mittelgroßer Alptraum sind. Wer an dieser Stelle nicht mit ausreichend Heiltränken gewappnet ist, dürfte hier kein Land sehen. Aber auch hier boxe ich mich durch, obwohl ich gleich drei oder vier Anläufe brauche um die erste (gefährlichste) Welle zu durchbrechen. Nach 50 oder 60 Androiden ist dann auch endlich mal schluß. Und selbst die geneigte Verfechterin von Rundentaktik hat jetzt erstmal die Schnauze voll davon. Der Captain des Mutterschiffes kann in diesem Finale schließlich mit Worten oder Gewalt von seinem Vorhaben abgebracht werden. Ich entscheide mich für die Macht der Worte - denn Blech ist mir heute schon genug um die Ohren geflogen. Noch einmal mordsmäßiges Blech gibt es aber dann am schluß des Spiels, wo man sich der künstlichen Intelligenz des Schiffes persönlich gegenüber sieht. Sie sieht aus wie eine kleine modische Mülltonne, wie man sie manchmal in Küchen vorfindet. Nur können DIESE nicht mit einem hochkonzentrierten Laser schießen. Jeder Schuß ein Treffer...und zwar ein kritischer, der das Opfer sofort in die Bewusstlosigkeit zwingt. Ohne Ausnahme ! Ich resigniere und klicke nur noch gelangweilt auf "nächste Runde"...was zum Teufel hab` ich denn falsch gemacht ? Ich hab` doch sicherlich nichts übersehen - und alle meine Recken sind mittlerweile an der Level 40 Grenze !?

Aber es ist alles so gewollt...ich befinde mich im Endkampf mit der Mülltonne der Toronto schon praktisch im Abspann von "Albion". Ich kann diesen Kampf gar nicht mehr verlieren, so sehr sich das übermächtige Gegenüber auch anstrengt. Die "Saat" kommt zum Einsatz. Ende gut, alles gut. http://postimage.org/image/2c4v1mmis/


Fazit: ich will mich an dieser Stelle gar nicht wiederholen. Bin ja auf viele Kleinigkeiten während der letzten knapp 2 Wochen eingegangen. Musik, Grafik, Rätsel, Kampfsystem, Linearität und all dem PiPaPo. Als abschließende Beurteilung bleibt festzuhalten, dass das Spiel so einige Längen vorzuweisen hat - dafür aber mit einer sehr netten Story und Aufmachung punkten kann. Insgesamt würde ich es noch so eben als "Gut" einstufen, ohne das es die Brillianz eines Amberstar/Ambermoon besitzt. Natürlich gibt es viele Referenzen aus diesen beiden Spielen, weswegen "Albion" trotz seiner Mängel ein Pflichtspiel für die Liebhaber der inoffiziellen Vorgänger bleibt. Dennoch: Wenn ich mir die Wertungen da oben bei den Magazinen so anschaue, dann liegt die gute Monika wohl eher an dem, was das Spiel letzlich verdient (respektive bietet). Von mir würde es sogar ein paar Prozente weniger bekommen, weswegen ich diesen ellenlangen Bericht nun mit dem Fazit schließe: Gut, aber sicherlich nicht überragend. In Kultboy-Punkten ausgedrückt: 7 / 10 - und damit ist die Akte Albion geschlossen.
13.10.2011, 00:08 SarahKreuz (9735 
Spiele-Log ;Albion;
12.Okt. 2011 - Tag 11

Der Punkt in dem Spiel ist erreicht, wo alles gemacht, alles gelernt und alles gekauft wurde. Ein Optimum in einem Rollenspiel zu erreichen, bedeutet, mit riesigen Schritten sich auf das Finale zuzubewegen. Mehr noch: es sollte DER Startschuss für die allerletzten Stunden sein. In einem Action-Film sähe dies ungefähr so aus: der Held schultert sich mit Waffen, nachdem er einen langen und steinigen Weg hinter sich gebracht hat. Ein paar Handgranaten passen noch in die Innentaschen. Sein bisheriges Treiben dort draußen hat ihn gestählert - die Erfahrungen, die er in den letzten Tagen sammeln konnte, ihn zu jemanden werden lassen, der sich vor nichts mehr zu fürchten braucht. Noch mehr "bereit sein" geht nicht, um sich in die letzte Schlacht zu stürzen. Draußen warten sie bereits auf ihn...
Die Zuschauer wissen an dieser Stelle, das die letzten Minuten im Film angebrochen sind. Und bereiten sich auf ein Gran Finale vor. Sollte dann der Oberbefehlshaber durch die Tür herein kommen und so etwas wie "Es ist vorbei, Johnny!" fauchen...nun, dann kann dieses "Finale" natürlich auch mal einen total anderen Verlauf nehmen, als man erwartet hat. Da hilft dann auch das trotzige "NICHTS IST VORBEI !" seitens des Helden nicht mehr.

In "Albion" scheint dieses Finale noch ein wenig in der Ferne zu liegen. OBWOHL alles danach schreit, es zu beenden. Als ich aus dem "Kenget-Dungeon" heraus komme, bin ich eine gemachte Frau. Wir kriechen zurück in die Wüste, mit unseren 2 Meter in den Horizont ragenden Waffen und Rüstungen, die wir auf unserem Rücken gestapelt (und festgezurrt) haben. Im An&Verkauf-Laden unseres Vertrauens angekommen, wuchten wir alles was wir haben vor die Nase des verdutzt dreinschauenden Inhabers. Mit Zehntausenden von Goldstücken verlassen wir den Laden wieder, mit einem fröhlichen Lied auf den Lippen. HA ! Nein nein nein, ganz so einfach ist es dann doch nicht. Denn dummerweise wiegt auch die Währung auf diesem Planeten so einiges. Ist die Traglast auch nur eines Charakters überschritten, dann kann man sich keinen Millimeter mehr fortbewegen. Und wenn man alles verkauft hat und plötzlich vor dem Phänomen steht, das die Jungs (und Mädels) nach dem Verkauf NOCH MEHR beladen sind, als vorher...nun, dann ploppt da ganz automatisch erstmal ein Fragezeichen auf der Stirn auf.
Schon dumm, wenn man in einer Welt landet, in der die Währung in läppischen Scheinen noch nicht erfunden ist - und man stattdessen die Goldmünzen bis in die Socken hinein stopfen muss. :/
Es bringt alles nichts. Das Problem "Zuviel Geld" war bereits aus Amberstar/Ambermoon bekannt. Ich verbringe also erstmal eine geraume Zeit damit, genau zu selektieren, was ich verkaufe - und was erstmal nicht. Die schweren Äxte gehen über den Ladentisch. Aber bloß nicht alle auf einmal - sonst sind wir wieder überladen (eingeheimstes Geld + Restwaffen!). Knapp 4000 Gold errechne ich, die meine Gruppe noch tragen kann. Da meine allerletzten Trainingseinheiten den "kritischen Treffern" gilt, pendel ich gleich mehrmals zwischen den Inseln hin und her. Immer mit etwas Gold bewaffnet - und immer wieder auf dem Rückweg zu dem Händler in der Wüste, der weit über dem Kurs für gebrauchte Sachen bezahlt. Das ganze artet in Arbeit aus, nichts weiter. Selbst als der Wert "kritische Treffer" bei allen auf das Maximum trainiert ist, habe ich noch so einiges an hochwertigen Waffen im Inventar, das ich zu klingelnder Münze verwandeln kann. Ich kaufe mir die allerletzten 2,3 Ausrüstungsgegenstände, die noch das Interesse wecken und meine Party in Zukunft schlagkräftiger machen. Ich investiere Unsummen in Heil- und Mana-Tränke. Am Ende schmeiße ich sogar noch einige Fernkampfwaffen weg. Denn Geld ist plötzlich total nebensächlich geworden. Ich habe alles. Ich kann alles. Die Welt gehört mir ! Ich bin das weibliche Pendant zu Dagobert Duck und baue mir einen Geldspeicher auf Albion.

Das Eingangs erwähnte Finale müsste also an dieser Stelle eingeleitet werden.
Es gibt nichts mehr zu erlernen ; "Schlösser öffnen" wäre sicherlich noch eine Option, aber eine völlig sinnlose. Denn zu dem Zeitpunkt, wo man sich mal ernsthaft mit gewieften Schlössern auseinander setzen muss, ist man bereits im Besitz eines Diebes-Amuletts, das diesen Wert beim tragen von ganz alleine auf einen beachtlichen Wert steigert.
Es gibt nichts mehr zu kaufen ; alle Läden sind so uninteressant für uns geworden wie die Bibliothek für den Analphabeten. (oder das BurgerKing für diejenigen, die einen anständigen Burger zu schätzen wissen )
Und im Zuge dessen gibt es zukünftig auch nichts mehr zu sammeln, horten oder weiter verkaufen. Es sei denn, man stolpert über Waffen/Rüstungen, die Qualitativ meine jetzigen übersteigen. Fackeln, Rationen, jeglicher Kleinkram - ja, selbst HEILTRÄNKE: belächelt und links liegen gelassen.
Unsere Gruppe könnte auch so die "Bedrohung aus dem All" hinfort jagen, ohne die magische Unterstützung der Einwohner des Planten, da bin ich mir in meinem triefenden Übermut aber SOWAS von sicher, verdammt nochmal. :^)

Aber das Mutterschiff "Toronto" wird noch ein weilchen auf uns warten müssen. Das hohe Wissen der "Kenget"-Kämpfer (in Form einer Schriftrolle) sucht noch sein Gegenstück - und das finde ich bei den hochintellektuellen Handwerkern. Also begebe ich mich in deren abgesichterten Bereich. Mit deren Erlaubnis, mich dort umzusehen, treffe ich auf lustiges Kanonenfutter. Nö: eine andere Bezeichnung verdienen diese Gegner einfach nicht. http://postimage.org/image/1vq2yfjwk/ Etwas länger auf Trab halten mich da schon die Schalterrätsel, die sowohl im labyrinthartigen 2D-Modus als auch im tieferen 3D-Gewölbe so einiges Kopfkratzen verursachen. http://postimage.org/image/1vq4lywec/ Letztendlich werden die Gegner auch stärker, so das man nur noch vorsichtig die Konfrontation sucht. Bis mir dann urplötzlich der gesuchte Schriftrollen-Besitzer im Untergeschoss über den Weg läuft. Schnell sind Worte gewechselt und die Schriftrolle ausgehändigt. Woah, Toronto ich komme ! Du Sau ! Selbst die paar noch nicht erkundeten Gänge interessieren mich jetzt den berühmten Kehricht - ich begebe mich auf schnellstmöglichen Weg zurück zu den "Erleuchteten", um ihnen meinen Fund zu überbringen. Alleine das Beschaffen dieser beiden wichtigen Schriftrollen hat nun 12,13 Stunden in Anspruch genommen. Eine Spielzeit, die so manches Vollpreisspiel heutzutage nicht mehr erreicht.

Mein heutiger Logeintrag endet so, wie er begonnen hat. Mit dem Finale. Das nun endlich an der Tür klopft. Ich habe die Möglichkeit Joe - den Mechaniker, der mit mir einst aus der Toronto floh - mitzunehmen. Aber ich verzichte. Alleine seine Aussage, er könne weder kämpfen noch Magie anwenden, lässt mich mein Gesicht verziehen, als hätte ich in eine Zitrone gebissen. Stattdessen grübel ich lieber noch über die Erleuchteten und (vor allen Dingen) über das, was sie da herbei gezaubert haben. Aus dem ultimativen Wissen des Planeten Albion (das Wissen über Kampf & Magie auf zwei Schriftrollen verteilt) wird: Die Saat. BOAH ! http://postimage.org/image/1vq69i8w4/
Es könnte rein optisch ein Gedärm der Außerirdischen sein - oder ein Planetares Böhnchen - aber nein: es ist die Saat, die der Toronto zum Verhängnis werden wird. Na, da bin ich ja mal gespannt.

Kommentar wurde am 13.10.2011, 00:10 von SarahKreuz editiert.
12.10.2011, 00:23 SarahKreuz (9735 
Spiele-Log ;Albion;
11.Okt. 2011 - Tag 10

Tage wie diese eignen sich hervorragend zum spielen. Nichts wichtiges zu tun - das Wetter ist beschissen - eine fast schon exzessive Rollenspiel-Orgie, inklusive Viereckigen Augen, ist das Resultat des ganzen. Nur noch zwei Ziele trennen mich von dem Vorhaben, die "Toronto", respektive die Pläne des Captains und seiner Crew, zu stoppen. Ich habe die freie Wahl, wo ich zuerst hingehe. Es könnten dennoch noch ein paar Side-Quests in der Wüste auf mich warten - aber ich werde den Teufel tun, und mich nur mit einer Capri-Sonne (und mit viel gähnender Langeweile als Bonus im Gepäck) bewaffnet auf die Suche im Sand zu begeben. Und meinen Hintern würde ich ohnehin nicht darauf verwetten, das die Wüste mit irgendetwas interessantem noch aufwarten kann. Die Vergangenheit hat schließlich gezeigt, das "Albion" mehr als nur geizt, wenn es darum geht, mal optionale Aufgaben anzubieten, abseits der Hauptgeschichte.
Ich begebe mich also strikt zu den "Kenget Kamulos". Eine Art Krieger-Kaste, die ihre Erfüllung im Kampf (mit all seinen Facetten) sieht. http://postimage.org/image/yus1yomc/ Da die Jungs nicht gerade kooperativ sind, entschließt sich unsere Party nach einem ersten Rundgang dazu, sich das "hohe Wissen" eben selbst anzueignen. 7 oder 8 Stunden (Realzeit!) streune ich in ihrem Unterschlupf herum, bevor ich endlich mal wieder das Tageslicht erblicke. http://postimage.org/image/yutpi144/ Pi mal Daumen verbringe ich die Hälfte der Zeit auf dem schachbrettartigen Kampfbildschirm (mit der Tendenz: wohl eher mehr). Da die "Kenget" zum schulen ihrer Lehrlinge Monster in ihrem Gewölbe züchten, bekomme ich es TONNENweise mit ihnen zu tun. Viel altbekanntes Viech. Zombies, die mit lästigen Status-Änderungen nerven - nach wenigen Schlägen aber schon zu Brei zerfallen. http://postimage.org/image/yuvd1dlw/ Eine Art magische Gewitterwolke mit weiblichen Antlitz, die es liebt, ein paar Volt durch unsere Körper zu jagen. Und auch der Bestienzüchter himself. Versteckt im mehrstöckigen Gewölbe findet man aberdutzende Rationen und Fackeln, um dieser Meute (und der vorherrschenden Dunkelheit) Herr zu werden, sollte man sich zu anfang nicht ausreichend ausgerüstet haben. Nichts davon juckt mich - ich lasse es alles da, wo ich es vorfinde. Denn meine Gruppe war mehr als nur gewappnet, sich durch die UNMENGEN an Widersachern durchzuschnetzeln (außerdem PLATZT mein Inventar schon kurz nach Beginn von eingesammelten hochwertigen Waffen und Rüstungen - wenn ich hier rauskomme, bin ich REICH!) Ich kann zu keiner Zeit behaupten, dabei Langeweile gehabt zu haben. Denn klassische Rundenbasierte Gefechte sind für mich schon immer das A und O in einem Rollenspiel gewesen - und sie sind auch in "Albion" nahe genug an den beiden inoffiziellen Vorgängern angelehnt, das man sie letztlich genau so mag. (oder sie im umgekehrten Fall genau so hasst wie in Amberstar/Ambermoon - aber wer strandet schon auf "Albion", wenn man diese taktische Form des Kampfes, oder besagte "Vorgänger", nicht ausstehen kann. ) Das einzige, was man den vielen Handgreiflichkeiten in diesem "Kenget"-Dungeon vorwerfen kann, ist der Schwierigkeitsgrad. Bisweilen hatte ich es einfach zu leicht. Aber das könnte durchaus daran liegen, das ich viele zusätzliche Stunden meiner bisherigen Reise damit verbracht habe, Erfahrungspunkte einzuheimsen. Bei einem Wort wie "Flucht" muss ich erstmal in meinem Duden nachschauen (oder Google zu Rate ziehen). Jemand, der so einigen Kämpfen aus dem Weg geht - und auch seine Zeit auf der Oberwelt damit nicht verplempert - wird hier höchstwahrscheinlich mit so einigen fordernden Kämpfen konfrontiert werden.
Abseits des blutvergießens überzeugen die Rätsel hier mit einer streng konsequenten Logik. Man muss sicher nicht Einstein sein, um sie lösen zu können - einen Tag, wo nur ein "Brain Dead" in den Augen funkelt, sollte man allerdings auch nicht haben. Sie beruhen ganz einfach auf logische Schlußfolgerungen. Und werden garniert mit Geschicklichkeitseinlagen (beispielsweise Feuerbällen ausweichen und dabei gleichzeitig einem Lava-Teppich als Fußboden ausweichen http://postimage.org/image/yux0kq3o/ ) - spaßig. Wer ZUVIEL Mut an den Tag legt, und sich einer extrem gefährlichen Flamme stellt (die einen auf Schritt und Tritt verfolgt), muss dann allerdings am Ende auch mal die seichte Ironie der Entwickler über sich ergehen lassen. http://postimage.org/image/yv0bnf38/

Nach langer Zeit endlich wieder oben angekommen, dirigiert uns eines der Gruppenmitglieder zu einer Tür. "Dort geht`s lang !" Seine Hinweise, das die anderen Türen nur zu den Schlafstellen und Bibliotheken der "Kenget"-Mitglieder führen, sind äußerst nützlich.
"Na klar...also schön vorsichtig sein, damit uns niemand bemerkt.", denke ich mir. Und stürme die Bibliothek! Wo ich noch eine weitere Stunde damit verbringe die Magier und Krieger unser Stahl schmecken zu lassen. Man ist halt unverbesserlich. :/
So ist das Fazit am Ende des Tages dann auch: Selbsternannte "Götter" in wenigen Runden, und ohne ernste Verletzungen, zu Fall zu bringen ist zwar nicht sooo spannend...aber trotzdem die reinste Genugtuung. http://postimage.org/image/1hsnjihs4/
11.10.2011, 13:42 mad-E (79 
Bren McGuire schrieb am 10.10.2011, 13:33:
"Albion" (ist übrigens kein reiner Fantasiename, sondern beruht auf der antiken keltischen Bezeichnung Großbritanniens; Zufall?)

Kaum, schließlich finden sich im Spiel Kelten, die auf magischem Wege von der Erde angereist sind (oder so ähnlich). Was die dort verloren haben, kann ich nicht sagen. Hab ab einem gewissen Punkt aufgehört, der Story zu folgen, weil sie mir schlicht zu dämlich war. Offensichtlich wollten die Entwickler um jeden Preis ihr historisches Wissen ins Spiel einbringen um sich von weiter unten angesprochenen Genre Klischees abzuheben. Gebracht hat es, wie ich finde, wenig. Die Story von Ambermoon war packender, trotz althergebrachter Zutaten.
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