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Pizza Connection
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PC
Entwickler: Cybernetic Corporation   Publisher: Software 2000   Genre: Simulation, Strategie, 2D, Humor, Wirtschaft   
Ausgabe Test/Vorschau (9) Grafik Sound Wertung System Datenträger Hits Autor
Amiga Games 3/94
Testbericht
79%
63%
81%
Amiga
4 Disketten
74Lutz Mahle
Amiga Joker 2/94
Testbericht
72%
74%
88%
Amiga
4 Disketten
313Joachim Nettelbeck
ASM 5/94
Testbericht
9/12
10/12
11/12
Amiga
4 Disketten
67Klaus Trafford
PC Games 9/94
Testbericht
80%
80%
81%
PC
2 Disketten
48Lars Geiger
PC Joker 4/94
Testbericht
72%
74%
88%
PC
2 Disketten
36Joachim Nettelbeck
PC Player 8/94
Testbericht
--65%
PC
2 Disketten
85Florian Stangl
Play Time 4/94
Testbericht
78%
64%
83%
Amiga
4 Disketten
1386Roland Gerhardt
Power Play 9/94
Testbericht
60%
63%
82%
PC
2 Disketten
237Volker Weitz
Power Play 4/94
Testbericht
60%
63%
82%
Amiga
4 Disketten
282Volker Weitz
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Serie: Pizza Connection, Pizza Syndicate, Pizza Syndicate: Mehr Biss, Pizza Connection 2

Auszeichnungen:







Videos: 2 zufällige von 2
Kategorie: PC, Intro, Spiel
Kategorie: Amiga, Spiel
User-Kommentare: (67)Seiten: «  1 [2] 3 4 5   »
27.03.2018, 15:32 DaBBa (2069 
Berghutzen schrieb am 27.03.2018, 14:16:
Wenn man die Ausstoßrate von Software 2000 mit denen von überwiegend "selbst-entwickelnden" Firmen vergleicht, dann sieht man relativ schnell, dass Software 2000 das gar nicht selber hätte machen können. Dennoch halte ich es für durchaus möglich, dass die Geschäftsführung das halbfertige Produkt ankauft und mir eigenen Maßstäben fertigstellt.
Das glaube ich auch wieder nicht. Gerade damals in einer Zeit ohne genormte Engines und Schnittstellen war es gar nicht so einfach, fremden Code weiterzuentwickeln. Häufig stellten die Entwickler einen Prototypen einem (oder mehreren) Publishern vor und hofften auf einen Deal. Evtl. gibt der Publisher inhaltliche Vorgaben, aber selbst fertigstellen wird er das Produkt nicht. Das Team um Pizza Connection war laut HOL immerhin acht Personen groß.

Apropos Fremder Code: GOG.com konnte sich vor einigen Jahren zwar Vertriebsrechte an Pizza Connection sichern, musste aber das eigentliche Spiele selbst suchen:
https://www.gamestar.de/videos/wie-pizza-connection-auf-gog-landete-keine-original-version-das-kriegen-wir-hin-gamestar-tv,93690.html
Von vielen Amigaspielen dürfte der Quellcode entweder verschollen sein oder die Entwicklungsumgebungen längst vergessen.
27.03.2018, 14:16 Berghutzen (3612 
Wenn man die Ausstoßrate von Software 2000 mit denen von überwiegend "selbst-entwickelnden" Firmen vergleicht, dann sieht man relativ schnell, dass Software 2000 das gar nicht selber hätte machen können. Dennoch halte ich es für durchaus möglich, dass die Geschäftsführung das halbfertige Produkt ankauft und mir eigenen Maßstäben fertigstellt. So kann die "Cybernetic Corporation" zwar als Entwickler auftreten, aber letztlich wird die Erfahrung von S2000 da mit Sicehrheit eine Rolle gespielt haben. Denn sowas lassen die Chefs in Deutschland eine kleine truppe - die nie wieder in Erscheinung getreten ist - doch nicht allein entscheiden, nönö.

Im übrigen wird die "Cybernetic Corporation" wohl keine Gruppe von 8-10 Leuten gewesen sein, sondern eher eine Handvoll junger Leute, die eine nette Idee hatten und nachher in den Bestandspool von Software 2000 aufgenommen worden sind.

Zum Abschluß:

Sirius Cybernetic Corporation:
Ein Rudel hirnloser Irrer, die als erste an die Wand gestellt werden, wenn die Revolution kommt. Schöpfer und Konstrukteure von Marvin

Kommentar wurde am 27.03.2018, 14:17 von Berghutzen editiert.
27.03.2018, 11:21 DaBBa (2069 
...zumal die ersten drei Bundesliga Manager auch nicht in-house von Software 2000 selbst entwickelt wurden.

Der Unterschied zwischen Entwickler und Publisher ist Außenstehenden nicht immer klar. Bei Filmen kommt gefühlt alles direkt von Disney, Warner oder 20th Century Fox. Dass dahinter noch eigenständige Produktionsgesellschaften u. a. stehen, ist nicht jedem bewusst.
27.03.2018, 10:15 Gunnar (3832 
Rein journalistisch ist die Nicht-Nennung von Cybernetic Corporation natürlich insofern fragwürdig, als dass im SPON-Artikel die These aufgestellt wird, Software 2000 hätte hier nach seine "Bundesliga Manager"-Erfahrungen einfließen lassen und damit eben demonstriert, mal ein anderes Geschäftsfeld ebenso gekonnt und unterhaltsam zu simulieren - was konzeptionell naheliegt, sich angesichts beteiligten Personalien aber natürlich eine haltlose Behauptung ist.
27.03.2018, 09:35 Berghutzen (3612 
Jochen schrieb am 26.03.2018, 19:05:
Und wieder bleibt unerwähnt, dass damals Cybernetic Corporation der Entwickler war. Da haben die Jungs damals einem Spieleklassiker entwickelt, aber jeder erwähnt später nur den Publisher Software 2000...


Aber ist das nicht oft so gewesen, dass ein finanzstarker Publisher einer kleinen Entwicklertruppe so auf die Beine geholfen hat? "Der Patrizier" war auch von einer Truppe namens Triptychon als "Die Pfeffersäcke" entwickelt worden, und Ascon hat damals zunächst nur den Vertrieb übernommen.

Ähnliches gilt auch für "Anstoss", Gerald Köhler hat das damals als Atari ST-Spiel entwickelt, über die Kleinanzeigen im Kicker in Eigenregie vertrieben und erst Ascon hat daraus den Bestseller gemacht.

Das war m.E. in den guten alten Zeiten (also Ende 80er & frühe 90er) noch recht häufig anzutreffen.
27.03.2018, 01:02 Jochen (2309 
Oh Dae-su schrieb: "Was haben die denn sonst noch Tolles entwickelt?"


Typischer Fall von One-Hit-Wonder.

Oh Dae-su schrieb:"Hast du dich wenigstens auch beim "Spiegel" beschwert?"


Einfach nur beschweren? Ach was, Protestmärsche müssen organisiert werden.
27.03.2018, 00:43 Oh Dae-su (549 
Jochen schrieb am 26.03.2018, 19:05:
Und wieder bleibt unerwähnt, dass damals Cybernetic Corporation der Entwickler war. Da haben die Jungs damals einem Spieleklassiker entwickelt, aber jeder erwähnt später nur den Publisher Software 2000...

Was haben die denn sonst noch Tolles entwickelt?
Hast du dich wenigstens auch beim "Spiegel" beschwert?
26.03.2018, 19:05 Jochen (2309 
Oha ... Pizza Connection 3 und der Urahn von 1994 haben es sogar zu einer Erwähnung bei Spiegel Online gebracht. Jörg Breithut schreibt:

"(...) Nur mit schmutzigen Tricks und heimtückischen Manövern schafft man es im Pizza-Konkurrenzkampf bis nach ganz oben. Das war schon vor mehr als 20 Jahren so, als der erste Teil der Wirtschaftssimulation für PC und Amiga erschien. Mit "Pizza Connection" gelang dem deutschen Entwicklerstudio Software 2000 im Jahr 1994 ein Hit. Mit der Erfahrung aus dem Spiel "Bundesliga Manager" zeigten die Strategieexperten, wieviel Spaß komplexe Spiele mit detaillierten Statistiken machen können. Software 2000 gibt es nicht mehr. Der deutsche Publisher Assemble Entertainment will der Pizza-Simulation nun ein Denkmal setzen und bringt das Spiel mit einem modernen Anstrich zurück auf den Bildschirm.(...)"


Und wieder bleibt unerwähnt, dass damals Cybernetic Corporation der Entwickler war. Da haben die Jungs damals einen Spieleklassiker entwickelt, aber jeder erwähnt später nur den Publisher Software 2000...
Kommentar wurde am 03.04.2018, 14:14 von Jochen editiert.
25.03.2018, 15:49 kultboy [Admin] (11089 
Herrlicher Test von Mick Schnelle! Nicht nur einmal gelacht.
24.03.2018, 20:13 Jochen (2309 
Nach 24 Jahren ist tatsächlich Pizza Connection 3 auf den Markt gekommen, wurde von Mick Schnelle für GamersGlobal getestet und der gute Mick meint:

"Es klingt merkwürdig, aber die allerbeste Alternative ist nach wie vor der eigene Urahn von 1994. (...)"


(Quelle)
Kommentar wurde am 24.03.2018, 20:16 von Jochen editiert.
30.05.2017, 20:41 Deathrider (1531 
So, wollte mich jetzt auch mal wieder an das Spiel machen. Und da lese ich prompt, dass es nächstes Jahr einen dritten Teil geben wird.

klick
17.04.2017, 16:31 Herr MightandMatschig (510 
Ja, einfach großartig. Die vielen Anspielungen in der deutschsprachigen Version. Ich frage mich, ob man dafür in der englischen Übersetzung passende Entsprechungen finden konnte? „Deutsche Punk, Vereinspunk, Thomas Gottschalk, Rudi Carrel, Erich Honecker”, etc.

Die Stadtkarten sollten bestimmt nicht unbedingt exakt die Realität wiedergeben, sind aber doch erstaunlich genau. Zumindest für Berlin kann ich das bestätigen. Da sind selbst überregional nicht so dermaßen bekannte Gebäude in den Außenbezirken korrekt.
08.02.2017, 08:22 Konkalit (208 
Ok ich habe mich mal ernsthaft dran gesetzt und gespielt, gespielt und gespielt. Ich bin Pizzasüchtig Das Spiel ist der Hammer, die eigenen Pizzen kreieren (Mann, macht das hungrig^^), Restaurants nach eigenen Vorstellungen erschaffen und einrichten, die Zutaten fürs Essen bestimmen (und sowohl unter Einrichtung als auch Zutaten noch unter verschiedenen Qualitätsstufen auswählen können ) und nebenbei sich noch einen Ruf in der Unterwelt machen (habe es immerhin bis zum "Killer" geschafft). Aber auch im legalen Pizzageschäft lief es nach einer Weile rund, habe auch einige Sterne einheimsen können, natürlich nur nach ordentlich "Schmiere" beim Bürgermeister (ok vielleicht doch nicht sooo legal...) Und dann noch die News in der Zeitung , immer wieder für nette Anspielungen gut (z.b. dass der "Amiga-Joker" ausgebrochen sei^^), auf sowas steh ich. Ne, das Spiel ist einsame Spitze, ein wenig kompliziert in der Bedienung nach wie vor und sicherlich nicht leicht aber man kann so manche schlaflose Nacht damit verbringen (mit reichlich Pizza natürlich aber man verbitte sich TK-Ware^^)!

Ein interessantes Detail, selbst in Pizza-Connection hat die Fehde zwischen Amerika und Russland Einzug gehalten denn wenn man die "englische" Version spielt, hat man einige amerikanische Städte dabei, dafür fehlt dort dann Moskau welches in der Deutschen Version vorhanden ist.
Ist das Spiel eigentlich "Open-End"? Oder hat man irgendwann gewonnen, wenn man z.b. beide Rände auf höchstem Stand hat oder alle anderen Pizzerien bankrott sind?
Kommentar wurde am 08.02.2017, 08:49 von Konkalit editiert.
06.02.2017, 13:47 Gunnar (3832 
Und noch mal weitergespielt. Fazit: Ja, genau daran lag's. Man sollte das ganze Geld für den Markteinstieg nicht direkt auf den Kopf hauen, sondern erst mal nur in das Billigste vom Billigen (Einrichtung, Zutaten) investieren. Nur so lässt sich erst mal überhaupt ein Gewinn erwirtschaften, den man später eben zur Expansion einsetzen kann. Den Manager kann man sich natürlich sparen, viel mehr als das ständige Nachkaufen von Zutaten hat man im Tagesgeschäft - also abseits vom Belegen von Pizzen und der Einrichtung neuer Filialen - ja sowieso nicht zu tun. Davon abgesehen reichen eine Handvoll Standardrezepte und dazu ein paar ausgefallene "Trendpizzen", auf der immer die angesagtesten Zutaten platziert werden, locker für die Speisekarte. Ah ja, und anderswo hatte ich noch den Anfänger-Tipp gelesen, man könnte mit geringem Startkapital in Athen ziemlich weit kommen, wo einfach alles einfacher sei - geringe Mieten, billige Zutaten, anspruchsloses Publikum.

Leider gibt das Spiel gar nicht mehr soviel her, wenn man erst mal erfolgreich ist und dicke Kohle schaufelt. Im nächsten Versuch mit Tonald Trump umfasst dessen Imperium nun, nach gut 15 Monaten Spielzeit, insgesamt fast 20 Filialen in Berlin, Wien und Paris, wobei ich bei letzterem dazu übergegangen bin, aus purer Langeweile Ladenflächen nicht mehr zu mieten, sondern zu kaufen (zumal die Mieten in Paris besonders hoch sind - trotzdem würde es jeweils 25 bis 40 Monate dauern, bis sich das amortisiert. Geld war aber haufenweise über...). Große Herausforderungen gibt es eigentlich nicht mehr... die KI-Konkurrenz spielt nicht gerade schnell und kann mir daher kaum das Wasser abgraben, und seit durch ein paar Waffenschiebereien die Unterwelt-Wertung auf "Zuhälter" (ähem...) gestiegen ist, gibt's auch keine Schutzgelderpressung mehr (die sich übrigens sowieso nie lohnt - zu Beginn des Spiels übersteigen die Geldforderungen dieser Halunken den am Billig-Mobilar angerichteten Schaden bei weitem).

Na ja, ist dann eben auch so eine Wirtschaftssimulation, die sich irgendwann im gefahrlose Geldverdienen erschöpft. Ich mag's aber trotzdem.
31.01.2017, 10:12 Gunnar (3832 
Hab's jetzt unlängst noch mal hervorgekramt, und der Einstieg - wie beispielsweise der PC-Player-Test in Ausgabe 8/94 kritisiert und damit letztlich die vergleichsweise niedrige Wertung von 65% untermauert - ist tatsächlich sehr, sehr schwer. Habe da mal mit dem Herrn Trump und einer natürlich "MakePizzaAgain" genannten Kette angefangen, und trotz der 20000 DM Startkapital, einer recht günstigen Miete von gerade mal 1815 DM für die erste Filiale im Nordosten Berlins und nennenswerten Erfolgen beim (zeitraubenden) Nachbauen der Standard-Pizzarezepte standen die Zeichen nach weniger als einem Monat schon auf Abschied. Woran lag's? Am pro Woche mit guten 700 DM zu Buche schlagenden Filial-Manager (den wollte ich mir aus reiner Bequemlichkeit nicht sparen - es wäre schon nervig, andauernd Zutaten nachkaufen zu müssen), am ungünstigen Standort (in "Spitzenzeiten" verkaufte die Filiale da vielleicht 20 Pizzen am Tag), an Pech mit der Werbung (klar, Handzettel gehen immer, aber mit den Slogans für die Zeitung lief's nicht, weil gleich mehrfach der letzte passende Satzbaustein nicht zur Auswahl stand) oder tatsächlich dem Fehlen von Eigenkreationen (ich dachte, die Leute kaufen in erstern Linie die Standard-Rezepte)? Oder habe ich mir quasi selbst ein Bein gestellt, weil ich das Restaurant unbedingt noch mit zwei Zier-Mauern zu je 1000 DM verschönern wollte? Ich tippe mal darauf, dass es vor allem die Sache mit dem Manager war - gerade zu Beginn mit nur einer Filiale sollte auch ein Herr Trump doch die Zeit haben, selber Vorräte einzukaufen und Preise anzupassen... dauert wohl eine Zeit, bis so ein Laden läuft. Oder?
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