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Vollgas
Full Throttle
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Bisher 48 Stimmen bei einer Gesamtwertung von 7.91
PC CD-ROM
Entwickler: LucasArts   Publisher: Softgold   Genre: Adventure, Action, 2D, Rätsel, Motorsport   
Ausgabe Test/Vorschau (4) Grafik Sound Wertung System Datenträger Hits Autor
PC Games 7/95
Testbericht
94%
92%
73%
PC CD-ROM
1 CD
114Thomas Borovskis
PC Joker 8/95
Testbericht
82%
89%
83%
PC CD-ROM
1 CD
72Steffen Schamberger
PC Player 7/95
Testbericht
--80%
PC CD-ROM
1 CD
275Jörg Langer
Power Play 7/95
Testbericht
80%
90%
88%
PC CD-ROM
1 CD
3649Knut Gollert
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Videos: 2 zufällige von 1
Kategorie: Longplay, PC
User-Kommentare: (104)Seiten: «  1 [2] 3 4 5 6   »
14.01.2021, 15:34 DaBBa (2266 
Zumal von den drölf Verben die allermeisten selten benutzt wurden. Meistens brauchte man "Sieh an", "Nimm", "Benutze" und "Sprich".

"Gib" brauchte man gefühlt ein oder zweimal pro Spiel, meistens hat man die Items behalten und "benutzt". Personen hat man seltenst geöffnet, mit Gegenständen seltenst gesprochen. "Öffne" und "Schließe" war für Türen ohnehin nur solange notwenig, bis die Entwickler den Schritt per einfachen Mausklick durchführen ließen. Andere Verben wie "Iss", "Zieh an" waren nur der Vollständigkeit halber drin und ersetzten gaaaanz ab und zu "Benutze".

Eigentlich komisch, dass das damals relativ spät erkannt wurde, dass die Verben nur ein unnötiges Überbleibsel der Text-Adventures sind.
14.01.2021, 15:23 v3to (1661 
Bearcat schrieb am 14.01.2021, 15:22:
Als Grundlage dienen ihm dabei die Anzahl der Gegenstände im Inventar und die Anzahl der Verben für die Bedienung.

Beides sind Kriterien, die sich im Lauf der Zeit komplett überholt haben.
14.01.2021, 15:22 Bearcat (2039 
Die Diskussion erinnert mich an "Die Rätselkrise" in der PC Player 4/96, ein vierseitiger Artikel von Boris Schneider (noch ohne Johne) mit dem Inhalt, ob Adventures zu leicht geworden sind. Die Antwort gibt er mit einem eindeutigen "Ja!" natürlich auch und hebt als einzige Lichtblicke "Simon the Sorcerer" und "The Riddle of Master Lu" hervor. Als Grundlage dienen ihm dabei die Anzahl der Gegenstände im Inventar und die Anzahl der Verben für die Bedienung.
14.01.2021, 15:00 v3to (1661 
Vom Design her sehe ich beide Spiele nach wie vor im selben Becken. Beide Spiele machen in erster Linie eins: Ballast des Genres hinter sich lassen. Neben dem Rätsel-Design waren Adventures damals geprägt vom Haufen-Prinzip (speziell bei Item-Hotspot-Kombinationen) und verließen sich beim Skripting auf generische Kommentare. Die Rätsel sind auch in Loom sehr wohl vorhanden, nur halt eng verknüpft mit der Spielmechanik.
Kommentar wurde am 14.01.2021, 15:01 von v3to editiert.
14.01.2021, 14:49 Pat (5336 
Ich finde den vergleich mit LOOM jetzt nicht ganz gerechtfertigt. LOOM war ein Spiel für komplette Anfänger und eine sehr lineare und wundervolle Erzählung ohne echte Puzzles (die Sprüche waren derart offensichtlich, dass man einfach eventuell bis jetzt noch nicht den richtigen Hotspot gefunden hatte, der die entsprechende Melodie ergab.

Full Throttle ist schon ein echtes Adventure mit echten Puzzles und zum Teil hat man mehrere Puzzlestränge gleichzeitig.
Das ist schon weit von der Spielerfahrung von LOOM entfernt. Ja, die Puzzles sind schon recht einfach aber für die angepeilte Spielerfahrung richtig gut designt (außer vielleicht das Puzzle, wo man eine bestimmte Stelle einer Wand boxen musste).
Und wie bei Indiana Jones und bei vielen Sierra-Adventures gab es Minispielchen, um die Puzzelei aufzulockern (oder das Spiel zu verlängern).


PS: Ich habe das Script nicht komplett gelesen - nur so Teile herausgepickt - aber ich denke, es könnte als Film funktionieren.

PPS: Ich möchte einfach nochmals erwähnen, wie brillant Mark Hamills Ripburger ist.
Kommentar wurde am 14.01.2021, 14:56 von Pat editiert.
14.01.2021, 13:49 v3to (1661 
Ich sehe darin kein "aber" - sowohl bei Loom, wie auch bei Vollgas. Die Spiele richten sich an Einsteiger und lassen im Gegensatz zu anderen Genrekollegen die Leerlauf-Item-Kombinationen weg. MMn war das für Point-and-Click-Adventures schon ein Fortschritt.
14.01.2021, 11:16 mark208 (707 
Das Spiel ist vergleichbar mit Loom, eigentlich super gemacht, schöne Ideen, aber einfach keine Rätseltiefe, es ist als würde man the last of us als Walkthrough ohne Gegner spielen.
14.01.2021, 09:05 invincible warrior (1096 
Duncan Jones, seines Zeichens Regisseur von Moon und dem Warcraft Film, hat sich gelangweilt und deswegen ein Drehbuch für einen Vollgas Film geschrieben. Hat natürlich nix zu bedeuten, aber halt interessant, was der Herr so treibt.
11.11.2019, 19:31 Flat Eric (651 
Bei den Motorradkämpfen bin ich damals ausgestiegen, überhaupt keinen Bock darauf gehabt. Jahre später dann doch durchgespielt, war eigentlich ok.

Aber super enttäuschend nach all den tollen Spielen. Und dabei ist der Beginn gar nicht schlecht, auch das setting gefällt mir, ich mag die Grafik, den Style. Es hätte ein wunderbares Spiel werden können.
Kommentar wurde am 11.11.2019, 19:32 von Flat Eric editiert.
11.11.2019, 16:43 Knispel (290 
Dank des GOG Halloween-Sales bin ich nun endlich mal dazu gekommen, diesen Klassiker von Lucas Arts zu spielen. Damit fehlen mit nur noch Zak und Loom, dann habe ich alle LA/LF-Klassiker gespielt ;-)

Zum Spiel: Ich mag den Remaster, die alte Grafik ist auf modernen Monitoren einfach extrem pixelig. Klar, etwas Charme geht flöten, insgesamt wurde aber, ähnlich wie bei DOTT, gute Arbeit geleistet.
Das Spiel selbst hat mir auch gefallen: Gute Story, die bereits erwähnte Grafik und eine sehr gute (bei Ben hervorragende) deutsche Synchro lassen einen leicht ins Spiel eintauchen. Der erste Schreck ließ aber nicht lange auf sich warten: Nach einen ersten "Anspielen" (ca. 1,5 Stunden) und dem obligatorischen Speichern wurde mir bereits angezeigt, dass ich 49% (!) und damit knapp die Hälfte des Spiels bereits gelöst haben. Dabei hatte ich gefühlt kaum etwas gemacht. Aufgrund der nur sehr wenige Hotspots und auch nicht allzu vielen Örtlichkeiten klickt man sich wirklich ziemlich locker durch. Den Highway-Teil mit den Motorradkämpfen fand ich zudem sehr nervig, auf mich wirkte das wie der Versuch einer künstlichen Spielverlängerung. Auch das Destruction-Derby am Ende hat für mich nichts in einem guten Adventure zu suchen.
Nach ziemlich genau weiteren 1,5 Stunden hatte ich das Spiel dann tatsächlich gelöst... in drei Stunden ist das Spiel also, auch ohne Lösung (!) locker zu schaffen.

Hätte ich das Spiel bereits 1995 gekauft, hätte ich mich wirklich schwarz geärgert: 100,00 DM waren für mich als Schüler ein Heidengeld, und bei der mir damals zur Verfügung stehenden Freizeit hätte ich das Spiel wohl locker an einem Abend/Nachmittag gelöst. So lag immerhin eine Woche zwischen Anfang und Ende Für 3,79 € kann man natürlich auch nicht wirklich meckern. Trotzdem... etwas dünne!

Ich gebe dem Spiel 7 Punkte für die bereits genannten Punkte, der extrem magere Umfang verhindert für mich eine bessere Bewertung.
19.12.2018, 07:49 IEngineer (433 
DaBBa schrieb am 16.12.2018, 09:56:
...Fun-Fact:...
Problem: Die 3D-Renderings hatten dadurch diesen typischen "3D-Vor-Render"-Look, den man auch bei Donkey Kong Country oder Rise of the Robots sehen kann. Dieser Look hob sich von dem Look des Spiels ab. Weil es damals auch noch kein Cel Shading o. ä. gab, musste der Grafiker die Renderings künstlich verschlechtern, in dem er die Farb-Palette reduziert hat und bei den Motorrädern die Fahrer wieder als Sprites drübergemalt hat.

Das ist genau das Problem, das mir damals den Kinogenuss von Anastasia versaut hat. Als Computerspieler sieht man den Unterschied zwischen gerenderten und gezeichneten Objekten. Ich war von Anastasia sowas von enttäuscht, dass sie sich nicht die Mühe gemacht haben alle Gegenstände zu zeichnen und billige Renderobjekte verwendet haben.
19.12.2018, 05:43 invincible warrior (1096 
Auf dem Screenshot kann man sehr gut die Verbesserungen sehen, ueber die Veraenderungen am Rand laesst sich streiten, aber war im Original ja auch nicht wirklich besser, sowas waere heute natuerlich viel besser umgesetzt.
18.12.2018, 12:26 Pat (5336 
Ja, dieser Mix des Originals zwischen Pixelart, eingescannten Bildern und 3D-Renderings ist schon klar sichtbar. Und war, wenn ich mich richtig erinnere, auch recht prominent erwähnt worden.

Genau so wie bei The Dig - wo diese 3D-Renderings sogar von Industrial Light & Magic gemacht wurden.

Es wundert mich ein bisschen, dass im Audio-Kommentar offenbar gesagt wird, dass sie das künstlich verschlechtern mussten. Ich habe das Remake noch nicht gespielt (und wenn, dann würde ich es ohne Audio-Kommentar spielen ). Die Farbpalette musste natürlich reduziert werden, da VGA nur 256 Farben kann. Das empfinde ich nicht als künstliche Verschlechterung.

Übrigens hatte LucasArts die gleiche Technik schon ein Spiel früher verwendet (und auch da sieht man es): Bei Sam & Max wurde die Seilbahn mit der gleichen Technik gemacht.


Übrigens wurde schon bei Vollgas bemängelt, dass es keine SVGA-Auflösung gab. 1995, wo Sierra den Sprung schon gemacht hatte.
ABER ich empfand damals die gängigen PCs noch als fast zu langsam für SVGA, so dass ich Vollgas als flüssiger empfand - und mir gefällt die VGA-Grafik von LucasArts auch wirklich besser als die hochauflösende Sterilgrafik von KQ7 oder SQ6.
Kommentar wurde am 18.12.2018, 12:33 von Pat editiert.
18.12.2018, 10:20 invincible warrior (1096 
Beim Remastered von Vollgas merkt man, dass sie diesmal anscheinend noch Zugriff auf das Originalmaterial hatten. Die Videos, Renderings und auch die 2D-Grafiken sind alle doch sehr hochaufloesend. Bei DOTT wurde ja nur hochskaliert, das sah echt mies aus und zerstoerte imo das Remaster, hier dagegen ist alles natuerlich hochaufloesend, so macht es gleich viel mehr Spass. Und das mit den 3D Renderings war doch mehr als offensichtlich, nix fuer das man besonders stolz sein sollte. Beim Remaster sind die imo viel besser integriert worden, viel weniger auffaellig.
16.12.2018, 09:56 DaBBa (2266 
Wobei Vollgas und The Dig schon zu ihrer Zeit relativ pixelig waren. Andere Entwickler waren schon auf 640x480 umgestiegen.
Ich finde aber, dass der Look ganz gut ins hochauflösende Zeitalter gerettet wurde. Das Spiel muss sogar in 4K-Auflösung funktionieren.

Fun-Fact:
Wenn man bei Full Throttle Remastered den Audio-Kommentar hört, erfährt man u. a., dass einige Objekte 3D-gerendert waren. Bspw. die Fahrzeuge, die ja Kurven fahren und deshalb aus verschiedenen Winkeln gleichartig zu sehen sind. Da ist 3D-Rendering einfach schneller und sauberer als Zeichnen.
Problem: Die 3D-Renderings hatten dadurch diesen typischen "3D-Vor-Render"-Look, den man auch bei Donkey Kong Country oder Rise of the Robots sehen kann. Dieser Look hob sich von dem Look des Spiels ab. Weil es damals auch noch kein Cel Shading o. ä. gab, musste der Grafiker die Renderings künstlich verschlechtern, in dem er die Farb-Palette reduziert hat und bei den Motorrädern die Fahrer wieder als Sprites drübergemalt hat.
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